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Die Flüchtlinge wollen arbeiten, doch die DAX-Unternehmen stellen sie nicht  ...

Die Flüchtlinge wollen arbeiten, doch die DAX-Unternehmen stellen sie nicht ein

News Team
05.07.2016, 11:10 Uhr
Beitrag von News Team

Es ist noch nicht lange her, da haben die 30 DAX-Unternehmen in Deutschland angekündigt, Flüchtlinge einzustellen. Die Realität sieht jedoch anders aus. Die vielversprechenden Aussagen blieben bislang größtenteils Lippenbekenntnisse.

Wie "Bild" berichtet, sind gerade einmal 54 von 3,5 Millionen Mitarbeitern in DAX-Unternehmen Flüchtlinge. Eine mickrige Anzahl, wenn man berücksichtigt, dass im Jahr 2015 rund 1,4 Millionen Flüchtlinge und Migranten in Deutschland registriert wurden.

Die Deutsche Post ist dabei der einzige kleine Lichtblick. Eine Umfrage der "FAZ" ergab, dass bei der Post allein 50 Flüchtlinge angestellt sind, zwei beim Software-Riesen SAP und zwei beim Pharmakonzern Merck. Ein Sprecher der Deutschen Post sagte:

Zur Einstiegsqualifizierung haben wir einen pragmatischen Ansatz gewählt: Viele der Asylbewerber sind niedriger qualifiziert (etwa 80%) - daher bieten wir an erster Stelle niedrigschwellige Positionen an, bei denen geringere Sprachfähigkeiten ausreichen, um den ersten Einstieg in die Arbeit zu ermöglichen.

Ein Anfang. Dennoch kritisiert Unionfraktionsvize Michale Fuchs die DAX-Unternehmen für ihr fehlendes Engagement:

Mancher Dax-Chef hat erst große Ankündigungen getan und merkt jetzt, dass die Integration der Flüchtlinge kein Selbstläufer ist.


Flüchtlinge meist niedrig qualifiziert

Doch wo liegt eigentlich das Problem? Genau genommen, gibt es mehrere Hürden. Flüchtlinge dürfen erst arbeiten, wenn sie als Asylbewerber anerkannt wurden. Bei einer Duldung ist Arbeit nur mit einer Genehmigung der Ausländerbehörde sowie des Arbeitsamtes möglich. Flüchtlinge in Aufnahmeeinrichtungen dagegen ist es verboten zu arbeiten.

Laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge suchen rund 58 Prozent der Flüchtlinge derzeit Arbeit. Als "Anforderungsniveau des Zielberufs" gibt die Bundesagentur für Arbeit die Kategorie "Helfer" an. Rund zwei Drittel der männlichen Antragsteller hatten zuvor in ihrer Heimat gearbeitet - meist als Handwerker oder Hilfskraft. Bei den Frauen war nur rund ein Drittel arbeitstätig.

113.000 offene "Helfer"-Stellen in Deutschland

In Deutschland gibt es derzeit nur 113.000 offene Stellen im Gartenbau, in der Kunststoff- und Holzbearbeitung sowie im Metallbau, die für "Helfer" geeignet wären.

Laut Bundesagentur für Arbeit wurden im Juni in Deutschland 297.000 geflüchtete Menschen als Arbeitssuchende und darunter 131.000 als Arbeitslose von einer Arbeitsagentur oder einem Jobcenter betreut.

Unternehmen in der Pflicht

Die Bundesregierung hat mittlerweile Erleichterungen zum Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt geschaffen. Nun fordert die Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Arbeit und Soziales, Kerstin Griese:

Jetzt müssen die Unternehmen liefern und junge Flüchtlinge einstellen. Das darf kein Lippenbekenntnis bleiben.

Viele Unternehmen zögern dennoch. So sagte ein Bayer-Sprecher, Haupthürde für eine Einstellung seien fehlende Deutschkenntnisse und unzureichende formale Qualifikationen. Zudem habe der Großteil kaum naturwissenschaftliche Kenntnisse.

Siemens gab bekannt: "Bevor wir Flüchtlinge einstellen, müssen die vorbereitenden Maßnahmen greifen. Sprachkurse, kennenlernen des Arbeitsumfelds und der sozialen Umgebung – wir bieten dazu konkrete Maßnahmen an, aber das braucht seine Zeit."

Bei Thyssen heißt es, man habe Flüchtlinge eingestellt, sie aber nicht als solche dokumentiert. In keiner Personalakte sei das Wort "Flüchtling" vermerkt.

Mittelständische Unternehmen kooperativer

Die gute Nachricht: Die mangelnde Kooperation der DAX-Unternehmen ist kein Abbild für alle Unternehmen, betonte eine Sprecherin der Bundesagentur für Arbeit.

Gerade bei mittelständischen Unternehmen gibt es ein vielfältiges Engagement.

Klar dürfte allerdings von Anfang an jedem gewesen sein: Die Integration der Flüchtlinge in den deutschen Arbeitsmarkt wird nicht Übernacht geschehen.

Wo seid ihr? Das sind Deutschlands vermisste Kinder

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414 Kommentare

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Was haben die Politiker uns am Anfang der " Welle" gesagt?
Es kommen vorwiegend hoch " gebildete" Menschen hier her.
Sie sind zu 90 % hoch qualifiziert.
Was ist real hier angekommen?
Menschen ohne Ausbildung, Kranke, oder Menschen, die nur eines gesehen haben.
Sie wurden von unserer Bundeskanzlerin eingeladen.
Und, eines Vorweg.
Ja, ich kenne Flüchtlinge.
Ja, ich habe auch it Ihnenen gesprochen.
Ich habe 4 Wochen ein Erstaufnahme Lager betreut.


Wenn so viele Stellen nicht besetzt sind, warum werden denn keine Deutschen Arbeitslosen eingestellt?
Weil da , leider, das gleiche Problem ist.
Ausbildung.
Da die Firmen nicht in Ausbildung Finazieren wollen, haben , oder gibt es auch kaum Fachkräfte.

Es ist ein Fehler der Industrie.
  • 16.07.2016, 10:46 Uhr
  • 3
Zitat:
Es kommen vorwiegend hoch " gebildete" Menschen hier her.

etwas relativieren: das habe ich von KEINEM Politiker so gehört

jedoch gelesen!
+++
Zitat:
Fehler der Industrie

welche sind da gemeint????
letztendl. können ja nicht alle zu Daimler-Bosch ect.

wer hat sich da mal gedanken gemacht, wer das duale Ausbildungsziel bez. soll???
der kl. Industriezweig kann das gar nicht und dann kommen auch noch die bürokratischen Hürden dazu, d.h. es kann sein, dass der gewillte Flüchtling u gewillter Ausbildungszweig plötzl. vor der Abschiebung stehen.......
  • 31.07.2016, 20:22 Uhr
  • 0
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601 Kommentare....

alle im gleichen Dialog, jedoch keiner sieht das realistisch, denn:
2016
Millionen Jobs fallen weg
Die Roboter erobern die Arbeitswelt. Jetzt macht eine düstere Prognose des Weltwirtschaftsforums in Davos die Runde: Die Automatisierung sei schuld.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaf...018180.html

Es ist ein düsteres Bild des deutschen Arbeitsmarktes: Roboter und Software könnten in den nächsten Jahrzehnten 18 Millionen Arbeitnehmer ersetzen. Zu diesem Ergebnis kommen Volkswirte der Bank ING-Diba.
http://www.ingenieur.de/Themen/Indus...-arbeitslos

Während britische Forsche behaupten, dass durch die zunehmende Anzahl der Roboter 47 Prozent aller Angestellten in den USA in den nächsten 20 Jahren ersetzt sein werden, behaupten die Experten der ING-Diba Bank, dass es in Deutschland gar 59 Prozent sein könnten. Je routinierter eine Arbeit ausgeführt werden könnte, desto gefährdeter sei sie. Andersherum seien kreative Stellen und jene mit hoher Entscheidungsverantwortung als relativ sicher einzustufen. Natürlich müssen die Roboter entwickelt, programmiert, konfiguriert und bei Zeiten repariert werden, doch 390.000 neue Jobs für Maschinenbauer und Informatiker stehen wohl kaum 59 Prozent aller deutschen Arbeitsplätze entgegen. Zudem muss beachtet werden, dass es sich bei den gefährdeten Stellen vor allem um jene im Niedriglohnsegment handelt. Ein Studium zum Maschinenbauer bleibt da für die Betroffenen wohl kaum als Alternative. Das Problem ist:

Wir können die Industrie 4.0 nicht mehr aufhalten.

http://arbeits-abc.de/industrie-4-0-...er-roboter/
  • 14.07.2016, 13:24 Uhr
  • 3
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geschrieben wird viel
gesagt wirtd viel
getan wird.......................................???

bitte nicht überlesen:
das neue Integrationsgesesetz.....

Was sagt die Politik? vom 4.7.16

Eine Sprecherin des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zu BILD: „Wir haben in der Bundesregierung bereits viele Hürden abgebaut, um die Integration in den deutschen Arbeitsmarkt zu erleichtern. Mit dem Integrationsgesetz, das in dieser Woche vom Bundestag verabschiedet werden soll, werden die Zugangsmöglichkeiten weiter vereinfacht und verbessert - im Sinne der Flüchtlinge ebenso wie im Sinne der Unternehmen: etwa indem Auszubildende künftig eine Aufenthaltsperspektive für die gesamte Dauer der Ausbildung erhalten oder indem die Vorrangprüfung in der weit überwiegenden Zahl der Agenturbezirke ausgesetzt wird. Sprachkurse sind künftig zudem auch parallel zu einer Beschäftigung möglich. Es liegt an den Unternehmen, die vorgenommenen Erleichterungen auch tatsächlich zu nutzen und ihre Anstrengungen weiter auszubauen. Klar ist aber: die Integration wird eher ein Langstreckenlauf und kein Kurzzeit-Sprint.“

Wann dürfen Flüchtlinge arbeiten?

Anerkannte Asylbewerber dürfen grundsätzlich uneingeschränkt arbeiten, auch einer selbstständigen Tätigkeit nachgehen. Flüchtlinge mit einer Aufenthaltsgenehmigung oder Duldung brauchen eine Genehmigung der Ausländerbehörde und die Zustimmung der örtlichen BA. Flüchtlinge, die in einer Aufnahmeeinrichtung leben und über deren Asylantrag noch nicht entschieden ist, dürfen nicht arbeiten!
+++
Die Politik hält die Integration von Flüchtlingen hoch, doch die Unternehmen verzweifeln an der Bürokratie.

++++

Jedes dritte Unternehmen plant, bald Flüchtlinge einzustellen - viele Personaler fürchten aber den bürokratischen Aufwand. Eine Umfrage unter Firmen, die schon Asylbewerber beschäftigt haben, zeigt: zu Recht.
http://www.spiegel.de/karriere/beruf...078720.html
  • 08.07.2016, 00:09 Uhr
  • 1
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Wen wollt ihr eigentlich Verarschen !
Steuerzahler und Bauern die das Land finanzieren und euch bezahlen ist das euer ernst?!
  • 07.07.2016, 21:53 Uhr
  • 4
Wir sind das was sich der Staat nent,also Finanzsieren wir uns teil weise selber .
  • 11.07.2016, 22:42 Uhr
  • 2
Nicht nur teilweise,sondern völlig.
Der Staat hat Gelder von den Steuerzahler.Das verwendet er durch Abgeordneten "im Name der Wähler"und sollte immer die Meinung und Wille der Staatsbürger berücksichtigen.
Das Problem ist,das tut er nur selten meiner Meinung nach.
  • 19.07.2016, 05:56 Uhr
  • 0
Ohne Betriebe gebe es auch kein Einkommen oder !
Ohne Arbeiter kein Betrieb eine Hand sollte die Andere Waschen oder!
Die Regierung nimmt gährn besonders wenn es um belange ihrer geht !
  • 19.07.2016, 22:24 Uhr
  • 1
Der Staat Schutz ist wo zu da ?und wird wo von Bezahlt na uns und wenn schützt er?!
  • 19.07.2016, 22:39 Uhr
  • 1
Die Polizei auch nicht nur Blabla Finger dran Finger Gebrochen und Kinderschänder die Wurzel ab Punkt.
  • 19.07.2016, 23:30 Uhr
  • 0
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Das werden die 30 einzigsten sein, welche bis jetzt eine Arbeitserlaubniss bekommen haben.
  • 06.07.2016, 21:01 Uhr
  • 2
WIE VIELE haben von denen um Arbeitserlaubnis gebeten???
  • 08.07.2016, 07:48 Uhr
  • 2
Keine Ahnung. Denke mal das da doch ein paar dabei sind die arbeiten möchten. Aber darum geht es js garnicht. Erlernte Berufe werden ja hier nicht anerkannt. Somit sind Facharbeiter von dort, hier nur Hilfsarbeiter. Billiger kommt ein Unternehmen nicht an Fachkräfte. Da ist das was im TV als Werbung kommt blanker Hohn. Wir zusammen. ???????? Und was kommt dabei raus. Der Flüchtling arbeitet, besser gesagt er hat einen unbezahlten Praktikumsplatz und bekommt dafür im Gegenzug kein Geld, sondern deutsch eingetrichtert. Zig Tausende für Werbung im TV ausgegeben und 36 Großkonzerne haben sich gerade mal 30 Arbeitssklaven in die Unternehmen geholt. Ein Hohn das ganze.



Und dann die Einblendung in rechten oberen Rand zu Beginn des Videos. Das Ganze ist nur linke Propaganda und hat mit helfen wollen absolut nichts am Hut.
  • 08.07.2016, 08:24 Uhr
  • 2
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Hallo !
Bin selten beim schreiben dabei,aber so einen "Greistigen Dünnschiss"
wollte ich schon komentieren.
Wir haben über 300 000 Langzeitarbeitslose,viele Jugendliche dabei.
Die Arbeitslosenzahl liegt bei 2,7 Million. (Inoffiziell bei ca 4 Mill)
Die Arge (Arbeitsamt) hat vor wenigen Tagen bestätigt , daß kaum
Leute aus diesem Bereich im letzten Jahr in Arbeit gekommen sind .
Die können deutsch und sind zum Teil jung .
Welcher Arbeitgeber ist bereit 8,50 Euro für eine Arbeitskraft zu zahlen
die ich erst die Sprache lernen muß(weil der Staat versagt) und dann
nur als Hilfskraft beschäftigt werden kann.Deutschland gibt im Jahr
888 Milliarden (richtig gelesen , 888 Miliarden) für den Sozialen Bereich aus.Die Frage muß erlaubt sein :Wo geht das Geld hin ?
Ein großer Teil in "Wahlgeschenke " ! Der Rest an "Sozialschmarotzer" .
Die ,die es verdient hätten bekommen es nicht . Wo steht unser Renten-
niveau , bei 47 % . Wer soll davon leben wenn er keinen top Gehalt
in seinem Leben hatte oder Manager war , der eine Firme "Blatt" gemacht hat .
Die Frage ist schon "Blöd" : Welcher Daxkonzern stellt Flüchtlinge ein !
Das Rückgrad es deutschen Arbeitsmarkt ist der Mittelstand und die
Kleinbetriebe . Daxkonzerne haben Ihre Verwaltungungen in Luxemburg.
Haben mit dem Luxemburger Finanzminister einen Deal gemacht unter
dem jetzigen Eurochef, als er noch Regierungschef in Luxemburg war .
Und jetzt hat man den"Fuchs zum Chef im Hühnerstall " gemacht .
  • 06.07.2016, 20:25 Uhr
  • 9
In Deutschland schaffen 25% der Bevölkerung "Mehrwert"! Was machen die anderen 3/4 ?
  • 06.07.2016, 23:57 Uhr
  • 0
Die Finanzindustrie?
  • 07.07.2016, 01:47 Uhr
  • 0
Allerdings nur wenn man an der "richtigen" Schule ist! Wo nicht z.B. über 90% Migrantenanteil ist!
  • 09.07.2016, 00:36 Uhr
  • 3
Abitur? Bekommt man fast umsonst. Wenn nicht FH! Und das nennt sich exquisite Ausbildung?
  • 09.07.2016, 01:23 Uhr
  • 1
Christina, hier bekommt jeder, der arbeitslos wird, erstmal Arbeitslosengeld I. Er hat außerdem die Möglichkeit, dann früher Rente zu bekommen. Einen Tritt in den A. bekommt er auf jedenfall nicht. Das ist sicher. Ältere Arbeitslose, werden auf jeden Fall vom Staat unterstützt. Das ist nicht in allen Ländern der Fall. Vom Sozialneid zerfressene Menschen sind mir ein Gräuel.
  • 11.07.2016, 12:38 Uhr
  • 2
Mit Verlaub Frau G. S. Irgendwie stehen sie nicht auf dem Boden der Tatsachen. Oder Sie leben in einer anderen Welt. Beispiel: Wenn ich arbeitslos werde, bekomme ich (58 Jahre) nach meinen 41 Arbeitsjahren im Schichtbetrieb (auch WE und Feiertagsarbeit, i. M. sogar 3 WE im Monat und mehrmals in der Woche wechselnder Schicht als Gießer, Ofenschmelzer) 2 Jahre ALG I . Und wer stellt einen 58 jährigen, bei dem der Beruf schon seine Spuren hinterlassen hat, noch ein???? Sind die 2 Jahre ALG I dann um, geht es in das Loch ALG II. Die zwingen mich dann erst mal dazu meine gesamten Vermögensverhältnisse offen zu legen und gegebenenfalls alles bis auf Minimum zu reduzieren!!!! (Auch das was fürs Alter gedacht war!!) Mit 60!!!!! Ja und dann??? Dann drängt das Amt mich in die Frühverrentung.....Natürlich mit Abschlägen!!! Heißt...von dem bisschen Rente wird dann auf Dauer noch was abgezogen. Und das ist es was der Staat will. Das ist eine versteckte RENTENKÜRZUNG!!!!! Oder ich mache einen Altersteilzeitvertrag mit meiner Firma. Dann gehe ich offiziell mit 63 in Rente....mit 10,3 % Abzügen!!!!! Und das...liebe Frau G. S. ist ein Tritt in den Arsch!!!!!!
  • 11.07.2016, 16:23 Uhr
  • 3
Ich musste auch aus gesundheitlichen Gründen aufhören zu arbeiten bevor ich 60 war. Zuerst bekam ich Krankengeld. Dann ALG I. Dann 2 Jahre Erwerbsunfähigkeitsrente, mit Abzügen natürlich. Jetzt habe ich seit Mai Altersrente für Schwerbehinderte, es ist etwas mehr als Erwerbsunfähigkeitsrente. Aber ich bin trotzdem zufrieden und fühle mich nicht in den Allerwertesten getreten. Bin natürlich trotzdem mit dir einer Meinung, dass das eine versteckte Rentenkürzung ist. Aber wenn ich andere sehe, denen es noch schlechter geht als mir, bin ich trotzdem zufrieden. Man sollte nicht immer zu denen schauen, denen es besser geht. Das hilft niemanden weiter.
  • 11.07.2016, 16:44 Uhr
  • 2
Ja, ich durfte auch nur noch unter 3 Stunden arbeiten. Vom Arbeitsamtsarzt festgestellt. Hätte auch noch gerne länger gearbeitet. Meine Rente ist ja glücklicherweise schon durch. Hatte noch meine Arbeitsstelle bis die Rente durch war. Konnte aber trotzdem nicht arbeiten, da sie dort keinen Platz hatten die den Kritterien gerecht geworden wären, die der Arbeitsamtsarzt vorgegeben hatte. Aber mein Arbeitgeber musste mir den Arbeitsplatz solange erhalten, solange ich Erwerbsunfähigkeitsrente bekommen habe. Bekam dann zwar kein Gehalt mehr, aber es hätte ja sein können, das ich wieder gesund werde. Das hat leider nicht geklappt.
  • 11.07.2016, 17:31 Uhr
  • 2
Das Problem ist sozusagen das Geld um ein vernünftiges Leben zu führen! Na da haben wir ja was geschafft im 21.Jahrhundert!!
Aber Kopf hoch Leute! Heute haben wir Geld und kaufen unser Essen und die Artikel des täglichen Bedarfs mit Geld ein; und wenn wir kein Geld mehr haben kaufen wir die Sachen eben ohne Geld ein!
  • 11.07.2016, 20:06 Uhr
  • 2
Wenn ein Mensch Vollzeit arbeitet, dann muss er von seiner Hände Arbeit leben können und nicht noch zum Amt betteln gehen!!!! Seht Euch doch mal die neuesten Zahlen zur Verbindung Mindestlohn und Grundsicherung an. Und...wer Grundsicherung bekommen will, der muss erst sein Sparguthaben bis auf ein Minimum runterfahren.
  • 12.07.2016, 17:23 Uhr
  • 3
Wofür bekommen denn eurer Meinung nach "Politiker" überhaupt eine "Diät" und ganz und gar noch Pensionen? Die meisten haben ja nicht einmal einen Berufsabschluß oder besch.... bei Doktorarbeiten!
Und wir sollen "sparen"? Wovon denn?
Ich will es mal so ausdrücken; ich habe mal 2 Berufsabschlüsse. Bekomme ich jetzt auch 2 Renten??

Anderen Leuten geht es ja genauso! Ein Leben lang gearbeitet und dann von Nichtskönnern verarscht bis in den Tot! Suuuper Industriestaat im 21. Jahrhundert!
  • 12.07.2016, 18:17 Uhr
  • 2
Komisch! Der Topf war immer leer wenn's um die Menschen hier ging. Jetzt sind 50 Mrd. pro Jahr da? Woher? Und die Rentenerhöhung ist für die Katz! Wer viel hat bekommt auch viel, wer wenig hat bekommt fast nichts! Prozentrechnen um der Gerechtigkeit Willen gehört abgeschafft.
  • 13.07.2016, 01:23 Uhr
  • 2
Schäuble - Nachrichten gucken! Bankenrettung! Tarifverhandlungen!
  • 13.07.2016, 02:09 Uhr
  • 1
Gebunkert? Die nach uns müssen die Suppe auslöffeln! Oder es gibt wieder einen großen Rums?
  • 13.07.2016, 02:33 Uhr
  • 2
Und schon geht wieder die Hetze gegen die Flüchtlinge los. Die Flüchtlinge können nichts dafür, dass hier die Gelder falsch verteilt werden. Die Merkel macht halt Politik für Reiche. Das macht aber die AfD auch nicht anders, wenn man in deren Wahlprogramm schaut. Die reden viel, machen aber letztendlich das Gegenteil.
  • 13.07.2016, 14:27 Uhr
  • 1
Wenn's kracht gibt's keinen Urlaub mehr! Dann ist nämlich alles unnütz!
  • 14.07.2016, 01:51 Uhr
  • 1
Ehrlich, ich habe Angst das es wieder richtig kracht! Die Gier nach mehr beherrscht die Welt! Und diese Zocker schrecken vor Nichts zurück: Lobbyisten nicht Politiker haben das Sagen! Und den Konzernen sind die Menschen nur als Zahler genehm. Gib. Gib. Gib geht nicht gut
  • 14.07.2016, 02:33 Uhr
  • 2
Mond? Wenn die Idioten Krawall machen!
  • 14.07.2016, 03:25 Uhr
  • 1
Gabi , gib doch eine ehrliche Antwort! Es ist nicht alles richtig was da so abläuft? Schau mal die Realität an, bitte!
  • 16.07.2016, 02:00 Uhr
  • 1
Ich habe jedenfalls ALG 1 bekommen, nachdem mein Krankengeld ausgelaufen war, bis zur EU-Rente.
  • 16.07.2016, 04:10 Uhr
  • 0
Nein, aber gehirngewaschen von den Rechten.
  • 28.07.2016, 01:04 Uhr
  • 1
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Ich frage mich immer häufiger, in welcher Welt die Journalisten, egal ob schreibend oder redend, + Politiker leben, die solche Reden schwingen. Das muss ein anderes Land sein. Wolkenkuckucksheim wahrscheinlich, ein Land, das sie gerne hätten, das aber mit der Wirklichkeit nicht übereinstimmt.
  • 06.07.2016, 09:44 Uhr
  • 8
Weise Frage.
  • 08.07.2016, 07:50 Uhr
  • 1
Nein, eindeutig nein. Unsere Politiker haben schon lange den Bodenkontakt verloren. Sie wissen nicht mehr, wer das Volk ist, das sie vertreten. Das liegt möglicherweise auch daran, dass sie zu viele Zeitungen lesen + zu viele Interviews geben, an Talkshows teilnehmen, in denen immer nur dasselbe wiedergekäut wird. Die Journaille trennt schon seit der 70ern nicht mehr zwischen Bericht, Hintergrundwissen + Kommentar wie es journalistisch korrekt wäre. Sie lügt ganz konkret mit Bildern. Ich war zum 25järigen Bestehen der Bundeswehr bei einem Feierlichen Gelöbnis auf dem Schloßplatz in Stuttgart. Als ich den Bericht dazu im Fernsehen gesehen habe, habe ich mich gefragt, ob ich nicht vielleicht auf einer anderen Vetanstaltung gewesen bin. Die Journaille macht eindeutig Politik. Sie lebt in einer Traumwelt, die Politiker machen mit. Das hat mit der Welt, in der wir Menschen leben (müssen), nichts gemein.
  • 08.07.2016, 15:49 Uhr
  • 4
Die Politiker leben eben im Wolkenkuckucksheim der Journaille, nicht in der Welt des Volks, das sie zu vertreten vorgeben.
  • 08.07.2016, 15:52 Uhr
  • 2
Es gibt ein schönes Gedicht von Bert Brecht: Nach dem Aufstand des 17. Juni ... . Wäre es da nicht besser, die Regierung löste das Volk auf + wählte ein anderes?
  • 08.07.2016, 15:54 Uhr
  • 1
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Nur eine Frage.
Wenn sie eine Firma hätten, würden sie Menschen, die nichts können, kaum die Sprache beherrschen einstellen?
Wenn die andere Belegschaft Fehler ausbügeln muss, für die Unqualifizierten ständig mitarbeiten muss , da entsteht ein schlechtes Betriebsklima. Es hat auch noch einen anderen Einfluss auf die Belegschaft, einige werden sich dem unteren Niveau anpassen. Da ist der Mindestlohn noch zuviel, aber, die Rechte, die sie durch Eistellung erwerben sind grandios.
Recht soll Recht bleiben. Gute Arbeit, guter Lohn !
Das Arbeitswillige nicht arbeiten dürfen, ist fatal. Das Selbstwertgefühl der Menschen, die nicht für sich und ihre Familien auf kommen können leidet. Irgendwann hat man sich daran gewöhnt und es wird normal.
Kann doch wohl nicht sein?
  • 06.07.2016, 09:30 Uhr
  • 9
Dem kann ich mich ohnen weiteren Kommentar anschließen.
  • 06.07.2016, 16:54 Uhr
  • 2
Es wird in Deutschland schon seit vielen Jahren kein guter Lohn mehr für gute Arbeit gezahlt. Beweis sind die vielen Millionen Aufstocker. Es geht mehr und mehr in Richtung Sklavenarbeit: Jeder der sich nicht vom Arbeitgeber verbrauchen läßt wird gefeuert.
Und unter den Kriegsflüchtlingen gibt es viele, die in Ihrer Heimat Berufe mit internationalen Sprachkenntnissen ausübten, wie Ärzte, Ingenieure usw. Darunter sind kaum arbeitsscheue H4 Empfänger, weil es diese soziale Hängematte dort nicht gibt.
Nein, in den Unternehmen haben die Angestellten Angst vor Konkurrenten und verbergen diese hinter einem Rassenhass.
Und das macht das Betriebsklima kaputt.
  • 06.07.2016, 19:27 Uhr
  • 5
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