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Ungarn sträubt sich, 2300 Flüchtlinge aufzunehmen - Volk soll entscheiden

Ungarn sträubt sich, 2300 Flüchtlinge aufzunehmen - Volk soll entscheiden

News Team
05.07.2016, 16:03 Uhr
Beitrag von News Team

Nach dem Brexit-Votum in Großbritannien will nun auch Ungarn ein Referendum abhalten. Allerdings geht es bei dieser Volksbefragung nicht um einen Verbleib in der EU. Vielmehr soll über die Verteilung von Flüchtlingen innerhalb der Europäischen Union beschieden werden.

Am 2. Oktober werden Ungarns Bürger abstimmen, ob die die EU "auch ohne Konsultierung des ungarischen Parlaments die Einwanderung nicht-ungarischer Staatsbürger nach Ungarn vorschreiben" darf. Im Klartext: Wird Ungarn künftig Flüchtlinge aufnehmen oder nicht. Das gab Präsident Jonas Ader am Dienstag in Budapest bekannt.

Laut EU müsste Ungarn 2300 Flüchtlinge aufnehmen

Die rechtskonservative Regierung von Ministerpräsident Viktor Orban lehnt die von der EU beschlossene Verteilung der Flüchtlinge auf alle Mitgliedstaaten ab. Gemäß des EU-Beschlusses vom September 2015 müsste Ungarn gut 2300 Flüchtlinge aufnehmen. Dagegen reichte die Regierung in Budapest bereit eine Klage beim Europäischen Gerichtshof ein.

Außerdem wurde bekannt, dass Ungarn künftig illegal eingereiste Flüchtlinge, die innerhalb von acht Kilometern hinter der Grenze aufgegriffen werden, sofort wieder ohne Prozess abzuschieben. Sie sollen einfach zurück an die Grenze gebracht werden.

Wo seid ihr? Das sind Deutschlands vermisste Kinder

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14 Kommentare

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Ach ja, nennt man das nicht im allgemeinen "Demokratie", wenn das Volk befragt wird? Die Schweiz macht es doch auch?
  • 27.07.2016, 22:40 Uhr
  • 1
ja, das nennt man Demokratie ... genauer gesagt direkte Demokratie ...
wir in Deutschland haben uns jedoch für die repräsentative Demokratie entschieden ...
  • 28.07.2016, 06:55 Uhr
  • 1
Leider, Tommy.
Dabei ist nur direkte Demokratie wahre Demokratie.
"Repräsentative Demokratie" nenn ich nur Demokratur...
  • 28.07.2016, 07:17 Uhr
  • 1
stimmt,
aber nur, wenn das Wahlvolk sein Kreuzchen bei der falschen Partei macht ...
  • 28.07.2016, 07:18 Uhr
  • 1
Ja... da haben wir es wieder: charismatische Redner der falschen Partei können alles zerstören.
Weil leider viel zu viele auf schöne Worte und schauspielerisch perfekte Auftritte positiv reagieren, anstatt sich die Parteiprogramme genau anzusehen.
  • 28.07.2016, 07:25 Uhr
  • 0
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Schade, dass man speziell zu diesem Thema keine neutrale Berichterstattung findet.

Erst hieß es, Ungarn lässt keine Flüchtlinge ins Land = gelogen.
Ungarn hat, wie die meisten Europäischen Länder, den Flüchtlingen geholfen. Mit Sachleistungen. Doch kein Flüchtling wollte in Ungarn bleiben, alle wollten nach Deutschland, Schweden oder England. Am liebsten nach Deutschland.
Als Ungarn nicht mehr mit der Flut der Flüchtlinge fertig werden konnte, bat man um Hilfe.
Der Hilferuf verhallte in Europa ungehört. Wie immer, wenn Ungarn Hilfe braucht. Ungarn war und ist immer gut genug für Europa, Hilfe zu leisten. Gerade die Deutschen müssten das wissen!
Als keine Hilfe kam, machten die Ungarn die Grenzen dicht. Vielleicht nicht richtig, aber auf jeden Fall verständlich!
Ungarn ist flächenmäßig zwar größer als Österreich, aber durch den letzten Weltkrieg und die nachfolgenden Katastrophen ausgeblutet.
Trotzdem haben die Ungarn mit viel Fleiß vieles geschafft. Sehr viel!
Ich hänge keinerlei politischen Ideologien nach. Weder hier noch sonstwo auf der Welt. Aber ich empöre mich, wenn Wahrheiten verdreht, Halbwahrheiten verbreitet und speziell von Leuten, die noch nie in Ungarn gewesen sind und gar nicht mitreden können, irgend ein Schwachsinn verbreitet wird.
Im Übrigen haben wir in unserem eigenen Land genug, um das wir uns kümmern sollten und müssten. Mit dem Finger auf andere zu zeigen, ist da ja wohl nicht angebracht.
In Ungarn sagt man: "Wenn jeder vor seiner eigenen Türe kehrt, ist die Straße sauber"
  • 27.07.2016, 22:34 Uhr
  • 1
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Verstößt gegen EU - Recht, dem man zuvor zugestimmt hat.

Man kann sich keine Rosinen herauspicken und anderen Lasten aufbürden.

Im Übrigen stehen dann Strafzahlungen bzw. Kürzungen der Zuweisungen an, wenn Flüchtlinge nicht im vereinbarten Rahmen aufgenommen werden..

Und beim Geld bzw. dem dann fehlenden Geld kommt man schnell zu anderen Ansichten...
  • 06.07.2016, 16:36 Uhr
  • 0
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Die lassen ihre Grenzen dicht, ganz sicher und nehmen keinen auf. Sie bekommen doch mit, was hier in Deutschland los ist. Das braucht wirklich kein Land. Zudem steht Afrika auch schon vor der Tür. Ungarn wird keinen Deut von seinem Selbsterhaltungsplan abweichen. Das überlässt man Deutschland. Deutschland nimmt alle, lässt alle Asylanträge stellen, die in 100 Jahren abgearbeitet sind. Keiner wird ausgewiesen, weil genügend Linksanwälte dafür sorgen und unsere Justiz einknickt. Zwischenzeitlich tummelt sich der Mob aus allen Ländern hier und macht die Straßen und Gegenden unsicher. Die LInksradikalen und Rechtsradikalen gehen auch aufeinander los. Die innere Sicherheit des Landes geht zum Teufel und den Menschen bleibt nichts übrig, als sich selbst zu wehren. So programmiert man Bürgerkriege.
  • 06.07.2016, 08:23 Uhr
  • 2
Es ist gut, dass es noch Politiker gibt, die aus Fehlern lernen. Und wenn man ein ganzes Land umgestaltet, seine Bürger dafür bezahlen lässt, dann sollten sie gefragt werden.
  • 06.07.2016, 16:13 Uhr
  • 1
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Frau Merkel kann es doch so gut mit dem Friedensnobelpreistraeger, Obama.
Soll sie doch mal versuchen ihren Freunden in der USA so ein bis zwei Millionen Fluechtlinge zu schicken, die haben ja ein grosses Land und sind sooooo reich, so demokratisch und so fuehrend was Menschenrechte anbelangt.
Das Land waere also genial fuer die Aufnahme von Fluechtlingen.

Die wollen aber keine armen Leute in ihrem Land.
Gegen die Grenzabsicherung der USA zu Mexiko hin, war die DDR Grenze, ein harmloses Nichts.

Warum hat Fr. Merkel die USA so lieb, obwohl die keinen einzigen "Fluechtling" wollen? Obwohl sie Deutschland abhoeren, und Wirtschaftsspionage im grossen Stil betreiben?
Sogar die Menschen aus ihrem Folterlager Guantanamo musste Europa aufnehmen, als man sie entlassen hat.
Auch damals kein Wort der Empoerung von Fr. Merkel und ihren Freunden?

Trotzdem sind das die Freunde der Bundesregierung, obwohl sie genau den Menschen die nun alle nach Deutschland kommen, die Heimat, weggebombt haben?

Frau Merkel sollte mal ihren Buergern erklaeren, warum von ihr nicht die geringste Ruege in Richtung USA ausgesprochen wird, obwohl das die Hauptverursacher dafuer sind, dass der nahe und mittlere Osten in Schutt und Asche liegt.
Stattdessen wird Russland, Sanktioniert und beschimpft wo immer es gerade passt.
Was ist das fuer eine Politik?
  • 06.07.2016, 00:21 Uhr
  • 1
Die Politik eines Vasallenstaates.
  • 06.07.2016, 16:16 Uhr
  • 1
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Die Ungarn haben recht, und sind in Sachen Demokratie, dem Merkel Regime weit voraus.

Ein demokratisches Europa gibt es nicht mit Politikern wie Merkel.
Darum wehren sich immer mehr Laender gegen diese Merkel-Diktatur.

Sie verwechstelt Europa mit ihrer ehemaligen DDR.
Mit dieser Frau geht es abwaerts in Europa, wie man nun an allen Ecken und Enden sieht.

England, Ungarn, Slovakei und bald noch viel mehr Laender in der EU wenden sich von ihrer Politik ab.
  • 06.07.2016, 00:00 Uhr
  • 2
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Da habt ihr euch aber wieder ein tolles Bild ausgesucht😩
  • 05.07.2016, 20:35 Uhr
  • 2
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das ist ja wirklich eine Frechheit, dass die bösen ungarischen Nazis ihr Volk fragen, ob Flüchtlinge aufgenommen werden ...
das hat doch nicht das Volk zu entscheiden, sondern die Eurokraten, die bestimmen, wer wie viele Flüchtlinge aufzunehmen hat ...
und nicht nur das ... die ungarischen Nazis wehren sich sogar gegen die Eu-Diktatur:
"Ungarn reicht Klage gegen EU-Flüchtlingsquote ein"
übrigens, die Slowaken haben auch eine Klage diesbezüglich eingereicht ...
Quelle: http://www.onvista.de/news/widerstan...st-19528845
  • 05.07.2016, 18:58 Uhr
  • 4
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