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Ich bin kein Nazi, aber …

Ich bin kein Nazi, aber …

06.07.2016, 09:15 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Irrungen und Wirrungen allüberall, viele wissen was sie politisch wollen, aber nicht, wo sie sich selber einordnen sollen. Viele zeigen mit den Finger auf andere, die eine politische Richtung vertreten, der sie kritisch gegenüber stehen. Aber wissen sie wirklich, gegen welche politische Richtung sie sind?
Ich habe hier unter Nutzung der Texte der Bundeszentrale für politische Bildung einmal zusammengestellt, wie sich die verschiedenen politischen Richtungen des rechten Spektrums darstellen:

Rechtspopulismus
Seit den achtziger Jahren sind Rechtspopulisten in Europa auf dem Vormarsch. Zum Spektrum gehören rechtsextreme Parteien genauso wie Gruppierungen, die mit populistischen Äußerungen auf sich aufmerksam machen wollen. Ihre politischen Ziele reichen vom Wunsch nach "Ordnung", "Autorität" und "Identität" über die Agitation gegen Minderheiten wie Sinti und Roma bis hin zur Forderung, ein "weißes Europa" ohne "jüdischen Einfluss" zu schaffen. Paradoxerweise bauen die teilweise aggressiv nationalistischen Parteien dabei zunehmend auf eine länderübergreifende Zusammenarbeit und verstehen sich meist als "Freunde" im Kampf gegen multikulturelle Überfremdung.

Rechtskonservativ
Rechts von christlich-konservativ Positionen kann das rechtskonservative Spektrum verortet werden. Dabei wird zwar vom Rechtsradikalismus unterschieden, allerdings ist der Übergang teilweise fließend. Rechtskonservativ ist, wer sich mit demokratischen Prinzipien und Werten nicht verbunden fühlt, Gewalt als Mittel der Auseinandersetzung nicht ausdrücklich ablehnt, für eine Begrenzung von Zuwanderung ist, um eine kulturelle Überfremdung zu verhindern, gegen eine Integration Europas ist und keine Opposition im Parlament akzeptiert.

Rechtsradikal
Als radikal (von lateinisch "radi" = Wurzel, Ursprung) werden politisch-ideologische Grundeinstellungen beziehungsweise Bestrebungen bezeichnet, die gesellschaftliche Fragen und Probleme von deren Ursprüngen bis in die letzten Details, also mit besonderer Konsequenz und einseitiger Kompromisslosigkeit, zu lösen suchen. Radikale Strömungen verstoßen nicht zwangsläufig gegen die Prinzipien der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Von den Behörden und der Sozialwissenschaft wird der Begriff Rechtsradikalismus in der Regel auf Personen und Organisationen gerichtet, die klar rechts der Mitte des politischen Spektrums stehen, dabei allerdings im Rahmen der Verfassung bleiben. Der freiheitlich-demokratischen Grundordnung steht Rechtsradikalismus in der Regel nicht feindlich gegenüber. Die Grenzen vom Rechtsradikalismus zum Rechtsextremismus sind dabei allerdings häufig fließend. Einer Definition des Politikwissenschaftlers Michael Minkenberg zufolge schließt der Rechtsradikalismusbegriff "auch Kräfte und Bewegungen" ein, die "die geltende demokratische Ordnung als solche nicht in Frage stellen, jedoch durch Rückgriff auf den ultranationalistischen Mythos eine Radikalisierung nach rechts und damit eine Revision der Verfassungswirklichkeit anstreben."

Extremismus
Der Begriff Extremismus unterliegt einer Zweideutigkeit, aus der sich eine Vielzahl an Debatten und Kontroversen ergibt. Von einigen Liberalen und Libertären wird beispielsweise argumentiert, dass extremistische Ziele und Ideen an sich "unproblematisch" seien, solange sie friedlich und mit legalen Mitteln verfolgt würden. Die Lehre aus dem Aufstieg der Nationalsozialisten – so der österreichische Philosoph Karl Popper – sei, dass tolerante Gesellschaften die Pflicht hätten, sich gegen jegliche Art von Extremisten zu verteidigen: "Wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen die Angriffe der Intoleranz zu verteidigen, dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen." Hieraus leitet sich das Prinzip der "wehrhaften Demokratie" ab. Für Wissenschaftler ergibt sich aus der Zweideutigkeit des Begriffs eine Notwendigkeit zur Abgrenzung. Viele Forscher unterscheiden deshalb zwischen "kognitiven Extremisten" – also Menschen, deren Ziel- und Wertvorstellungen dem gesellschaftlichen Konsens drastisch widersprechen – und "gewaltbereiten Extremisten"

Nationalismus
Übersteigertes Bewusstsein vom Wert und der Bedeutung der eigenen Nation. Im Gegensatz zum Nationalbewusstsein und zum Patriotismus (Vaterlandsliebe) glorifiziert der Nationalismus die eigene Nation und setzt andere Nationen herab. Zugleich wird ein Sendungsbewusstsein entwickelt, möglichst die ganze Welt nach den eigenen Vorstellungen zu formen.

Nationalsozialismus
Nationalsozialismus bezeichnet eine politische Bewegung, die in Deutschland in den Krisen nach dem Ersten Weltkrieg entstand, 1933 die Weimarer Demokratie beendete und eine Diktatur (das sogenannte Dritte Reich) errichtete. Der Nationalsozialismus verfolgte extrem nationalistische, antisemitische, rassistische und imperialistische Ziele. Politisch schloss der Nationalsozialismus an die radikale Kritik und Ablehnung der demokratischen Prinzipien an und bekämpfte den Friedensvertrag von Versailles. Der Nationalsozialismus war keine geschlossene Lehre, sondern begründete eine "Weltanschauung", in deren Mittelpunkt die Idee des "arischen Herrenvolkes" stand, das sich aller Mittel zu bedienen hat, um sich "Lebensraum" zu schaffen, andere (angeblich minderwertige) Völker und Nationen zu unterdrücken und die Welt vom (angeblich einzig Schuldigen, dem) Judentum zu befreien. Die Verachtung des Menschen im Nationalsozialismus fand Ausdruck in der fabrikmäßigen Tötung von Millionen wehrloser Opfer.

Der Text kann als PDF-Datei herunter geladen werden

Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung

25 Kommentare

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Landtagspräsidentin Aras: AfD-Fraktion hat es nicht geschafft, den Antisemitismus-Vorwurf abzuschütteln


Stuttgart. „Die AfD-Fraktion hat es nicht geschafft, den Antisemitismus-Vorwurf abzuschütteln. Es gab keine Zweidrittelmehrheit für den Fraktionsausschluss von Wolfgang Gedeon. Zehn Mitglieder haben sich nicht vom Antisemitismus-Vorwurf distanziert. Das ist sehr bedauerlich“, kommentierte Landtagspräsidentin Muhterem Aras (GRÜNE) am Dienstagnachmittag die Erklärung des Vorsitzenden der AfD-Fraktion, Dr. Jörg Meuthen. „Antisemitismus darf in unserem Land und in unserem Parlament keinen Platz haben“, betonte Aras einmal mehr.

Meuthen hatte zuvor den Fraktionsaustritt von 13 Abgeordneten der AfD-Fraktion angekündigt, der um Mitternacht wirksam werden soll. Für die Landtagsverwaltung besteht die AfD-Fraktion ab Mitternacht aus den verbliebenen zehn Abgeordneten. „Ich fordere die ausgetretenen Abgeordneten auf, sich möglichst bald mir gegenüber zu äußern, ob sie eine Fraktion bilden wollen oder welche Rechte sie aus ihrem Status als fraktionslose Abgeordnete wahrnehmen wollen“, so die Landtagspräsidentin. Bei einer möglichen Fraktionsbildung muss jedoch geprüft werden, ob im vorliegenden Fall eine unzulässige Fraktionsvermehrung gegeben ist.
  • 06.07.2016, 18:01 Uhr
  • 1
Expertise soll Zulässigkeit der Bildung einer weiteren Fraktion von AfD-Mitgliedern klären


Stuttgart. Zu der Frage, ob die Bildung einer weiteren Landtagsfraktion von Mitgliedern der Partei AfD zulässig ist, wird der Landtag von Baden-Württemberg ein externes Gutachten einholen. Mit der Erstellung einer gemeinsamen Expertise sollen renommierte Verfassungsrechtler beauftragt werden, teilte Landtagspräsidentin Muhterem Aras (Grüne) am Mittwoch, 6. Juli 2016, mit. „Ich freue mich sehr, dass die Fraktionsvorsitzenden Andreas Schwarz, Dr. Wolfgang Reinhart, Andreas Stoch und Dr. Hans-Ulrich Rülke meinen Vorschlag, ein externes Gutachten einzuholen, unterstützen“, betonte Aras.

Nach Angaben der Präsidentin hat Prof. Dr. Jörg Meuthen ihr gegenüber am Mittwoch die Bildung einer neuen Fraktion angezeigt. Es müsse nun geprüft werden, ob die Bildung dieser Fraktion rechtlich möglich ist. „Insbesondere geht es um die Frage, ob die Fraktionsbildung gegen das in der rechtswissenschaftlichen Literatur erörterte Verbot der Fraktionsvermehrung verstößt“, führte die Landtagspräsidentin aus. Dieser Fall sei ein Novum in der Geschichte Baden-Württembergs und höchstwahrscheinlich auch in Deutschland.

Da Rechtssprechung hierzu soweit ersichtlich nicht existiert und damit verfassungsrechtliches Neuland betreten wird, hat Präsidentin Aras vorgeschlagen, dass ein externes Gutachten eingeholt wird. Daneben sollen auch Rechtsexperten in der Landtagsverwaltung den Fall prüfen. Zur Frage, wann mit einem Ergebnis der Prüfung gerechnet werden kann, erklärte die Landtagspräsidentin: „Gründlichkeit geht vor Schnelligkeit, weil dies ein sehr kompliziertes und wichtiges Thema ist.“
  • 06.07.2016, 19:13 Uhr
  • 1
Ich glaube, die merken nichts mehr. Sie beschließen was , was rechtlich wohl unzulässig ist und erst mit einem Gutachten geklärt werden muß...

Dööfer geht's wirklich nicht - aber es passt zu allem anderen.
  • 06.07.2016, 19:26 Uhr
  • 2
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Hier wird weiter unten behauptet, dass SB die selbst aufgestellten Regeln 'instrumentalisiert', um einer bestimmten politischen Meinungsrichtung den Vorzug zu geben.
Nach meiner Beobachtung trifft dieser Vorwurf nicht zu, denn wenn das so wäre, dürften die Beiträge und Notizen z.B. vieler AfD-Sympathisanten längst nicht mehr zu finden sein. Sie sind aber noch da - wie auch die ihrer Meinungsgegner - und es kommen täglich neue hinzu.
Wenn hier von dem SB-Team Beiträge gelöscht werden, so fast ausnahmslos deshalb, weil die Einsteller sich nicht an die Regeln gehalten haben, zu denen sie sich bei der Anmeldung verpflichtet haben. Ich finde, dass das Team sogar recht großzügig auf Verstöße reagiert.

Und übrigens: lateinisch "radix" = Wurzel, Ursprung
Soviel (richtiges) Latein muss sein !!
  • 06.07.2016, 13:03 Uhr
  • 9
Stimme Dir voll zu.

SB hat es schon mehrfach klargestellt. Da dies jeder wissen kann oder hätte wissen können, da es in den Nutzungsbedingungen steht, kann man sogar bei einer anderen Auffassung wider besseres Wissen von Verleumdung sprechen...

SB verhält sich ausgesprochen vorbildlich in diesem Bereich.

"Unsere persönliche Meinung spielt keine Rolle

Und glaubt uns, auch wir ertragen so manche Meinung, die sich Rahmen zwischen Artikel 5 und § 138 bewegt, nicht, weil wir die jeweilige Meinung unterstützen, sondern weil wir das Recht auf Freiheit der Meinung ernst nehmen und umsetzen."

http://www.seniorbook.de/themen/kate...-seniorbook
  • 06.07.2016, 15:57 Uhr
  • 3
Und noch etwas zur Beleidigung - einer konkludenten Einwilligung hierzu......

"Nach herrschender Auffassung kann in eine Beleidigung ausdrücklich, aber auch konkludent, also durch entsprechendes Verhalten, eingewilligt werden. Begibt man sich beispielsweise in einer Diskussion auf ein unsachliches Niveau und beleidigt andere, so kann ein Gericht dies unter bestimmten Umständen als konkludente Einwilligung dafür werten, dass in der weiteren Erörterung die Beiträge nicht auf die Höflichkeitsgoldwaage gelegt werden, so dass entsprechende Äußerungen nicht strafbar sind."

In manchen hitzigen Diskussionen hier, wo es auch mal unter die Gürtellinie geht, sollte man sich nicht einlassen.. Sonst geschieht einem das, was oben beschrieben wird...Liest man tagtäglich hier - man zeigt konkludent seine Einwilligung dadurch, indem man da munter mitmischt...Und anschließend alles bejammert...
  • 06.07.2016, 16:11 Uhr
  • 3
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Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.
Mike, eine wunderbare, sachlich fundierte Zusammenfassung.

Einer Ergänzung bedarf es nicht. Die Bundeszentrale für politische Bildung genießt einen ausgesprochen seriösen Ruf...

Danke für die Info....Zurecht auf dem Laufband für alle jetzt sichtbar...Danke SB...
  • 06.07.2016, 11:08 Uhr
  • 5
Und, was ich besonders hervorhebe, hast Du keine Rechte Dritter verletzt - so SB - denn die Bundeszentrale schreibt dazu_

"Bitte beachten Sie das Urheberrecht und kennzeichnen Sie z.B. Zitate anderer. Verzichten Sie darauf, komplette Beiträge anderer zu veröffentlichen. Zitieren Sie lieber auszugsweise und verlinken Sie auf die entsprechenden Quellen. Links zu anderen Internetangeboten sind ausdrücklich erwünscht, wenn Sie den o.g. Regeln entsprechen. Grundsätzlich übernimmt die bpb keine Haftung für die von Ihnen veröffentlichten Inhalte. "

Du hast Dich vollkommen gesetzestreu verhalten...Bravo Mike...Dein link ist sehr hilfreich...er eröffnet noch weitere Erkenntnisse in dieser Angelegenheit, die Du ja aus Platzgründen bei SB nicht alle einsetzen kannst.
  • 06.07.2016, 11:46 Uhr
  • 6
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Das werden die "" Aber-Nazis "" niemals zugeben , der gutbürgerliche
Schein nach außen muß schließlich gewahrt werden
Was würde denn sonst der Nachbar denken !!!!!
  • 06.07.2016, 10:51 Uhr
  • 1
der Nachbar??
alles was nicht in seinem Sinne ist sind - Nazi..
kann er denn den Sinn des Wortes überhaupt erklären/begreifen??
  • 06.07.2016, 11:01 Uhr
  • 2
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Bei der Definition von "rechts-konservativ" bin ich nicht ganz einig, denn - auch wenn ich dieser Richtung nicht angehöre - denke ich, man kann ihnen nicht prinzipiell unterstellen, dass sie sich NICHT "mit demokratischen Prinzipien und Werten verbunden fühlen." Es kommt darauf an, wie man dann "demokratisch" definiert und was die Werte sind. Sie sind autoritätsgläubig, das stimmt, so gesehen passt es nicht zur Demokratie, aber sie halten sich für die einzigen Bewahrer der demokratischen (christlichen) Werte, während die radikalen und extremen Gruppierungen diese von vorne herein ablehnen.
  • 06.07.2016, 10:50 Uhr
  • 2
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Peter Leopold
Damit ist auch klar, wo manche "Parteien" ihre Ideologie her haben. Traurig genug.
  • 06.07.2016, 10:46 Uhr
  • 1
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Ich bin keine Linke aber ich mag Frau Wagenknecht!
  • 06.07.2016, 10:44 Uhr
  • 6
Was hat das mit dem Thema zu tun?
  • 06.07.2016, 10:46 Uhr
  • 1
Nichts Da aber Frau Wagenknech schon mehrmals vorgeworfen wurde nach Rechts zu tendieren bin ich gespannt in welches Kästchen sie eingeordnet wird?! Wir Deutschen ordnen und sortieren ja ALLE und ALLES in Schächtelchen!
  • 06.07.2016, 10:49 Uhr
  • 4
Stimmt, Elva
  • 06.07.2016, 11:51 Uhr
  • 0
Das mit euren Schächtelchen und der "deutschen Tugend" ist so wenig vernünftig, wie jedes Schubladendenken.

Ihr solltet es schon schaffen, die Definition politischer Richtungen von solchen Denkstrukturen zu unterscheiden.
Sonst landet ihr da, wo die Mehrheit derer landet, die hier versucht, politisches zu äußern.
  • 06.07.2016, 12:02 Uhr
  • 0
Herr Z oder FRau Y - angenommen - äußerten sich dementsprechend dass Holländer, Briten oder Neuseeländer oder Pakistaner gern kommen könnten so sie eine Jobzusage hätten, aber bei unqualifizierten Neubürgern forderten sie eine Begrenzung. In welches Schächtelchen würden sie einsortiert werden? Sie wären ja nicht gegen Ausländer. Es wären keine Ausländer"feinde!" (Allmählich bekomme ich einen dicken Hals bei diesem dämlichen Wort!) Sie würden auch für den Erhalt unseres Staates eintreten hielten aber die Politik der derzeitigen Bundeskanzlerin teilweise für falsch - zumindest in dieser Hinsicht. Sie wären dagegen dass die Nato sich nach Osten erweitert plädierten aber dafür dass D in der Nato bliebe.
Wie nennt man solche Menschen - wo tut man sie hin? In welche Schachteln gehörten sie - was wären das für Begriffe die auf sie anwendbar wären? Menschen ändern manchmal innerhalb von Stunden/Minuten ihre Meinungen. Ich wende mich gegen diese Sortierungen. Ganz einfach. Nichts ist eindeutig, nichts ist 100prozentig sicher und glasklar. Am wenigsten eine solche Sortierung.
  • 06.07.2016, 12:16 Uhr
  • 3
Na, Mike - ich bestätigte die deutsche Mentalität - und den Verlust der Freiheit dadurch. Nicht mehr und nicht weniger.
G. - schön wäre es, du hättest Recht, dass Meinungen sich schnell ändern können. Doch bei vielen scheint das nicht der Fall zu sein - sie sind festgefahren. Und - dann darfst du nicht die Schwarmmentalität vergessen - die mich immer wieder fasziniert - nicht nur bei politischen Themen.
  • 06.07.2016, 12:19 Uhr
  • 2
und welche Definition in die politische Richtung ist deiner Meinung richtig-----? Die die du hast?
  • 06.07.2016, 13:21 Uhr
  • 0
G.We. "Wie nennt man solche Menschen...." Das sind Menschen, die sich bemühen, mit gesundem, unabhängigen Menschenverstand, unterschiedliche Informationen zu benutzen um Zusammenhänge zu sehen und aus diesen ihre Schlüsse ziehen.
  • 06.07.2016, 16:05 Uhr
  • 1
wize.life-Nutzer - wen meinst du? Mich?
Glaubst du, das würde ich hier verraten? Aber wir können es ja mal versuchen.
Eingeordnet wurde ich wie viele hier von vielen hier im linken Spektrum, von einigen sogar extrem links - weil für diese alles, was links von ihrer extrem rechten Meinung extrem links sein muss. In deren Augen sind alle kriminell links, die nicht so rechts sind wie sie. Da werden sogar CDU-Anhänger zu Linken. Und die sind in meinen Augen rechts - konservativ-christlich-demokratisch Rechts.

So gesehen bin ich zusammen mit vielen anderen hier links von extrem Rechts. Ich persönlich bin sogar links von konservativ Rechts und links von christlich-demokraitsch Rechts - aber ich bin rechts von der KPD und der MLPD, rechts der Maoisten und die Stalinisten mag ich gleich gar nicht.
So - nun weißt du es.
  • 06.07.2016, 18:02 Uhr
  • 1
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Die "Neuen Rechten" könnte man noch ergänzen
https://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Rechte
  • 06.07.2016, 10:17 Uhr
  • 1
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Dieser Definition zufolge gibt es hier weit mehr Rechtsradikale, als gemeinhin angenommen wird.
  • 06.07.2016, 09:58 Uhr
  • 6
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