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Anschlag auf Schwangere - Mann versteckte Abtreibungspille in Nachspeise

Anschlag auf Schwangere - Mann versteckte Abtreibungspille in Nachspeise

News Team
09.07.2016, 13:08 Uhr
Beitrag von News Team

Nachdem sie eine Mokkacreme gegessen hat, bekommt eine 29-jährige Schwangere heftige Unterleibschmerzen. Kurz danach verliert sie ihr Kind. Ihr Freund hatte eine Abtreibungspille in die Nachspeise gemischt.

Wie die Welt berichtet, stand am Freitag ein 24-Jähriger vor dem Amtsgericht in Nürnberg weil er seiner schwangeren Freundin heimlich eine Abtreibungspille in die Nachspeise gemischt hatte. Das Medikament hatte er sich in Tschechien besorgt, wo ein Schwangerschaftsabbruch bis zum neunten Monat zulässig ist. Seine Freundin war in der 15. Woche schwanger, als er zur Tat schritt. Als sie nach dem Essen Bauchkrämpfe bekam und das Kind verlor, wurde sie misstrauisch. Bei einem Bluttest wurden Spuren des Abtreibungsmittels nachgewiesen.

Ein Sprecher des Gerichts gab am Freitag bekannt, dass der Angeklagte für seine heimtückische Tat zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und drei Monaten wegen gefährlicher Körperverletzung und Schwangerschaftsabbruchs verurteilt wurde. In der Urteilsbegründung wurde die hohe Freiheitsstrafe damit erklärt, dass der Mann die Tat über Wochen geplant und damit erhebliche kriminelle Energie gezeigt habe.

Seit dem Verlust ihres Babys hat die 29-Jährige psychische Probleme.
Nach der Tat hatte der 24-Jährige per Textnachricht mit ihr Schluss gemacht.

Die Mutter dieses schwer verletzen Jungen hat eine wichtige Botschaft an alle Eltern

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