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FDP-Chef Lindner: Bundesregierung muss türkischen Botschafter einbestellen

FDP-Chef Lindner: Bundesregierung muss türkischen Botschafter einbestellen

News Team
01.08.2016, 17:51 Uhr
Beitrag von News Team

Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner fordert die Bundesregierung auf, den türkischen Botschafter in Berlin zu einem Gespräch einzubestellen. „Liberalisierungen in Handels- und Visa-Fragen müssen an rechtsstaatliche Fortschritte in der Türkei gebunden bleiben“, sagte Lindner der „Welt“. Tatsächlich bewege sich die türkische Regierung in die entgegengesetzte Richtung. „Die Bundesregierung muss hier endlich zu mehr Klarheit finden und ihre Haltung dem türkischen Botschafter in Deutschland unmissverständlich klarmachen“, verlangte Lindner. Zuvor hatte das türkische Außenministerium den Gesandten der deutschen Botschaft in Ankara zu einem Gespräch einbestellt.

Zur Bewältigung der Migrationsbewegung habe die deutsche Regierung zu lange einseitig auf die Türkei gesetzt, sagte der FDP-Chef. „Diese Karte versucht Herr Erdogan nun auszuspielen. Europa darf nicht erpressbar sein.“

Lindner verlangte, die europäische Grenzschutzagentur Frontex umgehend zu einer echten Behörde mit personeller Stärke und hoheitlichen Befugnissen auszubauen: „Erst wenn Europa bei seinen vitalen Interessen unabhängig von der türkischen Politik geworden ist, wird mit Herrn Erdogan wieder konstruktiv zu sprechen sein."

7 Kommentare

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Merkel muss Erdogan nach Berlin einbestellen und gründlich die Haare waschen, damit er weiß, wo der Bartl den Most holt
  • 01.08.2016, 21:58 Uhr
  • 0
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einfach ne Lachnummer, Herr Lindner, Ihnen glaub ich nicht mal mehr, dass Sie die Hoteliers auf 20 % Mwst. hochsetzen, auch wenn Sie das noch tausendmal versprechen würden....... -
obwohl: bestellen Sie doch den türkischen Botschafter in D ein.., bin gespannt.., wie Sie das anstellen wollen.., Sie müssen immerhin an Angela und vieeeeeeeeeeeeelen anderen vorbei.... - eine Lachnummer einfach.... - Geschwätz vor der Presse, nix anderes.....
  • 01.08.2016, 20:18 Uhr
  • 2
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Deutschland sollte tätig werden und sich step bei step von der Türkei lösen. Das gilt auch für die hier lebenden Türken. Die Erdogantreuen sollten sich ebenfalls step by step von den Segnungen Deutschlands lösen, aber da muss man wohl ein wenig nachhelfen.
  • 01.08.2016, 20:02 Uhr
  • 2
es gibt aber auch türkische Menschen, die nicht diesem "Erdowahn" folgen, die aber kaum in der Öffentlichkeit gehört werden, sei es - weil es nicht gewollt ist seitens der Politik, sei es - weil sie von diesen Fanatikern bedroht werden, und in der deutschen Politik keinen Rückhalt mehr sehen und finden! Darüber sollte man auch mal nachdenken!
  • 02.08.2016, 02:04 Uhr
  • 1
Das stimmt. Um so mehr muss man sich von den Elementen befreien, die denen auch noch Unsicherheiten bescheren. Aber dazu ist unsere Politelite ja nicht fähig. Die wollen immer nur beschwichtigen und nichts gegen die Brisanz der Lage tun, in der lächerlichen Hoffnung, es wird sich alles glätten.
  • 02.08.2016, 07:55 Uhr
  • 2
Die Hälfte der türkischen Bevölkerung hat jetzt zu leiden. Darum darf man m.M. die Türkei nicht komplett gegen die Wand knallen . . . Klugheit, Weitsicht und Geduld sind erforderlich. Nicht dieses entsetzliche Gekreische rundherum von Politikern, die sich nur wichtig machen wollen.
  • 05.08.2016, 17:41 Uhr
  • 0
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Die Komentare aus der Türkei sind schon heftig und beleidigend.
  • 01.08.2016, 18:35 Uhr
  • 3
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