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Why

Why

03.09.2016, 23:58 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Das Warum ist wichtig - der Rest ist eine Nebelattacke - wir neugierigen Menschen sollten diese Frage nie vergessen. Sie verhilft zu Wissen, früher oder später.

Deutschland führt eine Debatte unter der Überschrift "Sicherheit" - in Wahrheit aber werden in der westlichen Welt offensichtlich provozierende Kleidungsstücke instrumentalisiert und als Brandbeschleuniger für Vorurteile und Diffamierung gegenüber Ausländern benutzt. Warum?

Deutschland führt eine Debatte mit dem Titel "Gegen die Islamisierung Europas" - in Wahrheit werden muslimische Glaubenskonstrukte dermaßen heftig verbogen, dass die Versuche der Instrumentalisierung und Bestimmung eines Feindbildes nicht zu übersehen sind. Warum?

Deutschland debattiert Terrorismus - aber in Wahrheit werden nahezu ausschließlich religiöse Besonderheiten des Koran instrumentalisiert um daraus Ängste zu generieren, die eine wilde Diskussion sogenannter besorgter Bürger befeuert. Warum?

Unter vielen Überschriften werden andere Regierungssysteme gefordert, von russischen Propaganda-Medien zusätzlich intensiv angeheizt und mit Berufung auf "des Volkes Wille" unter dem Mantel der Islamdebatten mehr oder weniger versteckt vorgetragen. Warum?

Bestimmte Politiker werden bevorzugt unter Zuhilfenahme von aus der Naziideologie bekannten verbalen Angriffen oder mit frauenverachtenden Scheinargumenten und Hasspostings diffamiert.
(Dieses Pack gehört an die Wand gestellt und gesteinigt. Allen voran diese erbärmliche Drecksau von OB Jung, dieser Vollassi" oder auch: "Merkel muss öffentlich gesteinigt werden" Quelle: Stiftung Warentest) Argumentative Kritik zählt nicht, das Aufhetzen anderer ist wichtiger als der Angriff selber. Warum?

Versucht doch einfach einmal, diese Vorfälle zu überdenken und das WARUM zu beantworten.

20 Kommentare

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Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.
Im Islam wird nirgends ein Kind getötet, sondern nur Zellhaufen entsorgt und nach einem Blick ins AT weiß man, der christliche Gott war um einiges blutiger...
  • 04.09.2016, 14:08 Uhr
  • 0
Auf meinen Beiträgen gilt die SB-Regel, dass der Post inhaltlichen Bezug zum
Thema haben soll - diesen Bezug sehe ich hier nicht. Hat er das nicht, wird er gelöscht. Vielleicht machst du mit diesem Thema einen eigenen, spannenden Beitrag auf.

Seniorbook-Leitlinie: Das geht nicht auf seniorbook
Folgende Inhalte löschen wir ohne Vorwarnung:
"Inhalte, insbesondere Kommentare, die ohne inhaltlichen Bezug sind"
http://www.seniorbook.de/inhalt/umgangsformen
  • 04.09.2016, 14:22 Uhr
  • 0
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Ein Versuch, eine Antwort zu dem WARUM der "Islamisierung Deutschlands"

Den Anti-Islam-Kurs will Storch als Hauptthema der AdF und der Wahlkämpfe sehen, denn "der Islam ist das brisanteste Thema des Programms überhaupt" und für die "Außenkommunikation" am besten geeignet.
Asyl und Euro sind verbraucht, bringen nichts Neues", so Storch weiter. ,,Die Presse wird sich auf unsere Ablehnung des politischen Islams stürzen wie auf kein zweites Thema des Programms."


Quelle: E-Mails des Parteivorstands, die CO RRECTIV und dem „Spiegel" vorliegen.
  • 04.09.2016, 13:38 Uhr
  • 1
es scheint doch zu funktionieren................
  • 04.09.2016, 13:46 Uhr
  • 1
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"In Wahrheit" sind es wenige, die instrumentalisieren, die verallgemeinern, die ihre Vorurteile in wichtige gesellschaftlich notwendige Debatten einbringen. Vielleicht stünde es den Demokraten an, ehrlich die eigenen Defizite zu erfragen. Die Frage nach dem Warum bei den anderen ist wenig hilfreich, weil es auf Verallgemeinerungen und Vorurteile keine Antworten gibt.
  • 04.09.2016, 09:42 Uhr
  • 1
Warum gibr es bei denen, die nach den Gründen für Ereignisse, Gründen, Beteiligten und Tätern suchen, die 7 W's?

Weil es auf Verallgemeinerungen und Vorurteile keine Antworten gibt ?
  • 04.09.2016, 09:50 Uhr
  • 0
Verallgemeinerungen und insbesondere Vorurteile sind sachlich nicht zu begründen, sonst wären es kein Vorurteil und keine Verallgemeinerung. Derjenige, der das Vorurteil oder die Verallgemeinerung erkennt, weiß dass worin Verallgemeinerung und Vorurteil bestehen...
  • 04.09.2016, 09:56 Uhr
  • 0
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Welches Warum? Auf der einen Seite haben wie die, die sich in welcher Form auch immer einen Nutzen davon versprechen. Sei es die Erlangung von Macht,den Erhalt der selbigen oder auch nur ein handfestes finanzielles Interesse davon versprechen. Nichts eignet sich besser zur Ablenkung von tatsächlichen Problemen als Scheindebatten.

Auf der anderen Seite steht der "arme kleine Bürger" der in einem unübersichtlichen Informationswust nur noch das aufnimmt was in sein Weltbild passt und Informationen als unumstößliche Wahrheit aufnimmt ohne einen Gedanken an die Motivation derer die ihn mit diesen Informationen füttern zu verschwenden.

Ich weiß nicht woran es liegt, dass es einen immer höher werdenden Anteil von Menschen gibt die immer wütender nach einfachen Lösungen für komplexe Probleme schreien, ich weiß nur das hier in meinem Land gerade etwas gewaltig schief läuft.
  • 04.09.2016, 09:14 Uhr
  • 3
Sogar sehr GEWA`LTIG und warum?Die Herrschaft weiß es,aber unternimmt NULL
  • 30.09.2016, 09:25 Uhr
  • 0
Ihr tut euch alle schwer mit dem Warum, stellt allein dieses Wort schon infrage.

Aber wer anfängt darüber nachzudenken, warum Religionen, Ideologien oder Rassen so leicht zum Feind gemacht werden können (und nicht erst seit heute), dem muss ich nicht etwas erklären, was sich, da weltweit organisiert, eher wie eine Verschwörungstheorie anhört, obwohl die weltweite Vernetzung über das Internet zu verfolgen ist.

Das WARUM und die immer wieder auftauchende "Instrumentalisierung" müsste jeden klugen Menschen Ergebnisse, mindestens einen Verdacht erkennen lassen.
  • 30.09.2016, 09:46 Uhr
  • 1
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Ja - wir Demokraten müssen in dieser Frage immer am gleichen Strang ziehen und uns nicht scheuen, entsprechende Beiträge auch hier einzubringen. Daher ist Dein Beitrag nur zu begrüßen und zu unterstützen..

Es ist Aufgabe aller demokratischen Kräfte, einer Spaltung der Gesellschaft unmissverständlich entgegenzuwirken. Gegenüber rassistischer Angstmache und Ideologien der Ungleichwertigkeit von Menschen darf es keinerlei Entgegenkommen geben. Demokratie ist in Gefahr, wenn Hetze, Rassismus und Gewalt auf Gleichgültigkeit oder sogar Akzeptanz stoßen.

Hass und Hetze gegen Flüchtlinge, Journalistinnen und Journalisten, Politikerinnen und Politiker, Feministinnen und Feministen, religiöse Gruppierungen und politisch Andersdenkende sowie Beleidigungen, Drohungen und Mordaufrufe sind im Internet insgesamt, vor allem im so genannten „Social Web“, mittlerweile an der Tagesordnung. „Hate Speech“ ist für den demokratischen Grundkonsens in unserem Land zu einer ernsten Bedrohung geworden. Derzeit ist dies vor allem in Diskussionen um die Flüchtlingspolitik zu beobachten. Die Rechtslage zum Umgang der Anbieter von Telemedienangeboten mit entsprechenden Meinungsäußerungen ist eindeutig: Hasskommentare müssen umgehend nach Meldung durch die Anbieter geprüft und gegebenenfalls gelöscht werden.

Ziel muss sein, bestehende Defizite schnellstmöglich zu beheben, strafbare Inhalte umgehend und dauerhaft zu löschen und eine effektive Strafverfolgung zu ermöglichen. Daneben braucht es eine verbesserte internationale Kooperation und präventive Maßnahmen, damit Nutzerinnen und Nutzer, Anbieterinnen und Anbieter sowie Mitarbeitende „Hate Speech“ und andere strafbare Äußerungen erkennen, kompetent einordnen, löschen und zur Anzeige bringen können. Zudem muss dafür Sorge getragen werden, dass bei strafbaren Inhalten engagiert nach den Urhebern ermittelt wird und dafür ausreichend Ressourcen bereitgestellt werden.

Meinen Anteil in diesem Gesamtgefüge werde ich immer erbringen und nie schweigen. Darauf kann man sich immer verlassen...
  • 04.09.2016, 09:00 Uhr
  • 3
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Auf diese Fragen versuche ich schon länger eine Antwort zu finden, bisher ist es mir noch nicht gelungen.
Oft denke ich, dass nur Menschen sich so verhalten, die sich von Leben zu kurz gekommen fühlen und für ihr eigenes Versagen Schuldige suchen und diese, in den Flüchtlingen und Politikern, auch zu finden glauben.
Jedoch so einfach ist es nicht, denn auch vermeintlich gebildete Menschen wie z.b
Ärzte und Lehrer zeigen diese Verhaltensweisen und scheuen sich auch nicht es öffentlich kund zu tun.
Auf die Frage : " wo genau geht es dir schlechter, als vor der Flüchtlingskrise und was genau nimmt unsere Kanzlerin dir weg" kommen dann nur Totschlag-, und Stammtischargumente, also keine.

Brauchen die Menschen diese Unzufriedenheit und diese Feindbilder in ihrem Leben, können sie nicht einfach mal ihr Leben genießen und andere daran teilhaben lassen?
Vielleicht auch mal ein bisschen dankbar sein, dass wir in diesem schönen, reichen, demokratisch regierten Land leben dürfen?
Möglicherweise geht es uns zu gut und wir müssten erstmal wieder ganz runter, um erkennen zu können, dass Hass, Neid und Missgunst keine lebensnotwendigen Charakterzüge sind.
  • 04.09.2016, 07:20 Uhr
  • 1
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Guten Morgen, du hast viele Fragen gestellt. Mit einer habe ich mich schon seit langem befasst: Die Verhüllung der Frauen. Ich glaube, dass es für westliche Menschen kaum vorstellbar ist, dass Frauen sich verschleiern oder eben total verhüllen.
Daher werden in dieses Kleidungsstück aus grossem Unwissen viele Mythen hineingelegt.
Ich habe viel darüber gelesen. Die meisten Menschen bekennen, dass sie dieses Kleidungsstück wütend macht. Wütend darüber, an einem Menschen vorbei zu gehen, der ihnen keinerlei Informationen über sich gibt. Es geht niemals darum, wie hier auch viele sagen, dass man das Gesicht seines Gegenübers sehen will, wenn man mit ihm spricht. Ich habe noch niemals auf der Strasse einen westlichen Menschen mit einer total verhüllten Person reden sehen. Also interpretiert man die abenteuerlichsten Eigenschaften in dieses Kleidungsstück : Von Männern diktiert, Frauen fühlen sich darin unterdrückt, eigentlich wollen die Trägerinnen das Kleidungsstück nicht, man muss ihnen helfen es abzulegen, es ist frauenfeindlich, man muss es verbieten. Ich glaube. dass diese ganze Forderungen aus einem einzigen Grund kommen : Das Kleidungsstück ist eigentlich unbedeutend und deshalb macht es wütend ! Es erregt das Interesse und die Aufmerksamkeit derer, die eh dem Islam und seinen Auslegungen feindlich gegenüber stehen. Und dafür lässt sich dieses Kleidungsstück hervorragend ausschlachten. Ich habe schon häufig hier gefragt : Wo ist der Unterschied zwischen Burka und Nonnengewänder ? Ich habe niemals eine Antwort bekommen. Warum ???? Für mich habe ich schon lange eine Antwort gefunden, die mir die unterschiedliche Bewertung erklärt : Das Nonnengewand ist für die meisten der Bürger erklärbar, die Burka eben nicht ! Ihr eigenes perfektes Unwissen machen sie an dem Kleidungsstück fest.
Im Zug habe ich einmal ein Gespräch unter " echten " Männern gehört . Der Tenor war in etwa so : Wenn ich diese Schlampen in ihren Gewändern sehe, möchte ich reinschlagen. Genau das ist ihr Problem : Sie sehen nichts und dass macht sie eben wütend. Das sie es nicht begreifen. dass stört sie weiter nicht. Sind doch echte Kerle.
Ich glaube es ist schwierig, wenn dieses Kleidungsstück den Menschen immer wieder sehr viel Unwissen bestätigt, daher eignet es soch hervorragend, um als Sinnbild des Böden und Feindlichen zu dienen.
Das ist meine Meinung dazu.
  • 04.09.2016, 05:56 Uhr
  • 3
...daher eignet es sich hervorragend, um als Sinnbild des Bösen und Feindlichen zu dienen.-----Sorry für Tippfehler -
  • 04.09.2016, 07:19 Uhr
  • 1
ich finde es schon einmal gut das du zugibst, es stört dich einfach, du möchtest es nicht. Keine fadenscheinigen Ausreden. Das ist ehrlich und nachvollziehbar. Ich erlebe diese Leute auch jeden Tag und sie stören mich nicht. ( Private international School ) Danke dafür, dass du nicht einfach gesagt hast, ich sei ein Spinner. ich glaube nämlich, so ganz Unrecht habe ich mit meiner Vermutung nicht.
  • 04.09.2016, 13:06 Uhr
  • 1
ich wünsche dir einen schönen Sonntag.
  • 04.09.2016, 13:13 Uhr
  • 1
  • 04.09.2016, 13:14 Uhr
  • 0
wize.life-Nutzer, danke, dass du dich traust auszusprechen, was die meisten anderen hier geflissentlich übergehen: Vielleicht schafft ein hohes Lebensalter tatsächlich ein gewisses Unverständnis für das Heute. Wir sind schließlich alle für eine andere Schaffensperiode geeicht.
  • 04.09.2016, 13:25 Uhr
  • 2
wize.life-Nutzer, so geht mit das auch.
Das erfordert aber das Hinterfragen vieler Erfahrungsjahre, wer kann das schon?
  • 04.09.2016, 13:54 Uhr
  • 1
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