wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
Alles nur Zufall oder herrscht eine sehr ernste Bedrohung in Deutschland?

Alles nur Zufall oder herrscht eine sehr ernste Bedrohung in Deutschland?

Peter Leopold
25.08.2016, 05:14 Uhr
Beitrag von Peter Leopold

In den letzten Tagen gab es immer mehr Meldungen über Sicherheitskonzepte oder Vorsorge für den Krisenfall in Deutschland. Und die gezeichneten Szenarien sind tatsächlich beunruhigend. Man muss kein Genie sein, um aus allen Nachrichten heraus zu lesen, dass offenbar mit landesweiten Katastrophen gerechnet wird. Dazu muss man alle Nachrichten der SERIÖSEN Medien zusammen gefasst betrachten - und zwar nicht nur die Deutschen, sondern auch die Ausländischen.

Dass es ein "regelmäßiges" Update von Informationen sein soll, glaubt wohl kaum Jemand mehr. Es sind zu viele schlüssige Maßnahmen, die plötzlich bekannt werden, als dass man sie ignorieren könnte. Angefangen bei den Empfehlungen für die Vorratshaltung im Katastrophenfall über die Überlegung, die Wehrpflicht wieder einzuführen bis hin zur Horrorvorstellung eines bundesweiten Stromausfalls, der nicht ausgeschlossen wird.

Nun ist es aber so, dass die Stromversorgung in Deutschland dezentral geregelt ist und ein möglicher Anschlag nicht das gesamte Bundesgebiet betreffen würde. Und die Gespräche über die Wiedereinführung der Wehrpflicht hätte mit einem derartigen Ereignis nicht viel zu tun. Gleichzeitig gibt es nur spärliche Informationen über die Türkei / Russland Gespräche und ohne den Diktatorenteufel an die Wand zu malen - nein, die Türkei müsste nicht gegen Deutschland marschieren. Die Erdogan Anhänger sind schon da. Und wenn man berücksichtigt, dass Putin ohnehin die osteuropäischen Länder "zurück haben" will, muss man sich auch die Frage stellen: Bereitet sich Deutschland auf einen Krieg vor ?

Und welche Möglichkeiten hat man, um sich gegen einen bundesweiten Informatikausfall zu wappnen ? Damit rechne ich nämlich. So ziemlich Alles ist inzwischen EDV gesteuert und ein groß angelegter Hacker-Angriff hätte nicht absehbare Konsequenzen. Ohne Strom bricht sowohl die medizinische Versorgung zusammen als auch das Verkehrsnetz und die Wasserversorgung. Es bedarf keiner großen Vorstellungskraft um zu sehen, was dann im Land passieren würde wenn sich Jeder nur noch der Nächste ist und um´s Überleben kämpft.

Dass es Überlegungen gibt, die Bundeswehr auch im Inland einsetzen zu können, würde für "Sicherungsmaßnahmen" bei Unruhen einen Sinn ergeben. Rechnet also die Regierung mit solchen Unruhen ? Gibt es Informationen, die dem "gemeinen Volk" bewusst vorenthalten werden, um keine Panik zu verursachen ?

Ich denke jedenfalls, dass es zu viele "Zufälle" sind was diese Maßnahmen betrifft und es muss erlaubt sein, offen die Frage zu stellen, worauf man sich einstellen muss. Auch wenn ich nicht in Deutschland lebe - ich habe Verwandtschaft, die nicht einfach die Koffer packen kann...

57 Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Heute in der Digitalen Technik wäre Stromausfall oder nur Ausfall des Computers eine Katastrophe, habe das schon selbst erlebt das dadurch große Firmen für viele Stunden total abgeschaltet waren und nichts ging mehr.
Das kam auch dadurch das nur noch wenige den Durchblick haben die Technik zu umgehen und es wieder mit der Hand zu steuern
  • 02.09.2016, 11:02 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
http://www.tagesschau.de/ausland/ita...en-127.html
ein Beispiel möchte ich anführen, wie Menschen bei wirklichen Katastrophen zusammen halten. Überschwemmungen, Feuer, Schneekatastrophen. In solchen Situationen sind alle Diskussionen überflüssig
  • 26.08.2016, 23:15 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
In der Schweiz hat die Landesverteidigung - obwohl schon etwas zurückgenommen - immer noch eine hohe Priorität und private Bevorratung war über einen langen Zeitraum sogar gesetzlich vorgeschrieben. Man kann ja aber nicht sagen, dass die Schweizer per se ein besonders ängstliches Volk sind. Vertrauen ist gut - Vorsorge ist besser.
  • 25.08.2016, 18:12 Uhr
  • 2
Peter Leopold
Ängstlich würde ich das nicht nennen, aber solange man es nicht übertreibt, ist das vollkommen normal...
  • 25.08.2016, 18:16 Uhr
  • 2
Das sehe ich auch so.
Ich bin aber schon der Ansicht, daß sich irgendetwas zusammenbraut...aber "nichts Genaues weiß man nicht"...
Die Informationen sind vielfältig, zum Teil gegensätzlich.
Ich gebe zu, daß mir bei der momentanen Gemengelage sehr unwohl ist...
  • 27.08.2016, 17:28 Uhr
  • 2
danke...
  • 27.08.2016, 23:09 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Einen Hackerangriff halte ich für das wahrscheinlichste Szenario.
Nicht auszudenken, wenn die gesamte Infrastruktur lahmgelegt ist.
  • 25.08.2016, 13:51 Uhr
  • 3
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Ich habe das 13 te" lesenswert " angeklickt-ist für mich eine Glückszahl-daher hoffe ich sehr, dass all diese-sehr überlegenswerten Szenarien -nicht eintreffen. Will es mir gar nicht vorstellen,denn dann brauche ich auch einen Vorrat an Beruhigungspillen
  • 25.08.2016, 13:13 Uhr
  • 1
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Ich denke, im Gegensatz zu den 90er-Jahren besteht die gegenwärtige Bedrohung in computergesteuerte Anlagen, die gehackt werden können. Das kann Warenwirtschaftssysteme, Energieerzeuger, Geldverkehr genauso betreffen wie Strom- und Wasserwerke.
So gesehen ist auch die Bevorratung von Wasser sicherlich vernünftig.
Ich möchte mich nicht im Ernstfall in einer Menschenmasse um Versorgungsgüter prügeln müssen …
  • 25.08.2016, 13:05 Uhr
  • 4
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Schlimmer wie Stromausfall
finde ich vergiftetes Wasser, wir leben zur Zeit
in einer nicht mehr zufriedenstellenden Welt
TRAURIG
  • 25.08.2016, 12:54 Uhr
  • 3
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Peter Leopold
Auch eine "nette" Vorstellung
  • 25.08.2016, 12:11 Uhr
  • 2
Der reine Horror.
Ich habe es letztes Jahr gelesen und war einbfach nur entsetzt bei dem was geschieht wenn der Strom für längere Zeit fällt.
Da braucht es gar keine Bomben hageln um die Menschheit an den Abgrund zu bringen.
  • 25.08.2016, 12:13 Uhr
  • 2
Ich habe das Buch Blackout gelesen und weiß jetzt was da auf einen zukommen kann....ich hoffe, bete und wünsche.....das wir von so etwas verschont bleiben und die Menschen sich Ihres Verstandes bewußt werden und ehrlich verhandeln,....ist vielleicht etwas mühseeliger damit etwas zu erreichen, aber generell machbar...und es lohnt sich, schaut unsere Umwelt ist eh auch schon kaputt und die Natur rächt sich auch schon....wir hätten allerhand zu tun, um diese große Herausforderung an zu nehmen, das alles wieder zu richten!!! Jeder Mensch hat nur dieses E I N E Leben, seine Kinder, Enkel und alle Liebsten die man so um sich hat....selbst wenn man allein in der Welt steht, sollte man versuchen GUTES zu tun, denn dann dann kann es sein, man hat auf einmal mehr Freunde als man je erwartet hat! Alles zu zerstören ist das leichteste Spiel.....aber alles am laufen zu halten.....das vermögen nur wenige, weil dies Mut, Empathie und Charakter bedarf!
  • 25.08.2016, 12:32 Uhr
  • 6
Als ich den Artikel las, musste ich auch an dieses Buch denken
  • 25.08.2016, 13:56 Uhr
  • 0
Ging mir genauso.Besonders beängstigend finde ich,dass die Kühlung der Atomkraftwerke nur mit Strom funktioniert.
  • 25.08.2016, 20:24 Uhr
  • 2
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Peter - falsch ist es zu denken, die "Gefahr" beschränke sich auf Deutschland. WENN es diese Gefahr gibt - WENN!!!!! - dann ist sie überall - außer vielleicht im Urwald von Papua Neuguinea oder dem Amazonas, soweit der noch vorhanden ist. WENN es diese Gefahr gibt, dann gibt es kein Entkommen - nur ein Arrangieren.
  • 25.08.2016, 11:39 Uhr
  • 4
Peter Leopold
Wir leben ja hier auf einer Insel der Seeligen... sollte man denken. Nur dumm, dass es vermutlich auch ein Irrtum ist
  • 25.08.2016, 11:42 Uhr
  • 2
Ja, denn wenn das Netz zusammenkracht, habt auch ihr ein Problem, selbst wenn ihr nicht unbedingt erfriert. Vielleicht auch nicht verhungert.
Aber das gilt auch für uns hier - die meisten haben noch Holzöfen und sind vom Netz unabhängig. Außerdem haben viele Krautländer, auf denen sie Selbstversorgung praktizieren. Ich nicht, weil Gemüse erschrickt, wenn es mich sieht - aber ich werde auch anders nicht so schnell verhungern.
  • 25.08.2016, 11:47 Uhr
  • 2
Ich praktiziere seit vielen Jahren diese Vorsorge
http://www.der-postillon.com/2016/08...serven.html
  • 25.08.2016, 13:54 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Mich überrascht vor allem, warum im Moment solche Vorschläge, wie
Bevorratung, Einführung der Wehrpflicht usw. propagiert werden und
was steckt dahinter!? Es kann doch nicht nur das "Sommerloch" sein!
  • 25.08.2016, 10:51 Uhr
  • 4
Peter Leopold
Dabei kann man das "Ding" in Deutschland nicht einmal Sommer nennen...
  • 25.08.2016, 10:55 Uhr
  • 3
Das ist ein Beschluß, an dem vier Jahre lang "gearbeitet" wurde, um die Maßnahmen zur Krisensituation ( egal, welcher Art) auf einen neusten, modernen Stand zu bringen...und wird jetzt umgesetzt. Hat also mit all' diesen Vorfällen nix zu tun.....ein normales Prozedere. Somit ist der Rest reine Spekulation und Panikmache von "Besorgten".
  • 25.08.2016, 11:39 Uhr
  • 5
Ja, Reni - aber ein unglücklicher Zeitpunkt, damit an die Presse zu gehen. Obwohl - der ist wohl immmer.
  • 25.08.2016, 11:40 Uhr
  • 0
Peter Leopold
Schlimm genug, wenn man da 4 jahre braucht. Allerdings können die Daten dann nicht mehr ganz so aktuell sein...
  • 25.08.2016, 11:40 Uhr
  • 1
Die Behördenmühlen malen langsam. Bis man die Liste der Bevorratung aufgestellt hat, will das alles wohl überlegt und mindestens dreimal vor und zurück diskutiert werden. Dann muss natürlich auch noch ein Expertengremium eingeschaltet werden.
Vielleicht hätte man das ganze auch noch ein viertel Jahre zurück halten können, bis sich die Wogen wieder etwas geklättet haben.
Als Optimistin sehe ich es so.
  • 25.08.2016, 12:02 Uhr
  • 3
Peter Leopold
Nun..wenn das so ist, melde ich mich mal als Experte. ICH habe so eine Liste in 2 Stunden fertig - natürlich nach meinem Geschmack
  • 25.08.2016, 12:06 Uhr
  • 5
Ihr seid alle so toll...warum geht ihr nicht in die Politik....?

Da geht es nicht nur um eine "Liste", Peter.....sondern um ein "Gesamtkonzept". Und das ist jetzt auf dem aktuellsten Stand..

Da die Bevölkerung aber im Moment mit Merkelbashing beschäftigt ist, kommt solch eine Aktualisierung gerade recht, um sie mit zu "verarbeiten"
  • 25.08.2016, 12:13 Uhr
  • 4
bunkert alle und gut ist. Damit ist das Thema jetzt eigentlich in der Endphase oder?
  • 25.08.2016, 12:15 Uhr
  • 2
Peter Leopold
Ich BIN in der Politik - wenn auch nur lokal.. Also alles in den Merkel-Hackbraten ?
  • 25.08.2016, 12:15 Uhr
  • 2
danke Merkel
  • 25.08.2016, 12:16 Uhr
  • 1
Peter Leopold
Die lebensnotwendigen Dinge fehlen noch. Also Steaks, Eis und Schokolade...
  • 25.08.2016, 12:16 Uhr
  • 0
Tja, Peter. Vielleicht wirst du besser Vegetarier....
  • 25.08.2016, 12:29 Uhr
  • 1
Bei der heutigen "Kriegsführung" hilft wahrscheinlich die
ganze Bevorratung und die Debatte nichts!
  • 25.08.2016, 12:34 Uhr
  • 6
  • 25.08.2016, 12:45 Uhr
  • 0
Reni hat Recht .es ist nur eine Anpassung und Ergänzung zur heutigen Zeit . Täglich lernen wir im Zeitalter der computer gesteuerten Systeme mit neuen Gefahren umzugehen .Dazu gehört nun mal eine Anpassung der sicherheits Konzepte .
  • 25.08.2016, 13:52 Uhr
  • 2
@ Peter....mit Angie hast du aber nix zu tun, in deiner Vecindariopolitszene...
  • 25.08.2016, 14:11 Uhr
  • 1
Peter Leopold
Zum Glück nicht
  • 25.08.2016, 14:31 Uhr
  • 2
  • 25.08.2016, 20:21 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.