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Hinter verschlossenen Türen

Hinter verschlossenen Türen

Peter Leopold
02.09.2016, 04:52 Uhr
Beitrag von Peter Leopold

Offenheit und Transparenz sind Dinge, die in der heutigen Zeit immer wieder gefordert werden - besonders von Denjenigen, die selbst diese Eigenschaften nicht mitbringen. Aber wie Alles hat auch dieses Ding zwei Seiten. Wäre es denn tatsächlich gut, wenn man Jeden über Alles informieren würde ? Immerhin könnte Jeder seine eigenen Entscheidungen treffen und keiner hätte das Gefühl übergangen zu werden. Doch so einfach ist das nicht.

Natürlich wird vieles hinter verschlossenen Türen besprochen, vereinbart und ausgehandelt. Und es wäre fatal, wenn jede Information sofort an die Öffentlichkeit gelangen würde. Meinungsbildung ist eine Sache, die nur dann funktioniert, wenn man auch alle Zusammenhänge kennt und versteht. leider sind die Dinge aber nicht immer so einfach, wie sie sich darstellen. Ich sehe in sozialen Netzwerken sehr oft "Kampfdiskussionen" die im Grunde genommen nur darauf beruhen, dass zwei Seiten nur stur versuchen, ihre Ansichten dem Anderen aufzuzwängen, obwohl sie Beide keine Ahnung von der Sache haben.

Fakt ist auch, dass mindestens eben so viele Dinge hinter verschlossenen Türen längst beschlossen wurden und sich jede Diskussion darüber erübrigt. Da frage ich mich manchmal wirklich, warum die Maus fragt wohin es geht, wenn der Adler sie packt. Andererseits fällt gerne das Wort "Basisdemokratie", das immer dann verwendet wird, wenn getroffene Entscheidungen einigen Gruppen nicht passen und so werden immer häufiger "Volksabstimmungen" und "Volksbefragungen" gefordert. In 90% aller Fälle würden die meisten jedoch die Zusammenhänge gar nicht verstehen um eine sachliche und sinnvolle Entscheidung zu treffen.

Für mich hat es ein gewisses maß von Komik wenn ich Leute sehe, die auf die Straße gehen und "Wir sind das Volk" schreien. Damit mögen sie zwar recht haben, aber welche Aussage dahinter steckt, kann man nur erahnen. Als Entscheidungsträger möchte ich solche "Möchtegern-Entscheider" jedenfalls nicht haben, denn wenn sie tatsächlich alle Fakten kennen und berücksichtigen würden, wären sie so klein, dass sie auf einer Briefmarke Platz hätten.

Und wenn man alle Fakten, die zu bestimmten Entscheidungen geführt haben, veröffentlicht ? ich glaube, dann würden sehr viele Menschen erst einmal sehr erschrecken - um danach in Ohnmacht und Lethargie zu verfallen. Es steht außer Frage, dass hinter verschlossenen Türen auch Entscheidungen getroffen werden, die nicht nachvollziehbar und vielleicht auch nicht richtig sind. Aber die Alternative wäre ein permanenter Bürgerkrieg, in dem sich Befürworter und Gegner von anstehenden Entscheidungen die Köpfe einschlagen würden.

So muss man in Wirtschaft und Politik eben auch einmal Denjenigen vertrauen, die man auf die entsprechenden Positionen gesetzt hat und ggf. sich selbst auf dieser Ebene einbringen. Aber dafür fehlt den Meisten nicht nur der Mut, sondern auch das Hirn. Nichts ist schlimmer, als "Hobby-Entscheider" die denken, die Welt verändern zu können.

61 Kommentare

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Meine Herren, wo bleibt denn da die viel und oft geforderte Transparenz? Alles nur Wunsch denken oder finden Sie alle die Verhandlungen zu CETA undTTIP also vollständig in Ordnung? Paralleljustiz im Hinterzimmer? Staat verklagen, wenn der Staat andere Prämissen zu Grunde legt wie zuvor? Nur um einmal einige Punkte anzuführen. Wo bleibt da Ihr Demokratie Verständnis. Parlamente können ausgehebelt werden, ist das Ihr Wunsch? Wo bleibt denn bei Ihnen das Recht? Fragen über Fragen, lieber Peter, ich möchte keine Hinterzimmer - Politiker und Hinterzimmerjustiz, Gott behüte uns vor solchen Zuständen.
  • 02.09.2016, 18:28 Uhr
  • 1
Peter Leopold
Aber die gibt es doch längst. Nebenbei ist TTIP vermutlich ohnehin völlig vom Tisch. (Hinterzimmerdiplomatie in Österreich)
  • 02.09.2016, 18:29 Uhr
  • 0
Desset wegen muß man solches Ansinnen nicht noch unterstützen und fördern, den was wird erreicht? Die Herrschaften oder Hinterzimmer-Politiker werden korupt, weil sie versuchen Klüngelkreise sich zu erschließen. Die Polizei wird mit anderen Dingen beschäftigt, damit diese Kreise ihre Ruhe haben.
  • 02.09.2016, 18:34 Uhr
  • 0
Peter Leopold
Die Polizei hat damit ja auch nichts zu tun. Sie ist Teil des Systems
  • 02.09.2016, 18:35 Uhr
  • 0
Aber viele Polizeibeamte sind nicht zu korumpieren im Vergleich zu Politikern.
  • 02.09.2016, 18:36 Uhr
  • 0
Peter Leopold
Ohhh doch...es ist nur eine Frage des WIE... Kollektive Korruption nenne ich das!
  • 02.09.2016, 18:43 Uhr
  • 0
Wieso, weshalb, warum sollte man solche Machenschaften dulden oder gar unterstützen?
  • 02.09.2016, 18:57 Uhr
  • 0
Peter Leopold
Ich rede nicht von unterstützen. Aber es ist nun einmal eine Tatsache, dass dies nur all zu gerne hingenommen wird...
  • 02.09.2016, 19:12 Uhr
  • 1
Peter H: Sehr freundlich von dir nur "meine Herren" anzureden! Politik ist Männersache? Frauen verstehen nix davon??? Wohl die letzten Jahre verschlafen? Oder ist Frau Merkel auch für dich nur "Mutti"?
  • 02.09.2016, 21:23 Uhr
  • 2
Ja manchmal snd Frauen selbst Schuld, wenn sie sich so wenig einbringen. Aber ich akzeptieren auch jede Frau, wenn sie mich nicht schräg von der Seite angeht. Frau AM ist für mich eine Landplage und keine Kanzlerin. Eine Kanzlerin wäre in meinen Augen z.B. für eine Frau wie Frau Wagenknecht. Die Frau hat Charisma, ein sagenhaftes Wissen, ist sehr tolerant und weiß sich sehr gut zu artikulieren. Vieles davon fehlt Frau AM was sie leider schon uns vorgelebt hat mit ihren Pannen.
Also Frau Heidi, wo drückt sie der Schuh, den ich mir nicht anziehe?
  • 02.09.2016, 21:50 Uhr
  • 1
Der Schuh drückt bei der Anrede "meine Herren" - und den darfst du dir getrost anziehen!
  • 02.09.2016, 23:16 Uhr
  • 1
Liebe Frau Heidi, ich wollte weder sie noch eine andere Frau zurückstellen, das war nicht mein Ansinnen, nur vor meinem Kommentar waren eben nur Männer die sich mit Kommentaren gemeldet hatten. Leider konnte ich vorher keinen Kommentar von Frauen lesen oder erkennen. Ich bitte sie mir meinen Lapsus zu entschuldigen. In Zukunft werde ich immer damen und herren anspreechen. Mea Culpa!
  • 03.09.2016, 13:28 Uhr
  • 0
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Stimme Dir voll zu Peter.

Nicht umsonst hat der Verfassungsgeber bei Gesetzen festgelegt, dass die nur aus der Mitte des Bundestages und Bundesrates erfolgen kann.
Das Volk könnte also nur über ihre jeweiligen Abgeordneten Initiativen einbringen, wenn sie in den beiden Verfassungsorganen eine Mehrheit finden würde.

Eine Änderung dieses Artikels 76 GG wäre erstens gar nicht praktikabel, weil man ein Gesetz nicht einfach mit ja und nein abstimmen könnte, es wäre auch verfassungswidrig. Denn es würde die in der Verfassung garantierte und mit der Ewigkeitsklausel versehenen Mitwirkungspflicht der Länder ausschließen, die nach einer Abstimmung ja nicht mehr beteiligt werden oder eine andere Auffassung wie die des Volkes vertreten könnten. Es ist alles schon mal geprüft und verworfen worden - AfD-ler wollen sich mal wieder wichtig machen...

Daher bleibt es bei den bisherigen Grundsätzen des Abstimmungsverhaltens des Volkes (z. B. Saarlandfrage) und könnte gar nicht ein mehr erfahren.

Der Verfassungsgeber wußte schon was er gemacht hat - alles andere wäre blanker Unsinn...
  • 02.09.2016, 15:21 Uhr
  • 1
Peter Leopold
Offenbar zählt für Einige die Verfassung nicht viel
  • 02.09.2016, 17:03 Uhr
  • 0
Das ist der Verfassung Gottseidank völlig schnuppe - denn sie gilt auch für Ignoranten...
  • 02.09.2016, 17:54 Uhr
  • 1
Peter Leopold
Dann kann man nur sagen..."Dumm gelaufen"
  • 02.09.2016, 17:58 Uhr
  • 0
  • 02.09.2016, 18:01 Uhr
  • 0
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Absolut falsch!

Gustav Heinemann hat einmal folgendes gesagt:

"Die Grundlage der Demokratie ist die Volkssouveränität und nicht die Herrschaftsgewalt eines obrigkeitlichen Staates. Nicht der Bürger steht im Gehorsamsverhältnis zur Regierung, sondern die Regierung ist dem Bürger im Rahmen der Gesetze verantwortlich für ihr Handeln."

Das sagt doch eigentlich alles, oder?
  • 02.09.2016, 14:12 Uhr
  • 0
Dem stimme ich zu. Wenn die Bürger allerdings nicht bereit sind Politiker zu unterstützen und auch zu kritisieren, dann ist es mit einer lebendigen Demokratie nicht weit her....
  • 02.09.2016, 15:53 Uhr
  • 2
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Peter, ich staune immer wieder, welche guten Notizen du so in den Nächten schreibst! Was gut geschrieben hast ist mich mich logisch und gut nachvollziehbar.
  • 02.09.2016, 12:12 Uhr
  • 0
Peter Leopold
Nun...in Ruhe denkt man besser
  • 02.09.2016, 14:54 Uhr
  • 1
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@Peter,
ich teile Deine Ansichten in keiner Weise. Als Zeitzeuge der Nazizeit kann ich Dir mit Sicherheit sagen, dass wir bei einer Volksabstimmung weder den zweiten Weltkrieg noch den Holocaust gehabt hätten. Der Beschluss zum Holocaust wurde in der Wannsee-Konferenz in so einem von Dir hochgelobten kleinen Zirkel gefasst. Die ganze deutsche Geschichte ist eine Geschichte von Katastrophen. Die Politik, die zu diesen Katastrophen geführt hat, wurde immer in kleinen Zirkeln, die angeblich „Einblick“ in die komplizierten Zusammenhängen hatten, gemacht unter Entmündigung und Ausschluss der Menschen. Nur diese Menschen mussten anschließend die Beschlüsse dieser sogenannten Einsichtigen in Schützengräben und Luftschutzbunkern ausbaden und dafür sterben. Die Schweiz ist von all diesen Geschichtskatastrophen verschont geblieben. Die Schweiz hat die Volksabstimmung. Doch wie werden in Deutschland und Europa politische Entscheidungen gefällt? Ich habe im letzten Herbst auf Einladung einer politischen Partei das EU-Parlament, die EU-Kommission und die niedersächsische Landesvertretung besucht, wir wurden von hochrangigen Vertretern dieser Institutionen empfangen. Das EU-Parlament ist ein Pseudoparlament ohne irgendeine Gesetzgebungsfunktion mit einer ausgedehnten Selbstbedienungsmentalität. Im Tagungsraum der EU-Kommission haben wir heftig diskutiert mit einem hohen Vertreter der EU-Administration. Seine Aussage, die Gesetze werden in der Kommission gemacht und dann vom Ministerrat sanktioniert. In der niedersächsischen Landesvertretung sagte man uns, alles, was aus der Kommission rauskommt, ist faktisch nicht mehr veränderbar. Die Kommission setzt sich aus 28 nicht demokratisch gewählten Kommissaren zusammen. Deutschland hat mit 82 Millionen Einwohnern einen Kommissar, Malta mit 400 000 Einwohnern ebenfalls einen. Auf diese 28 Kommissare sind nach Informationen aus Brüssel über 20 000 Lobbyisten angesetzt, alleine 10 000 Lobbyisten aus der Finanzindustrie, vornehmlich der amerikanischen Finanzindustrie, alle ausgestattet mit ganz viel Cash, den sie für ihre Lobbyarbeit einsetzen dürfen. Die Kommissionmitglieder stehen außerhalb jeglicher Kontrolle. In der Politik geht es nicht um Wissen oder Nichtwissen, womit Du argumentierst, sondern um Interessen. Sollten wir nicht lieber darüber diskutieren, warum so viel Politik gegen die Interessen der Menschen gemacht wird, sollten wir uns nicht einmal die Frage stellen, warum Arm und Reich immer weiter auseinandergehen? Haben wir nicht längst eine Plutokratie? Wie dem auch sein, die Beschlüsse der Kommission gehen dann als EU-Richtlinie an die nationalen Parlamente, diese müssen sie dann in nationales Recht umsetzen. Wenn das nicht geschieht, droht ein Vertragsverletzungsverfahren mit hohen Geldstrafen. Nach Angaben aus Brüssel sind heute 70% der Beschlüsse des Bundestages die Umsetzung von EU-Richtlinien. Das Erstarken der AFD, aber auch der andere sogenannten rechtspopulistischen Parteien geht doch auf die Entfremdung der Bürger von den politischen Eliten zurück. Die etablierten politischen Eliten, auch die Grünen und die Linken vertreten doch längst nicht mehr die Interessen der Bürger. Eine Volksabstimmung würde doch die Kreise dieser Eliten nur stören und deshalb ist die Entmündigung der Bürger notwendig. Ich kann nur an alle mündigen Bürger appellieren, lasst euch das nicht gefallen, tretet für die Bürgerbeteiligung ein!
  • 02.09.2016, 11:59 Uhr
  • 5
DAS ist doch mal eine richtig fundierte und informative Notiz! Danke Sigurt! Du solltest hier künftig statt Peter politische Statements verfassen. Die sind wenigstens OBJEKTIV!
Ich kann dir in allen Punkten nur 100%ig zustimmen!
  • 02.09.2016, 13:22 Uhr
  • 0
Peter Leopold
Als Zeitzeuge solltest Du aber wissen, dass das Volk von vorne bis hinten belogen wurde. Und der angeblich mündige Bürger ("Wir sind das Volk") ist gar nicht in der Lage zu erkennen, worum es geht. Da geht es nur um einen (An)führer, der verspricht alles anders zu machen...
  • 02.09.2016, 14:58 Uhr
  • 1
@Peter, als Zeitzeuge der heutigen Zeit erkenne ich auch, dass wir auch heute von vorne bis hinten belogen werden. Hitler ist in der Weltwirtschaftskrise mit über 20 Mio. Arbeitslosen ohne große Absicherung an die Macht gekommen. Die NSDAP war in den ganzen 20ziger Jahren eine nicht ernst genommene Splitterpartei. Im Mai 1928 erhilt sie bei den Reichstagswahlen 2,6% ! der Stimmen. Erst in der durch Finanzspekulanten ausgelöste Krise kam sie 1930 auf 30%, sie hatte nie die Mehrheit. Hindenburg hat Hitler dann in unverantwortlicher Weise die Macht übertragen und dieser hat dann mit dem Ermächtigungsgesetz sehr schnell seine Diktatur geschaffen. Bei der Abstimmung zu diesem Gesetz hat er die Opposition in Schutzhaft genommen und sie an der Abstimmung gehindert. Das war ein Staatsstreich und er hat sofort die Bürger entmündigt und ihnen seine Politik aufgezwungen.
Auch heute haben wir wieder einen entfesselten Finanzmarkt, der jederzeit zum Zusammenbruch der Weltwirtschaft führen kann. Warum regulieren unsere Politiker nicht die Finanzmärkte, so wie man es uns in dem Beinahzusammenbruch der Weltwirtschaft 2008 versprochen hat? Die Plutokratie lässt grüßen. Die Schweiz hat übrigens die Begrenzung der Managergehälter per Volksabstimmung auf 500 000 EUR beschlossen.
  • 02.09.2016, 16:54 Uhr
  • 1
Peter Leopold
Aha...interessante Parallelen zu heute...
  • 02.09.2016, 17:07 Uhr
  • 0
Den Rest kriegen die als Boni ---- auch in der Schweiz gibt es mehr als ein Hintertürchen.
  • 02.09.2016, 21:25 Uhr
  • 0
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Dieser Beitrag ist gespickt mit Widersprüchen.
Einerseits wird den Menschen über die entschieden wird die intelligenz und fehlende Informtion abgestritten, auf der anderen Seite davor gewarnt diesen Menschen zu viel Information zu geben.

Dieser Beitrag ist ein Hoch auf Obrikeitshörigkeit und einer diktatorischen Politik.

"Laß das mal den Pappa machen, der Pappa macht das gut."
  • 02.09.2016, 11:09 Uhr
  • 2
Exakt! Das ist reine Werbung für die Regierung. Und dann noch dieses Bildchen dazu, direkt unter der Überschrift... als wenn die Politiker schützend das Dach über uns Bürger halten würden. Voll süß! Das ist reine Volksverdummung und gehörte VERBOTEN!
  • 02.09.2016, 11:17 Uhr
  • 4
Und der Papa, der das schon macht, ist in diesem Fall die Mutti Merkel!
  • 02.09.2016, 11:18 Uhr
  • 2
"Ich kann das Prinzip ja verstehen aber wie soll der Bürger, der vielleicht nicht so den Durchblick hat, auf Politik noch vertrauen, wenn immer öfter zu Hören ist, von Pädophilen, Drogensüchtigen, Selbstbedienern und Kriminellen Typen in der Politik? "

Dummer Kommentar.
Das hat was mit dem Thema nichts zu tun, das ist billigste Propagande für die AFD.
  • 02.09.2016, 11:59 Uhr
  • 0
Stimmt, Jürgen. Allerdings geht es in der Politk auch darum, dass sich mündige Bürger einbringen. Sich kundig machen über bestimmte Themen und diese dann in ihrer Stadt, Stadtteil mittragen und verantwortlich fühlen.
Dies ist für mich gelebte Demokratie.
  • 02.09.2016, 12:14 Uhr
  • 1
Gustav Heinemann hat einmal folgendes gesagt:

"Die Grundlage der Demokratie ist die Volkssouveränität und nicht die Herrschaftsgewalt eines obrigkeitlichen Staates. Nicht der Bürger steht im Gehorsamsverhältnis zur Regierung, sondern die Regierung ist dem Bürger im Rahmen der Gesetze verantwortlich für ihr Handeln."

Das sagt doch eigentlich alles, oder?
  • 02.09.2016, 14:11 Uhr
  • 2
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Süß! Eine Lobeshymne auf die Politiker! Wir sollen den Politikern weiter vertrauen, egal, was sie tun - und die Politik hat weiter freie Bahn! Wie fein!

Sicherlich haben die Bürger keinen Einblick in Details. Von daher sollten sie auch nicht entscheiden. Aber in vielerlei Hinsicht haben sie das bessere Gefühl, was unserem Land, dem Volk, gut tut.

Eine aktuelle Umfrage ergab z.B., dass nicht einmal mehr die Hälfe der Deutschen mit der Regierung zufrieden ist, weil sie ihre eigenen Interessen, also die des Volkes, nicht mehr vertreten wissen. Und der größte Teil der Deutschen findet, dass die Politik viel zu wenig in Bildung und Infrastruktur investiert - das sind genau die beiden Felder, die für die Zukunft eines Landes wichtig sind!

Also Peter, du kannst schreiben, was du willst, aber DUMM kann man die Einstellung dieser Deutschen nicht nennen. Und du wirst auch nicht sagen wollen, dass die Politiker Politik für das eigene Volk machen. Denn genau das machen sie schon lange nicht mehr - und die Deutschen merken das, denn sie sind im Durchschnitt eben nicht so blöd, wie du es hier vermitteln willst!

Eine Mutter z.B., die mit ansehen muss, wie die marode Schule langsam verfällt, auf die das eigene Kind geht - die Politik dann aber im Handumdrehen zweistellige Milliardenbeträge für Banken oder Flüchtlinge locker macht - also sorry, die hat garantiert KEIN Vertrauen mehr in die Politik! Weil sich nämlich die Politik NICHT mehr für die Belange der Bürger interessiert!
  • 02.09.2016, 10:24 Uhr
  • 10
Ein "dummes Volk " läßt sich leichter regieren als Menschen die ein höheres geistiges Niveau erreicht haben ,deshalb besteht seitens der Führungseliten kein Interesse das "Arbeitervieh" (wie es einmal einer unserer Chefs genannt hatte) besonders zu fördern .
Es gibt Internate die kosten 35000 € Jahresgebühren,da werden die sogenannte "Eliten" gebildet und sage mir Einer die würden die Interessen der Mehrheit vertreten !
  • 02.09.2016, 10:56 Uhr
  • 1
Genau deswegen hat die Politik auch nichts dagegen, dass das TV mehr und mehr verblödet. So wie du sagst: die da oben wollen keine Bürger, die mitdenken, die hinterfragen. Sie wollen Bürger, die dumm sind, die sich Scheiße im TV anschauen, die ordentlich arbeiten, konsumieren - und die brav bei jeder Wahl das Kreuzchen an die gleiche Stelle setzen!
  • 02.09.2016, 11:01 Uhr
  • 3
Keiner ist gezwungen, dumm zu bleiben! Und keiner wird an den Fernsehsessel gekettet um sich "Deutschland sucht den Superstar" oder ähnlichen Mist anzuschauen. Wir haben heute Informationsmöglichkeiten ohne Ende.
Aber vieler Menschen liebstes Hobby scheint heute Meckern zu sein, Meckern ohne die Spur einen Ahnung.
Genau so wie Peter es beschrieben hat. Aber schon gibt es genau diejenigen, die meinen, es noch besser zu wissen. Wenn ja - dann erklärt mir doch mal hieb- und stichfest, wie unsere Demokratie funktioniert! Bitte aber mit allen Hintergründen - und das von 1945 an!
  • 02.09.2016, 11:24 Uhr
  • 0
Und Heidi, welcher dumme Mensch, der doch so großen Spaß daran hat, sich Scheiße im Fernsehen anzuschauen, kommt wohl von alleine auf die Idee, auf arte umzuschalten, hm??

Wir haben 1000 Sender, die Scheiße bringen - und vielleicht 5, die wirklich objektiv und informativ sind. Schon ein kleines Missverhältnis, oder?
Und du willst mir weismachen, die Mächtigen hätten ein Interesse an einem gebildeten, reflektierten Volk?

Und möchtest etwa du mir weismachen, die aktuelle Regierung macht Politik fürs Volk?
Dann zähle mal auf, was für den normalen Bürger besser geworden ist, seitdem die tolle Merkel dran ist! Ich bin gespannt!

Für mich ist es ein Wunder, dass die Deutschen nicht noch viiiel mehr über die Politik meckern. In anderen Ländern wäre der Bundestag von wütenden Bürgern schon längst besetzt worden, glaube mir! Und die Leute hätten "Merkel raus!!!" gebrüllt.
Wir Deutsche sind Weltmeister im Ertragen und Erdulden, was von oben herabdiktiert wird. Dass du das in deinem Alter noch nicht gemerkt hast, bei deiner Erfahrung... das erstaunt mich!
  • 02.09.2016, 11:36 Uhr
  • 2
Es heißt ja alle Macht geht vom Volke aus,soweit so gut nun muß aber der Wille des Volkes ermittelt werden ,dies soll über das Parlarment geschehen ,über die gewählten Volksvertreter die Abgeordneten .
In der Theorie alles gut ,aber die MDB ler sind von ihrer Wählerschaft abhängig und von ihren Finazier denen sie eine Rückzahlung schulden die sie in den Sattel gehoben haben .
Deshalb werden vorder gründig deren Interessen gewahrt und die "Andern" gehen leer aus .
Deshalb haben die "armen" Leute in D keine Lobby !!!
Auch kaum von den Sozies !!
  • 02.09.2016, 11:41 Uhr
  • 1
Tja, viele Männer scheinen ein großes Problem zu haben, dass es eben eine "Frau" Merkel gibt - aber trotz eurer Häme haben wir z. Zt. nichts Besseres. Was das auf die Straße gehen und herumbrüllen betrifft: Du verwechselst anscheinend Deutschland mit Südamerika. Dort, z. B. in Kolumbien und Venezuela wäre man froh, man hätte eine solche Demokratie und eine solche Regierung.
In der DDR, wo ich bis 1981 lebte, sprach man ständig von der allseitig gebildeten sozialistischen Persönlichkeit. Das traf auf Theaterbesuche, Museen, Konzerte usw. zu - aber "glauben" durfte man nur an Marx, Engels und Lenin. Und fürs Abi wurden nur die Einsen-Schüler zugelassen, meist Jungen, die sich schon mit 14 Jahren verpflichteten, Berufssoldat zu werden. So waren wir "gebildeten" Persönlichkeiten! Ich dachte immer, im Westen seien alle viel schlauer, bei diesen vielen Lern- und Reisemöglichkeiten - aber weit gefehlt, als ich herkam, fand ich eine "Herde" Massenmenschen, die zwar die halbe Welt bereist hatten, aber nicht mal wussten, wie man "Mallorca" richtig ausspricht. Die nie ein Buch gelesen, nie ein klassisches Theaterstück oder Konzert besucht, niemals in einem Museum waren. Und du glaubst wirklich, das könne irgend eine Regierung steuern????? Menschen sind eben oft von Natur aus faul und suchen sich den leichtesten Weg ---- und verfallen dann ich großes Wehklagen, wenn mal ein Stein auf dem Weg liegt.
  • 02.09.2016, 13:36 Uhr
  • 0
Ich vertraue mal auf die "Schwarmintelligenz "der gesamten Bevölkerung,das hat sich in Millionen Jahren im Tierreich bewährt ,warum soll es bei uns nicht auch funkionieren
  • 02.09.2016, 18:02 Uhr
  • 0
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.............ok..... ich bin DUMM................ und auch der Rest der Deutschen!?
Das gefällt der Obrigkeit sehr! Dann habe "SIE" freie Bahn.
  • 02.09.2016, 10:01 Uhr
  • 1
Peter Leopold
Dumm regiert sich aber leichter
  • 02.09.2016, 10:04 Uhr
  • 0
........sollte zB. die Schweiz ein "Völkchen DUMMER" sein!?
  • 02.09.2016, 10:20 Uhr
  • 0
Die Schweizer sind garantiert schlauer als wir! Die haben ihr Land fein im Griff - und die denken auch mal ganz gerne an sich selbst... und dann erst an andere. Das ist das natürlichste menschliche Verhalten, das es gibt.
  • 02.09.2016, 10:27 Uhr
  • 2
...........Karsten...
  • 02.09.2016, 10:33 Uhr
  • 1
Johanna, glaube mir, uns Deutschen ist das "Denken an uns selbst", das Egoistisch-sein, aberzogen worden, weil wir ja alle "böse Nazis waren und sind". Seit dem Krieg müssen wir Deutschen still sein, dürfen nicht mehr an uns selber denken - dürfen aber gerne halb Europa und alle, denen es gerade schlecht geht, "durchfüttern". Genau so sieht es aus - aber der Deutsche darf das natürlich nicht wissen. Deshalb sind unsere Medien und Zeitungen so voller Moral und "Gutmensch-Denken", dass es einem schon aus den Ohren herauskommt. Der Deutsche soll schließlich nichts hinterfragen, was die da oben machen... und er soll weiter brav jeden Tag von morgens bis abends arbeiten gehen! Was er auch macht: die Steuereinnahmen des Staates sprudeln so heftig wie nie!
Aber für Schulen und Straßen ist kein Geld da!
Und wenn ich dann hier eine solche Notiz wie vom Peter lese, steht mir wahrlich der Mund offen...
  • 02.09.2016, 10:43 Uhr
  • 1
.......ABER! meine vermeintlichen so dummen Schweine haben mich fast immer verstanden und wussten wo`s lang geht! Denke!!! Mit lebenden Peronen keine Gleichstellung!!!
35 Jahre Bio Sauenhalterin, aktive Tierschützerin, Vegetarierin.
Mit Ferkelmast ca. 8oo Tiere.
  • 02.09.2016, 10:45 Uhr
  • 0
Schweine sind überaus intelligente Tiere - das ist wissenschaftlich bewiesen!
  • 02.09.2016, 10:46 Uhr
  • 0
..............genau so ist es........Deine beiden Beiträge
  • 02.09.2016, 10:48 Uhr
  • 0
...........muss mich hier ausklicken, wünsche einen guten Tag, Johanna.
  • 02.09.2016, 10:52 Uhr
  • 0
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Hier wurde ein Kommentar durch den Eigentümer des Inhalts entfernt.
Mich packt die Panik , wenn ich überlege , wer da mit entscheiden
könnte !
Wenig Wissen ( außer beim putzen und Autowaschen ) und gespickt
mit Vorurteilen !
Nein Danke !
  • 02.09.2016, 09:45 Uhr
  • 2
Peter Leopold
Gute Frage. Wüsste ich auch gerne
  • 02.09.2016, 09:54 Uhr
  • 1
Besser nicht
Es ist gut so , das wir nicht überall mitentscheiden dürfen !
Wie heißt es : "" da wäre jeder Gelernte ein Depp ""
  • 02.09.2016, 10:19 Uhr
  • 0
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