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Mietpreisbremse versagt: In diesen Städten zahlen Sie bis zu 50 Prozent zu v ...

Mietpreisbremse versagt: In diesen Städten zahlen Sie bis zu 50 Prozent zu viel Miete

News Team
12.09.2016, 19:31 Uhr
Beitrag von News Team

Die Mietpreisbremse hat bislang nichts gebraucht. So lautet das vernichtende Urteil des Deutschen Mieterbundes. Trotz des Gesetze, das eine Obergrenze für Miete vorsieht, liegen in Deutschland immer noch zwischen 67 und 95 Prozent der Inserate deutlich darüber. Das berichtet "Focus Online".

Den größten Miet-Wucher gibt es in Berlin, Hamburg, München und Frankfurt. Die Mieten sind hier durchschnittlich 30 bis 50 Prozent zu hoch. Lukas Siebenkotten, Direktor des DMB, sagte:

Das gilt insbesondere für private Vermieter und private Wohnungsunternehmen.

Das Schlimme daran: Die Mieter lassen sich die Wucher-Mieten gefallen.

Wir sind in gewisser Weise ernüchtert, sagte Siebenkotten.


Seine Vorschläge, damit die Mietpreisbremse doch noch ein Erfolg wird:

- Der Vermieter soll die Miete des Vormieters nennen.
- Mögliche Modernisierungskosten sollen detailliert angegeben werden.
- Zu viel verlangte Miete soll zurückgezahlt werden müssen.

Und so sieht die Miet-Situation in den untersuchten Städten aus:

Berlin: 87,7 Prozent aller Inserate liegen über der gesetzlich vorgegebenen Mietpreis-Obergrenze. Die Mieter zahlen im Schnitt 40,8 Prozent zu viel. Bei einer 100-Quadratmeter-Wohnung sind das monatlich 275 Euro.

München: 92 Prozent der Inserate übersteigen die Obergrenze. Die Mieter zahlen durchschnimttlich 33,9 Prozent drauf. Bei einer 100-Quadratmeter-Wohnung macht das 422 Euro pro Monat.

Frankfurt: 95 Prozent der Inserate liegen über der Mietpreis-Grenze. Die Mieter zahlen im Schnitt bis zu 49 Prozent zu viel. Für eine 100-Quadratmeter-Wohnung bedeutet das Zusatzkosten von 447 Euro im Monat.

Hamburg: 67 Prozent der Inserate liegen über der Mietpreis-Obergrenze. Vermieter verlangen 28,7 Prozent zu viel Miete. Für ein 100 Quadratmeter-Wohnung heißt das 268 Euro monatlich mehr.

Zwar sind die Zahlen laut Mieterbund nicht vollständig repräsentativ, sie zeigen aber einen klaren Trend auf und beweisen, dass die Mietpreisbremse bislang versagt.

Verliebt in einen Postboten – was er für diese Hündin tut ist außergewöhnlich

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21 Kommentare

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Es gab eine Zeit, da hat man Wohnklosetts, oder Höhlen mit Fliesswasser an den Wänden vermietet. Damals wurde christlich , sozial regiert, genau wie heute, hat sich was geändert ? Hauptsache die Kohle stimmt.
  • 13.09.2016, 09:45 Uhr
  • 0
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Jeder hat gesagt der ein wenig Realitätssinn behalten hat das dieses Konstrukt nicht funktionieren wird.Und es werden alle zukünftigen Regelungen diesbezüglich gegen die Wand fahren.So lange es nicht genügend bezahlbaren Wohnraum gibt so lange ist diesem "Handel"auch nicht der Boden entzogen.Das ist ein rumdoktorn an den -Symptomen.aber eine wirkliche Gesundung kommt dadurch nie zustande
  • 13.09.2016, 09:41 Uhr
  • 1
Ich sage dazu nur : Angebot und Nachfrage ! in den Städten , hauptsächlich in Grossstädten gibt es Mietpreise weit ab von gut und böse .
Auf dem Lande , im näheren Umkreis etwas abseitz stehen Wohnungen leer und das nicht wenige , teilweise richtig schöne .
Ich habe letztens mitbekommen das eine Wohnhaushälfte mit etwas über 90Qm für 275,- Euro kalt vermietet wurde , die vorher fast 4 Jahre leer stand

Man sollte sich bevor man in die Stadt zieht , einmal durchrechnen , welche Mehrnebenkosten auf dem Land im vergleich zur Stadt entstehen

sagen wir mal auf dem Land braucht man ein Auto , doch die Versicherungen sind in Ländlichen Gegenden teilweise um die hälfte durch die Einstufung in Regionalklassen billiger

Obige Wohnung in der Innenstadt einer Grossstadt kommt an rund 1000,- Euro , also eine Differenz von ca 750,- Euro
rechnet man jetzt ein Auto mit monatlichen Betriebskosten , Versicherung etc hinzu , kommt man nicht auf 750,- Euro , zumal in der Stadt ja auch ansonsten alles teuerer ist und Fahrkarten für Bus einem ja auch nicht geschenkt werden.

der bezahlbare Mietraum ist da , wenn ich das Internet oder die Zeitung aufschlage , finde ich hier in der Gegend in der ich wohne Wohnungen 2 ZKB ab 250,- Euro und die Auswahl beläuft sich im Radius von ca 20 km auf ungefähr 50 - 60 Wohnungen , die nächsten Städte sind ca 15 km entfernt und die Autobahn A3 erreicht man in ca 15 Minuten

Aldi , Netto , Rewe im Dorf , also Fahrrad entfernung
sowie ein Schuster , mehrere Bäcker , 2 PizzaGastronomien , eine Dönerbude , ein Chinese , eine Spielhalle , mehrer kleine Eckkneipen , ein grosser Kinderspielplatz mit Skaterpipe für Jugendliche , Eisdielen , Gemischt und Schreibwarengeschäft , diverse Gewerbetreibende in der Modebranche , eine Schule , Kindergarten
wohl wahrscheinlich nicht die Auswahl wie in einer Grosstadt , aber eigentlich fehlt nichts
  • 15.09.2016, 07:07 Uhr
  • 1
Welche Gegend ist das?
  • 15.09.2016, 09:09 Uhr
  • 0
ungefähr in der mitte zwischen Limburg - Koblenz - Wiesbaden
  • 15.09.2016, 19:16 Uhr
  • 0
Na dann komm mal her und dann erzähle den Leuten hier wie sie es zu machen haben.Hier das ist Berlin
  • 16.09.2016, 07:28 Uhr
  • 0
@ [ Dschohännes Pfiepenring] , Berlin... klar... wo auch sonst , das weiss ich , habe 2 Freunde in Berlin wohnen , der eine würde liebend gerne wieder zurück , ich kenne ihn , er ist mit mir auf eine Schule gegangen. er arbeitet Vollzeit im Garten und Landschaftsbau und noch als Zeitungsausträger nebenher und bekommt finanziell die Füsse nicht auf die Erde und bekommt noch dazu Hartz 4 Beihilfe , wohnt in einer 2 Zimmer Wohnung . er bekommt nicht mal soviel zusammen um einen Neustart in seiner alten Heimat zu wagen .... aber Berlin ist halt nur Berlin und nicht ganz Deutschland
( im Vergleich er hat Netto komplett mit Nebenjob und Beihilfe , ca 600,- Euro mehr als ich und bekommt die Runde nicht und ich wohne auf dem Land und leiste mir zum normalen Gehalt noch 2 Young bzw Oldtimer , soweit mal zum Thema Kosten in der Stadt , bzw der teuersten Stadt Deutschland = Berlin )

Auch mental tickt man da anderst , ich war mit meinem Youngtimer dort in Urlaub , der eine Wertfestlegung von über 9000,- Euro hat , in einer Gegend war es ein auffallend teueres Auto und in der anderen Ecke durfte ich mit dem fast nicht rein , da war es im vergleich zu den anderen Autos ein rollender Schrotthaufen

Berlin sieht mich nicht wieder
  • 16.09.2016, 07:52 Uhr
  • 0
Ehrlich habe schon viel gelesen.Aber du haust hier Korken raus da muss ich mal grinsen.Der hat mit Nebenjob 600netto mehr wie du?Das zeig mir mal auf.Dann arbeitet er entweder schwarz oder deine Erzählung ist ein Märchen.Wobei ich letzterem den Vorrang gebe.Du malst ein Bild von Berlin da kann es einen grausen
  • 16.09.2016, 07:56 Uhr
  • 0
Rechne mal nach : Garten und Landschaftsbauer , Lohnsteuerklasse 1 Netto 1342,- Euro , zuzüglich 450,- euro Nebenjob zuzüglich 186,- euro Hatz4 Beihilfe , ok , ich habe den Betrag um um 24.64 Euro aufgerzundet , aber so genau wollte das auch keiner wissen
  • 16.09.2016, 08:18 Uhr
  • 0
Wenn er mit 1340 Piepen aus dem _Betrieb kommt bekommt er per se schon mal keinen Aufstockerzuschlag.Und da der Nebenjob angerechnet wird erst Recht nicht.Rechne mal selber nach.410 € SGB2 plus Miete inclusive Nebenkosten.Miete sagen wir mal 550€.Dann wäre er bei dem Satz den er hätte.Ein kleiner Nebenjob brächte ihn 120€ ein.Das ist der Satz den er behalten darf alles andere wird gegengerechnet.
Also
410€
120€
550€
Macht summa sumarum 1050 €

Und dein Kumpel hat ja schon von Hause aus 1342€

Und glaub mir diese Rechnung ist so richtig wie sie nur richtig sein kann
  • 16.09.2016, 08:26 Uhr
  • 0
@ [ Dschohännes Pfiepenring] , Er hat mir zwar die Strasse und Hausnummer genannt wo er wohnt , irgendein Hinterhaus Souterrain, 58Qm und zahlt dafür 840,- Euro Miete kalt , die Wohnung wird elektrisch beheizt und auch warm Wasser geht über Durchlauferhitzer so das er auf einen durchschnittlichen Monatsbetrag von 210,- Euro kommt , hinzu kommen noch Gebühren für den Kabel TV Anbieter ( ohne Pay TV ) , Telefon , GEZ und eine Hausratversicherung die der Vermieter verlangt

840,- Miete
210,- Nebenkosten für Wärme
50,- euro sonstige Betriebskosten / Monat

sind 1100,- euro nur für das aller aller nötigste

es bleiben dann noch 240,- Euro zum Leben , was somit unter dem Hartz 4 oder Lebensminimum liegt

jetzt wird ihm noch ein kleines Auto ( Fiat Panda , ca 12 Jahre alt ) zugestanden zu dem er Steuern und Versicherung bezahlt , damit er zur Arbeit kommt , das auch ansonsten noch ein paar Betriebskosten hat , z.b Benzin oder Reparaturen , eine Privathaftpflichtversicherung wird ihm auch zugestanden ,
rechnen wir mal für Benzin im Monat 60,- Euro und für die Versicherung 40,- Euro , ab und an mal eine Reparatur oder sonstige widrigkeiten und Kosten, dafür rechnen wir mal Pauschal 50,- Euro / Monat reserve
und schon sind die 240,- Euro die eigentlich hätten über bleiben müssen , auch weg , also der gesamte Lohn geht in Berlin nur für Lebenshaltungskosten drauf

was über bleibt ist der Nebenjob und die Aufstockung .
Ob Zeitung austragen 450,- Euro bringt , das weiss ich nicht , vielleicht sind das keine 450,- Euro und ich nahm das einfach an
  • 16.09.2016, 20:01 Uhr
  • 0
Sorry ich weiss nicht was der dir erzählt hat.Aber da sind Märchen bei ohne Ende.Nur mal als Beispiel.Wer auch nur einen Cent vom Jobcenter bekommt zahlt keine GEZ und die Stromkosten für die Heizung werden auch vom amt übernommen.Und ich möchte mal wissen wo der in Berlinwohnt. Denn ich wohne auch in Berlin habe 3 Zimmer 79qm zahle 750€ warm.
Ausserdem hätte er bei den exorbitanten Kosten schon längst ne Aufforderung bekommen sich ne andere Bleibe zu suchen.
Denn diese Kosten findeste nur in nachgefragten Gegenden.Und diese Gegenden sind zumeist Luxussaniert und somit keine E Heizung und kein Hinterhof,also für Otto Normalverbraucher weit über den bezahlbaren Standart
  • 17.09.2016, 09:20 Uhr
  • 0
@ Dschohannes : laut meiner Hinterlegten Anschrift : Viktoriastr. 6
12105 Berlin
  • 17.09.2016, 09:33 Uhr
  • 0
Das ist Tempelhof.Da hat er dir nen gewaltigen Bären aufgebunden.

hier mal ne Durchschnittswohnung in Tempelhof


12277 Marienfelde (Tempelhof)
Auf der Karte zeigen
Wohnfläche: 86,00 m²
Zimmer: 2,00
Verfügbar ab: 01.10.2016
Netto-Kaltmiete: 565,00 €
Kaltmiete in EUR/m²: 6,56 € / m²
Warm-Miete: 921,00 €
Nebenkosten: 356,00 €
Kaution: 1.696,00
Etage: 1
Baujahr: 1972
Wohnungskategorie: Keine Angabe
Energieausweis: ja
Energiei­ausweistyp: Verbrauchsausweis
Energieverbrauch enthält Warmwasser: ja
Energie­verbrauchskennwert: 224,3 kWh/m² pro Jahr
wesentliche Energieträger:
  • 17.09.2016, 09:36 Uhr
  • 0
Ich war 2002 2x aus Sportlichen ( Wettkampf ) Gründen in Berlin , und dann wieder im Jahre 2012 für ein verlängertes WE . wir haben uns zwar getroffen , aber nicht an seiner Wohnung ich beziehe mich grösstenteil auf das Jahre 2012 , und aktuell auf einen weiteren Kumpel der aber dort nur sporadisch arbeitet , im Jahr 2 x je für 6 Wochen ( Hitachi Werkzeuge ) der allerdings auch berichtet , das dort Hotels oder kleine möblierte Monteurwohnungen" extrem teuer sind , es deckt sich somit die Aussage das es wohl dort sehr teuer ist , er nannte aber keine Preise .
Ich habe im Jahre 2012 nur festgestellt , das es schwierig ist ein halbwegs vernünftiges Hotelzimmer für einen angemessenen Preis zu finden und buchte nachher ausserhalb in Fredersdorf . und das die Gastronomie-Preise sich erheblich nach oben von dem Unterscheiden wie das hier üblich ist , so fand man ( 2012 ) kaum ein Mittagsgericht unter 25,- Euro , was z.b in Wiesbaden für 13 zu haben ist .
Ich bin schon verhältnissmässig viel herum gekommen , auch Grosstädte die vergleichbar sind wie Hamburg , Paris , Brüssel , Genf , lediglich in Genf findet man ein ungefährers gleiches Preisniveau für den Bedarf als Tourist , alle anderen aufgeführten Städte sind zumindest in dieser Beziehung deutlich günstiger
  • 17.09.2016, 09:57 Uhr
  • 0
Bei Hotelzimmer gebe ich dir ohne wenn und aber Recht.aber geh mal nach München oder Frankfurt.DAS sind Mieten.Da guckste aber dumm ausse Wäsche.
Guckste hier

http://de.statista.com/statistik/dat...utschlands/
  • 17.09.2016, 10:02 Uhr
  • 0
Ich wohne ca 40 km nördlich von Wiesbaden und ca 70 km nordwestlich von Frankfurt .
in wiefern sich die Mietpreise in der City verdoppelt und verdreifacht haben , kann ich jetzt nicht beurteilen obwohl ich beruflich sehr viel in Mainz und Wiesbaden , sowie auch gelegentlich in Frankfurt zu tun habe
Allerdings nehmen die Mietpreise ab Wiesbaden ins Umfeld schon sehr stark ab , sogar weit unter den Durchschnitt , wer also darauf angewiesen ist in der City zu wohnen der hat tatsächlich die A... Karte , wer aber die Option hat in die Dörfer rund herum zu ziehen , der bekommt schon 60Qm für 310,- Euro ( kalt ) z,b Niedernhausen eine Kleinstadt nördlich von Wiesbaden am Stadtrand Feldbergblick , 6 Familienhaus , wo jetzt eine Bekannte von mir hingezogen ist weil Se den Job gewechselt hat und eine Arbeitsstelle in der Altenpflege in Wiesbaden gefunden hat . Täglicher weg zur Arbeit : 14 km
  • 17.09.2016, 10:25 Uhr
  • 0
Das ist auch hier so.nur so langsam wird das gesamte Umland(früher Speckgürtel von Berlin)so langsam aber sicher von Berlin eingemeindet
  • 17.09.2016, 10:29 Uhr
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Was klappt in dieser Bananenrepublik überhaupt, außer Diäten-Erhöhungen !!?? Es ist doch komisch... Der Staat unterstützt das "Raubrittertum" der Vermieter ja sogar noch, in dem er "Mietspiegel" einführen lässt, die so hoch sind, das "der kleine Mann" die Mieten gar nicht mehr bezahlen kann. Der Mieter geht dann zum "Amt" und bekommt, mit viel Glück" einen Mietzuschuß zum "befriedigen" seines geldgierigen Vermieters... somit zahlt dieser Staat , damit der Vermieter sich nach einigen Jahren die nächste Immobilie von diesem Geld anschaffen und weiterhin Geld von Staat scheffeln kann... Was für eine Logik... Typisch deutsch !!!!!
  • 13.09.2016, 09:06 Uhr
  • 3
Sorry , das ist Schwachfug , Ich z.b. bewohne eine groszügig geschnittene Dachgeschosswohnung , dazu ein Kellerraum , mitbenutzung Waschküche und Fahrradkeller , PKW Stellplatz und zahle 445,- Warm http://www.seniorbook.de/fotowand/fo...091248b457b
  • 15.09.2016, 19:21 Uhr
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Die Wohnungen werden jetzt auch möbiliert vermietet.... da kann man als Vermieter noch mehr kassieren...
  • 13.09.2016, 08:42 Uhr
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