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Kampf gegen Alkohol am Steuer: So funktioniert die automatische Wegfahrsperr ...

Kampf gegen Alkohol am Steuer: So funktioniert die automatische Wegfahrsperre

News Team
13.09.2016, 11:51 Uhr
Beitrag von News Team

Im vergangenen Jahr kamen in Deutschland 3459 Menschen im Straßenverkehr ums Leben. Das geht aus deinem Pressebericht hervor. Viele Todesfälle ereigneten sich in Zusammenhang mit Alkohol am Steuer. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt schlägt daher vor, automatische Wegfahrsperren für alkoholisierte Fahrer einzuführen.

Wie die "Passauer Neue Presse" unter Berufung auf den "Unfallverhütungsbericht" des Verkehrsministeriums berichtet, soll das demnach Auto nur noch nach einer vorangegangenen Atemmessung anspringen. Die sogenannten "Alcolocks", die ins Auto integriert werden sollen, verbinden die Zündsperre mit einem Atemtester.

Bereits am Mittwoch will das Bundeskabinett über den Vorschlag beraten. Das Blatt zitiert aus der Kabinettsvorlage:

Das Starten des Motors ist ohne vorherige Alkoholmessung nicht möglich.


Gewerkschaft begrüßt Wegfahrsperre

Die Deutsche Polizeigewerkschaft würde ein entsprechendes Gesetzt für gutheißen. In "Bild" sagte Gewerkschafts-Chef Rainer Wendt:

Alkoholkonsum ist neben Drogenmissbrauch, überhöhter Geschwindigkeit und dem Fahren ohne Gurt der größte Killer im Straßenverkehr. Darauf müssen wir noch stärker als bisher reagieren.

Die Alkohol-Wegfahrsperre sollte laut Wendt vor allem für Schulbusse und Gefahrenguttransporter verpflichtend werden.

Außerdem glaubt der Gewerkschafter, dass diese Zündsperren wirksamer sein könnten als ein Führerscheinentzug.

Wo der Führerscheinentzug existenzbedrohend ist, etwa bei Selbständigen oder Alleinerziehenden, da könnten Alcolocks künftig auch als Ersatz für den Führerscheinentzug eingesetzt werden.

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18 Kommentare

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ich frage mich wieso man sich überhaupt mit so einer Frage befasst, dass gesetz ist einfach so ab zuändern das beim führen eines KFZ striktes Alkoholverbot (0 Promillegrenze) herrscht. Man kann auch nicht auf Arbeit gehen und betrunken Maschienen bedienen!!!
  • 13.09.2016, 21:09 Uhr
  • 1
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Keine schlechte Idee!
  • 13.09.2016, 21:03 Uhr
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Das wird seit 2011 (!) empfohlen. Unter bestimmten Bedingungen (erwiesene Unbelehrbarkeit u.ä.) halte ich es für richtig. Und die 0,0 Promilleregel eh.
  • 13.09.2016, 20:29 Uhr
  • 1
Das ist so schnell abgebaut - wenn man den Atemtest nach ein paar Minuten wiederholt, ist der wieder auf 0
  • 13.09.2016, 21:00 Uhr
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Zumindest wenn sie unter Alkohol Auto fahren. Geb ich dir absolut Recht! Ich hab mal einen Bericht gesehen über Leute, die sich diese Dinger freiwillig haben montieren lassen, weil sie ihren Alkoholkonsum nicht wirklich einschätzen konnten oder im Griff hatten. Denen hat es selber auch geholfen, keinen Blödsinn zu machen. Es kann ein Baustein sein beim Kampf gegen angetrunkene Fahrer, finde ich.
  • 13.09.2016, 21:08 Uhr
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  • 13.09.2016, 21:13 Uhr
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Das hat der Ramsauer ja schon vor Jahren geplant - für Alkoholwiederholungstäter.

Wenn das aber jetzt für alle gelten soll und jeder unter Generalverdacht fällt, liegt das ausserhalb der Verhältnismäßigkeit und Handlungsfreiheit des Grundgesetzes. Das würde ich ablehnen. Ich zahl doch keine 1000 Euro für einen nachträglichen Einbau - zumal bei einer relativen Fahruntüchtigkeit mit Unfall geringe Alkoholmengen für eine Fahruntüchtigkeit ausreichen. Dann lieber 0,0 Promille am Steuer - eine ganz klare Kante zeigen...

Es würde mich dann auch nicht wundern, wenn Karlsruhe ein solches Gesetz wieder kippen würde - wie so manches andere von der CSU....
  • 13.09.2016, 20:23 Uhr
  • 1
Nun, was hindert den Gesetzgeber daran, das Strafmaß bei Fahren unter Alkoholeinfluss so hoch anzusetzen, das die 1000 Euro ein Geschenk dagegen sind?
  • 13.09.2016, 23:06 Uhr
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Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.
Gefällt mir !
Bin zudem für die 0,00 Promille -Grenze !
Entweder hebel ich einen oder ich laß die Blechbüchse stehen !
dazwischen gibt es nichts !
Die Strafen könnten ruhig noch höher sein !
  • 13.09.2016, 19:55 Uhr
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Ich habe in meinen Lehrgängen immer gesagt, dass es für die - die unter Alk fahren, nicht schade ist, wenn sie sich das Genick brechen - aber für Den/diejenigen, die entgegen kommen und völlig unbeteiligt sind, kann es fatale Folgen haben und viel Leid über eine Familie bringen.

WER AUTO FÄHRT - KEINEN TROPFEN ALK !!!!!
  • 13.09.2016, 19:52 Uhr
  • 5
Ganz meine Meinung !
Nicht " nur " ein Bier / ein Glas Wein , gar nichts !
  • 13.09.2016, 19:56 Uhr
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..........aber mit der RICHTIGE Musike im Autoradio fährte es sich hmmmmmm .......... kann wie eine Droge wirken.........
  • 13.09.2016, 20:35 Uhr
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.........bitte nicht falsch verstehen......war in meinem Leben auch schon mal über 10 Jahre Berufskraftfahrerin........
0 Punkte...... 0 selbstverschuldeten Unfall.... habe Verantwortungsgefühl!
  • 13.09.2016, 20:42 Uhr
  • 0
Es geht hier aber um Alkohol !!
  • 13.09.2016, 21:38 Uhr
  • 0
Manchmal ist es schwer - sachlich zu bleiben ...
  • 13.09.2016, 21:41 Uhr
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Machen !
  • 13.09.2016, 19:31 Uhr
  • 0
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juut
  • 13.09.2016, 19:16 Uhr
  • 0
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