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Dieses Foto ging um die Welt - Die Geschichte dahinter ist herzzerreißend

News Team
14.09.2016, 08:24 Uhr
Beitrag von News Team

Dieses Foto, dass eine junge Frau zeigt, die einem schwer bewaffneten Polizisten furchtlos ins Gesicht starrt, wurde am Sonntag in Chile aufgenommen. Um es verstehen zu können, muss man Jahrzehnte in die Vergangenheit reisen.

Aufgenommen hat das Foto Carlos Vera Mancilla bei einem Protestmarsch durch Santiago, Chile’s Hauptstadt. Tausende hatten an den Militärputsch von 1973 erinnert, bei dem Präsident Salvador Allende ermordet wurde und der Diktator Augusto Pinochet die Herrschaft übernahm.

Bis 1990 wurden tausende Menschen ermordet oder verschwanden spurlos, die so genannten „Desaparecidos“. Der Aufarbeitungsprozess ist nicht abgeschlossen, viele Strafprozesse sind heute noch in Gang. Manche ältere Täter, meist aus den damals höheren Rängen, konnten durch Altersgebrechlichkeit oder Tod einer Bestrafung entgehen, etwa der ehemalige chilenische Diktator Augusto Pinochet.

Als die chilenischen Polizisten bei der Demonstration am Sonntag begannen willkürlich Demonstranten zu verhaften, ging die Frau zu einem Polizisten und sah ihm einfach in die Augen.

Ihr Blick sagt mehr als tausend Worte - wenn man den Hintergrund kennt.

1987 veröffentlichte der britische Musiker Sting das Lied "They dance alone". Der Liedtext ist eine Metapher, die sich auf trauernde chilenische Frauen („arpilleristas“) bezieht, die den Cueca, den chilenischen Nationaltanz, alleine, mit den Fotos ihrer „verschwundenen“ Ehemänner und Söhne in ihren Händen, tanzen.

Sting beschreibt sein Lied als symbolische Geste des Protestes gegen den chilenischen Diktator Augusto Pinochet.

(Quelle: Wikipedia)

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1 Kommentar

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Was sind das für Menschen die so verlogene Palamentsabgeordnete wählt, wie den Bundestag und das Europäische Parlament in Brüssel?
  • 14.09.2016, 11:30 Uhr
  • 1
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