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Skandal in Marokko: Zwei islamischen Moralaposteln wird Ehebruch vorgeworfen

Skandal in Marokko: Zwei islamischen Moralaposteln wird Ehebruch vorgeworfen

News Team
19.09.2016, 14:39 Uhr
Beitrag von News Team

Rabat (Marokko), 17.09.2016 – Ein ungewöhnlicher Skandal beschäftigt derzeit das nordafrikanische Land: Ein Universitätsprofessor für islamische Studien, der verheiratet ist, traf sich an einem einsamen Strand mit der Vizepräsidentin der religiösen „Bewegung Einheit und Reform“ (MUR). Die Polizei hat die beiden bei ihrem Zusammensein überrascht. In Marokko ist der Islam Staatsreligion.

Die Frau ist Witwe und Mutter von sechs Kindern. In Marokko ist die Vielehe erlaubt, und daher ist sich der Mann keiner Schuld bewusst. Gleichwohl ist das heimliche Treffen der beiden ein Skandal, weil sie in ihrem öffentlichen Auftreten zu den Verfechtern strikter moralischer Prinzipien des Islam gehören. So könne nach ihrer Interpretation das „Lächeln einer Frau“ von jungen Männern als sexuelle Aufforderung verstanden werden. Gläubigen Muslimen wird der Austausch von Liebesbotschaften über Facebook untersagt.

Um die nach islamischem Verständnis notwendige Trennung der intimen Lebensbereiche von erwachsenen Frauen und Männern einzuhalten, gelten in Staaten mit dem Islam als Staatsreligion unterschiedlich strenge Regeln. Die Ehe ist von dieser Trennung ausgenommen.

Daher kann Menschen, die nicht miteinander verheiratet sind und sich heimlich treffen, nach islamischem Recht der Ehebruch vorgeworfen werden.

(Quelle: Wiki-News, House1630)

Dieser Moslem hat eine klare Botschaft an die Welt

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3 Kommentare

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"So könne nach ihrer Interpretation das „Lächeln einer Frau“ von jungen Männern als sexuelle Aufforderung verstanden werden."
oder anders gesagt, alle Frauen sollten eine Niqab tragen, dann sieht man nicht wenn sie lächelt und dieses als sexuelle Aufforderung mißverstanden wird ...
ist schon schlimm mit uns nicht integrierten Deutschen ... und nicht die Täter sind schuld, sondern die Opfer ...
  • 08.10.2016, 01:46 Uhr
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Tarek hat recht, wenn seine Landsleute Schutz in unserem Land suchen und hier leben wollen, geht das nur mit Toleranz, der Glaube darf nicht zu Haß und Krieg führen. Wer anders denkt, sollte dieses Land verlassen.
  • 19.09.2016, 19:29 Uhr
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surprise surprise surprise
  • 19.09.2016, 17:46 Uhr
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