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Nach 28 Jahren Knast: Staat schenkt Gladbeck-Gangster Degowski ein neues Leben

News Team
22.09.2016, 16:59 Uhr
Beitrag von News Team

Nach 28 Jahren hinter Gittern ist Geiselgangster Dieter Degowski bald ein freier Mann. Unter neuer Identität soll der lebenslänglich verurteilte Mörder einer 15-jährigen Geisel ein neues Leben beginnen. Das berichtet die "Bild"-Zeitung.

Degowski war gemeinsam mit seinem Komplizen Hans-Jürgen Rösner, der sich zum Zeitpunkt des Verbrechens gerade im Hafturlaub befand, für eines der spektakulärsten Verbrechen der bundesdeutschen Geschichte verantwortlich.


Im August 1988 hatte das Duo Degowski/Rösner die Filiale der Deutschen Bank in Gladbeck überfallen. Im Laufe ihrer Flucht durch Deutschland und die Niederlande nahmen sie zwei Tage lang mehrmals Geiseln. Im Zuge dessen kamen zwei minderjährige Geiseln und ein Polizist ums Leben.

Lebenslange Haft für beide Geiselnehmer

Beide Verbrecher wurden 1991 zu lebenslangen Freiheitsstrafen verurteilt. Für Rösner wurde zudem Sicherheitsverwahrung angeordnet. Für Degowski ist das Ende der Haftstrafe nur noch eine Frage der Zeit.

Nach Informationen des "Kölner Stadtanzeiger" bewertet ein Gutachten den heute 61-Jährigen positiv. Das bestätigte Detlef Feige, Sprecher des Justizministeriums gegenüber "Bild". Degowski sei "auf einem guten Weg". Die Resozialisierung sei zufriedenstellen verlaufen. Dennoch werde es wohl 2016 zu keiner Entlassung mehr kommen, eher nach dem Jahreswechsel.

Der Grund, weshalb Degowski eine neue Identität erhalten wird, ist laut Feige der hohe Bekanntheitsgrad des Verurteilten. Nach seiner Entlassung soll Degowski unter neuem Namen an einen geheimen Wohnort gebracht werden, wo er von Bewährungshelfen jedoch weiterhin betreut wird.

Dort muss der verurteilte Mörder dann erst den Umgang mit Mobil-Telefonen, Computer und Fahrkarten-Automaten lernen: All das gab es bei seiner Inhaftierung vor 28 Jahren noch nicht.

Unheimliche Serie: Video zeigt Einbrecher während Tat

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9 Kommentare

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"Dort muss der verurteilte Mörder dann erst den Umgang mit Mobil-Telefonen, Computer und Fahrkarten-Automaten lernen: All das gab es bei seiner Inhaftierung vor 28 Jahren noch nicht."

mir kommen gleich die Tränen .. dieser arme, arme Täter ...
obwohl, er bekommt von unserer Gesellschaft eine 2. Chance ...
sein Opfer nicht, es ist seit 28 Jahren tot ...
  • 23.09.2016, 04:39 Uhr
  • 1
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War das nicht erst gestern , wie schnell doch die Zeit vergeht .

Der Staat hat diesem " STARverbrecher" schon 28 Jahre ein
schönes Leben geschenkt .
Ich bin der Meinung dass solche Mistkerle anders und härter bestraft
werden müssen . Die Gefängnisse werden immer besser , schöner und "bequemer" , Einzelzimmer , DU /WC , Fitnesstudio , Bibliotkek .........
was braucht man mehr im Leben . ?

Boah , eigentlich wollte ich in mein Bett und mit guten Gedanken einschlafen , aber ich platze gleich .....

Trotzdem : Gute Nacht
  • 22.09.2016, 23:54 Uhr
  • 2
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auch die presse hatte sich mit schuld beladen, naja dafür bußt sie ja heute als staatsfunk. bei dem fall war man live am verbrechen dabei
http://www.zeit.de/kultur/film/2013-...rama-medien
  • 22.09.2016, 23:36 Uhr
  • 0
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Er hat seine Strafe abgessen das 28 Jahre lang . Also ist es gerecht Ihn zu entlassen.Heut zu Tage bekommen Mörder weniger Knast.
  • 22.09.2016, 23:34 Uhr
  • 0
Papier ist geduldig und 38% Rabatt für 3 tote Menschen waren 1991 bei der Urteilsverkündung schon einkalkuliert.
D. ist mit einem Ersttäter minder schwerer Delikte vergleichbar, der nach Verbüßung der Halbstrafe, bzw. zum 2/3-Zeitpunkt entlassen wird.
  • 23.09.2016, 02:25 Uhr
  • 1

So ist es!
Andere Länder leisten sich zum Wohle und Vergnügen der Bürger einen Staatszirkus.
Bei uns sitzt in Berlin unter einer Glaskuppel ein Staatstheater, welches permanent Trauerspiele aufführt.
  • 23.09.2016, 12:03 Uhr
  • 0
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Da wären ein paar hundert Jahre Haft wie in den USA durchaus angebracht! Ich sehe keine Notwendigkeit darin, solche Mörder zu resozialisieren. Für immer wegsperren würde völlig ausreichen!
  • 22.09.2016, 19:03 Uhr
  • 4
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Das soll gerecht sein ? Wer denkt an das Opfer ?
  • 22.09.2016, 18:02 Uhr
  • 4
Wenn man mal überlegt, was dieser Typ den Steuerzahler gekostet hat, könnte ich kotzen !

Rund um die Uhr bewacht wie ein Bundeskanzler . . . das geht in die Millonen. Sorry, - für mich gehören Mörder nicht ins Gefängnis sondern auf den elektkrischen Stuhl.
  • 22.09.2016, 23:30 Uhr
  • 0
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