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Veränderungen - Wie kommt man damit klar ?

Veränderungen - Wie kommt man damit klar ?

Peter Leopold
05.10.2016, 04:53 Uhr
Beitrag von Peter Leopold

Ich habe mich oft gefragt, wie leicht oder wie schwer Andere mit Veränderungen im persönlichen Lebensbereich, aber auch im Allgemeinen zurecht kommen. Zumindest Eines habe ich fest gestellt: Mit den Jahren wird es immer schwieriger, Veränderungen, die uns in irgend einer Form betreffen, einfach widerspruchslos hin zu nehmen. Dinge, an die man sich gewöhnt hat, gibt man nicht mehr so gerne ab. Wenn ich in den Supermarkt gehe, erwarte ich, dass ich die Ware am selben Platz finde, an dem sie auch gestern war.

Alles, was von dem gewohnten Alltag abweicht, erweckt zunächst einmal das Gefühl "stört mich" und ich muss gestehen, dass es früher einfacher war, Dinge als gegeben hinzunehmen. Die Anpassungsfähigkeit war wohl noch größer als heute. Selbst dann, wenn Veränderungen positiv sind, so ist es irgendwie ein negatives Gefühl, wenn man an die Bushaltestelle kommt und feststellt, dass über Nacht der Fahrplan geändert wurde, obwohl die Verbindung vielleicht sogar objektiv gesehen jetzt besser ist.

Ähnlich verhält es sich mit anderen Dingen, die wir nicht selbst direkt beeinflussen können. Bei Familienzuwachs überwiegt natürlich erst einmal die Freude. Jedenfalls solange, bis sich die ersten größeren Umstellungen ergeben. Baby schreit nachts, Baby nervt, Baby schläft - also muss man leise sein... und so positiv man diesen Familienzuwachs auch sehen mag: Irgendwann stellt man fest, dass sich die Dinge unwiderruflich geändert haben und man muss damit klar kommen.

Zu den größten Veränderungen im Leben gehört wohl auch das Auswandern - neben Einschulung und Heirat. In kaum einem anderen Bereich wird so sehr das Leben auf den Kopf gestellt, wie wenn man eine neue Heimat sucht. Positives Denken hilft dabei ungemein, wenn Prioritäten neu gesetzt werden müssen und man sich gleichzeitig anpassen muss.

Letztendlich ist aber Alles im Leben eine Frage was man daraus macht. Und es liegt an jedem Einzelnen, das Beste für sich raus zu holen. Ob man nun im Supermarkt strategisch günstig durch die Weinabteilung gelotst wird, weil man die tägliche Chipspackung jetzt am Ende dieser Abteilung findet oder durch die Fahrplan-Änderung 6,5 Minuten länger schlafen können.

Ein großer Freund von Veränderungen war ich nie. Und doch nehme ich Dinge in Kauf, die ich selbst entweder gar nicht oder nur zum Teil geplant habe. Auf den Internetseiten von RTL, VOX etc. war es sehr einfach, online verpasste Sendungen anzusehen. Und mit der Umgestaltung dieser Seiten hatte ich schon meine Probleme - bis ich festgestellt habe, dass es nur eine Frage der Akzeptanz ist. Immerhin - Etwas habe ich mit der Zeit gelernt: Nicht im Vorfeld schon alles ablehnen, was auf den ersten Blick für mich keinen Sinn ergibt.

Und noch etwas: Von politischen Veränderungen ist hier nicht die Rede und Kommentare, die versuchen, das Thema in diese Richtung zu schwenken, werden gelöscht.

34 Kommentare

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Sicher Peter, so wie jede Veränderung etwas positives sein kann, genau so kann jede Veränderung bei den anderen Menschen eben auch sich negativ sich auswirken. Jede Medailie hat zwei Seiten. Nur die Zukunft wird zeigen, ob wir mehr Verlierer oder mehr Gewinner haben werden. Die Intellegenten werden evtl gewinnen, was nicht unbedingt sein muß, die Menschen die mit weniger Wissen surchsLeben gehen werden verlieren. So ist das Im Leben.
  • 07.10.2016, 13:12 Uhr
  • 0
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Veränderungen gibt es im Leben. Nicht immer sind sie schön und einfach. Doch man lernt mit der Zeit, damit zu leben und damit umzugehen.
Dazu gehören auch Menschen, die in unser Leben treten, eine gewisse Zeit an unserer Seite sind, jedoch zu gekommener Zeit auch wieder aus dem Leben treten.
Ein Jeder hat gewisse Ziele vor Augen und jeder verändert sich mit der Zeit.
Und manchmal verändert man sich so, dass man keinen "gemeinsamen Nenner" mehr findet und getrennte Wege geht (zum Beispiel in einer Freundschaft ). Am Ende sieht man ein, dass es gar nicht so schlecht ist, getrennte Wege zu beschreiten. Ein Jeder für sich! Nicht alles , was einem erst negativ erscheint, ist am Ende so.
  • 06.10.2016, 06:50 Uhr
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Peter Leopold
Nur die Einsicht dauert zuweilen recht lange
  • 06.10.2016, 06:51 Uhr
  • 1
Das stimmt ...bei manchen dauert es was, bis sie kapieren.
  • 06.10.2016, 06:52 Uhr
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Peter Leopold
Aber manchmal ist ein Zwang recht heilsam - auch wenn er zunächst als unangenehm empfunden wird...
  • 06.10.2016, 06:54 Uhr
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Oh ja, was ich erst als unschön empfand, ist nun für mich wie eine Befreiung.
  • 06.10.2016, 07:00 Uhr
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Peter Leopold
Hmm..ich habe da schon so einen Gedanken, was DAS gewesen sein könnte. Aber alles Negative hat auch etwas Positives. Man muss es nur sehen wollen...
  • 06.10.2016, 07:02 Uhr
  • 1
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In laufenden unseren Leben verändern wir uns,aber auf unsere Gewohnheiten können nicht so leicht verzichten....
  • 05.10.2016, 10:08 Uhr
  • 1
Peter Leopold
Stimmt...ist verdammt schwer...
  • 05.10.2016, 10:43 Uhr
  • 1
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Ohne Veränderungen kann auch nichts besser werden, nur bis man das mal erkennt, tut man sich manchmal richtig schwer.
Eigentlich besteht das ganze Leben aus Veränderungen, trotzdem könnte man auf so manch Neues verzichten.
Der Mensch ist nun mal ein Gewohnheitstier....
  • 05.10.2016, 09:40 Uhr
  • 2
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Das Leben wäre langweilig, wenn es keine Veränderungen gäbe.
Ich selber arbeite immer gerne mit jungen Leuten an einem Projekt
zusammen und es bringt mir immer viel. Hier bekomme ich auch
deren Probleme mit. Natürlich fällt es in unserem Alter schwer,
Veränderungen hinzunehmen.
  • 05.10.2016, 09:18 Uhr
  • 1
Peter Leopold
Natürlich wäre es nicht ganz so aufregend...allerdings gäbe es mehr Orientierung... oder nicht ?
  • 05.10.2016, 09:28 Uhr
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. Woran sollte man sich denn orientieren, wenn es doch gar keine Veränderung gäbe. Es bliebe doch alles so, wie es nun mal ist.
  • 05.10.2016, 09:40 Uhr
  • 0
Peter Leopold
Die Konstanten im Leben ?
  • 05.10.2016, 09:42 Uhr
  • 0
Das sehe ich auch so Friedhelm Kampsmann. Sollte man
sich im Alter nicht auch seine "Neugier" auf das Leben
erhalten?
  • 05.10.2016, 09:43 Uhr
  • 1
Konstanten, Peter, sehe ich wie Wegweiser, wie Pflöcke auf dem Lebensweg, die einem zeigen, wo's lang gehen soll. Sie bewirken aber nicht Stillstand, Unveränderlichkeit, sondern bestimmen die Richtung. Dass diese 'Konstanten ' für jeden einzelnen unterschiedlich sein können, ist ebenfalls richtig.
  • 05.10.2016, 09:48 Uhr
  • 0
Die Konstanten, Peter Leopold, sind gut und recht, aber sollte
man nicht auch auf was Neues sich einlassen können?
  • 05.10.2016, 11:33 Uhr
  • 0
Peter Leopold
Das hast Du falsch verstanden. Natürlich soll man sich auf Neues einlassen. Aber es ist eben bequemer, sich an bekannten Dingen fest zu halten...
  • 05.10.2016, 11:37 Uhr
  • 0
Natürlich ist es bequemer! Auch die Erziehung spielt eine große Rolle ....
  • 05.10.2016, 11:43 Uhr
  • 0
Peter Leopold
  • 05.10.2016, 11:44 Uhr
  • 0
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Ein Grund dafür, dass wir uns mit Veränderungen zunehmend schwer tun, ist bestimmt auch, dass das Tempo, mit dem sich die Welt um uns verändert, von Tag zu Tag zuzunehmen scheint. Ich formulierte diesen Satz ganz bewusst mit großer Vorsicht, weil ich nicht sicher bin, ob auch das nicht eine Sinnestäuschung ist. Wenn ich nämlich unsere Jungendlichen beobachte, scheinen die weniger Probleme damit zu haben. Und - genau genommen - ist doch das ganze Leben eine Folge von Veränderungen. Die Zeit selbst gäbe es gar nicht, wenn alles ewig so bliebe, wie es ist.
  • 05.10.2016, 08:57 Uhr
  • 1
Peter Leopold
WIR werden also langsamer ?
  • 05.10.2016, 09:03 Uhr
  • 0
Weder werden wir langsamer noch läuft die Uhr schneller. Die Zeit schreitet stetig voran, immer im gleichen Tempo, und wir mit ihr. "„Tempora mutantur, nos et mutamur in illis“ lautet ein alter Hexameter von Ovid: ‚Die Zeiten ändern sich und wir ändern uns mit ihnen‘.
  • 05.10.2016, 09:17 Uhr
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Peter Leopold
Ich hatte immer gehofft, davon verschont zu bleiben...also quasi ewig jung
  • 05.10.2016, 09:27 Uhr
  • 0
Deine Hoffnung, Peter, bestätigt nur das, was Du ja in Deinem Beitrag erörtert hast: Der Wunsch, dass alles so bliebe wie es immer war, ist uns anscheinend angeboren. Veränderung bedeutet immer auch Risiko - die Gefahr, dass etwas sich zum Schlechteren wendet.
Natürlich gibt es auch den Wunsch, dass die Welt sich zum Guten verändern möge, besonders dann, wenn es einem gerade nicht gut geht.
  • 05.10.2016, 09:37 Uhr
  • 0
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Guten Morgen , nachdem ich eh kein großartiger " Planer " bin ( was viele schier wahnsinnig macht ) komme ich mit Veränderungen relativ gut zurecht ...................ich kanns dann eh nicht mehr ändern
Ganz pragmatisch !
  • 05.10.2016, 08:32 Uhr
  • 0
Peter Leopold
Pragmatisch stimmt da wohl. Und Anpassung an die Situation hat Einen immer noch weiter gebracht...
  • 05.10.2016, 08:34 Uhr
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Ein Beispiel , meine Freundin schreibt sich immer eine Liste , was in den Koffer muß , ich packe eine Stunde bevors los geht
Rate mal , wer alles dabei und wer trotz wochenlanger Planung immer was nicht dabei hat ?
Die Leute machen sich das Leben selber schwer
Veränderungen gehören nunmal dazu , sonst würden wir immer noch in Höhlen sitzen !
Ich wünsche dir einen schönen Tag , liebe Grüße an die
Fellnase

Rate mal wer
  • 05.10.2016, 08:38 Uhr
  • 1
Peter Leopold
Oooch...DU Dir auch einen schönen Tag!
  • 05.10.2016, 08:43 Uhr
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Das Leben ist (immer) anders als der Plan.
  • 05.10.2016, 08:19 Uhr
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Peter Leopold
Stiimmt..Erstens kommt es anders...zweitens als man denkt
  • 05.10.2016, 08:20 Uhr
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  • 05.10.2016, 08:20 Uhr
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Alles bleibt anders... Leben nennt man das wohl.
  • 05.10.2016, 08:06 Uhr
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Peter Leopold
Genau so ist es. Aber Viele haben eben leben verlernt
  • 05.10.2016, 08:11 Uhr
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