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"Schließung der Balkanroute falsch" - Bundeskanzlerin Merkel hält an ihrer Flüchtlingspolitik fest

News Team
05.10.2016, 10:54 Uhr
Beitrag von News Team

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ihre Kritik an der Schließung der Balkanroute erneuert. Merkel tritt zugleich dem Eindruck entgegen, sie habe einen Kurswechsel in der Flüchtlingspolitik vollzogen und kündigt ein verstärktes Engagement in Afrika an.

Die Kanzlerin macht deutlich, dass das Wohlergehen der Bevölkerung Afrikas zum deutschen Interesse zähle. In einem Interview mit der Wochenzeitung "DIE ZEIT" sagt Merkel:

Wenn Sie mich also fragen, ob die Schließung der Balkanroute das Problem gelöst hat, sage ich klar Nein.

Sie habe in den Wochen, bevor das EU-Türkei-Abkommen in Kraft trat, zwar dazu geführt, dass weniger Flüchtlinge in Deutschland ankamen - aber dafür 45 000 in Griechenland. Umgerechnet auf die deutsche Einwohnerzahl wären das 360 000 gewesen, "also fast doppelt so viele wie wir im schwierigsten Monat November hatten", so die Kanzlerin. Daran zeige sich, dass nur das EU-Türkei-Abkommen eine nachhaltige Lösung bringe.

Grundhaltung Merkels unverändert

Zwar habe sie seit dem September 2015 eine Reihe von Maßnahmen in Gang gesetzt, "in der Grundhaltung aber ist meine Politik konstant geblieben", so Merkel. Ihre Aussage, es seien Fehler gemacht worden, habe sie auf "das ganze System der europäischen Flüchtlings- und Migrationspolitik" bezogen.

Für die Unzulänglichkeiten der sogenannten Dublin-Regelung sei Deutschland mit verantwortlich:

Denn wir haben uns vor Jahren dagegen gewehrt, dass der Schutz der Außengrenzen europäisiert wurde. Und wir haben damals auch die Verteilungsquoten nicht gewollt, die wir uns heute für alle Mitgliedsstaaten wünschen.

Ignoranz ist nicht die Lösung

Als "strategisch hochwichtige Frage" bezeichnet Merkel einen neuen Umgang mit Afrika. "Deutschland musste sich dieser Frage früher nie so stellen, Italien dagegen schon, ebenso Spanien", so die Kanzlerin.

Wir waren die meiste Zeit schlicht zufrieden, dass keine Flüchtlinge kamen.

Nun müsse sich Deutschland dem Problem stellen, weil die Menschen "vor unserer Tür" stünden. Merkel weiter:

Ich glaube nicht daran, dass wir dieses Problem durch maximales Ignorieren, durch Distanz und Abschottung wieder verschwinden lassen können. Ich bin Realistin, und das ist eine Realität.

"Müssen uns mit Afrika befassen"

Sie sei "überzeugt, dass unsere Sicherheit, unser Leben in Frieden und unsere nachhaltige Entwicklung mit der Lebenssituation von Menschen, die weit weg von uns wohnen, zusammenhängen".

Ihr Amtseid beziehe sich auf das Wohl Deutschlands, dieses sei aber heute "allein mit der Konzentration auf Deutschland selbst dauerhaft nicht zu erreichen".

Wenn ich als deutsche Bundeskanzlerin dafür sorgen will, dass es uns Deutschen gut geht, dass die Europäische Union zusammenhält, muss ich mich auch darum kümmern, dass es in Europas Nachbarschaft so zugeht, dass Menschen dort Heimat auch als Heimat empfinden können. Konkret heißt das in unserer Zeit, dass wir uns in neuer Weise mit Afrika befassen müssen.

"Nun können wir natürlich nicht die ganze Welt von einem Tag auf den anderen zum Besseren wenden. Aber wenn wir deutsche Interessen verfolgen wollen, müssen wir realistischerweise sagen, dass auch das Wohl Afrikas im deutschen Interesse liegt."

Ihr Hund verblutet innerlich – deshalb ermöglicht eine Frau das Unmögliche

165 Kommentare

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Geschlossen ist die Balkonroute nicht, sondern die Zahl der Flüchtlinge ist auf 1500 bis 3000 täglich reduziert. Abschreckend ist die Drohung doch zurückgeschickt zu werden. Überlegt ist aber nicht, als Ersatz für abgeschobene Flüchtlinge Syrer zu uns kommen zu lassen. Vor kurzem hat ein Bundesminister ein Lager in der Türkei besichtigt und festgestellt, dass es mustergültig sei.(Schule, Berufausbildung). Die Syrer befragt, wollten durchweg´s warten, bis sie zurückkehren können. Der Minister erklärte, man könne mit dem Geld, das man bei uns für Flüchtlinge ausgebe, ein mehrfaches für die Flüchtlinge erreichen, wenn man in den Fluchtländern investiert. So gibt es ein Arbeitsbeschaffungsprogramm in Jordanien, mit denen Abfall beseitigt werden soll. Da der Neid der Einheimischen groß ist, erhalten 50 % der Syrer den Zuschuß für diesen Arbeitsplatz und 50% der Jordnanier. damit können diese ihre Familien ernähren.
  • 09.10.2016, 12:22 Uhr
  • 0
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Die Merkeln und Gefolge müssen schnellstens aus diesen Ämtern entfert werden.wenn die die ganzen Asylanten wollen ,dann sollen die sie an die Hand nehmen und sich in die Wüste verziehen und nicht laufend dem Volk alles aufzwingen und verarschen.
  • 06.10.2016, 22:01 Uhr
  • 2
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Unter google.de Handelsblatt sind 407.935 Flüchtlinge angegeben, die innerhalb der letzten 12 Monate und zwar über die Grüne Grenze zu uns gekommen sind. Diese sind zusätztlich zu 890.000 hinzuzurechnen. Der Zuzug erfolgt ja seit 2001. Daher ziehen zahlreiche Flüchtlinge zu diesen Verwandten. Über die Balkanroute kommen derzeit wieder ca. 3000 Flüchtlinge pro Monat. Die Steigerung hängt wohl damit zusammen, dass in der Türkei auch zahlreiche Polizisten entlassen wurden.
  • 06.10.2016, 13:00 Uhr
  • 2
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Zu Merkel kommen mir nur noch die Gedanken --gute Nacht Marie
  • 05.10.2016, 23:42 Uhr
  • 5
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und wenn unsere Kanzlerin sich einbildet, es wollen viele Deutsche werden hier in unserem Land....weit gefehlt.....lest euch das mal durch:
Man wirbt schon draum:
http://hessenschau.de/politik/land-e...en-100.html
  • 05.10.2016, 19:21 Uhr
  • 2
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Was redet sie denn da? Ich hätte mal erleben mögen, was passiert wäre, wenn die Balkanroute nicht geschlossen worden wäre. Dann nämlich hätte es hier endgültig geknallt. Der Zug der Flüchtlinge wäre unaufhaltsam weiter nach Deutschland gekommen und es hätte K E I N Ende genommen, bis heute nicht. Das muss man sich mal überlegen.

Einfach unmöglich diese Frau. Realistin? Mit beiden Beinen fest in den Wolken. Die lebt ihre kognitive Dissonanz voll aus.
  • 05.10.2016, 18:22 Uhr
  • 17
  • 05.10.2016, 19:04 Uhr
  • 4
  • 05.10.2016, 21:05 Uhr
  • 4
Die redet doch nur wirres Zeug.
  • 05.10.2016, 21:52 Uhr
  • 6
  • 05.10.2016, 23:43 Uhr
  • 4
Wer wirres Zeug redet wird die Zukunft bringen und nicht die Darstellung von Merkel.
  • 06.10.2016, 23:24 Uhr
  • 4
Ich finde es gut, dass sich die anderen Staaten gegen die Doktrin von Merkel wehren und handeln, indem sie ihre Grenzen abriegeln.
  • 07.10.2016, 10:02 Uhr
  • 6
Was anderes fällt dir nichts ein, als mit Argument "rechten" zu kommen. Typisch.
  • 07.10.2016, 11:57 Uhr
  • 8
Ich war in meinem Leben immer auf dem rechten Weg, nämlich gerade durch und geradeaus, ohne mich weiter um links und rechts zu kümmern. Menschen, die mir nicht folgen konnten, habe ich links liegen gelassen.
  • 07.10.2016, 12:08 Uhr
  • 6
Erstens kommt es anders ... und Zweitens als man denkt
  • 07.10.2016, 18:59 Uhr
  • 0
Das kann man durchaus auch im übertragenen Sinne sehen.
  • 07.10.2016, 19:03 Uhr
  • 1
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Ist doch gut, dass wenigstens die anderen Staaten dafür sorgen, dass nicht zu viele Flüchtlinge reinkommen.
  • 05.10.2016, 17:56 Uhr
  • 5
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Sie ist eine kluge Frau mit Weitsicht und Wissen um die Zusammenhänge. Wir können nicht beim Discounter Billigrosen kaufen wollen aus Afrika, die Menschen aber, die durch die eingesetzten Pestizide sterben, ignorieren.
  • 05.10.2016, 17:20 Uhr
  • 5
  • 05.10.2016, 17:34 Uhr
  • 1
Das Thema ist viel viel größer wie wir uns das ausmalen könnten. Dazu kommt noch das die Medien die Themen unterschiedlich bewerten und berichten.
  • 05.10.2016, 17:34 Uhr
  • 1
Sorry , ich habe diese Frau im Jahre 2007 persönlich kennen gelernt , von Klug , weit weit weit nein noch weiter entfernt , Mein persönlicher Eindruck : Narzistisch , Dominant , Amtsausnutzend und ohne Verständniss von Zusammenhängen , Sie ist die Frontfrau , damit Basta !

Ein Beispiel : Neueröffnung Zentrale der Santanderbank , damals noch im Personenbegleitschutz tätig , hier in Vertrag für die Santanderbank , Auftrag : begleitung als Ortskundiger des Gefolges mit einem Kollegen

Sie wollte mit den beiden parallel laufenden Aufzügen in den 4 Stock zur Hauptverwaltung . Ein Teil Ihrer Leute in den einen Aufzug , die andere Hälfte in den anderen und gleichzeitig hoch fahren
Wie auch immer das Zustande kam , der Aufzug des Security Kollegen wo Sie nicht drin war , kam als erstes oben an , Als sie ausstieg war schon ein anderer Herr des Stabes aus dem anderen Aufzug ausgestiegen

Ich habe mir was anhören dürfen , vom allerfeinsten ....

kurz danach ins Büro , ein Mitarbeiter des Vorstandes telefonierte als Sie rein kam in ausländischer Sprache , meiner ansicht in Spanisch , er beendete das Gespräch und ging DANN zu Ihr rüber , aber anstelle das sie ihn begrüsste bekam er eine Abfuhr die ähnlich dick aufgetischt war , warum er nicht sofort gekommen wäre , Sie wäre die Bundeskanzlerin und hätte Priorität

Nachdem ich das erlebt hatte , dachte ich was ist das für eine Weltfremde Furie , Sie kann ich nicht mehr wählen ,! ,
  • 05.10.2016, 17:56 Uhr
  • 11
Wenn ich mir den Strang durch lese kommt mir das Essen der letzten zwei Tage hoch.....Wiiiiiiiederlich....
  • 05.10.2016, 17:58 Uhr
  • 1
Du kannst persönliche negative Erfahrungen nicht auf ihre Politik übertragen. Sie hetzt ja von einem Termin zum anderen, da können die Nerven schon mal blank liegen.
  • 05.10.2016, 17:59 Uhr
  • 0
sehr gut W.Mank
dann warst Du ja an der Front.....ich bilde mir schon meine Meinung über versch. Politiker indem ich mir ihre Mimik im Gesicht, die Haltung der Hände anschaue und natürlich was sie mir erzählen wollen!!!! Nein Danke..die meisten verlogen..
Aber Deine Erzählung wir wohl hier wieder angezweifelt werden.
Ich glaube Dir!!!
  • 05.10.2016, 18:01 Uhr
  • 6
W.M. das ist Dein Eindruck den die Mehrheit nicht hat.
  • 05.10.2016, 18:01 Uhr
  • 1
wenn unsere Kanzlerin .WEITSICHT" gehabt hätte, dann frage ich mich, warum die Flüchtlinge über lange Zeit in Lampedusa ankommen konnten, ohne das die EU mal ihr Gehirn eingschaltet haben?! Hinterher zu sagen: wir konnten es nicht ahnen? Das nehme ich unseren Politikern, auch der EU nicht ab.
  • 05.10.2016, 18:03 Uhr
  • 9
[ Dorothea Solala] , Da ich hier keine Romane als Tätigkeitsnachweis sowie die persönlichen Erfahrungen damaliger Kollegen als Roman verfassen kann , habe ich dieses Beispiel für viele andere , gleich gelagerte Vorkommnisse geschrieben , Ein Beispiel von ungefähr 40 - 50 die mir bekannt sind .

Ein weiteres Beispiel auch ungefähr von 2004 , Ein Fotograpf aus Mainz ist mit einer Crew in Berlin und macht Foto's
unwissend das er 2 Häuser neben dem Privathaus von Frau Merkel Foto's macht , es ging um Oldtimer und Mädels die Posieren , also gar nichts mit Politik am Hut , der Hintergrund war rein zufällig gewählt

Etwa 30 Minuten die er da am Fotografieren war , da kamen 6 Bodyguards und Frau Merkel und erteilten ihm eine Abfuhr die sich gewaschen hatte , er hatte Frau Merkel erst gar nicht erkannt

Noch nicht mal zuhause lassen einem die Fotografen in Ruhe und die Bodyguards zertrümmerten seine Fotoausrüstung
  • 05.10.2016, 18:07 Uhr
  • 3
Hans Ulrich .. da magst du recht haben , leider , Meine Erfahrung ist schon fast 10 Jahre alt , Leider kennen fast alle nur Ihr Gesicht wenn die Presse zugeschaltet ist , dann ist sie nämlich wie umgeschaltet , ist die Presse wieder weg , gibts nur Druck , vermutlich springen deshalb alle Politiker in Ihren Reihen ihr so hinterher
  • 05.10.2016, 18:14 Uhr
  • 4
Doris, unsere Bundeskanzlerin ist nicht für die Europapolitik zuständig.
  • 05.10.2016, 18:25 Uhr
  • 0
Für mich zählt nicht die Kanzlerin, die Regierung macht die Politik und alle vier Jahre kann eine Regierung neu gebildet werden. Wie man sieht wird es in Berlin eine Rot,Rot,Grüne Regierung geben, die im Bund nicht ausgeschlossen sein darf.
  • 05.10.2016, 18:41 Uhr
  • 1
Dorothea, sie ist es doch, die es versäumt hat, mit der EU darüber zu sprechen, wie und wo man die Flüchtlinge besser verteiilt?! Oder bin ich da falsch informiert?! Viele EU Plitiker schwören doch auf die Sätze unserer Kanzlerin.
WIR alleine hier in Deutschland können diese vielen Flüchtlinge einfach nicht: stemmen!!!!
Und der Satz von ihr: Wir schaffen das, wir haben schon viel geschafft...Wer hat denn in unserem Land schon vieles geschafft bei dieser Frage?! Das waren die Bürger...aber sehr viele haben diese Ämter schon wieder frustriert zurückgegeben.Die können einfach nicht mehr. Berufstätigkeit, Familiem Haushalt, dann noch diese ehrenamtliche Aufgabe....Diese Frau hat keine Ahnung, weiviel Kraft diese Beteruung kostet..Belastung hoch drei....und von zu großer Belastung kann man auch krank werden, besonders, wenn sich sich überfordert fühlt.
Nein......ich sage: Sie soll sich mal etwas anderes einfallen lassen zur Beruhigung ihres EIGENEN Volkes.
Dies ist meine ganz persönliche Meinung..
  • 05.10.2016, 18:59 Uhr
  • 4
Deine Meinung in Ehren, ich denke wir schaffen das weiterhin . Wir haben schon viel mehr geschafft, z. B. den Wiederaufbau nach dem Krieg, die Vertriebenen, die Wiedervereinigung ganz nebenbei noch die vielen Flüchtlinge damals aus Ungarn....usw
  • 05.10.2016, 19:31 Uhr
  • 1
Das wollen die doch alles nicht wissen. Sie wollen nur eins, immer mehr haben...immer mehr haben....
  • 05.10.2016, 19:34 Uhr
  • 1
Du hast ganz Recht , Hans -Ulrich, bloss nichts von unserem Wohlstand abgeben.
  • 05.10.2016, 19:39 Uhr
  • 1
Ich habe mir meine Pinunzen hart erarbeitet und lasse mir die von Politikern die noch weit aus mehr haben als ich , nicht wegnehmen
Wenn ein Bettler an meiner Tür klingelt , der mich nach einem Stück Brot fragt , dem gebe ich noch eine Fleischwurst hinzu , aber jemand der genug Geld hat um diese weite Reise anzutreten und gut genährt ist und jegliche Arbeit in Deutschland mit den Worten ablehnt : wir Gäste von Merkel , wir nicht arbeiten , wir Gäste ! Der bekommt nichts !



http://debeste.de/upload/a73db71b713...58a9aaa.jpg
  • 05.10.2016, 20:11 Uhr
  • 4
Du weisst sicher dass Asylbewerber nicht arbeiten dürfen, auch wenn sie wollen?
  • 05.10.2016, 20:18 Uhr
  • 1
.........................W.Mank
  • 05.10.2016, 21:19 Uhr
  • 2
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Ich kann diese Verlogenheit schon nicht mehr hören

Frau Merkel spricht davon, die Lebensqualität der Afrikaner verbessern zu wollen, damit die Leute dort nicht mehr abwandern.

Soweit bin ich voll und ganz bei ihr.

Tatsächlich zwingen sie und die EU den Afrikanern Knebelverträge a la TTIP & Co. auf, die dazu beitragen, dass die dortigen Wirtschaften nicht auf die Beine kommen und die Menschen dort arm und perspektivlos bleiben.

Kann man alles hier nachlesen:

https://jasminrevolution.wordpress.c...gen-afrika/
http://www.ipg-journal.de/kommentar/...s-ttip-422/

Alleine schon die hochsubventionierte EU-Landwirtschaft macht es den Afrikanern fast unmöglich, viele landwirtschaftliche Produkte in die EU zu exportieren und kostet uns Steuerzahler jedes Jahr ein Vermögen.

Wieso sagt sie dazu kein einziges Wort? Oder noch besser, handelt entsprechend?
  • 05.10.2016, 17:19 Uhr
  • 10
Wenn Du das nicht mehr hören kannst, dann wander aus...
  • 05.10.2016, 17:35 Uhr
  • 0
Christian: es ist verdammt nochmal verlogen.Ich habe einen Bericht verfolgt, daß die EU Milchpulver nach Afrika schickt, obwohl dort die Milchbauern für ihr eigenes Leben damit gesorgt hatten. Stellenweise haben diese Bauern nur eine Kuh, konnten von dem Umsatz davon leben, aber seit die EU diese Maßnahme getroffen hat (das Pulver wird unter Preis dort verkauft) nimmt man diesen Bauern die Existenz...das kann alles nicht mehr sein und micn überkommt die Wut!!!
Dann sitzt noch der zuständige Minister der EU bei einem Interview und sagt: dieses Geschäft lassen wir uns nicht entgehen.
Und wie Du schreibst: die Wirtschaftsländer haben dieses Land (wie andere auch) ausgebeutet und geben dies noch öffentlich zu!!
Pfui Teufel kann ich da nur sagen.
Und dann soll die Gesamtbevölkerung solch eine Großzahl von Flüchtlingen aus div. Ländern noch aufnehmen?! Geht gar nicht.
Verlogene Politker...verlogene Welt ist das geworden!!!
  • 05.10.2016, 17:36 Uhr
  • 9
..........Christian........das aber die billigen Importe ganze Wirtschaftszweige eingehen lassen ist völlig ok. .
  • 05.10.2016, 21:23 Uhr
  • 1
wize.life-Nutzer : Mit einem afrikanischen Bauern mit wenigen Kühen und alles in Handarbeit, der die Waren auch noch tausende Kilometer transportieren müsste, sollten unsere hiesigen Nahrungsfabriken mit Traktor & Co. sicherlich noch konkurieren können.

Ansonsten können wir alle Traktoren und die ganze Technik ja eh wegwerfen
  • 06.10.2016, 09:50 Uhr
  • 1
............Christian....es gibt auch hier Klein/Familien/Einfraubetriebe!!!
Alles in Handarbeit, Tiergerecht/Umweltgerecht ect.
Hast eben 0 Ahnung.
  • 06.10.2016, 10:01 Uhr
  • 0
wize.life-Nutzer Bleibt immer noch der Transport von tausenden Kilometern, den Sie hier einfach unterschlagen. Wer im Glaushaus sitzt ...
  • 06.10.2016, 10:17 Uhr
  • 1
.......ja ja ..........wir sind schon eine böse Nation!
Was sind eigendlich Nestbeschmutzer???
  • 06.10.2016, 10:20 Uhr
  • 0
wize.life-Nutzer:

Habe ich etwa Unrecht mit meinen Argumenten?

Halten Sie es denn wirklich für eine bessere Lösung, arme afrikanische Bauern durch Dumpingpreise in den Ruin zu treiben, bis sie soweit am Boden sind, dass sie entweder im Mittelmeer ertrinken oder als Flüchtlinge in Europa landen?

Wenn Sie eine besseren Weg kennen, als den Teil des Übels, auf den wir als Land und EU-Mitglied tatsächlich einen großen Einfluss haben, zu beseitigen - ich bin ganz Ohr.
  • 06.10.2016, 10:27 Uhr
  • 2
Was hat das mit der Frage, "Nestbeschmutzer" zu tun???
  • 06.10.2016, 10:30 Uhr
  • 0
wize.life-Nutzer und wize.life-Nutzer, können Sie denn auch echte Gegenargumente in der Sache liefern oder doch nur auf primitive Weise provozieren.

Wenn es so sein sollte, wäre es sehr bedauernswert.
  • 06.10.2016, 10:42 Uhr
  • 5
............bin eine BÖSE DEUTSCHE ......kein Kommentar mehr.
Wünsche einen guten Tag.
  • 06.10.2016, 10:44 Uhr
  • 1
Ich auch....
  • 06.10.2016, 10:49 Uhr
  • 0
Wenn Sie meinen, dieses Adjektiv stammt ja von Ihnen selbst

Meiner Meinung nach haben wir eine rücksichtslose und kurzsichtige Regierung. Was Sie persönlich für sich daraus ableiten, bleibt Ihnen überlassen und kann ich nicht nachvollziehen. Ich halte es außerdem für ein plumpes Ablenkungsmanöver, um sich der Sache selber, und einer möglicheweise unbequemen Wahrheit, nicht stellen zu müssen.
  • 06.10.2016, 10:55 Uhr
  • 5
.........
  • 06.10.2016, 17:42 Uhr
  • 0
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