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Und sie steigen doch! Nahles kündigt höhere Rentenbeiträge an

News Team
06.10.2016, 11:58 Uhr
Beitrag von News Team

Um das Rentenniveau langfristig zu sichern müssen Arbeitnehmer und Arbeitgeber künftig tief in die Tasche greifen.

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles forderte in der "ARD" eine Haltelinie beim Rentenniveau und sagte, dass die Beiträge langfristig auf über 22 Prozent steigen werden.

Wenn wir uns darauf verständigen, dass das Rentenniveau stabilisiert werden wird, dann müssen wir auch ehrlich sein: Es wird mehr kosten.

Bei einer Stabilisierung des Niveaus blieben "die Beiträge nicht bei den 22 Prozent stehen". Diese Prozentsatz ist derzeit der gesetzlich festgelegte Höchstsatz bis zum Jahr 2030. Aktuell liegt der Beitragssatz bei 18,7 Prozent.

280 Euro Mehrkosten für vierköpfige Familie

Eine aktuelle Studie des Forschungsinstitus IW Köln berechnete auf Anfrage der Initiatie Neue Soziale Marktwirtschaft die Mehrkosten für die Arbeitnehmer.

Demnach hätte eine vierköpfige Familie mit zwei Durchschnittsverdienern bei konstantem Rentenniveau 280 Euro weniger netto pro Jahr. Bei einer Anhebung des Rentenniveaus auf 50 Prozent, wären es im Jahr 2030 sogar 980 Euro Mehrkosten jährlich.

Kinderlose Single müssten dann pro Jahr 480 Euro mehr in die Rentenkasse zahlen als aktuell.
Nahles will ihr neues Rentenkonzept im November vorstellen.

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11 Kommentare

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Da haben wieder einmal die Lobbyisten gesagt wos langgeht. Warum haben Rentner keine Lobby im deutschen Witzfigurenkabinet.
  • 07.10.2016, 16:53 Uhr
  • 1
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Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.
Das war doch klar.
Schon vor einem Jahr habe ich gesagt, dass die merkelsche Welcome-Politik, jeden Vollzeitbeschaeftigten in Zukunft min. 150 > Euro im Monat kosten wird.

Krankenversicherung ist schon ordentlich rauf, nun die Rentenversicherung und den Rest holt man sich ueber weitere kleine Erhoehungen an vielen Stellen.

Es ist aber leider nicht nur so, dass die Rentenbeitraege gewaltig rauf gehen, es ist gleichzeitig auch so, dass die ausbezahlten Renten schon sehr bald die Armutsgrenze erreichen.
Mehr einzahlen um am Ende noch weniger zu bekommen, das ist die Realitaet, die jeden treffen wird.

Und die Leute die genau wegen diesen Dingen auf die Strasse gehen und demonstrieren, werden Pack und Nazis genannt.

Der Michel merkt das erst, wenn die Kohle nicht mehr fuer den Urlaub reicht.
Haette man gleich gesagt, jeder mit einem Vollzeitjob, muss 150 Euro im Monat fuer die Gaeste von Fr. Merkel abdruecken, waere alles ganz anders gelaufen.
  • 07.10.2016, 04:22 Uhr
  • 2
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Ein höherer Steuerzuschuss, für den alle Steuerzahler aufkommen, wäre m.E. sinnvoller, und eine breitere Bemessungsgrundlage als das Arbeitseinkommen. Vielelicht muss auch der Versicherungscharakter mehr in den Hintergrund treten und der soziale Charakter mehr in den Vordergrund.
  • 06.10.2016, 18:01 Uhr
  • 1
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Sehr geehrte Frau Nahles, Ihnen fehlt es an Vielem. Sie versuchen schon wieder nach alter Manier nur an den Löhnen der Arbeitnehmer rum zu zocken, anstelle einmal eine richtige Reform vorzubereiten. Die Arbeitsplätze die verloren gehen durch Roboter und Sensoren sollten durch eine Wertschöpfungsabgabe endlich ersetzt werden, um von den Arbeitslöhnen weg zu kommen. Damit würde man eine Entlastung der Löhne erreichen. Die Produkte würden um minimale Prozehntzahl steigen, das könnte aber sicherlich auch von der Allgemmeinheit verkraftet werden.
  • 06.10.2016, 17:43 Uhr
  • 4
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Toll,dann treibt es einen schon vor der Rente in die Armut. Die Meisten,die mühevoll ihren Lebensunterhalt mit ehrlicher Arbeit bestreiten, kommen schon jetzt kaum oder gar nicht über den Monat. Diese Politverbrecher leben fernab jeder Realität. ALLE in die Rentenkasse einzahlen zu lassen, daran wird nicht ein Gedanke verschwendet. Das wird jeden Arbeitslosen noch mehr "Ansporn" geben, einen neuen Job zu finden.
  • 06.10.2016, 15:33 Uhr
  • 3
Was ändert sich, wenn alle in die Kasse einzahlen?
Dann erwerben auch alle einen Rentenanspruch, d.h. das Verhältnis von Einzahlenden zu Bezahlenden bleibt aufgrund der demografischen Entwicklung gleich.
  • 06.10.2016, 20:17 Uhr
  • 1
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Das ist nicht NUR Nahles,da steckt die ganze BANDITENPOLITIK dahinter
  • 06.10.2016, 14:48 Uhr
  • 8
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Man sollte mal auf Österreich achten. Dort ist jeder Pflichtversichert, gleich ob Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Beamter, Freiberuflicher, Selbstständiger etc. Und wenn man heute mit Kapital mehr verdient, wird man sich was einfallen lassen müssen. Die Zinsen bleiben unten, dadurch gibt es keine Altersversorgung über die LV.
  • 06.10.2016, 13:07 Uhr
  • 5
unsere deutschen Politiker werden "nie" auf Österreich achten....., die sind zu weit abgehoben.....
  • 06.10.2016, 21:09 Uhr
  • 1
Deutsche Politiker werden aus USA gesteuert, wer das immer noch nicht glaubt, soll einfach noch ein paar Jahre warten, wenn in Deutschland die gleichen Zustaende herrschen wie dort, wird es auch der letzte sehen.

Zwei drei unterbezahlte Jobs um ueber die Runden zu kommen, viel fehlt da nicht mehr.

So gut wie kein Sozialsystem mehr, immer mehr zahnlose Buerger, auch da ist Deutschland schon auf einem aehnlichen Weg.

Mehr Brutalitaet und Kriminalitaet auf der Strasse, auch das steigt in Deutschland in Richtung US-Verhaeltnisse.

Und zu guter Letzt, die Politiker selbst werden immer bloeder, siehe Clinton und Trump im Wahlkampf das mehr einem Affentheater gleicht.

Da stehen Merkel, Mister Pack...Gabriel, die Nahles, Glaudia Roth, und viele mehr aus den regierenden Parteien, schon laengst auf der gleichen Stufe, wie diese Witzfiguren aus USA.
  • 07.10.2016, 04:42 Uhr
  • 0
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