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Künstliche Bedürfnisse – Wenn wir begehren, was wir nicht brauchen

Künstliche Bedürfnisse – Wenn wir begehren, was wir nicht brauchen

15.10.2016, 11:32 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Leider kann ich nicht mit einem Satz dieses Thema beantworten. Meine Gedanken dazu drängen raus – daher habe ich oftmals keinen Einfluss auf sie, sie weichen ab, und finden nicht immer eine logische Erklärung zum Thema>>
Künstliche Bedürfnisse – Wenn wir begehren, was wir nicht brauchen
Kommentar zu >>>
wize.life/schwarzes-brett/notiz/5801d6c6d5593...7/sonstiges
http://spiegeldich.net/kuenstliche-beduerfnisse

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Egal, wie ich den Kommentar zu diesem Thema schreibe, es gibt gleich wieder ein ABER! Zu dem einen passen meine Gedanken – zu dem anderen nicht. Daher kann nur jeder seine Empfindungen dazu schreiben, aber auch bei mir gibt es trotzdem ein ABER.

Nach dem Prinzip "wenn wir begehren, was wir nicht brauchen" ist das Leben aufgebaut. Der Mensch will immer mehr. Natürlich gilt das nicht nur im Konsumbereich. Wäre es nicht so, würde wir immer noch am Stehpult stehen mit Ärmelschonern, Petroleumlampe und der Feder in der Hand! Es kommt nur darauf an, was wir mit diesen Bedürfnissen machen, wie wir sie befriedigen. Durch die Sehnsucht nach Wohlstand, ist unser heutiges Leben entstanden, jeder hat mitgeholfen. Jetzt sind die einen müde, die anderen denken, dass dieses Leben eine Selbstverständlichkeit ist.

Natürlich hat die Generation, die den Krieg und die Nachkriegszeit erlebt und erlitten hat, andere Bedürfnisse wie die heutige Generation, die nur die guten Zeiten - aber nicht wirklich die schlechten erlebt hat.

Und so sorgt das Leben immer für den Ausgleich. Ich bin davon überzeugt, dass das Leben, so wie wir es heute leben, durch ein oder mehrere Ereignisse ein Ende finden wird. Nach Dürre kommt der Regen und umgekehrt. Somit wird sich auch die Denkweise der Menschen ändern - ändern müssen! Der Mensch will immer mehr, daher wird er sich nur durch äußere Einflüsse seinem Leben oder der Natur beugen. Der eine ist flexibel - der andere festgefahren.

Die meisten Menschen haben ihre Wohnungen vollgestopft – aber sie geben nichts ab. Lieber stellen sie es in den Keller, um es irgendwann dem Müll zuzuführen. Es sind auch nicht immer die materiellen Dinge. Und somit schickt uns das Leben Menschen in Massen, die uns "helfen", unser Leben zu überdenken.

So wird unser gewohntes Leben korrigiert, das wir oftmals aus eigener Kraft nicht ändern wollen, aber aus den verschiedensten Gründen dazu gezwungen werden. Selbst während dieser Lebenskorrekturen eines ganzes Volkes, machen wir uns immer noch keine Gedanken über die Ereignisse, warum, wieso, weshalb etwas passiert, sondern maulen, jaulen, nölen, weisen mit dem Finger auf andere.

Oftmals sind es andere, die uns den Spiegel vorhalten, damit wir die Lebensgesetze verstehen lernen.

Daher ist die wundervolle Natur, das Leben an sich so eingerichtet, dass die Welt nicht untergeht, sondern ein anderes, erstrebenswertes Leben entsteht. Die schlimmste Zeit wird die Übergangszeit sein. Bis sich alles sortiert hat, wird es sicherlich kein Zuckerschlecken werden. Die alte Generation wird es nicht mehr voll auskosten müssen/dürfen/wollen – die nachfolgenden Generationen haben daher die Gelegenheit, die für sie lebenswerte Lebensform, selbst zu gestalten.

2 Kommentare

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Ist nicht weniger oft mehr.
Ich kaufe mir lieber sehr gute Schue und Klamotten un trag sie länger odet geh manchmal auch in einen Second Hand Laden!
  • 13.01.2017, 13:38 Uhr
  • 0
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Rosa Fu, Deine Gedankengänge zu diesem Thema sind interessant und hervorragend "zu Papier" gebracht.
  • 20.10.2016, 23:24 Uhr
  • 2
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