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Verlogen - Ministerpräsident attakiert Merkel wegen Flüchtlingspolitik

Verlogen - Ministerpräsident attakiert Merkel wegen Flüchtlingspolitik

News Team
17.10.2016, 08:38 Uhr
Beitrag von News Team

Berlin. Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat der Union und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) Verlogenheit bei der Darstellung der Flüchtlingssituation vorgeworfen. „Die Union und Frau Merkel müssen sich endlich ehrlich machen. Sie sollten dem Volk klar sagen, dass die meisten Flüchtlinge über Jahre bei uns bleiben werden“, sagte Weil der „Welt“. Der Sozialdemokrat fügte hinzu: „Frau Merkel und Herr Altmaier geben sich leider Illusionen hin, die der Realität nicht standhalten.“

Der große Teil der Geflüchteten werde „lange, lange in Deutschland bleiben“, prognostizierte Weil: „Ich würde gern etwas anderes sagen, aber man sollte sich und den Bürgern nichts vormachen.“ Er wünsche sich sehr, „dass die Syrer in ihre Heimat zurückkehren können, viele würden das auch gerne“, sagte der niedersächsische Regierungschef. Wer aber die schrecklichen Bilder aus Aleppo sehe, dem fehle jeder Optimismus. „Die meisten der zu uns geflohenen Syrer werden in den nächsten Jahren nicht in ihre Heimat zurückkehren können. Ebenso verlogen ist es, so zu tun, als könnten wir Hunderttausende Menschen nach Afghanistan abschieben“, sagte derniedersächsische Regierungschef weiter.

Diese „Illusionen“ stünden einer „echten Integration entgegen“, sagte Weil: „Viele Kollegen aus der CDU stimmen mir zu, sie wollen eine ehrlichere Haltung und mehr Integration.“ Weil nannte es „ärgerlich“, dass die Förderung für Deutschkurse durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) nur denjenigen gewährt werde, die aus einem Land kommen, aus dem mehr als 50 Prozent der Antragssteller einen Schutzstatus erhalten. „Aus Afghanistan sind im vergangenen Jahr 150.000 Menschen zu uns gekommen, überwiegend junge Männer. Weil sie aber nur eine Schutzquote von 48 Prozent haben, erhalten sie keine Sprachförderung durch das BAMF“, sagte Weil. „Und erst nach sechs Jahren sollen ihnen Angebote zur Arbeitsmarktintegration gemacht werden.“

Das sei ein „Unding“ und „verantwortungslos gegenüber den einzelnen Menschen, aber auch gegenüber der Gesellschaft“. Der SPD-Politiker sagte weiter: „Ich möchte nicht, dass 150.000 junge Männer Däumchen drehen müssen und am Ende womöglich auf die schiefe Bahn geraten. Sie sollen schneller unsere Sprache lernen und rasch einen Job finden.“

Dieser Moslem hat eine klare Botschaft an die Welt

4 Kommentare

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Herr Weil,
ich ziehe den Hut vor Ihnen, daß endlich einer der Ministerpräsidenten neben Herrn Seehofer den Mund aufmacht. Es traurig aber wahr, wer die Gorko-Parteien noch weiter wählt, gehört mit dem Klammerbeutel gepudert. Die Lügen, daß sich die Balken biegen nur um Ihren Stuhl im Parlament zu retten. Ihnen geht es nicht um Politik für das deutsche Volk, sondern gegen das Volk. Wer für die AfD ist, wird gleich in die rechte Ecke gestellt und als Nazi beschimpft. Macht weiter so, laßt ruhig die ARD und ZDF nach Euerem Belieben weiter hetzen, es wird immer auf euch zurückfallen und die Wählerschaft dazu annimieren AfD zu wählen! Nachdem Frau AM die beste Wahlkämpferin für die AfD ist.
  • 17.10.2016, 14:06 Uhr
  • 1
Es sieht nach Wahlpropaganda aus. Nicht mehr und nicht weniger.
  • 17.10.2016, 18:31 Uhr
  • 1
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Wer wird nun die Nazikeule schwingen?!

Dabei hat er ausschließlich die Wahrheit gesagt, Frau Merkels Beschwichtigungen entlarvt und DInge ausgesprochen, die absolut der Realität entsprechen.

Die Abschiebepüraxis, für die sie sich ja auf dem Parteitag der Jungen Union aus durchsichtigen Gründen stark gemacht hat, funktioniert nicht. Auch wenn man Afghanistan mit Geld ködern will, niemand will und kann da zurück. Ist das ein sicheres Land?

Denen dann keine Sprachkurse anzubieten, ist eine Verhöhnung des Integrationsanspruches. Katastrophal!

EIne Lawine von Problemen hat sie ausgelöst; Lösungen sind nicht in Sicht.
  • 17.10.2016, 10:33 Uhr
  • 2
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