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Lernt arabisch

18.10.2016, 15:30 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Arabisch lernen gegen das "Unwohlsein": Volker Beck macht sich Gedanken über Integration
© Michael Kappeler/DPA
Volker Beck ist einer der profiliertesten Politiker der Grünen. Bis Anfang März war er innenpolitischer Fraktionssprecher im Bundestag. Nach dem Drogenskandal wurde er, nachdem er zunächst von allen Ämtern zurückgetreten war, Sprecher für Migrationspolitik.
In dieser Funktion hat Beck jetzt einen Vorschlag gemacht, der bei politischen Gegner Kopfschütteln hervorruft. In einem Interview mit dem Nachrichtensender "N-TV" schlug er vor, Deutsche sollten die Sprache der Zuwanderer lernen, wenn sie sich unwohl fühlten, weil sie die Menschen aus fremden Ländern nicht verstehen, die zu uns ins Land kommen. "Das ist ein bisschen ein Unwohlsein, weil man das Gefühl hat, man bekommt was nicht mit, aber wenn einem das wirklich wichtig ist, dann soll man halt diese Sprache lernen, dann kriegt man auch mit, was da läuft", sagte Beck.
Der Stern

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34 Kommentare

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deshalb würde das Verhältnis net besser selbst wenn wir ihre Sprache sprechen würden ....für sie sind und bleiben wir die ungläubigen.....
  • 18.10.2016, 23:03 Uhr
  • 1
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Klasse Idee !
dann ABER AUCH Kisuaheli und Lakota, sind schließlich auch Weltsprachen.
Deutsch is ehh fackjugöte ...
  • 18.10.2016, 20:36 Uhr
  • 1
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Ich wüsste nich wieso ich als Deutscher in Deutschland arabisch lernen soll.Wenn das so ein Grüner Turnschuhtretter das will kann der das für sich machen .Ich habe kein interessen das die alle hier her kommen ,die ganzen Ausländer/Asylanten werden uns von der Merkeltruppe aufgezwungen und verschlingen nur unsere Sozialausgaben.
  • 18.10.2016, 20:08 Uhr
  • 2
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ich kriege auch so mit was läuft
  • 18.10.2016, 19:16 Uhr
  • 2
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Ich weiß nicht, ob Volker Beck noch 'kifft', wie hier vermutet wird. Sollte das so sein, wird er damit ganz schnell das Ende seiner Karriere heraufbeschwören.
Ich sehe in dieser nicht ernst zu nehmenden Äuperung deutliche Merkmale von Ironie, mit der er seine politischen Gegner provozieren will. Es ist ihm ja auch gelungen.
Es wundert mich gar nicht, dass die Medien eine solche anekdotenhafte Geschichte gerne aufgreifen, denn sie bringt Auflage bzw. Quoten.
Im übrigen aber habe ich sogar gegen seinen Vorschlag gar nichts einzuwenden, denn es bringt jedem großen Nutzen, eine neue Sprache zu lernen. Und immerhin ist der arabische Sprachraum auf unserem Globus nicht gerade unbedeutend klein.
  • 18.10.2016, 18:12 Uhr
  • 5
Genau und wenn Du es mal hier satt hast, kannst Du Dich ganz fix im "arabischen Sprachraum" integrieren. Ich finde Becks Idee auch einzigartig.
  • 18.10.2016, 20:03 Uhr
  • 1
Das bissl Gehirnmasse hat der Beck sich doch schon weg "gekifft".
  • 18.10.2016, 20:10 Uhr
  • 1
@ Harmut u. Wolf-Heinrich
Ihr erwartet doch nicht, dass ich auf Eure unsachlichen Kommentare reagiere, oder?
  • 18.10.2016, 20:20 Uhr
  • 0
Eriedhelm Kampsmann,diese Entscheidung überlasse ich Dir ganz alleine.
  • 18.10.2016, 20:22 Uhr
  • 1
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Immerhin ist Arabisch die Muttersprache von 206 Millionen Menschen und eine der sechs Amtssprachen der Vereinten Nationen. Das Beherrschen des Arabischen könnte also durchaus von Nutzen sein.
  • 18.10.2016, 16:51 Uhr
  • 3
besonders in Deutschland ...
  • 18.10.2016, 16:52 Uhr
  • 5
Und aus welchem Grund?
  • 18.10.2016, 18:55 Uhr
  • 2
das hat Volker Beck doch eindrucksvoll erklärt:
"Deutsche sollten die Sprache der Zuwanderer lernen, wenn sie sich unwohl fühlten, weil sie die Menschen aus fremden Ländern nicht verstehen, die zu uns ins Land kommen."
  • 18.10.2016, 21:35 Uhr
  • 1
Natürlich müssen die Einwanderer/Flüchtlinge/Asylsuchende die deutsche Sprache erlernen, wenn sie sich hier integrieren und vielleicht auch einen Job erhalten wollen. Aber auch für Sprach- und Kommunikationsinteressierte aus unseren Reihen wäre das Erlernen des Arabischen durchaus sinnvoll, da immer mehr Menschen aus dem arabischen Raum zu uns kommen.
  • 18.10.2016, 23:19 Uhr
  • 1
Udo,
dann sollten wir auch türkisch lernen ...
denn etwa 4 Millionen Mitbürger sind Türken, oder haben einen türkischen Migrationshintergrund ...
  • 19.10.2016, 00:11 Uhr
  • 1
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War doch wohl klar, wenn einige "Grün" hören, sehen sie Rot
  • 18.10.2016, 16:48 Uhr
  • 0
Was ist, wenn einige Rot hören und Grün sehen?
  • 18.10.2016, 18:04 Uhr
  • 2
....oder vielleicht schwarz: die Welt geht unter, weil ein Grüner - wie sie meinen - kifft und Vorteile darin sieht, Arabisch zu lernen.
  • 18.10.2016, 18:15 Uhr
  • 2
Was ist denn schlimmer, wenn einer Grüner kifft und meint, man solle Arabisch lernen oder wenn ein Brauner sagt, man solle sich von weinenden Kindern nicht beeindrucken lassen und auf Flüchtlinge schießen!
  • 18.10.2016, 18:40 Uhr
  • 2
Sorry, ich fühle mich nicht als Brauner, ich glaube nur, Politik sollte auch etwas mit Verstand zu tun haben und nicht nur mit Ideologie! Ich lasse mich nicht nur von weinenden Kindern beeindrucken, sondern auch von ertrunkenen Kindern, die mit weit aufgerissenen Augen tot am Strand liegen. Und ich sehe hier die Verantwortung von Merkel und den Gutmenschen hier mit ihrer Einladungskultur. Im letzten Jahr sind 4000 Menschen im Mittelmeer ertrunken, im ersten halben Jahr 2016 schon 3500 Menschen. Nach Berichten der Zeit sterben noch mal so viele auf dem Weg durch die Sahara. Jeder sollte sich einmal den Anstieg der Flüchtlingszahlen nach der Einladung von Merkel ansehen!
  • 18.10.2016, 19:35 Uhr
  • 4
Wenn ein Grüner, Roter, Gelber, Blauer oder Schwarzer "kifft"
ist das kein Problem. Unser Gesetz verbietet es ja nicht. Wenn der gleiche Mensch allerdings in führender Position bei einer im Bundestag vertretenen Partei agiert, dann, ja dann halte ich DAS schon für bedenklich ..........................
Es soll allerdings auch Länder geben, die das "kiffen" per Gesetz verbieten. Aber das ist wahrscheinlich nur ein Irrtum oder fehlende Toleranz ?
  • 18.10.2016, 20:09 Uhr
  • 2
Es ist doch allgemein bekannt ,wenn man auf die menschliche Tränendrüsse drücken und die Mitleidsschiene fahren will einfach ein paar weinende Kinder im Fernsehn zeigt.Da muss ich nicht Grün,braum schwarz oder bunt sein,dass ist gezielte Propagandpolitik der Regierungen.Man sollte lieber die Eltern der Kinder zur Rechenschaft ziehen weil die diese Kinder vorsätzlich in gefahr bringen.
  • 18.10.2016, 20:20 Uhr
  • 2
"Deutsche sollten die Sprache der Zuwanderer lernen, wenn sie sich unwohl fühlten, weil sie die Menschen aus fremden Ländern nicht verstehen, die zu uns ins Land kommen."
oder anders gesagt, die, die sich unwohl fühlen sind nicht integriert ...
dagegen hilft einzig und alleine das Erlernen der arabischen Sprache ...
obwohl, die Menschen, die aus den Magrebstaaten zu uns flüchten sprechen doch eher französisch ...
  • 18.10.2016, 21:41 Uhr
  • 1
@ Tommy
" anders gesagt, die, die sich unwohl fühlen sind nicht integriert .."
Das ist eindeutig eine Missinterpretation dessen, was Beck gesagt hat.
Wenn ich das Gefühl habe, hinter meinem Rücken wird etwas getuschelt, wird über mich geredet, und ich verstehe nicht, was gesagt wird, kann es passieren, dass ich mich 'unwohl' fühle.
Unterhalten sich in meiner Gegenwart Menschen in einer mir nicht verständlichen Sprache, so kann m.E. ein 'Unwohlsein' nur aufkommen, wenn ich den Verdacht hege, dass sie etwas aushecken, uber mich sprechen, jedenfalls nichts Gutes im Schilde führen. Hätte ich Kenntnisse in der Sprache, die sie nutzen, würde ich also verstehen, was sie sagen, könnte dies meinen Verdacht bestätigen oder aber entkräften.
Ich denke, V. Becks Vorschlag, doch Arabisch zu lernen, richtete sich in ironischer Weise an all jene, die Flüchtlingen aus dem arabischen Sprachraum mit Misstrauen begegnen.
Mehr ist nicht dahinter zu suchen.
  • 18.10.2016, 22:00 Uhr
  • 3
"Unterhalten sich in meiner Gegenwart Menschen in einer mir nicht verständlichen Sprache, so kann m.E. ein 'Unwohlsein' nur aufkommen, wenn ich den Verdacht hege, dass sie etwas aushecken, uber mich sprechen, jedenfalls nichts Gutes im Schilde führen."
das kann man so sehen ... aber, geht es den Flüchtlingen nicht genauso, wie du es eindrucksvoll geschildert hast?
sollen die dann solange warten, bis wir deutschen arabisch gelernt haben, damit sich die arabisch sprechenden Flüchtlinge bei uns nicht mehr unwohl fühlen?
Ich meine, dass jeder, der nach Deutschland flüchtet und hier leben will nicht nur unsere Sprachen lernen, sondern auch unser Grundgesetz als Leitlinie für das Zusammenleben in Deutschland akzeptieren muss ...
dass ein Grüner das völlig anders sieht, verwundert mich nicht ... und ich spiele hier nicht konkludent auf die Drogenprobleme von Volker Beck an ...
  • 18.10.2016, 22:16 Uhr
  • 1
Es sieht so aus, als habe ich Deinen Satz, den ich in meinem Kommentar zitiert habe, missverstanden. Wenn das so ist, dann sind wir ja einer Meinung.
Warum werden eigentlich die Grünen hier von vielen als 'Deutschenhasser' , 'Kinderschänder', 'Pädophile' usw. verunglimpft? Sollten diese Attribute je auf irgendwelche Grüne gepasst haben, weil sie vielleicht wirklich unpassende Äuperungen oder auch Handlungen in einer dieser Richtungen getan haben, so gelten sicher nicht so pauschale Urteile für alle Grünen, nicht einmal für eine bedeutende Minderheit.
  • 18.10.2016, 22:29 Uhr
  • 1
Friedhelm,
was wundert dich denn an pauschalen Urteilen?
so funktioniert leider unsere Gesellschaft ...
alle die bei Pegida demonstrieren sind Nazis ...
alle Dresdner sind AfD Anhänger, oder schlimmeres ...
alle Syrer sind Terroristen ...
wer die unkontrollierte Einreise von Flüchtlingen kritisch hinterfragt kann nur ein Nazi sein ...

"Warum werden eigentlich die Grünen hier von vielen als 'Deutschenhasser' verunglimpft?"
vielleicht deswegen:

"Wir, die Grünen, müssen dafür sorgen, so viele Ausländer wie möglich nach Deutschland zu holen. Wenn sie in Deutschland sind, müssen wir für ihr Wahlrecht kämpfen. Wenn wir das erreicht haben, werden wir den Stimmenanteil haben, den wir brauchen, um diese Republik zu verändern."

Daniel Cohn-Bendit, Bündnis90/Die Grünen
  • 18.10.2016, 22:40 Uhr
  • 2
Die SPD denkt gerade über Rot-Rot-Grün auf Bundesebene nach der nächsten Wahl nach. Könnte interessant werden. Wir haben ja in BW auch unseren grünen Landesvater und fahren nun schon die 2. Wahlperiode gut mit ihm.
Was das Deutschland verändern betrifft: Scheint wohl bitter nötig - sonst würde es hier nicht so viele Meckerer und Jammerer geben.
Oder: wie hättet es ihr denn gern: Ein paar von den Pegida-Leuten in der Regierung?
  • 18.10.2016, 22:54 Uhr
  • 2
@ Tommy
Ist Daniel Cohn-Bendit der Ideen-Schmied der Grünen? Wie ernst kann man diese Äußerung überhaupt nehmen? Und muss man sie ernst nehmen? Der hat auf beiden Seiten des Rheins schon soviel gesagt, was er im Nachhinein selbst als 'Quatsch' bezeichnet hat. Er ist ein Provokateur und bekennt sich auch zu dieser Rolle, Darüber hinaus ist er auch ein Kaspar, ein Gaukler, der seinen Spaß daran hat, Wahrheiten so zu verkleiden, dass sie interpretationsbedürftig sind. Und diese Rolle spielt er perfekt.
  • 18.10.2016, 23:10 Uhr
  • 1
"Wie ernst kann man diese Äußerung überhaupt nehmen? "
sehr ernst, leider ...
  • 19.10.2016, 00:14 Uhr
  • 1
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Der raucht das Zeug wieder, das hier ist der Beweis. Oder er säuft tierisch.
  • 18.10.2016, 16:38 Uhr
  • 5
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der mann sollte sich auf seinen geisteszustand überprüfen lassen denn die drogen haben bestimmt sein hirn vernichtet
  • 18.10.2016, 16:24 Uhr
  • 2
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