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Auch Deutsche im Einsatz - Nato weitet Kampf gegen den Islamischen Staat aus

Auch Deutsche im Einsatz - Nato weitet Kampf gegen den Islamischen Staat aus

News Team
22.10.2016, 10:47 Uhr
Beitrag von News Team

Die Nato weitet den Kampf gegen die Dschihadisten-Miliz Islamischer Staat (IS) aus. Die Verteidigungsallianz will bereits in der kommenden Woche mit dem Einsatz von Awacs-Aufklärungsflugzeugen beginnen, die über der Türkei und im internationalen Luftraum über dem Mittelmeer Erkenntnisse zur Lage in Syrien und im Irak sammeln. Das berichtet die „Welt“ unter Berufung auf informierte Nato-Diplomaten.

Dies ist ein bedeutender Beitrag zu den Anstrengungen der Anti-IS-Koalition und ein klares Signal für die Entschlossenheit der Nato, dabei zu helfen, den Terrorismus zu bekämpfen

sagte Nato-Sprecher Dylan White der „Welt“.

Laut Informationen der „Welt“ ist der Einsatz von nur einem Awacs-Flugzeug geplant, das vom südtürkischen Stützpunkt Konya starten soll. Die Aufgaben der Awacs bei diesem Einsatz sind allerdings beschränkt: Sie sollen nur zur Früherkennung von Flugzeugen und anderen fliegenden Objekten im Konfliktgebiet eingesetzt eingesetzt werden. Ausdrücklich nicht vorgesehen ist, Luftangriffe in Syrien und im Irak direkt zu steuern („Feuerleitsystem"). Nato-Sprecher White: „Die Awacs-Flugzeuge werden dazu beitragen, das Luftlagebild und die Aufklärung der Koalition zu verbessern. Das wird den Luftverkehr in der Region sicherer machen.“ In Bündnis-Kreisen hieß es weiter, die Awacs-Flugzeuge würden zunächst ohne deutsche Besatzung fliegen, und zwar solange, bis der notwendige Beschluss des Bundestags vorliegt.

Hintergrund: Die Bundeswehr stellt etwa ein Drittel des Awacs-Personals bei der Nato. Der Bundestag dürfte im November über die Ausweitung des Mandats entscheiden. Das Bundeskabinett hatte bereits am 12. Oktober grünes Licht gegeben. Der geplante Einsatz der Awacs-Flugzeuge geht auf einen Beschluss des Nato-Gipfels im Juli in Warschau zurück. Von Konya aus starten bereits seit Anfang des Jahres Awacs-Flugzeuge, um den Luftraum an der Grenze zwischen der Türkei und Syrien zu überwachen. Diesen Einsatz hatte die Nato beschlossen, nachdem die Türkei im November 2015 einen russischen Kampfjet im Grenzgebiet abgeschlossen hatte.

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63 Kommentare

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Ich kann es nicht mehr lesen.Fakt ist,dass der IS nur durch die Politik der Amerikaner gross geworden ist.Sie haben nach und nach die Region destabilisiert.Und Deutschland hält brav die Füsse still.Für wie blöd hält man uns eigentlich?
  • 22.10.2016, 21:08 Uhr
  • 1
Was möchtest du mir damit sagen liebe Helga?
  • 24.10.2016, 22:01 Uhr
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Ich dachte nur der Putin ist der böse.
  • 22.10.2016, 15:01 Uhr
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Ist nicht die Türkei auch in der Nato ?
Wenn sich die Türkei eiinmiischt, dann sind wir doch automatisch auch mit dran !
Das hat nichts damit zu tun, wie erfolgreich sich die Nato eiinmischt. Momentan ist es eher wie "Viel Lärm um nichts". Es ist eher ein Säbelrasseln.
  • 22.10.2016, 14:57 Uhr
  • 1
Von wegen nur Säbelrasseln.
Die NATO bombt mit und Deutschland erkundet die Ziele.
Deutschland liefert auch Waffen, damit es weiter geht.
  • 22.10.2016, 15:03 Uhr
  • 2
wize.life-Nutzer Unsere Politiker haben viel Erfahrungen im verschleiern und Krokodilstränen kommen bei den Wählern besser an als Gewinne aus dem Waffenhandel.
Was würde denn passieren, wenn der Waffenhandel international verboten würde - die Stellvertreterkriege müssen dann mit Knüppeln ausgetragen werden.
Schon die Länder, die im UN-Scherheitsrat vertreten sind, wären alle dagegen. Hier sind ja auch die größten Waffenexporteure vertreten.
  • 22.10.2016, 19:40 Uhr
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Das hört sich nicht gut an .Es war aber leider überfällig.
  • 22.10.2016, 14:19 Uhr
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Bina sollte sich freiwillig melden.
  • 22.10.2016, 15:04 Uhr
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frage mich warum jetzt erst? das war schon zu anbeginn notwendig. das hätte vielen ein schlimmes schicksal erspart. aber ich bin mir sicher, jetzt wird erst mal darüber diskutiert wer und mit wen da sich erst mal einig sein muss. ach ja es könnte ja putin dagegen sein, die wahl des us-präsidänten muss man auch noch abwarten und was da wohl assad dazu sagen wird? fragen über fragen. ups.. jetzt hab ich die chinesen und nordkoreaner vergessen "haben die auch eine meinung, wenn ja welche ?"
  • 22.10.2016, 14:14 Uhr
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" ...Gegen islamischen Staat..." klingt doch auch irgendwie wie Nazi....
  • 22.10.2016, 14:09 Uhr
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echt? den Quantensprung hätte ich nicht hinbekommen.....
  • 22.10.2016, 14:40 Uhr
  • 1
Ein Qantensprung ist die kleinste subatomare Änderung, Barbara.
  • 22.10.2016, 15:05 Uhr
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also, irgendwie erinnert mich das an die Jugoslawienkriege ......
  • 22.10.2016, 13:57 Uhr
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und in hundert jahren heisst das immer noch so...leute...so soll es halt sein...wer von uns solls ändern...es gibt immer doofe auf der welt...
  • 22.10.2016, 13:51 Uhr
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Finde ich vollkommen in Ordnung. Einer irren Mörderorganisation wie dem IS ist militärisch nur in einem absoluten Vernichtungsfeldzug beizukommen. Das dadurch dessen Terroranschläge vermutlich ansteigen werden, muss leider hingenommen werden - ansonsten öffnet man diesen Irren sämtliche Türen. Die vollständige Vernichtung seiner militärischen Verbände sind ein erster, aber immens wichtiger Schritt. Den internationalen Terror des IS zu eliminieren, wird allerdings weitaus schwieriger und sich vermutlich noch über Jahre hinziehen.
  • 22.10.2016, 13:49 Uhr
  • 2
Dann schnapp Dir ein Gewehr und fahr hin um zum kämpfen.
  • 22.10.2016, 13:50 Uhr
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Wenn ich eines hätte, täte ich es!
  • 22.10.2016, 13:51 Uhr
  • 1
Hab allerdings die Befürchtung, daß inzwischen meine körperliche Fitness doch etwas zu wünschen übrig lässt ...
  • 22.10.2016, 14:23 Uhr
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  • 22.10.2016, 14:28 Uhr
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JEDER Krieg ist einer zu viel.
Aber soll man deshalb diese Mörderbande ungeschoren weiter morden lassen?
  • 22.10.2016, 13:20 Uhr
  • 3
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