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Wirtschaftsministerin warnt: "Mit unserem Wohlstand ist es schneller vorbei, ...

Wirtschaftsministerin warnt: "Mit unserem Wohlstand ist es schneller vorbei, als wir denken!"

News Team
29.10.2016, 11:07 Uhr
Beitrag von News Team

Die bayerische Wirtschaftsministerin und CSU-Vize-Chefin Ilse Aigner hat die Bundesregierung aufgefordert, den Ausverkauf heimischer Firmen zügig mit einem Gesetz zu verhindern. „Die Bundesregierung muss hier handeln und zwar schnell“, sagte Aigner im Interview mit der „Welt am Sonntag“.

"Der Verlust der technischen Souveränität könnte ein Riesenproblem werden. "Es geht nicht um grundsätzliche Abgrenzung, aber wir müssen Regeln definieren, die verhindern, dass Konzerne, hinter denen ganze Staaten und deren Subventionen stehen, unsere Firmen schlucken“, sagte die CSU-Politikerin. Man müsse das strategische Interesse der Länder stärker bedenken. Denn deren Engagement habe mit Marktwirtschaft nichts mehr zu tun. "Da werden Preise geboten, die kein normaler Investor bieten kann und würde. Auch müssen wir sicherstellen, dass deutsche Unternehmen in diesen Ländern die gleichen Zugangsvoraussetzungen haben.“ Unlängst wurde das Augsburger Unternehmen Kuka, das Industrieroboter herstellt, von einem chinesischen Investor aufgekauft.

Sonst ist es mit unserem Wohlstand, schneller vorbei als wir denken.

Aigner forderte, die Wirtschaftspolitik auch zum Kern des Bundestagswahlkampfs zu machen und nicht nur einen Wahlkampf auf die mögliche Kandidatin Angela Merkel zuzuschneiden. "Ich hoffe, es geht auch um Inhalte und Positionen. Deshalb diskutieren wir in der Union doch gerade alle möglichen Themen von Rente bis Digitalisierung. Wir müssen mit Inhalten überzeugen." Die Betonung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit halte sie dabei für zentral. "Dabei müssen wir den Bürgern deutlich machen, dass es nicht reicht, alles so zu belassen, wie es ist“ sagte Aigner. Das sei nicht immer bequem, aber nötig. "Wir müssen perspektivisch denken und investieren, wir brauchen auch Großprojekte: Stromleitungen, Bahn, Flughäfen, Autobahnen und den Breitbandausbau. Sonst ist es mit unserem Wohlstand, schneller vorbei als wir denken."

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15 Kommentare

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"Wirtschaftsministerin warnt: "Mit unserem Wohlstand ist es schneller vorbei, als wir denken!"
die 4,3 Millionen Hartz4-Paria wissen ein Lied davon zu singen ...
auch die Rentner, die in den kommenden Jahren zu hunderttausenden so wenig Rente bekommen, dass sie einen Antrag auf Grundsicherung stellen können, was faktisch nichts anderes als Hartz4 ist werden sich in die Reihe der Abgehängten einreihen ...
für unsere Wirtschaftsministerin wird das nicht zutreffen, denn die Politiker im Bundestag haben dafür gesorgt, dass sie ab 28 Jahren Zugehörigkeit im BT, einen Versorgungsanspruch von mehr als 5100.- €
haben ...
http://www.n-tv.de/archiv/Wer-bekomm...103731.html
ist zwar schon etwas älter, zeigt aber wie unverschämt sich die Politiker bedienen ...
  • 30.10.2016, 02:30 Uhr
  • 1
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Nicht nur Firmen werden verkauft, hauptsaechlich werden die Buerger an die Interessen der Wirtschaft aus Uebersee verkauft und das ist viel viel schwerwiegender.

Schade dass der Wallone eingeknickt ist.

Mit TTIP und CETA wird der Wohlstand in Europa in Sklaventum umgewandelt.
Bald hat man in der EU auch die Verhaeltnisse wie in USA, wo ein nicht geringer Teil der Buerger, an drei Arbeitsstellen, unterbezahlt malochen muss, um ueber die Runden zu kommen.
40 Millioen leben dort von Essensmarken, das sind ueber 10% der Menschen.
Lohndumping, Milliardenklagen und massive Urlaubskuerzungen werden die Menschen in der EU treffen.

VW ist nur mal ein Vorgeschmack, die wurden so lange auf etliche Milliarden verklagt, dass sie nun mindestens 10 000 Stellen abbauen werden.

Das Schlimme dabei ist, dass der deutsche Michel sich auch noch freut, wenn so was passiert, anstatt zu ueberlegen, wie kann es sein, dass ein anderes Land zig Milliarden aus einem deutschen Unternehmen herausklagen kann.
Mit jeder Milliardenklage gegen deutsche Betriebe, greift man den Buergern in die Tasche, die darin arbeiten.
  • 29.10.2016, 23:25 Uhr
  • 3
Na bis zur Sklaverei ist doch noch ein langer Weg. Und dass ausgerechnet die Deutschen die Verlierer von freiem Handel sein werden, halte ich für ein Gerücht, trotz aller Bedenken, die ich auch habe. Und bei den Milliardenstrafen sollte man auch bedenken, wie viele Milliarden VW/Audi, BMW, Mercedes & Co die in den 10-15 Jahren mit ihren Betrugs-Autos aus den USA heraus geholt haben. Und jeder Betrüger konnte wissen, welche Schadensersatzsummen in den USA gefordert werden! Nein, das Schlimme ist, dass die Manager, die davon wussten, ihre Boni schon in der Tasche haben, während junge Leute weniger eingestellt werden.
  • 30.10.2016, 01:33 Uhr
  • 1
wize.life-Nutzer
Sie wissen nicht viel ueber die Autoindustrie.
Weltweit machen es alle wie VW, nur laesst sich nicht jedes Land so die Wirtschaft kaputtbestrafen wie es Deutschland tut.

Was sagen sie denn zu den 10 000 Arbeitsplaetzen die nun wegfallen, finden sie das auch toll?

Mit dem Freihandelsabkommen wird es eine richtige Klagewelle geben mit der man das Kapital aus Deutschland absaugen wird, was durchaus so gewollt ist.

Auch ihnen nochmal zur Verinnerlichung was Handelsabkommen mit den USA fuer andere Laender bedeutet und was ich mit moderner Sklaverei meine.
Hier bitte einmal anschauen.


Und nicht so viel der US-Deutschen Propaganda glauben, sonst wachen sie eines Tages auf und sind ein gaaaanz armer Rentner.
  • 30.10.2016, 03:35 Uhr
  • 1
O.K. ich gebe zu, dass ich nichts weiß über die Autoindustrie und Sie wissen über alles Bescheid. Zufrieden? Vielleicht wissen Sie dann auch, dass die amerikanische Autoproduzenten auf die Dieseltechnik beim Pkw verzichten, weil sie es auch nicht hinbekommen haben, die strengen US-Werte einzuhalten. VW usw. haben es ebenso nicht geschafft, aber mit der Schummelsoftware ging es ja eine Zeit lang sehr gut. Und die Schummler wussten, was sie erwartet, wenn sie auffliegen; es ist ja nicht das erste Mal, dass solche Strafen und Kosten entstehen! --- Nur haben die Verantwortlichen ihre Boni im Trockenen und die 10ooo Arbeitsplätze jucken d i e nicht, mich schon. Zumal VW durch die Kosten und Strafen weniger Gewinn macht, was dann geringere Steuerzahlungen zur Folge hat. Und dann zahlen alle mit. --- Aber man sollte wie sonst auch nicht den beschompfen, der die gesetzlichen Strafen verhängt, sondern den, der die Straftat begangen hat!
  • 30.10.2016, 15:23 Uhr
  • 0
Übrigens: vielleicht wussten Sie noch nicht vor lauter Wissen über die Auto-Industrie, dass laut FAZ-Artikel die deutsche Auto-Industrie weniger durch Strafzahlungen bedroht ist als durch das Verschlafen neuester Entwicklungen (E-Mobilität sowie autonomes Fahren mit völlig neuen Konkurrenten wie Apple, Google, Tesla und Co. Und das gelte nicht nur für VW, sondern für die anderen weltweit ebenfalls, die sich viel zu lange im Diesel-Segment (und langfristig im Otto-Segment) sicher gefühlt hätten! Und da geht es dann nicht mehr nur um 10ooo Arbeitsplätze, sondern um die gesamte Autoindustrie plus Zulieferer wie Bosch & Co! Ein Elektro-Auto braucht viel weniger Teile!
  • 30.10.2016, 21:51 Uhr
  • 0
Die Amerikaner haben auf Diesel verzichtet, weil der US-Kunde nicht gerne Diesel faehrt, und schon die Benziner der US Hersteller, allergroesste Absatzprobleme haben.

Das ist der einzige Grund, denn ob Diesel oder Benziner, die Amis koennen nur so viel, wie sie in der EU klauen.
Innovativ ist die USA im Autobau quasi das Schlusslicht auf dieser Welt.

Uebringens, falls sie es noch nicht wussten, als einer der fest an die deutschen Medien glaubt, die FAZ erzaehlt schon sein laengerem Maerchen, die in Berlin zusammengedichtet werden.

Apple hat grosse Probleme am Markt, koennen sie ueberall lesen und Tesla lebt von zusammengeklautem Wissen aus EU und Japan.

Erfindergeist funktioniert bei den Amis nur bei Waffen und da auch nur bei den ganz schlimmen.
  • 30.10.2016, 23:25 Uhr
  • 0
Entschuldigung, wie konnte ich nur die Verschwörungstheorien vergessen, von jemandem, der nichts glaubt, was die FAZ schreibt, auch wenn es wahr ist! Übrigens haben Sie nichts geantwortet, was die sachliche Aussage des FAZ-Artikels widerlegt außer wüsten Verdächtigungen. Wenn sachlich nichts mehr kommt, wozu eigentlich noch weiter Zeit verschwenden?
  • 02.11.2016, 00:12 Uhr
  • 0
wize.life-Nutzer
Dass sie schlecht informiert sind ist nicht meine Schuld, entschuldigen muessen sie sich deswegen nicht bei mir.

Aber einer der dann gleich mit dem Wort "Verschwoerungstheorien" kommt, disqualifiziert sich als Diskussionspartern sowieso, da solche Leute meistens den Propaganda-Haken schon hoffnungslos und ganz tief geschluckt haben.

Sie glauben auch ihre Tante ist beim IS, wenn ihr ein Damenbart waechst, und es so in der FAZ steht.
  • 02.11.2016, 00:19 Uhr
  • 0
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Was für ein Wohlstand meint die die Wirtschaftsministerin?Den der Regierungsbonzen?,denn die meisten heutigen Rentner müssen noch nebenbei arbeiten gehen weil die Raffgierregierung die Rente immer mehr zusammenstreicht um ihre übigen Pensionen auf Jahre zu sichern.
  • 29.10.2016, 22:11 Uhr
  • 3
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Wie hat man über Kanzler Kiesinger (bis 1969) gelacht, als er warnte: "Ich sage nur: "China, China, China...". Im Ernst: Solange China Auslandsinvestitionen so krass kontrolliert und reglementiert, kann doch nicht zugelassen werden, dass sich chinesische Firmen bei uns in Europa bedienen! Und das ist nicht das einzige Problem: chinesische Firmen können so gut auf dem Weltmarkt konkurrieren, weil sie durch den Staat vor gewerkschaftlicher und Arbeitnehmer-Mitbestimmung, vor gerechten Gerichten und angemessenen Mindestlöhnen geschützt werden, vom Staat subventioniert werden (z.B. Stahl und Solaranlagen...), von Umweltauflagen verschont bleiben usw. Wo bleibt z.B. die ILO (International Labour Organisation), Menschenrechtsorganisationen usw.? Ich vermeide es, chinesische Waren zu kaufen, wo es nur gut; leider geht es manchmal nicht ohne.
  • 29.10.2016, 16:29 Uhr
  • 1
Die USA baut den Wohlstand in der EU ab, nicht China, sie boykottieren die falschen.
Deutsche Firmen kaufen auch Firmen in Italien, England und USA, warum auch nicht.

Wenn die USA Milliarden ueber ihre Gerichte, aus deutschen Firmen klagen, ist das fuer sie OK, wenn China eine Firma kauft finden sie das schlimm.
  • 29.10.2016, 23:34 Uhr
  • 2
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zu den oben genannten Themen, wäre es auch angebracht über eine Verwaltungsreform nachzudenken. ein prächtiger Ansatz wäre, dass Beamtentum abzuschaffen. Denn Beamte, die sich selbst verwalten brauchen wir nicht.
  • 29.10.2016, 14:19 Uhr
  • 3
Dann bleibt aber noch die Frage was mit dem vorhandenen Schmarotzerbeamtentum wird? Die kosten ja jetzt schon Millarden wertvolle Steuergelder...
  • 29.10.2016, 22:16 Uhr
  • 2
Aber bitte bei den Politikern anfangen denn das sind die Beamten, die derzeit ihren Job, gegen die Buerger machen.
  • 29.10.2016, 23:39 Uhr
  • 2
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