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Trumps Triumph – Versuch einer Erklärung

Trumps Triumph – Versuch einer Erklärung

09.11.2016, 19:46 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Trumps Triumph – Versuch einer Erklärung

Für sehr viele Deutsche war der Wahlerfolg Donald Trumps mehr als eine Überraschung. Die Reaktion der Medien, der Politiker, ja eines Großteils der Bevölkerung war sprachloses Staunen und Kopfschütteln. Wie konnte das Undenkbare passieren? Selbst Meinungsforscher lagen mit ihren Vorhersagen des Wahlausgangs bis kurz vor der Wahl völlig falsch.
Gibt es eine Erklärung für das Geschehen? - Um auf diese Frage eine Antwort zu finden, muss man weit in die Geschichte der USA zurückgehen, muss man sich an die Anfänge der Besiedlung Nordamerikas durch die 'pilgrim fathers' erinnern.
Die englischen Siedler, die 1620 auf der 'Mayflower' über den Atlantik segelten und an der Ostküste des nordamerikanischen Kontinents die Kolonie 'Plymouth' gründeten, waren sehr fromme Leute, nannten sich selbst 'saints' (Heilige). Sie waren so genannte Separatists, gehörten also einer besonders radikalen Strömung im englischen Puritanismus an In ihrer englischen Heimat hatten sie sich von der Church of England getrennt, waren deshalb dort als Häretiker verfolgt worden Als
'Congregationalists' bildeten sie eine theologische Abspaltung des protestantischen Calvinismus. Eine ihrer Besonderheiten lag darin, dass sie die presbyterianische Kirchenverfassung der Puritaner und das Bischofsamt als 'vom Satan geschaffen' ablehnten. Diese Eigenheit lässt auf einen unbändigen Freiheitsdrang schließen und erklärt manche der späteren historischen Entwicklungen.
Religiosität und Streben nach Unabhängigkeit und Freiheit prägten also das Leben der frühen Siedler, und davon sind Spuren bis in unsere Zeit erhalten geblieben. Die Amerikaner, besonders des mittleren Westens, gelten als besonders fromm.

Die nordamerikanische Unabhängigkeitsbewegung mit der Gründung der USA (1776) und die Französische Revolution (1789) hatten ihren Ursprung im Gedankengut der Aufklärung, Die neuen Ideen brachten eine tiefgreifende Veränderung von Staat und Gesellschaft mit sich. Sie beendeten die Feudalherrschaft und begründeten die demokratisch verfasste Nation mit der besonderen Betonung der Freiheit des Individuums, Gedanken, die gut zu dem Freiheitsdrang der frühen Pioniere passten. Prägende Einflüsse also, die erklären, warum für den typischen Amerikaner gilt: so wenig Staat wie nötig, und soviel Freiheit wie möglich.

Zwei Quellen speisen also die amerikanische Mentalität bis heute: die Aufklärung, die auch maßgeblich verantwortlich ist für die rasante technologische Entwicklung und für den materiellen Wohlstand sowie für die Entwicklung der Demokratie, , und der Puritanismus. Zwischen diesen beiden Polen pendelt das politische Leben der Nation hin und her. Die Antwort auf die Frage, wie es möglich ist, dass eine Nation, deren Verfassung vom Geist der Aufklärung geprägt ist und die Jahr für Jahr Nobelpreisträger hervorbringt, innenpolitisch so wenig aufgeklärte Vernunft an den Tag legt, ist hier zu finden. Kann man noch an ein aufgeklärtes Amerika glauben, wenn die Anhänger der 'Tea Party', die überwiegend aus der gut ausgebildeten Mittelschicht stammen, den eigenen Staat zu entmachten versuchen, oder wenn die Evangelikalen, die gegen Darwins Evolutionslehre zu Felde ziehen, schon fast die Hälfte der Bevölkerung hinter sich haben? Es fällt jedenfalls schwer.
So erlebten wir nacheinander den „wiedergeborenem“ Christ George W. Bush, der mit religiösem Eifer den Kampf gegen die „Achse des Bösen“ aufnahm und den 'aufgeklärten' Barack Obama, der jedoch in vielen seiner Bemühungen, das Land zu modernisieren, schnell ausgebremst wurde.

Nirgends in der Welt ist der Wettbewerbscharakter der kapitalistischen Marktwirtschaft so ausgeprägt wie in den USA. „Nothing is more successful than success“ ist ein Slogan, der diese Überzeugung gut wiedergibt. Bei den puritanischen Siedlern bildete sich früh die Überzeugung aus, dass irdischer Erfolg ein göttliches Zeichen für Erwähltheit sei. Irdischer Erfolg als Beweis für die Erwähltheit beschränkt sich in der Vorstellung der Amerikaner nicht auf den Gelderwerb, sondern erstreckt sich auf alle Lebensbereiche, z.B. auch auf den Sport, auf die Popularität und gesellschaftliche Achtung. Das erklärt, weshalb demonstrativ gezeigter Reichtum in Amerika nicht zu Neid und Missgunst Anlass gibt, sondern Bewunderung bewirkt. Wer wohlhabend ist, zeigt, dass er die besondere Gunst und Gnade Gottes genießt.

Die ursprüngliche Symbiose zwischen Aufgeklärtheit und puritanischer Frömmigkeit beinhaltete auch einen Grad von intellektuellem Anspruch, der aber weitgehend verlorengegangen zu sein scheint. Der heutige Evangelikalismus hat nicht mehr die Intellektualität des Puritanismus, sondern zeichnet sich durch erschreckende geistige Dürftigkeit aus. Das lässt sich an vielerlei Erscheinungen festmachen, z.B. an der Ablehnung der Evolutionslehre.

Seine größten Wahlerfolge feierte Donald Trump bei den Angehörigen der weißen Unterschicht mit geringer Bildung. Dass Trump, der Milliardär, nicht einer von ihnen ist, hat ihm offensichtlich nicht geschadet. Die generell vorhandene Staatsfeindlichkeit der US-Bürger ist vielleicht noch ein Relikt aus der Pionierzeit, in der jeder mit dem Colt im Gürtel für seine eigene Sicherheit zu sorgen hatte. Das unbedingte Festhalten an dem individuellen Recht auf Waffenbesitz kennzeichnet diese Haltung.
Im Wilden Westen waren Optimismus, Kampfbereitschaft, Unternehmungsgeist und Nachbarschaftshilfe wesentlich für das Überleben – oft genug aber auch Skrupellosigkeit, List und Tücke, vor allem, wenn man dadurch erfolgreich war. Wer die meisten dieser Wesenszüge in sich vereinigen kann, dem ist auch der Weg zum höchsten Staatsamt geebnet. Und wenn er als Kandidat für ein solches Amt durch seinen privaten, persönlichen Erfolg und Reichtum gezeigt hat, dass er „God's Favourite“ in „God's Ówn Country“ ist, dann steht ihm nichts mehr im Wege.

Donald Trump als Prototyp des modernen amerikanischen 'homo sapiens'?

Warten wir's ab, wie lange seine Erfolgssträhne anhält.

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54 Kommentare

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Hier noch eine kleine Ergänzung zu meinem Beitrag:
Ich weiß: es ist eigentlich nie zulässig, von 'Nationalcharakter' zu sprechen, von Eigenschaften also, die praktisch bei jedem Bürger einer bestimmten Nation zu finden sind. Auf Grund der besonderen Geschichte der USA als Einwandererland ist dieses besonders schwierig. .
Amerika ist nicht nur das 'Land der unbegrenzten Möglichkeiten', es ist auch ein Land großer Gegensätze, was die 'nationale Mentalität' betrifft, Eigenschaften, die sich auch in der geopolitischen Rolle des Landes widerspiegeln: Gerade wir Deutsche und Europäer, kennen die USA als 'gutwilligen Riesen', der mit großen eigenen Opfern anderen Völkern die Segnungen der Demokratie brachte und deren Feinde in Schach hielt. Diese positive Erfahrung wird aber zunehmend getrübt von dem Eindruck, dass die globale Politik der USA mehr und mehr von eigenen Machtinteressen bestimmt wird.
Die Liste der Gegensätze, die man in den USA finden kann, ist lang: Amerikaner sind Individualisten mit Gemeinsinn (man denke an die zahlreichen wohltätigen Stiftungen oder an die Care-Pakete, die viele von uns nach dem Kriege vor dem Hungertod gerettet haben), sie sind Isolationisten, die aber auch die Rolle des Weltpolizisten spielen, Sie sind Materialisten mit hohen Idealen, friedliebende Krieger, begeisterte Patrioten, die vielfach ihrer eigenen Regierung feindlich gegenüberstehen, sie verehren ihre Helden aber misstrauen jeder Autorität, sie sind konservative Fortschrittsgläubige, sie planen die Besiedlung des Mars und bezweifeln gleichzeitig naturwissenschaftliche Erkenntnisse über die Entstehung der Welt (glauben lieber an den Schöpfungsbericht der Bibel), sind unverbesserliche Optimisten, haben aber eine geradezu paranoide Angst vor Bazillen und vor dem „Bösen“. Sie sind selbstgerecht und Gerechtigkeitsfanatiker in einem. Kurz: ein Land voller Paradoxien. Die Wurzel dieser und vieler anderer Widersprüche ist der aufgezeigte Zwiespalt zwischen Aufklärung und Puritanismus. Welche Richtung auf lange Sicht die Oberhand gewinnen wird, wird sich wahrscheinlich erst in ferner Zukunft zeigen. Im Moment hat es eher den Anschein, als ob die Aufklärer das Nachsehen haben.
  • 11.11.2016, 11:08 Uhr
  • 0
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Friedhelm, hier noch eine Ergänzung aus der SZ zu Deinem Kommentar:
"Der kommende Vizepräsident könnte nicht besser zu Trump passen: Mike Pence ist homophob, frauenfeindlich, er verneint Klimawandel und Evolution. Er hat sich selbst lieber einmal einen "evangelikalen Katholiken" genannt.
Evangelikale sind eigentlich radikale Protestanten, die Wert darauflegen, dass jedes einzelne Wort in der Bibel wahr ist. Pence ist demnach ein radikaler Katholik, der jedes Bibel-Wort für die Wahrheit hält. Dazu passt seine Aussage, die Evolution sei nichts weiter als eine beliebige Theorie".
Deshalb bleibt es spannend, wenn solche Hinterwäldler auf die Weltpolitik losgelassen werden.
  • 11.11.2016, 08:36 Uhr
  • 1
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Vielen Dank für diesen Einblick in die Geschichte der nordamerikanischen Menschen....hier wird nachvollziehbar, warum sich deren Verständnis von einem Zusammenleben mit Anderen auf Augenhöhe schwierig gestalten muß. Obwohl ich sehr oft dort war und auch Freunde in USA habe ,bleibt mir immer wieder vieles fremd.
Mein persönliches Erleben deckt sich weitgehend mit deinen Ausführungen....natürlich auf die heutige USA und ihre Bewohner bezogen.
  • 11.11.2016, 07:36 Uhr
  • 1
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Sehr geehrter Herr Kampsmann,
ich würde in der Geschichte nicht so weit zurück gehen, ich sehen das Problem bei Obama und dem republikanischen Senat die sich seit 6 Jahren gegenseitig blockierten und nichts mehr zu stande brachten. Sie haben es richtig geschildert die Amerikaner sind Leistungsorientiert. Wer keine Leistung bringt, ist bald weg vom Fenster. So wählten sie auch. Außerdem hat Frau Clinton während ihrer Amtszeit als Außenministerin sich nicht des besten Ruf erarbeitet. Sie gilt in den Staaten als harte Frau und Kriegstreiberin. Die Menschen wollten einfach eine andere Politik als die bisherige. Die Gefahr für die Regierenden in Deutschland ist, daß sich viele darin bestätigt sehen, auch einem anderen als den bisher Regierenden eine Chance zu geben. Daswäre auch dann eine Leistungsorientierte Wahl, denn viele finden diesen Berliner Einheitsbrei ohne klare Konturen unerträglich. Geben wir dem neuen Präsident Trump seine 100 Tage um sich einzuleben.
  • 10.11.2016, 16:31 Uhr
  • 1
Peter, unsere Sicht der Dinge liegt ganz nahe beieinander. Ich habe nur darzustellen versucht, welchen Einfluss bestimmte historische Entwicklungen und Ereignisse auf die US-Gesellschaft gehabt haben und wie diese noch heute die politischen Sichtweisen großer Teile der Bevölkerung beeinflussen. Die Leistungsorientierung und das ausgeprägte Erfolgsstreben haben m.E. eine starke Wurzel im Puritanismus. Wer keinen Erfolg hat, hat sich das selbst zuzuschreiben. Mißerfolg ist die 'göttliche' Strafe für zu geringe Anstrengung. Faulheit = Sünde !
Umgekehrt gilt: Erfolg auf Erden = Ausweis für ein gottgefälliges Leben.
  • 10.11.2016, 17:45 Uhr
  • 2
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Friedhelm, Du hast meinem letzten Kommentar ein "Lesenswert"bescheinigt. Leider isr gelöscht worden.
Er war an Hugo Mauser gerichtet, der seine absurden Meinungen ohne Beleg hier verbreitet.
Meine Kritik an seiner Dialektik hat ihm wohl nicht gepasst, sodass er den Zensor spielte.
Früher wurde man von SB über eine solche Zensur unterrichtet. Bei WIZE ist das auf der Strecke geblieben.
  • 10.11.2016, 15:06 Uhr
  • 0
Digger, ich bin nicht der 'Löscher' gewesen. Wer hier löscht oder überhaupt löschen kann ist auch mir nicht bekannt
  • 10.11.2016, 15:11 Uhr
  • 0
Oh, ich habe geschrieben, dass Mauser den Zensor gespielt hat. Auf jeden Fall sollte wize hier reagieren.
  • 10.11.2016, 16:43 Uhr
  • 0
Moin, Digger. In einem Beitrag von Friedhelm kann ein Hugo Mauser nicht löschen, egal, wie sehr er das möchte. Kommentare löschen kann nur der Notizeneinsteller oder WL nach Meldung und Prüfung.
Wahrscheinlich ist, ...dass Hugo seinen eigenen Kommentar gelöscht hat und den Strang angeführt hatte. Damit sind dann auch die darunterliegenden Kommentare weg.
Es gibt User, die sich bewußt an den Anfang eines Strangs setzen, um dann...wenn ihnen die Diskussion nicht zusagt, alle anderen mit zu löschen.
Keine gute Maßnahme von WL, so eine Technik zu zulassen.
Das sollte man ihnen mitteilen, da sie es selbst nicht lesen können.
Schönen Tag dir
  • 11.11.2016, 07:42 Uhr
  • 1
Reni, danke für den Hinweis. Ich habe wieder etwas dazu gelernt,
Ein Gutes hat die Löschaktion jedoch. Hugo wurde mit meinen Hinweisen kalt erwischt und hat sich selber aus dem Rennen geworfen. Immerhin eine gute Methode, um extreme Meinungen zu eliminieren.
Vor einiger Zeit ist mir das schon einmal passiert. Da forderte doch einer allen Ernstes, dass die Presse eigene Kommentare unterlassen solle und nur noch Meldungen veröffentlicht. Das wäre die Einheitspresse pur wie seinerzeit in der DDR.
Wahrscheinlich bemerkte der Schreiber seinen Unsinn und löschte die Diskussionsbeiträge. Ob er daraus gelernt hat?
  • 11.11.2016, 08:09 Uhr
  • 1
Sein eben geschriebener Kommentar lässt nicht vermuten, dass dort irgendeine Form der Einsicht stattgefunden hat. Im Gegenteil. Es wird so gewesen sein, dass er bewußt ALLES löschen wollte, was ihm an Kritik mißfiel.
wize.life/themen/kommentar/582383f9297b50770b...a33910b9a2d
  • 11.11.2016, 08:11 Uhr
  • 0
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Die Bevölkerung in den USA ist sehr unterschiedlich und es muss
hingenommen werden, wie gewählt wurde. Es herrscht sehr viel
Ungleichheit in Amerika. Die Schere von ARM und REICH klafft sehr
weit auseinander. Ob es unter Mr. Trump besser wird?
  • 10.11.2016, 08:46 Uhr
  • 0
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Warum hat er die Wahl gewonnen?

Der Milliardär hat das bessere Gespür für das alte, ländliche, weiße Amerika

Das ist unseren Politikern auch zu empfehlen, das Gespür für das Land.
  • 10.11.2016, 08:44 Uhr
  • 5
Auch die haben ihn gewählt, sogar in Mehrheit, diese Aussage von mir bedeutet, dass er die erreicht hat die nicht mehr gewählt haben und die die am Ende der Gesellschaft sind und auch resigniert haben.
  • 10.11.2016, 10:55 Uhr
  • 5
So geht nun mal Demokratie, tut sie Dir etwa weh?
  • 10.11.2016, 11:20 Uhr
  • 4
Wenn man das nun als "Verdummung" bezeichnet, dann sollte man sehr, sehr vorsichtig sein, weil es kann auch sein, dass Du einiges übersehen hast oder nur das wahrnimmst was Dir vorgeschrieben wird.

Also Vorsicht, man kann Verdummung auch umkehren.
  • 10.11.2016, 11:35 Uhr
  • 6
So ist nun mal das System, unseres ist noch bescheuerter
  • 10.11.2016, 11:53 Uhr
  • 3
Dann schau Dich mal genau um, hier hat es ja noch ganz "Besondere"

Übrigens muß der Bundestag umgebaut werden weil wir so ein Wahlsystem haben reichen dann die 598 Sitze nicht mehr aus, man spricht von ca. 630
  • 10.11.2016, 12:29 Uhr
  • 2
Wir sprachen über auch über das Wahlsystem.

übrigens einen asozialen Regierungschef hatten wir auch schon, der nun in Rußland Gas abliest.
  • 10.11.2016, 12:37 Uhr
  • 3
Wer ist Rechts?
  • 10.11.2016, 12:41 Uhr
  • 1
Tja Loey, der Gasableser, das hat mich nach H. IV nicht wirklich verwundert.
  • 10.11.2016, 13:27 Uhr
  • 1
Der Milliardär hat seine Sache gut gemacht...er war einfach der Bessere.
Der bessere Rassist, Sexist und Beleidiger von Minderheiten.
  • 11.11.2016, 07:52 Uhr
  • 2
Reni, das war Wahlkampf und der ist nun mal in USA nicht so langweilig wie bei uns. Ober glaubst du auch an die Wahlkampfaussagen unserer Politiker?

Abwarten was passiert. Er hat noch gar nicht angefangen.

...und nun nun Polemik hilft keinen weiter.
  • 11.11.2016, 08:01 Uhr
  • 0
Hat er diese Dinge von sich gegeben oder hat er nicht? Wenn diese Art der Beschimpfung nicht stattfindet, ist es für dich "langweilig"?
Auch eine interessante Einstellung zu diesen beleidigenden Reden ...."langweiliger als hier".
  • 11.11.2016, 08:14 Uhr
  • 1
Du nimmst solche Dinge einfach zu ernst. Ich dachte immer, dass Du nicht mit der "Nachblabber-Masse" mit schwimmst.
  • 11.11.2016, 08:33 Uhr
  • 0
Kennst Du ihn?

Jedenfalls schwelgen alle noch den Wahlkampfgetöse nach und haben immer noch nicht kapiert was Wahlkampf bedeutet. Wir der Name sagt "Kampf"

Das ist bei uns auch nicht anders. Oder sind die Versprechungen je gehalten worden?

...und übrigens lass ihn doch erst mal seinen Job antreten.
  • 14.11.2016, 12:45 Uhr
  • 0
Nöööööö, ich schwelge nicht, wie "ALLE" !
  • 14.11.2016, 15:01 Uhr
  • 1
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Es ist nun mal Demokratie, auch wenn sie nicht gefällt.
  • 10.11.2016, 06:54 Uhr
  • 2
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  • 09.11.2016, 22:58 Uhr
  • 0
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Der Satz:
"Seine größten Wahlerfolge feierte Donald Trump bei den Angehörigen der weißen Unterschicht mit geringer Bildung."
lässt mich an die französische Revolution von 1789 denken.
Es heisst sie sei dem Ziel gewidmet gewesen, "Liberté,egalité, fraternité", Dabei ist nachgewiesen, dass das Volk deshalb die Royalisten stürzte weil es hungerte.
  • 09.11.2016, 21:15 Uhr
  • 10
Die Unterschichtleute haben Trump bestimmt gewählt, weil er in der ihnen geläufigen Sprache bei jedem Auftritt 'auf die Kacke haute dass es spritzte' - und das fanden sie eben so gut, dass sie ihm ihre Stimme gaben. Es gefiel ihnen eben, dass jemand, der dem Erscheinungsbild nach zur Oberklasse zählte, sich traute, zu reden wie sie selbst.
  • 09.11.2016, 21:22 Uhr
  • 7
Ich bin für einmal nicht deiner Meinung Friedhelm.
Hat die Unterschicht so gewählt um den etablierten Parteien zu zeigen ,dass sie sehr wohl eine Stimme haben?
  • 09.11.2016, 21:36 Uhr
  • 5
zugegeben, ich habe vielleicht zu sehr verallgmeinert. Es gibt aber durchaus valide Untersuchungen darüber, welche Wirkung bestimmte Sprachmuster auf die Zuhörer haben.
In dem US-Wahlkampf hat sich übrigens auch Frau Clinton bemüht, nicht zu intellektuell zu erscheinen. Trump hat das entsprechende Rad nur um ein paar Zähne weiter gedreht.
  • 09.11.2016, 21:43 Uhr
  • 3
Die Wahl von Donald ist eine Absage an eine wirtschaftlich, politisch und gesellschaftlich einflussreiche Milieugruppierung, einer etablierten Elite.
  • 09.11.2016, 21:48 Uhr
  • 7
Anscheinend erlebt die Welt mal wieder einen Umbruch. Die Unzufriedenen werden mehr und die Populisten stellen sich darauf ein.
Damit wird die Luft für die etablierten Politiker dünner und ich bin gespannt, wohin die einzelnen Länder driften?
Ob Trump mit seinen Ideen Erfolg hat, hängt nicht zuletzt vom Etablishment in Washington ab. Er hat gegen die meisten dieser Leute die Wahl überzeugend gewonnen und ihnen das Fürchten gelehrt. Mal sehen, ob das anhält!?
  • 10.11.2016, 08:05 Uhr
  • 2
Trump wäre nicht der erste Präsident dem die Mehrheit im Kongress wieder verloren geht. Als Populist hat er dem Volk aufs Maul geschaut, was das Etablishment sträflich versäumt hat
-Elitäre Politiker,
-die Komplexität der Globalisierung die nicht mehr überschaubar ist,
-eine Geldwirtschaft die eine Blase darstellt,
tragen weitgehend dazu bei,dass Populisten wie Trump, Erfolg haben.
  • 10.11.2016, 08:31 Uhr
  • 6
Im Moment hat er aber überall die Mehrheit - sprich, es gibt quasi keinen Gegenpol - und das ist nicht ganz harmlos.
  • 10.11.2016, 10:40 Uhr
  • 1
Nein Harmlos ist es nicht, sondern erschreckend.
Aber nicht alle Republikaner werden mit ihm ziehen,es sei denn es handelt sich um Ziele und Gesetze die der Partei ein Dorn im Auge sind. Wie z. B. die Krankenversicherung.
  • 10.11.2016, 10:46 Uhr
  • 2
Vermutlich. Außerdem ist ER kein christlicher Fundamentalist. Die Tea Party mit ihren obskuren Ansichten werden sich wohl auch nicht durchsetzen. Da wären andere Kandidaten gefährlicher gewesen.
  • 10.11.2016, 11:04 Uhr
  • 2
Heute ist in den ARD-Tagesschau Zuschauer Kommentaren zu lesen, dass der Wahlausgang in den USA keineswegs eine Ueberraschung war.
Alle Prognosen dort hatten Trump vor der Wahl schon vorne.
Dies hat jemand in einem Kommentar geschrieben, der in USA lebt und arbeitet.
http://meta.tagesschau.de/id/117615/...neben-warum

Nur die deutschen Medien haben die Prognosen gefaelscht um ihr Wunschdenken zu befriedigen.

Denn was nicht sein darf, darf einfach nicht sein in Germanistan.
Man hat die Hosen gestrichen voll, weil man erkennen muss, dass die Menschen, diese Luegen satt haben.
Sie haben genug von idiotischen Politikern die Tag fuer Tag von mehr Ruestung sprechen, und fuer jeden Mist Geld haben (Bankenrettung) aber fuer die Menschen im Lande nichts mehr tun.

Nur der Industrie und den Kriegstreibern in den Allerwertesten kriechen, ist nicht mehr.
Die Menschen in USA haben den Anfang gemacht ich hoffe die Waehler in Europa erkennen das auch.
Es wird Zeit auch mal die guten Dinge aus USA nachzumachen und nicht nur die Schlechten, wie Abhoerwahn, Krieg, und fatale Geldpolitik.
  • 10.11.2016, 23:46 Uhr
  • 0
Die "Befürchtung", dass in Germanistan die Lügenpresse agiert, ist nicht nur symptomatisch für die AfD, sondern auch für jene die vergessen in welchem Zeitalter wir uns befinden!
Wer der Englische Sprache mächtig ist, hat einfach in die Zeitungen aus den USA geschaut im Netz.
Gleiches gilt für Europa.
Also Hugo du schreibst Unsinn!
Den Erfolg von Trump lässt sich nicht minimieren, aber Clinton hatte dennoch mehr Wählerstimmen als ihr Kontrahent.
Bei uns wäre sie Kanzlerin.
Vielleicht machst du dich mal schlau.
http://www.heute.de/das-wahlsystem-i...722902.html
  • 11.11.2016, 07:25 Uhr
  • 2
Ich denke schon, dass die Republikaner mit ihm ziehen werden, zumindest über einen langen Zeitraum. Da denkt dann auch jede/r, der ihn zuvor im Wahlkampf kritisiert hat erst einmal an sich selbst.

Der Wahlausgang zeigt auch deutlich die Eigenarten des USA Wahlsystems.....von der Stimmenanzahl her gewählt zu werden, heißt nicht, es dann auch zu sein.
Es herrschen dort bei Wahlen gänzlich andere Abhängigkeiten.
  • 11.11.2016, 07:57 Uhr
  • 1
wize.life-Nutzer
Wenn dein Demokratieverstaendnis nicht ausreicht um Donald Trump als Wahlsieger anzuerkennen, dann bist du bei Merkel und Co gut aufgehoben, die predigen auch immer Demokratie und wenn ihnen das demokratische Ergebnis nicht passt, jammern sie herum, so wie du jetzt.
  • 11.11.2016, 08:03 Uhr
  • 0
Ja, deshalb auch mein Link für Hugo.
Die Republikaner werden sicher mit Trump ihre Lieblingsprojekte durchführen, ihn auch abbremsen.
Auch für sie gibt es Gesetze die es einzuhalten gilt.

Moin Reni
  • 11.11.2016, 08:17 Uhr
  • 1
Hugo ich erkenne Trump nicht als Wahlsieger?
Schönen Tag noch!
  • 11.11.2016, 08:20 Uhr
  • 1
Der Australier scheint immer zu wissen, was Sache ist. Ahnung hat er keine - nur eine durch und durch undemokratische Lebenseinstellung von Recht und Ordnung.
  • 11.11.2016, 11:28 Uhr
  • 1
Die Sara scheint ein etwas verschobenes Demokratieverstaendnis zu haben oder sie lehnt Demokratie grundsaetzlich ab, wenn nicht dabei rumkommt, was sie sich ertraeumt hat.

Die Wahl aus der D. Trump als Sieger hervorging war demokratisch, das steht fest.

Das weiss fast jeder auf dieser Welt, auch der Australier, nur die deutsche wize.life-Nutzer nicht, weil sie nur billigste Propaganda aufsaugen kann und dadurch keinen Platz mehr fuer die Realitaet in ihrem Kopf hat.
  • 11.11.2016, 13:53 Uhr
  • 0
War es nicht - nach europäischem Verständnis ist das amerikanische Wahlsystem alles andere als demokratisch. Hillary Clinton hatte mehr Stimmen als Trump - nur das System der Wahlmänner bedeuteten seinen Sieg.
In meinen und nicht nur meinen Augen höchst undemokratisch.
Und Ihre hilflose Art der Diffamierung wird auch nichts ändern - Sie brauchen sich also nicht weiter anstrengen, solchen bullshit zu formulieren.
  • 11.11.2016, 16:30 Uhr
  • 3
  • 11.11.2016, 17:05 Uhr
  • 0
  • 11.11.2016, 20:19 Uhr
  • 0
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