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Auferstanden aus Ruinen

11.11.2016, 15:54 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Auferstanden aus Ruinen fühlen sich durch den Erfolg von Trump viele Nationalisten und spüren einen nie gekannten Rückenwind.
Wilders, Obarn, Trump, Perty, Le Pen und Co. sind die neuen Helden die von Sieg zu Sieg eilen.
Eines haben alle diese Leute gemein. Jeder für sich und alle gegen jeden. Das ist das Credo aller dieser Menschen.
USA first, Deutschland...Holland...Ungarn...Frankreich usw. zuerst.

Was werden die Folgen einer solchen Politik sein ?
Die Seperatisten und Nationalisten glauben durch diese Politik als Sieger hervor zu gehen.
Die Geschichte lehrt uns, aber das interessiert diese Leute nicht, das Abschottung immer Konflikte hervor ruft.
Im besten Fall einen Handelskrieg, im schlimmsten Fall einen heißen Krieg.
Die Träumer in den USA, Deutschland und den anderen Ländern sind blind für die Realität.
Die Globalisierung , ob man das will oder es gut findet ist Realität und unumkehrbar.
Afrika, Südamerika und vor allem Asien sind auf dem Vormarsch. Dort sind Ressoursen an Menschen, Bodenschätzen und vor allem der Wunsch und Wille auf ein besseres Leben, dem wir nichts entgegensetzen können.
Eines ist vollkommen sicher. Wir werden einen Teil unseres Wohlstands abgeben müssen. Tun wir das nicht werden wir die Verlierer der Geschichte sein.

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30 Kommentare

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Das abgeschotteste Land in Europa ist die Schweiz. Es hat den höchsten Lebensstandart und im Wettbewerbsranking liegt es auf Platz eins und es lebt seit Jahrhunderten in Frieden. Und die Bürger können per Volksabstimmung ihr Schicksal selbst bestimmen!
  • 12.11.2016, 19:35 Uhr
  • 1
Die Schweiz ist keineswegs abgeschottet. Sie hat Hunderte in vielen Jahren mit der EU ausgehandelte Handelsverträge zu beachten und muss auch in die EU-Kasse einzahlen. Außerdem muss sie die EU-Richtlinien befolgen, ohne als Nichtmitglied bei deren Festlegung mitspracheberechtigt zu sein. Und die wirklich großen Fragen werden auch nicht per Volksabstimmung entschieden.
  • 12.11.2016, 21:59 Uhr
  • 1
Die Schweiz ist nicht Mitglied der Nato, nicht Mitglied der EU und ist nicht im Euro. Erst seit 2002 ist sie in der UNO. Sie ist ein souveräner Staat, der das Recht hat, Verträge abzuschließen, so auch mit der EU. Sie trägt auch nicht zur Finanzierung der EU bei, noch übernimmt sie die Haftung für den EURO-Rettungswahn. Deutschland steht inzwischen mit einer Billionen EUR in der Haftung für ein Projekt, das nicht zu retten ist. Die EU-Haftungsregeln sind so, dass, wenn ein Staat seine Haftungssumme nicht bringen kann, die anderen Staaten für deren Haftung einztreten müssen, sprich Deutschland. >>>>>>> Der Euro wird auseinanderfliegen, wenn Deutschland nicht mit allem haftet, was es hat<<<<<<<<
Das sagt der US-Ökonom Paul Krugmann. Warum sagt man den Menschen hier nicht die Wahrheit. Was ist, wenn Italien nach einem gescheiterten Referendum austritt, was ist, wenn Le Penn in Frankreich nach der Präsidentenwahl aus der EU austritt? Dann bleibt alles an Deutschland hängen. Die Aufblähung der Geldmenge durch das OMT-Programm und Draghi zerstört doch jede Grundlage einer Währung. Wie kann das alles enden??? Die Schweiz hat seit Jahrhunderten eine stabile Währung. Übrigens ist auch Norwegen nicht in der EU und nicht im EUR. Norwegen ist mit das prosperirende Land in Europa mit dem höchsten Lebensstandart.
  • 13.11.2016, 11:14 Uhr
  • 1
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In den Industriestaaten wächst der Widerstand gegen Ungleichheit, chaotische Finanzmärkte und übermächtige Konzerne. / Die Verlierer der Globalisierung schlagen nun ganz kräftig zurück.

Viele stellen sich die nicht unberechtigte Frage: „Ist die Wirtschaft für jeden – oder nur für ein paar Glückliche?“

Nicht jeder, der gegen TTIP und Ceta protestiert, ist ein grundsätzlicher Gegner des Freihandels oder der Globalisierung. Was die Demonstranten jedoch eint, ist die Skepsis gegenüber dem blinden Glauben, dass der Freihandel immer allen gleichermaßen nutzt. Und die Angst, dass nationale Regeln und Grundsätze geopfert werden – zum Wohl weniger Konzerne.

Nun bekommt die Bewegung Unterstützung aus einem ganz anderen Lager: Unter einem Präsidenten Trump hat TTIP kaum noch eine Chance auf Realisierung.

Gibt es den frustrierten Bürger, der Trump zum Sieg verholfen hat, auch in Deutschland? Sicher. Man muss nur auf die Straße gehen und hinhören.

Ich habe den Eindruck, „Keiner scheint irgendetwas ändern zu wollen“, „Stattdessen graben sie das Loch, in dem wir sitzen, immer tiefer.“
  • 12.11.2016, 08:08 Uhr
  • 1
TTIP und Ceta sind genau das Gegenteil eines freien Handels.
Es ist Protektionismus des Transatlantischen Handels, der Rest der Welt soll ausgesperrt werden.
  • 12.11.2016, 08:57 Uhr
  • 0
Du sprichst von der "Globalisierung" da sind solche Verträge nötig, und die frustrierten Bürger haben erkannt, dass diese Form nicht geeignet ist. Weil Politiker nicht mehr hinhören passiert so etwas.

Wir werden in Europa ähnliches wie jetzt in USA erleben, ob es gut sein wird werden wir dann in ein paar Jahren sehen.
  • 12.11.2016, 09:01 Uhr
  • 1
"da sind solche Verträge nötig"
Warum ?
  • 12.11.2016, 09:05 Uhr
  • 0
Dann denke mal nach, jedoch nicht die Form die nur die Industrie will und das muß sich ändern. Globalisierung mal einfach so als Schlagwort funktioniert nicht.
  • 12.11.2016, 09:12 Uhr
  • 2
Ich habe nachgedacht. Aber vielleicht hast Du Argumente die ich noch nicht kenne.
  • 12.11.2016, 09:18 Uhr
  • 0
Handelsverträge sind notwendig! Folgende Gründe:
Einheitliche Ein- und Ausfuhrzölle, denn sonst schützt jedes Land die Industrie, die nicht wettbewerbsfähig ist.
Übereinkommen über Umweltstandards, denn sonst bestimmt jedes Land sie selber und der Schwächere unterliegt. Folge: Die Industrie müsste für jedes Land gesonderte Maschinen herstellen.
Verbindliche Rechtsnormen, um Probleme gerichtlich zu lösen.
Das sind nur 3 Beispiele, die aber zeigen, dass ohne Verträge die einzelnen Firmen allein gelassen werden. Sie müssten einzeln mit ihren Abnehmern und deren Regierungen verhandeln, was praktisch nicht möglich ist.
  • 12.11.2016, 13:15 Uhr
  • 0
"Sie müssten einzeln mit ihren Abnehmern und deren Regierungen verhandeln, was praktisch nicht möglich ist."

Ja nee, ist klar. Darum gibt es auch bis zum heutigen Tag kein Handel über Ländergrenzen hinweg.
  • 12.11.2016, 13:17 Uhr
  • 0
Rolf, und was ist mit den Handelsverträgen innerhalb der EU, Kanadas und Z. B. Chinas? Zwischen den Ministerien Deutschlands und Chinas wurden unter anderem zu Elektromobilität, Normung, Bauwesen und Biowissenschaft, zur Förderung gegenseitiger Investitionen sowie zu verstärkter kultureller Zusammenarbeit Verträge abgeschlossen. Bei China ist das ein erster Schritt, da viele Firmen noch nicht wettbewerbsfähig sind und somit geschützt werden.
Deshalb passt Deine Ironie nicht!
  • 12.11.2016, 13:29 Uhr
  • 0
Die von die angeführten Verträge haben nichts mit Verträgen wie TTIP oder Ceta zu tun.
Um es mal ganz einfach zu sagen. Die bisherigen Handelsverträge besagen dass Waren und Leistungen den Gesetzen der jeweiligen Länder unterworfen sind.
D.h. Wenn hier in Deutschland z.B. bestimmte Grenzwerte für Schadstoffe existieren dann sind Importe daran gebunden, egal woher sie kommen.
Bei TTIP werden neue Grenzwerte verhandelt. Da kann es passieren das Stoffe die bisher bei uns verboten sind in Zukunft zugelassen werden.
  • 12.11.2016, 13:36 Uhr
  • 0
Wie weit habt Ihr Schlaumeier Euch eigentlich mit den Details von TTIP und CETA beschäftigt? Wer bei solchen Themen seriös zwischen Pro und Contra entscheiden wollte, müsste eigentlich zuvor eine Woche Urlaub nehmen. Habt Ihr soviel Zeit aufgewendet, um Euch wirklich sachkundig zu machen?
  • 12.11.2016, 21:54 Uhr
  • 1
Udo, Du mußt nicht den ganzen Vertrag durcharbeiten, selbst wenn Du an dieses "Geheimpapier" herankommst. Einige Auszüge und ich rede hier nicht von der Chlor-Hysterie" sind selbst erklärend und zeigen, das große Wirtschaftsunternehmen geltendes Recht aushebeln wollen.

Warum wird in Hinterzimmern geheim verhandelt, bestimmt nicht, weil es ein seriöses Vertragswerk ist.

Also ab in die Tonne uns alles in der Öffentlichkeit auf NEUBEGINN.
  • 13.11.2016, 07:40 Uhr
  • 0
Rolf, "Die von Dir angeführten Verträge haben nichts mit Verträgen wie TTIP oder Ceta zu tun".
Ich erwähnte auch Kanada. Der Vertrag zwischen der EU und Kanada heißt doch wohl CETA!
  • 13.11.2016, 08:59 Uhr
  • 0
LOEY, warum wählen wir eigentlich Regierungen, wenn wir ihnen nicht zugestehen wollen, dass sie mit ihrem Sachverstand Verträge aushandeln?
Wenn alles "auf der Strasse" verhandelt würde und jeder würde mitquatschen, dann gibt es keine Verträge mehr zwischen den Staaten. Wir hätten nur noch Chaos!
  • 13.11.2016, 09:04 Uhr
  • 0
Na, dem ist wohl nicht so, USA hat es gezeigt, dass das sogenannte Volk die Schnauze voll hat und nicht nur in USA.

Vom Verhandeln auf der Straße habe ich nicht gesprochen ich sprach von Geheimverhandlungen in Hinterzimmern, selbst die Abgeordneten der EU und aller beteiligten Länder wurden nicht informiert!

Das soll also Demokratie und Freiheit sein, oder habe ich was übersehen?
  • 13.11.2016, 09:10 Uhr
  • 0
@Digger
"Ich erwähnte auch Kanada."
Es gibt keinen rechtswirksamen Vertrag Namens Ceta zwischen Europa und Kanada, ich bezog mich auf gültige Verträge.

Du fragst warum wir der Regierung nicht zutrauen...."dass sie mit ihrem Sachverstand Verträge aushandeln?"

Die Antwort ist so ergreifend einfach.
Weil die Regierung garnicht an den Verhandlungen beteiligt ist.

Ausgehandelt werden die Verträge durch EU-Kommissare und sog. Experten, besser gesagt Lobbyisten.
  • 13.11.2016, 09:16 Uhr
  • 0
Das ist ja das was ich meine
  • 13.11.2016, 09:25 Uhr
  • 0
Im Auftrage der europäischen Regierungen. Oder glaubt ihr im Ernst, dass die einzelnen Regierungschefs oder deren Minister es besser könnten?
  • 13.11.2016, 10:59 Uhr
  • 0
@Digger
Merkst Du nicht dass Du dir selbst widersprichst.

Zuerst:
" warum wählen wir eigentlich Regierungen, wenn wir ihnen nicht zugestehen wollen, dass sie mit ihrem Sachverstand Verträge aushandeln?"
Dann:
"Oder glaubt ihr im Ernst, dass die einzelnen Regierungschefs oder deren Minister es besser könnten? "

Im ersten Satz gestehst Du ihnen Sachvestand zu, im zweiten sprichst Du ihnen den ab.
  • 13.11.2016, 11:03 Uhr
  • 0
Jetzt wird es spitzfindig! Aus meinen Formulierungen kannst Du nur ablesen, dass ich die EU-Kommissare und die EU-Regierungen als gleichwertig ansehe, also mit gleicher Kompetenz für Verhandlungen.
  • 13.11.2016, 11:16 Uhr
  • 0
Der ganze Vertragswust ist nur Lobbyisten gesteuert und das hat unter Anderem auch zu dem Ergebnis in den USA geführt.

...und das ist gut so.
  • 13.11.2016, 11:17 Uhr
  • 0
Jetzt wird Donald Duck (Trump) sowieso alles ändern, deshalb glaube ich ist diese Unterhaltung Schnee von gestern.
  • 13.11.2016, 11:52 Uhr
  • 1
Wer sind denn eigentlich die hier ständig erwähnten Verlierer der Globalisierung?
Wir haben 2,3 Millionen Arbeitssuchende/Arbeitslose.
1 Million wegen Alter, Krankheit, Dummheit, fehlender Motivation, etc. nicht vermittelbare Langzeitarbeitslose.
6,1 Millionen (aus welchen Gründen auch immer) Hartz IV-Empfänger.
6,8 Millionen Überschuldete (die nicht wirtschaften können).
Sind das die Abgehängten bzw. Globalisierungsverlierer?
  • 13.11.2016, 20:20 Uhr
  • 1
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Sehr geehrter Herr Neu,
sie fragen Herr Neu was wir entgegensetzen können? Ich würde sagen unseren Verstand und unser Können. Wir sind noch nicht am Ende der Fahnenstange mit unserem Wissen und wir können sehr gut organisieren. Das sind Dinge, die viele erst lernen müssen, bis sie unsere Wissensstand erreicht haben.
  • 11.11.2016, 23:46 Uhr
  • 2
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Deutschland ist das einflussreichste und renommierteste Land der EU und ein Magnet für Investoren aus aller Welt, die Wirtschaft 'brummt' und wir haben die niedrigste Arbeitslosenzahl seit 25 Jahren, Deutschland ist aufgrund seiner Exportorientierung (1.220 Milliarden Euro im laufenden Jahr) der größte Nutznießer von offenen Grenzen, Zollfreiheit und dem Wegfall von nationalen Zulassungsprüfungen innerhalb der EU und von dem Wegfall von Wechselkursen innerhalb der Eurozone, Deutschland ist ein beliebtes Urlaubsland für Millionen Menschen aus der ganzen Welt, seit 70 Jahren leben wir in Frieden und mit uns seit Jahrhunderten die erste Generation, die nicht in einem Krieg verheizt wurde, WAS HABEN DIE LEUTE EIGENTLICH ALLE ZU MECKERN?
  • 11.11.2016, 21:41 Uhr
  • 5
  • 11.11.2016, 21:59 Uhr
  • 0
Was hat das mit Meckern zu tun?

Der Feind des "Guten" ist nun mal das "Bessere" und nicht die Selbstbeweihräucherung und das Ausruhen auf einigen verwelkten Lorbeeren.
  • 12.11.2016, 09:04 Uhr
  • 2
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