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Terroristen im Vorfeld erkennen: Elektronisches Einreiseerlaubnissystem für Europa gefordert

News Team
13.11.2016, 07:54 Uhr
Beitrag von News Team

Frankreichs Ministerpräsident Manuel Valls fordert im Kampf gegen den islamistischen Terrorismus ein elektronisches Einreiseerlaubnissystem in Europa nach Vorbild der Vereinigten Staaten.

In eine Gastbeitrag für die "Welt" anlässlich des Jahrestags der Anschläge von Paris am 13. November 2015 schreibt Valls:

Wir müssen noch weiter gehen, indem wir uns, wie es die USA getan haben, mit einem europäischen Einreisegenehmigungssystem (Esta) ausstatten, um sämtliche Sicherheitskontrollen vor der Abreise durchführen zu können.

Auch die Bewegungen innerhalb der EU müssten streng geregelt werden, erklärt Valls. Hierbei gehe es um Einzelpersonen - dies sei der Zweck des "Passenger Name Record"-Mechanismus, mit dem sich Reisen verfolgen ließen, einschließlich bei Flügen innerhalb Europas.

Forderung nach europäischen Streitkräften


Mit Blick auf die militärische Zusammenarbeit in der EU schreibt Valls:

Verantwortung zu übernehmen bedeutet auch, europäische Streitkräfte aufzubauen, die sofort mobilisierbar und strategisch völlig autonom sind.

Dies sei der Zweck des europäischen Sicherheits- und Verteidigungsfonds, den die Kommission demnächst vorschlagen werde.

Außerdem muss jedes Land seinen Verteidigungsaufwand erhöhen, indem es ihm mindestens zwei Prozent seines BIP widmet. Dieses Ziel ist kein Glaubenssatz, es ist die Bedingung, um sämtlichen Bedrohungen begegnen und in der Staatengemeinschaft Einfluss ausüben zu können.

In Verteidigungsangelegenheiten dürfe es keinen "blinden Passagier" mehr geben.

Wir sitzen alle im selben Boot.

"Neue Sicherheitskultur in Europa"


Der französische Regierungschef fordert zudem, dass die EU eine "neue Sicherheitskultur" entwicklen müsse, "neue Reflexe, um die Bedrohung gänzlich in unseren Alltag zu integrieren".

Alle Bürger müssten für die Sicherheit aktiv werden, "indem sie sich in Erster Hilfe ausbilden lassen, indem sie sich die Verhaltensregeln im Fall eines Attentats einprägen oder indem sie einen Teil ihrer Freizeit im Dienst der Sicherheits- und Verteidigungskräfte verbringen."

In Frankreich würde dies derzeit etabliert, "und meine Mitbürger reagieren darauf mit wahrer Begeisterung, worüber ich mich freue".

Wer weiß, was Kreide kann, führt ab sofort ein besseres Leben!

24 Kommentare

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na klar...der Terrorist hat ja auch auf der Stirn geschrieben das er einer ist
  • 13.11.2016, 12:41 Uhr
  • 1
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Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.
Nur mal So. Aus der WZ.
Der Gesuchte spielt in den Berichten des Verfassungsschutzes immer wieder eine Rolle. Im niedersächsischen Landtag gab’s sagar eine Anfrage zum Thema „Wanderimame“ – Hassprediger, die als „Stargäste“ in fragwürdigen Moscheen auftreten.
Abu Walaa ( Anwerber des IS)
  • 13.11.2016, 12:12 Uhr
  • 1
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Viel zu spät ...
  • 13.11.2016, 11:37 Uhr
  • 5
Unsere Regierung wir erst wach, wenn die Welt schon untergegangen ist
  • 13.11.2016, 11:49 Uhr
  • 3
Und dann noch nicht mal ...
  • 13.11.2016, 12:53 Uhr
  • 0
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http://up.picr.de/24211101uf.jpg

Oh, die haben auch vergessen sich elektronisch zu registrieren
  • 13.11.2016, 11:17 Uhr
  • 2
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Die Forderungen der französischen Regierung klingen allzusehr nach Hysterie - was jedoch angesichts der besonderen Verhältnisse in Frankreich verständlich ist. Aber Hysterie ist nie ein guter Ratgeber, weil sie meistens zu Überreaktionen führt. Es gilt eher, kühlen Kopf zu bewahren, sich nicht von Angst- oder Hassgefühlen treiben zu lassen, und die Schritte zu unternehmen, die am besten geeignet sind, Probleme richtig zu bewerten und zu lösen.
Es wäre zu begrüßen, wenn die Staaten der EU bald wieder zu mehr Einigkeit und zu gemeinsamen Maßnahmen zurückfinden könnten.
  • 13.11.2016, 11:14 Uhr
  • 4
Ich halte das nicht für Hysterie, sondern für gesunde Vorsicht, es ist eher D, das noch naiv und ahnungslos das Böse in der Welt bestaunt.
Ansonsten stimme ich weitgehend mit Deinem Standpunkt über1.
  • 13.11.2016, 12:43 Uhr
  • 1
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Hier kann doch jeder Jahrelang in Deutschland rumlaufen ohne kontrolliert zu werden.
Wann mussten wir uns das letzte mal ausweisen bei der Einreise auf dem Flughafen?
Schreibtisch- Theorie- Spielchen bringen nix , außer das wir uns Verar...t fühlen.
  • 13.11.2016, 11:11 Uhr
  • 6
ich musste bislang immer meinen Ausweis zeigen am Flughafen
  • 13.11.2016, 13:16 Uhr
  • 0
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Ich glaube nicht, dass sich das durchsetzen lässt
  • 13.11.2016, 11:05 Uhr
  • 2
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Was - nun, wann, wer, wie.... jetzt verliere ich den Laufbandüberblick...
  • 13.11.2016, 10:40 Uhr
  • 1
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sorry, da muss ich nun doch mal nachfragen:

die zweite laufbandinfo mit fast demselben thema???

welcher studie soll das dienen??
oder
wer soll da für wen eine zus.gestellte erkenntnis von den meinungen/kommentare heraus ziehen??
  • 13.11.2016, 10:22 Uhr
  • 0
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