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Er wird es immer wieder tun

Er wird es immer wieder tun

13.11.2016, 13:27 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Er wird es immer wieder tun! Ein Satz, den man häufig im Zusammenhang mit Zukunftsprognosen für straffällige Menschen und insbesondere für Triebtäter hört. Die Motive der Täter mögen noch so unterschiedlich sein, sehr häufig gehört dazu jedenfalls die Machtausübung. Mag ein Straftäter auch noch so viele, im materiellen Bereich angesiedelte Beweggründe haben, die Verlockung für den – nach eigenem Empfinden – Zukurzgekommenen, vom Leben benachteiligten, gewaltsam zu nehmen, was er begehrt, ist immer auch ein Beweggrund. Hier findet er die Möglichkeit, Macht auszuüben und vom Ohnmacht empfindenden Abgehängten zu den Mächtigen aufzusteigen, die ganz nach Gusto, haben können, was ihnen gefällt.

Für den neuen amerikanischen Präsidenten scheiden solche Beweggründe sicher aus. Ein reichliches Erbe hat ihn einen finanziellen Status erreichen lassen, der ihm ermöglicht, nahezu alles zu kaufen, wonach ihm der Sinn steht. Diese finanzielle „Potenz“ ermöglicht gleichzeitig die fast unbegrenzte Möglichkeit zur Ausübung von Macht.

Auf Dauer wird Macht jedoch nur dann als wirkliche Macht empfunden, wenn sie dem Mächtigen ermöglicht, andere dazu zu zwingen, etwas zu tun oder zu erdulden, was diese sonst nicht getan oder hingenommen hätten. Macht hat also der, der den eigenen Willen gegen den eines anderen durchsetzen kann. (Heckhausens Beschreibung der Macht 1989, S. 361f)

Im Falle der Unternehmensführung treffen sich Motivbasis des Mächtigen und die des Beherrschten zunächst auf einer ausgeglichenen Ebene. Der Mächtige benötigt den anderen für den Aufbau seines Unternehmens, für die Mehrung seines Einkommens, zur Vergrößerung seines Einflussbereiches. Der Andere sieht hier die Möglichkeit, seinen Lebensunterhalt zu erarbeiten und ein ausreichendes Einkommen zu sichern. Diese Situation bringt für den Mächtigen auf Dauer keinen weiteren Machtzuwachs. Solange die Ziele beider im Einklang sind, kommt es zu keiner Machthandlung. Obwohl der Mächtige in diesem Beispiel viel Macht hat, fehlt im das Machtmotiv um seine Macht zur Geltung zu bringen.

In diesem Stadium beginnt sich bei Trump die Eigenschaft des Triebtäters herauszukristallisieren. Einem Triebtäter geht es immer darum, seine Macht zur Geltung zu bringen. Nicht die Macht zu haben, ist der Punkt an dem der Triebtäter seine Bedürfnisse befriedigt sieht, sondern die Ausübung der Macht.

Der unkontrollierte Drang seine Macht auszuleben ist es, der ihn zu seinen Handlungen treibt.

Allein die öffentlich gewordenen Fälle des Machtmissbrauchs, in denen Trump als Herrscher seines Firmenimperiums zeigt, dass es nur noch darum geht, anderen seinen Willen gegen ihren eigenen Willen aufzuzwingen, zeigen diese alarmierende Entwicklung deutlich auf.

Wie jeder Süchtige unterliegt auch Trump dem Zwang zur Dosissteigerung. Mehr, deutlicher, krasser und für andere demütigender müssen seine Machthandlungen werden, um Befriedigung, jedenfalls temporär, zu bringen.

Schließlich führt der Weg hin zum offenen Tabubruch. Wer glaubt, bei Trumps sexuellen Übergriffen handele es sich auch nur ansatzweise um die Befriedigung seines Sexulatriebs, der verkennt die Möglichkeiten, die Reichtum gerade für die Befriedigung solcher Bedürfnisse bieten.

Der Griff in den Schritt fremder Frauen und zwar gegen ihren Willen, bietet ihm die Möglichkeit, durch einen Tabubruch der Sucht zur Machtausübung eine weitere Dimension zu öffnen. Nicht die Berührung der Geschlechtsteile fremder Frauen bringt den Kitzel, sondern die Machtausübung in einem ganz intimen, persönlichen Bereich, der allgemein mit einem unausgesprochenen, aber selbstverständlichen Tabu belegt, ist.

Wie lässt sich das noch steigern? Wenn man den Berichten Glauben schenkt, ist auch der nächste Schritt zur Unterwerfung anderer Menschen durch den gewaltsamen Einbruch in ihre Intimsphäre längst geschehen; Vergewaltigungen in und außerhalb seiner ehelichen Beziehung längst schon hinter seiner Sucht nach Steigerung zurückgeblieben.
Nun liegt auch das nächste Ziel, die nächste Möglichkeit eine höhere Ebene der Machtausübung zu erreichen, hinter ihm. Eine ganze Nation und indirekt die ganze Welt sind seinem Zugriff zur Ausübung unkontrollierter Machthandlungen ausgeliefert. Einige dieser Machthandlungen wurden schon während des Wahlkampfs angekündigt und schon die ersten Schritte nach der gewonnenen Wahl zeigen, dass er gewillt ist, sie auch durchzuführen.

Trump greift der Erde in den Schritt


Damit kann er einen Tabubruch begehen, der beispiellos in seinem Ausmaß dazu geeignet ist, der gesamten Welt seinen Willen aufzuzwingen. Seine Ankündigung, das Pariser Klimaabkommen nicht zu beachten, setzt er nun zielstrebig in die Tat um. Für Trump ist sind Klimabedrohung und Klimawandel schlichtweg eine Erfindung. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Obama, der hier eine der größten Bedrohungen für die Menschheit sieht. Schon die Ankündigung, solche Vereinbarungen schlicht zu ignorieren, erzeugt bei Schwellenländern und Ländern wie China das gefühlte Recht, sich nicht weiter um Klimaschutzbelange kümmern zu müssen, wenn schon die Weltmacht USA sich salopp darüber hinwegsetzt.

Nun hat er mit Myron Ebell vom rechtskonservativen Competitive Enterprise Institute, ausgerechnet jemanden für die Regelung der Umweltschutzbelange als Verantwortlichen benannt, der schon bisher auch dadurch von sich Reden machte, dass er den Klimawandel zu einem Hingespinst erklärte. Trump kann zudem, zusammen mit dem Kongress, einen industriefreundlichen Richter auf den vakanten Platz des neunten Richters am Obersten Gericht installieren, so dass der juristische Weg für Umweltschützer, sein Vorhaben zu stoppen, voraussichtlich keine großen Erfolgsaussichten mehr bietet. Durch die bestätigte Mehrheit der Republikaner in Senat und Kongress, ist das System von Checks and Balances, also die gegenseitige Kontrolle der Verfassungsorgane der Vereinigten Staaten weitgehend ausgehebelt.

Wer glaubt, Trump träfe diese Entscheidung, die Gefahr für unser Klima und damit für die gesamte Menschheit komplett zu ignorieren, aufgrund des Einflusses der profitorientierten Lobby großer Industrieunternehmen, der irrt. Trump ist Geschäftsmann genug um zu wissen, dass es sich gerade bei Umwelt- und Klimaschutz um einen Multimilliarden Dollar Markt handelt. Den Klimaschutz aktiv umzusetzen und voranzutreiben, so wie Obama das mit verschiedenen Gesetzesinitiativen in Gang gesetzt hat, ist kein Verlustgeschäft. Ganz im Gegenteil bietet gerade dieser Bereich enormes Potenzial für technische Entwicklungen und Problemlösungen, die einen weltweiten Markt finden könnten. Ginge es Trump um die Stärkung der heimischen Wirtschaft, wäre gerade hier die Möglichkeit, einen zukunftsweisenden Strukturwandel in Gang zu setzen.

Trump tut was er tut, weil er es kann,


weil er Machthandlungen gegen weltweite Bedenken und Proteste durchsetzen kann! Dass er mit diesem Schritt die Zukunft der Menschheit für einen sehr langen Zeitraum unabsehbar zum Schlechten verändern kann, macht für ihn den Reiz solcher Pläne aus.

Seine Äußerungen hinsichtlich des Einsatzes atomarer Waffen zeigen ganz genau, wie dieser Mensch tickt. Seine Frage, wozu man Atomwaffen habe, wenn man nicht gewillt sei, sie auch einzusetzen, zeigt minutiös seine Denkweise. Etwas für die überwältigende Mehrheit der Menschen auf diesem Planeten Undenkbares, bietet sich für ihn an, es in Erwägung zu ziehen. Weil er es kann und weil er seinen Willen auch in dieser Hinsicht allen Menschen aufzwingen kann.
Die Machthandlung selbst ist in seiner Vorstellung vollkommen abseits jeglicher moralischen Überlegung angesiedelt. So wie jeder Triebtäter bereit ist, das – im Rahmen seiner Möglichkeiten – Undenkbare zu tun, so ist auch Trump bar jegliches inneren ausgleichenden Gegengewichts, das ihn davon abhalten könnte, seine Macht zur Geltung zu bringen.

Die Menschheit steht vor dem Problem, dass die mächtigste Nation dieser Welt einem Menschen Zugang zu allen Hebeln der Macht gegeben hat, der von seinem unkontrollierten Zwang zur Ausübung dieser Macht um jeden Preis getrieben ist. Er wird es immer wieder tun!

Foto: Wikimedia Commons

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26 Kommentare

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Vielen Dank für diesen, aus meiner Sicht, absolut notwendigen und hervorragenden Beitrag, Gert!
Deine Ausführungen zur eigentlichen Motivation von Trump empfinde ich als klar formuliert und auf den Punkt gebracht.

Bei dem Thema Macht, bzw. Trumps bisher gezeigten grenzverletzenden Machtmissbräuchen auf sozialen, wie kulturellen Ebenen - im Persönlichen als auch im gesellschaftlich Übergeordneten -, wird deutlich, dass er eine immer „höhere Dosis“ der Erniedrigung Anderer benötigt. In Deinem Artikel wurde dieser Umstand treffend herausgearbeitet.

Er ist in meinen Augen ein narzistischer Psychopath auf Droge, der zudem ein geschickter Manipulator bei Begegnungen mit, aus seiner Sicht, seines Gleichen ist.
Erich Fromm hat Personen wie ihn sehr detailliert in seinem Buch „Die Anatomie der menschlichen Destruktivität“ beschrieben.

An anderer Stelle bei WL habe ich in Bezug auf Trump folgenden Wunsch geäußert:
Das Trumpeltier möge vor einer möglichen Umsetzung seiner vermutlich noch im Zaum gehaltenen Gedanken und Absichten, jedwede Konsequenz seiner angestrebten Ziele am eigenen Laibe erfahren.
Menschen die solcherart schwelgen in der eigenen Selbstverherrlichung, darf eine Verantwortung, wie sie dem angestrebten Amte inne ist, nicht übertragen werden ohne das vorherige eigene Erleben der verkündeten Absichten.

Ich persönlich werde jedes Mal bei seinem Anblick von einem Gefühl heimgesucht, welches ich lediglich mit undefinierbarer Furcht beschreiben kann.
Und dabei bin ich im Herzen eigentlich gar nicht so furchtsam.
  • 14.11.2016, 23:28 Uhr
  • 3
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nun lassen wir ihn erstmal machen dann sehen wir ob er nur ein Sprücheklopper ist
  • 14.11.2016, 15:27 Uhr
  • 0
Er ist ein Irrer ohne Moral und Gewissen, die lässt man nicht erst mal machen. Das Motto, die Feuerwehr können wir immer noch rufen, greift nicht bei jemand, der schwer bewaffnet ist.
  • 14.11.2016, 16:26 Uhr
  • 2
Schön wäre es, aber unwahrscheinlich ist es, dass Trump
nur ein "Sprücheklopper" ist, den man erst mal "machen
lassen" könne - aber wie soll man einen Wahnsinnigen
stoppen, dem so viele offensichtlich "Ahnungslose" so
viel Macht in die Hand gegeben haben? Da haben wohl
in Amerika nur wenige was von der deutschen Geschichte
mitbekommen ...
  • 19.03.2017, 17:09 Uhr
  • 1
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@ Helga K.
Sehr gut erkannt!
Er hat der Elite und dem ganzen duemmlichen, neoliberalen Polit-Clan in Berlin gleich mit in den Schritt gegriffen.
Die sind aber alles andere, als die Welt, auch wenn diese abgehobenen Konsorten das gerne glauben.

Sie stehen noch unter Schock, weil sie ihren Schulterklopfer mit Friedensnobelpreis verloren haben, der fuer sie das heilige Navigationssystem war.

Dass dieses Navigationssystem aber so falsch programmiert war, dass es mitten auf der Bruecke "jetzt links Abbiegen" vorgab, haben diese Schwachkoepfe nicht gepeilt.

Sie sind links abgebogen und wissen nun nicht ob sie der neue Praesident unten auffangen wird.
Wenn ich Trump waere, wuerde ich diesem Besserwisservoelkchen Germany, erst mal eine harte Landung unter der Bruecke goennen und erst die Hand reichen, wenn sie sich politisch wieder anstaendig sortiert haben.

Es ist ja nicht mehr so lange bis zur naechsten Chance.
  • 14.11.2016, 11:09 Uhr
  • 2
Hier wurde ein Kommentar aufgrund eines Verstoßes gegen die Nutzungsbedingungen gelöscht.
Diese Ausdrucksweise passt zu Ihnen.
  • 14.11.2016, 17:09 Uhr
  • 1
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Sehr geehrter Herr Kampsmann,
immer wieder zu unken was kommen könnte, wird der Sache nicht gerecht.
Amerika hat zwischenzeitlich gewählt und wir Deutschen sollten Mr. Trump genauso wie jedem anderen Präsidenten, die 100 Tage Schonzeit gewähren damit er Zeit hat seinen Stab vorzustellen. Mister Trump regiert ja nicht allein, Ihn zu beurteilen halte ich verfrüht. Zur Erinnerung auch ein Ronald Reagan war kein Politiker, sondern Schauspieler und er war nicht der schlechteste Präsident. Unsere deutschen Politiker haben sich vor und nach der Wahl von Mr. Trump nicht mit Ruhm bekleckert. Unsere Kanzlerin glaubte Ihn belehren zu müssen, da Frage ich mich, wieso hat sie sich nicht an Spielregeln der Demokratie gehalten im Jahre 2015? Bei anderen predigen und selbst das Gegenteil tun, da sind doch wirklich echte Demokraten. Aber die Mehrheit der Deutschen sind anscheinend so verblödet, daß sie dieses gar nicht mehr bemerken und im TV noch Lob hudeln. Ist das unsere politische und journalistische Elite? Zuerst vollmundig auftreten, dann den Schwanz einziehen und ab zutauchen, an statt sich zu entschuldigen und zu gratulieren wie es sich für Verlierer gehört.
  • 13.11.2016, 15:39 Uhr
  • 5
Sehr richtig Peter, das sehe ich auch so. Ich kenne auch andere Reden von Trum, die bewundernswert sind. Man kann sich ja im Netz informieren heutzutage; und muss nicht nur der Lübenpresse Glauben schenken, die ja alles versucht hat die griminellste Frau der Welt an die macht zu bringen. Gott sei Dank ermittelt ja der CIA gegen sie, diese größte Kriegstreiberin der Welt und aller Zeiten.
Die Amerikaner wollen einen anderen Kurs fahren. Und das haben sie mit ihrer Wahl kund getan. Das sollten die Deutschen mal überdenken. Die Zeiten der Kriege muss endlich beendet werden. Die Zeit der LIEBE ist gekommen.
Wenn der Mensch endlich dazu bereit ist, den anderen zu respektieren, mit all seinen Fehlern und Schwächen, mit all seinen guten Seiten, dann kann es keinen Krieg mehr geben.
Jeder ist anders und das ist gut so. Wir sind alle Individuen, egel ob weiß, rot, schwarz, gelb oder jede Mischung daraus.
Was zählt ist Liebe und Respekt.
  • 13.11.2016, 18:17 Uhr
  • 0
Wenn alle Menschen an das Gute glauben, wenn der einzelne Mensch dem sogenannten Bösen keinen Raum gibt, dann bekommt das auch keine Energie.
Jeder einzelne Mensch hat eine Verpflichtung nur das Gute zu sehen, und diese Energie weiter zu geben, dann kann nichts anderes geschehen.
Diese Energie potenziert sich, und so wie die meisten Menschen denken, so wird es kommen. Also in Zukunft nur an das Gute glauben, an FRIEDEN und LIEBE
  • 13.11.2016, 18:21 Uhr
  • 0
Helga D., der Unterschied zwischen Dir und Trump ist, daß Mr. Trump ein Ziel hat, was Dir vollkommen abhanden gekommen ist. Wer Ziele hat und diese definiert und mit Plan verfolgt, wird es auch erreichen was er will. Ganz im gegensatz zur Kanzlerin, die nur noch wie eine Blinde durch den großen Saal irrt.
  • 14.11.2016, 16:43 Uhr
  • 1
So....jetzt sind die 100 Tage vorbei, die den Usern hier um die Ohren gehauen wurden...und....was nu'? Wie ist euer Statement, wize.life-Nutzer , wize.life-Nutzer ???
  • 30.04.2017, 18:18 Uhr
  • 1
da wäre ich doch jetzt auch mal gespannt.....
  • 30.04.2017, 18:20 Uhr
  • 2
Hallo Reni und Karin, ich kann die Spannung von Euch nehmen.
Wenn man den Kommentaren im Deutschen TV glauben würde, müßte man annehmen,daß Mr. Trump nichts wesentliches geschafft hat. Im Gegenteil nach Meinung dieser Damen und Herren ist er bisher mit seiner Regierungsarbeit gescheitert. Die Wähler in den USA sehen es differenzierter, sie bewerten seine bisherige Arbeit für gut. Sie loben ihn für die Bombenabwurf gegen die Taliban, den Raketenbeschuß des Flughafens in Syrien und sein bisheriges Vorgehen gegen Norkorea. Sie sagen auch, daß der vom Westen so gelobte Obama Schuld sei, daß die USA zeigen mußte - was geht und was nicht. Im Vergleich mit deutschen Regierungen kann man sagen,daß Mr. Trump mehr an Engagement zeigt und reger ist - was noch nicht stimmt ist die Zusammenarbeit zwischen ihm, dem Präsident und dem US-Parlament.
  • 01.05.2017, 21:43 Uhr
  • 0
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Das in diesem Beitrag Beschriebene gibt in der Tat Anlass zu der Befürchtung, dass es so geschieht - wovor uns das Schicksal, der liebe Gott, oder wer auch immer, bewahren möge. Die Folgen wären nicht auszudenken.
Schon einmal brauchte es die Anstrengungen eines großen Teiles der Welt, um zu verhindern, dass ein von Großmachtsucht Getriebener die Welt in den Abgrund trieb. Und nun ist es ausgerechnet die Nation, die vor siebzig Jahren den größten Anteil an der Errettung der Welt vor dem Bösen hatte, welche - wie damals - unter dem Vorwand, das Gute zu wollen, das Böse bewirkt.
Ergebenheit in das unvermeidlich Geglaubte wird uns nichts nützen. Wir können nur versuchen zu verhindern, dass wir uns von dem gegenwärtigen unheilvollen Strudel mitreißen lassen, der uns mit Sicherheit ins Verderben führt, indem wir uns ihm mit aller Kraft entgegenstemmen.
  • 13.11.2016, 13:57 Uhr
  • 7
@ A.W. Mülwa
Es kann doch wohl keinem Zweifel unterliegen, dass die USA - unabhängig von eventuellen weitergehenden Machtinteressen und politischen Divergenzen - zusammen mit ihren damaligen Verbündeten die Welt von ihrem größten und gefährlichsten Verbrecher befreit haben. Wir können ihnen dafür nicht dankbar genug sein.
Wie sich die Welt danach entwickelt hat, ist eine ganz andere Geschichte.
  • 13.11.2016, 14:17 Uhr
  • 3
Mythos "Befreiung vom Bösen"?
Das ist ganz gewiss kein Mythos sondern, wie Friedhelm schon schrieb, Realität für die die Welt und an erster Stelle wir dankbar sind. Welche Interessen und Motive dann später z.B. bei der Wiederbewaffnung Deutschlands eine Rolle spielten, steht auf einem ganz anderen Blatt.
  • 13.11.2016, 14:44 Uhr
  • 2
Wer die "Befreiung vom Bösen" als Mythos bezeichnet,welches dazu dienen soll, das 'eigentliche Ziel' zu verdecken, setzt sich dem Verdacht aus, dass er einem anderen Mythos nachtrauert - dem 'Mythus des 20. Jahrhunderts' von Alfred Rosenberg, in welchem er 'Das kommende Reich' ankündigt.
  • 13.11.2016, 15:08 Uhr
  • 5
Ein Eidgenosse, ein Kosmopolit, und ein Polyglotter dazu !
Alle Achtung also!
Ich kann zwar nicht mit ganz so vielen Idiomen aufwarten, und die Beilspiele sind sicher auch - wenigstens dem Sinne nach - verständlich.
Was die Sprachrichtigkeit, also die Korrektheit in Ausdruck und Grammatik, angeht, ist das einschränkende Adverb 'einigermaßen' durchaus hier und da angebracht.

Noch eine Anmerkung zum Inhaltlichen:
Über die Motive der Schweizer Grenzpolizei, jüdischen Flüchtlingen den Grenzübertritt zu verwehren, die versuchten, ihr Leben vor den Nazischergen zu retten, kann ich aus eigener Anschauung nichts sagen. Da bin ich auf Zeugenberichte angewiesen, die natürlich interessengesteuert sein können. Welche unrühmliche Rolle die Schweiz auch sonst noch gespielt haben mag, hast Du selbst erwähnt. Dass Geld und Profit auch für schweizer Banken mehr Bedeutung haben als die Moral, das kann man heute in den Finanzjournalen nachlesen.
Ich möchte kein 'Eidgenossen-Bashing' betreiben, Doch lasse ich mir auch nicht unwidersprochen vorwerfen, ich missachte die Fakten zugunsten einer Ideologie. Du bist es doch, der - unbewiesen - den USA unlautere Motive bei der sehr opferreichen Befreiung Europas vom Nazijoch unterstellt. Mir dies als "kleine Lektion eines unabhängig denkenden Demokraten" zu präsentieren, finde ich - ehrlich gesagt - ziemlich anmaßend.
  • 13.11.2016, 16:39 Uhr
  • 3
Wehrwille? Nennt man Neutralität neuerdings so? Seltsames Geschichtsbild übrigens, in dem der Verbündete Deutschlands und der Überfall auf Pearl Harbour gar keine Rolle spielen.
  • 13.11.2016, 16:43 Uhr
  • 0
почему вы пишете по-русски?
является новым официальным языком?
  • 13.11.2016, 20:06 Uhr
  • 0
@ U. Lu.
Da muss ich leider passen, denn Russisch beherrsche ich leider nicht. Ich wäre für die deutsche Übersetzung dankbar.
  • 13.11.2016, 20:12 Uhr
  • 0
das war an Mülwa gerichtet.....warum er russisch schreibt? Ob es unsere neue Amtssprache ist?
  • 13.11.2016, 20:13 Uhr
  • 0
Vielleicht in seinem Kanton? Wer weiß ?
  • 13.11.2016, 20:15 Uhr
  • 0
Ja, warum nicht? Den Schweizern Russisch beibringen! Na, ich glaub, das wird nichts
  • 13.11.2016, 20:19 Uhr
  • 0
Russisch mit schwyzerdütschem Akzent? - könnte doch reizvoll sein, oder? ´- Gruezi ! Как дела? --oder so ähnlich.
  • 13.11.2016, 20:32 Uhr
  • 0
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