wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
Althusmann fordert von Merkel Korrekturen in der Flüchtlingspolitik

Althusmann fordert von Merkel Korrekturen in der Flüchtlingspolitik

News Team
23.11.2016, 08:58 Uhr
Beitrag von News Team

Niedersachsens designierter CDU-Landesvorsitzender Bernd Althusmann will seiner Partei ein "erkennbar konservatives Profil“ verleihen. Dazu gehörten

eine klare Ansprache der Sicherheitslage in Deutschland und eine klare Ausrichtung an der sozialen Marktwirtschaft,

sagte Althusmann im Interview der "Welt". "Wir dürfen diese großen Themen nicht über diesem oder jenem Kleinklein aus den Augen verlieren", sagte Althusmann. Auch eine starke Industriepolitik und eine vernünftige Klimapolitik gehörten zum Profil der Union.

Der Christdemokrat verband die Ankündigung von Angela Merkel, erneut als Kanzlerkandidatin der CDU in den Bundestagswahlkampf zu ziehen, mit der Hoffnung auf Korrekturen bei der Flüchtlingspolitik. Er glaube, dass Merkel "eine weitere Amtszeit auch dazu nutzen wird, Entscheidungen, die vielleicht gut gemeint waren, deren praktische Umsetzung aber nicht so gelaufen ist, wie man sich das gewünscht hätte, an der einen oder anderen Stelle zu korrigieren“. Im Wahlkampf werde es der Union gelingen müssen, "glaubhaft zu erklären, dass niemand zurückgelassen wird. Dass wir – auch bei der Integration von Flüchtlingen – keine Politik betreiben, die zulasten der deutschen Bevölkerung geht."

Die Niedersachsen-CDU wählt am kommenden Samstag in Hameln einen neuen Landesvorstand. Althusmann kandidiert sowohl für den Parteivorsitz als auch für das Amt des Spitzenkandidaten bei der Landtagswahl 2018.

Mehr zum Thema

3 Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Herr Althusmann: "Reden ist Silber, das richtige Machen ist Gold!" Schwätzer gibt es dieser Regierung genügend, vom Hinterbänkler bis zur Spitze der Regierungsparteien. Wer in 11 Jahren Regierung die Deutschen mehr entzweit als verbunden hat, wird das auch in den nächsten 5 Jahren nicht schaffen für die deutsche Bevölkerung etwas zu bewirken. Es wäre besser gewesen, sie hätte das Feld geräumt.
  • 23.11.2016, 14:55 Uhr
  • 2
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
M.E. kommen solche Überlegungen 3 Legislaturperioden zu spät, bzw. ist ihre Glaubwürdigkeit hinsichtlich der Verwirklichung in Merkel's 4. Regierungsphase bei Null. Es ist der hilflose Versuch, konservative Wähler anzusprechen, die bisher restlos auf sämtlichen Politikfeldern und Personalentscheidungen verprellt wurden. Schaun wir mal, wer's glaubt.
  • 23.11.2016, 12:30 Uhr
  • 2
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Eine kluge Stellungnahme eines interessanten Menschen! Wann bekommt er dann einen Maulkorb?
Aber vielleicht ist auch das nichts anderes als fishing for votes.
  • 23.11.2016, 09:15 Uhr
  • 4
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.