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Zockerei der Deutschen Bank

24.11.2016, 16:01 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Ich weiß nicht, ob dies ein Thema für Seniorenbook ist, aber hier ist ein systemisches Risiko drin, dass uns alle in den Abgrund reißen kann wie 1928. Die Deutsche Bank tätigt Derivatengeschäfte für 41 Billionen EUR, sie hat aber nur ein Eigenkapital von 392 Millionen EUR bei einer Minusrendite von 10%. Bei den amerikanischen Zockern sieht es noch schlimmer aus. Es waren doch diese Derivatengeschäfte, die uns 2008 schon fast in den Abgrund gerissen haben. Dieser Abgrund konnte nur mit riesigen Milliardenbeträgen vom Steuerzahler verhindert werden. Der Normalbürger weiß nicht, welches Spiel hier gespielt wird, aber er ahnt, dass etwas nicht stimmt. Diese Finanzzockerei ist der eigentliche Grund für das dramatische Auseinanderwachsen von Arm und Reich!
Hier ein Bericht aus dem Handelsblatt
Immer, wenn an den internationalen Finanzmärkten Zweifel an der Solidität der Deutschen Bank entstehen, taucht eine Zahl auf: 47 Billionen Dollar, entsprechend 41 Billionen Euro. Das war Ende 2015 der Nominalwert des Derivategeschäfts der Deutschen Bank, also der an Terminmärkten getätigten Finanzgeschäfte. Im Jahre 2011 betrug das Nominalvolumen des Derivategeschäfts noch 75 Billionen Dollar
Handelsblatt
Bilanz Mehr Informationen: 2015 2014 2013 2012
Bilanzsumme in Mio. EUR 1.629.130,00 1.708.703,00 1.611.400,00 2.012.329,00
Eigenkapitalquote +4,15% +4,28% +3,41% +2,70%
Verschuldungsgrad +2.309,10% +2.233,56% +2.831,63% +3.598,45%
Marktkapitalisierung Mehr Informationen: 2015 2014 2013 2012
Marktkapitalisierung in Mio. EUR 31.068,12 34.461,13 35.351,15 30.627,01
Eigenkapitalrendite -10,04% +2,27% +1,21% +0,43%

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