wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
Überblick im Renten-Chaos verloren? 5 Dinge, die sich bei der Altersvorsorge ...

Überblick im Renten-Chaos verloren? 5 Dinge, die sich bei der Altersvorsorge ändern

Helmut Achatz
25.11.2016, 09:54 Uhr
Beitrag von Helmut Achatz

Es war Rentengipfel in Berlin – und herausgekommen ist wenig. Wie sieht die Zukunft der Rente in Deutschland nach diesem Gipfel aus? Die wichtigsten Neuerungen sind wohl die Verbesserungen bei der Erwerbsminderungsrente und die Angleichung von Ost- und West-Renten bis 2025.

Die Regierung hat sich am 24. November darauf geeinigt, ab 2018 die Ost-Renten stärker an das Westniveau anzugleichen – und sonst?

1. Erwerbsminderungsrente

Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten können und deswegen früher aus dem Job aussteigen, bekommen Erwerbsminderungsrente. Genau diese Menschen sollen besser gestellt werden. Die Berechnung der Erwerbsminderungsrente aus der Gesetzlichen Rentenversicherung wird durch eine schrittweise Verlängerung der Zurechnungszeit für Neuzugänge bis auf das Alter 65 Jahre im Zeitraum zwischen 2018 und 2024 nochmals nachjustiert werden und so eine spürbare Verbesserung bei der Alterssicherung bewirken. Was die Abschläge betrifft, so rändert sich daran nichts.

2. Ost-Renten-Angleichung

Die Renten in Ost und West sollen schneller angeglichen werden. Damit soll es Anfang 2018 losgehen. Bis 2015 sollen Ost-Renten dann so hoch sein wie West-Renten. Parallel dazu soll jedoch die Höherwertung der Ost-Entgelte abgeschmolzen werden. Was das im Einzelnen bedeutet, hat „Bild“ erklärt: Für Ost-Rentner bedeutet das, „ihre Bezüge werden von 2018 bis 2025 deutlich stärker steigen als die West-Renten; das Plus beträgt rund 0,7 Prozentpunkte pro Jahr“. Für die derzeit aktiven Rentenbeitragszahler im Osten hat das ebenfalls Auswirkungen: „Bisher bekamen Ost-Arbeitnehmer bei gleichem Lohn im Ruhestand rund acht Prozent mehr Rente als die West-Kollegen; dieses Plus wird nun bis 2025 abgebaut“, so „Bild“.

3. Betriebliche Altersvorsorge

Die betriebliche Altersvorsorge soll gestärkt werden. Ein entsprechender Gesetzentwurf soll zügig im Parlament eingebracht und verabschiedet werden.

4. Solidarische Lebensleistungsrente

Es sollen für die solidarische Lebensleistungsrente unterschiedliche Modelle geprüft werden.

5. Mütterrente

Die CSU will sich nicht davon abbringen lassen, die Mütterrente auszuweiten. Allerdings wird es wohl nichts mehr bis zur Bundestagswahl. Aber mal schau’n. Die Idee der CSU: Mütter, deren Kinder vor 1992 zur Welt kamen, werden bislang nur zwei Erziehungsjahre – eines weniger als Mütter, der Kinder später geboren wurden, denn sie bekommen drei Jahre angerechnet. Die CSU will, dass nicht mehr unterschieden wird.

Mehr dazu unter vorunruhestand.de

119 Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
" Nahles droht mit höheren Steuern"
Die wahltaktisch bedingten Versprechungen der chaotischen Merkel-GroKo sind unerfüllbar. Nach der nächsten Bundestagswahl werden die Steuern drastisch erhöht und die Renten und Pensionen nicht erhöht, sondern reduziert werden. Der DIW-Chef stellt fest "Die Politik gibt Geld aus, das sie nicht hat".
  • 29.11.2016, 11:36 Uhr
  • 1
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Ich bin zu der Überzeugung gekommen, dass Veränderungen im Rentensystem vorrangig von der Union blockiert werden. Also wird es auch kein neues Rentensystem unter CDU Reguerung geben.
  • 28.11.2016, 09:10 Uhr
  • 2
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Rentner sind in aller Regel, Menschen, die ueber 40 Jahre lang gearbeitet und Steuern bezahlt haben.

Und am Ende haben sie eine Rente, die gar nicht weit weg ist, von dem was ein illegaler Wirtschaftsfluechtling kostet.
  • 27.11.2016, 01:25 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Das war wirklich der Gipfel (des Eisberges), denn herausgekommen ist wenig. In der ZDF Sendung mit Maybrit Illner vom 24.11. haben wir mal in Zahlen eine Gegenüberstellung der Vergleiche zwischen Deutschland und Österreich. Dort zahlen alle in die Rentenkasse ein, außer Beamte . Dort bekommt ein Rentner,der 45 Jahre gearbeitet hat bei einem Lohn von 3500 € 14 X im Jahr sogar 3500€/ Monat Rente im 65 Lebensjahr (+ 0 Monate) ohne Betriebs- oder Privatvorsorge. Vergleichsweise ein deutscher Arbeitnehmer bei 4000€ x13 ( im Jahr 52000€) eine Rente 2211€/Monat (im Jahr 26539€).
Die Durchschnitsrente liegt in Deutschland bei Männern 1050€. Für Frauen bei 590€ und in Österreich erhalten Fraue 1220€ Rente. Männer haben jeden Monat 1820€.
Die Bundesregierung gönnt Ihren Rentnern einen sorgenvollen Lebensabend.
Solange sich das in Deutschland nicht ändert, wähle ich weder CDU noch SPD, sondern nur noch Protest !
  • 26.11.2016, 22:01 Uhr
  • 5
Helmut Achatz
  • 28.11.2016, 17:41 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Guten Tag Herr Kauschat,
das Problem das wir in diesem Staat haben, ist daß die Mehrzahl der Regierenden nicht weiter denken wie die Nasenspitze reicht. Es wird die Industrierevulotion -IV völlige außer acht gelassen. Die Autokonzerne beginnen mit der Umrüstung ihrer Transferstrassen nur dieses mal ohne Arbeitskräfte, sondern nur mit modernster Robotertechnik. Was macht die Regierung wenn millionen von Arbeitnehmern freigesetzt werden, wie es so schön auf neu deutsch heißt? Wer trägt dann noch die Soziallasten? Diese Groko-Parteien sind unfähig, das zeigen sie immer wieder. Erst wenn die Kake am dampfen ist, dann beginnen sie darüber nach zudenken, was sie falsch gemacht haben. Jetzt wäre es an der Zeit die Soziallasten weg vom Lohn, sondern mir einer z.B. Maschinensteuer oder Wertschöpfungsabgabe zu erheben.
  • 26.11.2016, 16:50 Uhr
  • 3
Stimme ich prinzipiell ja durchaus zu, evtl. in einer Mischform. Darüber wird in Parteien, Gewerkschaften und Verbänden durchaus diskutiert. Im HR-Info kamen einen ganzen Tag lang Vertreter aller möglichen Gruppen dazu zu Wort! xxx Das Problem ist nur, wie will man das auf europäischer Ebene durchsetzen und schon gar nicht weltweit durchsetzen. Wenn das nicht übergeordnet festgelegt ist, dann kommt eben das Teil oder das Auto aus einem Land, wo die Lohnnebenkosten nicht so hoch sind und die Maschinensteuer nicht eingeführt ist. Ich könnte dann mit einem Schutzzoll leben. xxxx Mich ärgert sowieso, dass die kommunistische Partei Chinas Arbeitnehmer daran hindert, sich gewerkschaftlich zu organisieren und ordentliche Löhne durchzusetzen. Deren Ausbeutung nimmt doch vielen Industriestaaten die produzierenden Arbeitsplätze weg. Von mir aus wäre die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) kein Papiertiger. Aber wer will so etwa durchsetzen. Mich fragt ja keiner. Aber welche andere Partei hat darüber überhaupt schon mal nachgedacht. Und wenn, wie will sie das durchsetzen?
  • 26.11.2016, 22:00 Uhr
  • 0
Die Groko- und die anderen Alt-Parteien schaffen das sicherlich nicht. Vielleicht kann man die AfD für ein neues Rentensystem gewinnen. Bislang hat ein solches Konzept in Deutschland bis auf eine Partei noch keine an ein neues Rentenkonzept nach gedacht. In Finnland bekommen alle Bürger ein staatliches Grundeinkommen von 530 € vergleicht man die Wirtschaftskarft von Deutschland müßte das Grundeinkommen bei 1060 € pro Monat liegen. Leider ist auch die Linke nur ein Papiertiger, denn außer der Frau Wagenknecht und ohne Gysi laufen zu viele herum die von der Weltwirtschaft und Rentensystemen zu wenig Ahnung haben.
  • 28.11.2016, 14:36 Uhr
  • 2
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Das Dilemma ist und bleibt: vor 40 Jahren finanzierten 5 Arbeitnehmer (AN) einen Rentner, vor 20 Jahren waren es 4. Jetzt teilen sich 3 AN beinen Rentner und 2010 werden es 2 AN sein, die für einen Rentner aufkommen müssen. Ist daran Frau Merkel Schuld? Oder Herr Gabriel? Und wie will die AfD das ändern?
  • 26.11.2016, 13:04 Uhr
  • 0
Und im Kommunismus spielt es keine Rolle, ob 5 oder 2 Werktätige einen Rentner finanzieren müssen? Ok., im real existierenden Sozialismus mussten die Werktätigen ja auch nur 350€ Monatsrente finanzieren. da ging das vielleicht!
  • 26.11.2016, 22:02 Uhr
  • 2
Das Problem ist, dass die Arbeiter heute nicht nur ihre Vorfahren bei der Rente stuetzen muessen, sie muessen auch alle illegalen Wirtschaftsfluechtlinge der verfehlten Politik mit monatlichen Milliardenbetraegen, bezahlen.
  • 27.11.2016, 01:22 Uhr
  • 2
Das Problem ist und bleibt, dass nicht alle Einkommensempfäger in die Rentenkasse einzahlen. Was in Österreich funktioniert ist bei uns auch möglich. Es hängt nur daran, unsere GroKo stellt sich quer. Diese Leute stellen sich 2017 zur Wahl, da sage ich NO !
  • 27.11.2016, 15:06 Uhr
  • 2
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
ach da geht meine Rente hin ...zu Clintons Wahlkampf!
Deutschland habe im vergangenen Jahr zwischen 100.000 und 500.000 Dollar an die Clinton Foundation gespendet, berichtet das „Wall Street Journal“, die Vereinigten Arabischen Emirate über einer Million. Im Jahr 2013 seien Spenden zumindest aus Norwegen, Italien, Australien und den Niederlanden gekommen. Die Liste der Spender führt auch die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GIZ auf. Das deutsche Staatsunternehmen hat demnach zwischen 1.000.000 und 5.000.000 Dollar gespendet.
  • 25.11.2016, 20:18 Uhr
  • 2
Alles nur die halbe Wahrheit. Wahr ist: keine Wahlkampfspende: "Bei der Zusammenarbeit mit der Clinton-Foundation handelt es sich um einen zweckgebundenen Zuschuss, nicht um eine Spende. Das Ziel der bezuschussten Arbeit der CDI in Malawi ist es, dass über Gesundheitszentren und durch Gemeindegesundheitsarbeiter rd. 500.000 Menschen im ländlichen Malawi Zugang zu essentiellen Gesundheits-, HIV/AIDS- und Ernährungsdiensten erhalten. Das Projekt verknüpft ein bestehendes Landwirtschaftsprojekt der CDI mit der Verbesserung der Gesundheitsversorgung. Die Gesundheitszentren docken an die bestehenden, kommerziell-betriebenen Anker-Farmen an und die Gesundheitsarbeiter nutzen einen dort erprobten Multiplikatorenansatz und die Netzwerke der Bauern. Das Projekt wird im Rahmen einer privat-öffentlichen Partnerschaft (PPP) mit dem malawischen Gesundheitsministerium umgesetzt. Das BMZ bezuschusst das Projekt über die GIZ mit 2,4 Mio. Euro bis Mai 2016. Die Clinton Foundation ist der private Partner. Begleitet wird das PPP über die technische Beratung der PPP-Einheit des malawischen Gesundheitsministeriums durch die GIZ. Hierdurch soll die Nachhaltigkeit des Projektes sichergestellt werden.“
  • 26.11.2016, 12:00 Uhr
  • 0
Ja ja, du glaubst auch alles, wenn die dem Kind einfach einen anderen Namen geben.

Husch husch....gleich kommen wieder deine ARD Nachrichten.
  • 27.11.2016, 01:41 Uhr
  • 0
Diese Regierung hat für alle anderen Geld übrig, nur nicht für das eigene Wahlvolk.
  • 27.11.2016, 15:11 Uhr
  • 2
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.