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Verhafteter seit Juni mit Aufenthaltserlaubnis: So schätzt das BKA die Gefah ...

Verhafteter seit Juni mit Aufenthaltserlaubnis: So schätzt das BKA die Gefahrenlage ein

News Team
20.12.2016, 12:31 Uhr
Beitrag von News Team

Der Tatverdächtige im Fall des möglichen Terroranschlags besitzt seit dem 2. Juni 2016 eine Aufenthaltsgestattung in Deutschland. Das geht aus dem ersten Lagebericht des Bundeskriminalamts (BKA) aus der Nacht hervor, der der „Welt“ vorliegt. Der mutmaßliche Täter wird darin als Naved B. identifiziert und ist demnach am 11. Februar in die Bundesrepublik eingereist. Derweil dauert die genaue Klärung der Identität an. Es sei nicht sicher, ob es sich bei dem Festgenommenen um den Täter handele.

Laut dem Lagebild aus der Nacht ist „nach aktuellem Erkenntnisstand von einem terroristischen Anschlag auszugehen“, schreibt das BKA. Bis zum Zeitpunkt der Erstellung der Analyse habe sich aber keine terroristische Organisation zu dem Vorfall bekannt. In den bekannten islamistischen Foren und Internetmedien wurden demnach die Pressemeldungen aus Deutschland gepostet, weitergeleitet und „überwiegend positiv“ kommentiert.

Die Sicherheitslage in Deutschland sei „nach wie vor maßgeblich von einer hohen abstrakten Gefährdung durch den islamistischen Terrorismus geprägt“.

Weihnachtsmärkte würden einer „für alle Veranstaltungen mit hohem Publikumsverkehr gleichermaßen abstrakt hohen Gefährdung“ unterliegen, heißt es in dem Lagebild. Sollte sich in diesem Fall ein islamistischer Hintergrund bestätigen, „wäre dies eine Konkretisierung der bereits seit längerem bestehenden Gefährdungslage zum ,Islamistischen Terrorismus’". Sollte sich dies zudem bestätigen, seien „Wechselwirkungen mit der rechten Szene einzukalkulieren“.

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) und auch andere Organisationen würden ihre Anhänger bereits seit Längerem dazu auffordern, „größere Menschenmengen in den ,westlichen Kreuzfahrernationen“ mittels Fahrzeugen anzugreifen – wie zum Beispiel im Sommer in Nizza, als mehr als 80 Menschen ermordet wurden.

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2 Kommentare

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Jeder blamiert sich so gut er kann, zuerst lautete die Nachricht der Fahrer sei geflüchtet, dann es wurde eine Person ein Afghaner wurde gefasst, jetzt ist der Afghane wieder auf freiem Fuß und der Täter über alle Berge. Ja liebe Polizei habt ihr euere Waffen nur zum Spazieren tragen? Oder habt ihr gerade einen Glühwein geschlürft anstatt zu schauen was sich da tut und kontet ihr kein Gebrauch von der Waffe machen, damit die fahrende Person fliehen konnte? In Frankreich wäre so eine oberflächliche Fandung nicht vorgekommen! Man darf gespannt sein, ob man den Täter findet oder nicht?
  • 20.12.2016, 20:16 Uhr
  • 1
Das war eindeutig Pfusch von der Polizei in Berlin. Wäre der Afghane gleich bei der Festnahme erschossen worden, dann hätten wir jetzt unseren Täter.
Glücklicherweise hat man zwei Tage später noch mal in den LKW geschaut und die Papiere des Täters gefunden. Das war jetzt nicht mehr die Berliner Polizei, sondern Fachleute von der Generalstaatsanwaltschaft (der Berliner Polizei wurde der Fall entzogen). Sonst würden wir heute ohne einen klar identifizierten Täter dastehen.
Wenn der Täter jetzt bei der Verhaftung erschossen wird (oder Selbstmord begeht), ist die Sache erledigt.
Keine Sorge, das wird in Kürze geschehen und wir können aufatmen.
  • 23.12.2016, 01:37 Uhr
  • 0
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