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Umfrage: 58 Prozent der Frauen in Deutschland fühlen sich in der Öffentlichk ...

Umfrage: 58 Prozent der Frauen in Deutschland fühlen sich in der Öffentlichkeit nicht mehr sicher

News Team
08.01.2017, 11:34 Uhr
Beitrag von News Team

Mehr als die Hälfte der Frauen in Deutschland fühlen sich an öffentlichen Orten nicht mehr so sicher wie früher. Das ergab eine Emnid-Umfrage der "Bild am Sonntag".

Satte 58 Prozent der Befragten gaben an, sich unsicherer zu fühlen. 31 Prozent empfinden keine Veränderung. 10 Prozent fühlen sich sogar sicherer. 44 Prozent sehen die Sicherheitslage durch Migranten aus islamischen Ländern negativ beeinflusst.

Jede 2. Frau denkt über Pfefferspray nach


Das Sicherheitsempfinden wirkt sich auch bereits auf das Verhalten der Frauen aus. 48 Prozent sagten, dass sie bei Dunkelheit bestimmte Gebiete in ihrem Wohnort meiden. 52 Prozent tun dies allerdings nicht.

16 Prozent tragen ein Pfefferspray bei sich, wenn sie abends alleine unterwegs sind. Bei den 14- bis 29-Jährigen sind es sogar 32 Prozent. Bei den 14-39-Jährigen denken 50 Prozent darüber nach, sich ein Pfefferspray zuzulegen.

Angst-Experte hat Verständnis


Laut Angst-Experte Borwin Bandelos ist das Verhalten der Frauen nachvollziehbar. Der "BamS" sagte der Professor für Psychiatrie und Psychotherapie in Göttingen:

Die Angst der Frauen ist nicht unbegründet.

Das hätten die massenhaften Übergriffe in Köln in der Silvesternacht vor einem Jahr gezeigt. Demnach sei es auch verständlich, dass die Frauen in diesem Jahr öffentliche Plätze gemieden haben.

Das war gesunde Vorsicht. Es hat nicht an Tätern gemangelt, sondern an Opfern.

Schwesig fordert hartes Durchgreifen


Das Unsicherheitsgefühl der Frauen ist für Familienministerin Manuel Schwesig nicht zu akzeptieren. Der "BamS" sagte die SPD-Politikerin:

Es kann nicht sein, dass Frauen das Gefühl haben, nicht mehr aus dem Haus gehen zu können, weil sie Angst haben. Frauen müssen sich überall sicher fühlen können. Das muss der Staat gewährleisten. Jeder Übergriff ist einer zuviel. Deshalb muss auch konsequent gegen die Täter vorgegangen werden.

"Daumen hoch" - Afrikaner lobt Kölner Polizei für hartes Durchgreifen in Köln

527 Kommentare

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Wir schaffen das! - Beschwert Euch bei der Authorin
  • 09.01.2017, 15:38 Uhr
  • 1
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Auch der Urlaub und das naechste grosse Weihnachtsgeschenk werden unsicherer.

Neben der inneren Sicherheit, die mit Recht hinterfragt wird, sollten sich die Buerger auch mal fragen, wo der Staat die enormen Milliardenkosten pro Jahr abholen wird?

Denn die Kosten fuer Merkels Gaeste, muessen erwirtschaftet werden, bzw. beim Michel abgeholt werden, moeglichst ohne dass er es merkt.

Energiepreise rauf, Krankenkassenbeitraege rauf und nun Lebensmittel rauf, das summiert sich im Billiglohnland Deutschland, grosse Spruenge sind da nicht mehr moeglich.

Deutschland war mal reich.
Reicher an faehigen Politikern, reicher an Firmen die sich am Wirtschaftsstandort Deutschland wohl gefuehlt haben, reicher an Schuelern mit guten Schulabschluessen, reicher an Werten, an Gewerkschaften und Arbeitsrechten.
Mit einem Lohn in den 70er und 80er Jahren, konnte man besser leben als heute.

Reich ist Deutschland nur noch an verlogener Propaganda, durch eine korrupte, maechtige Medienlandschaft, deren Job es ist, den korrupten Versagern in der Politik den Ar.... zu retten, in dem sie die potenziellen Waehler fehlinformieren.
  • 09.01.2017, 07:28 Uhr
  • 8
...und die meldungen von vorfällen werden immer mehr. nein, nicht nur in den großstädten, auch in den kleineren orten, wo man er eigentlich weniger vermutet. ja, deutschland verändert sich. das wussten denkende menschen eigentlich schon immer, nur wurde das natürlich als "geschenk" verpackt und präsentiert.
  • 09.01.2017, 16:27 Uhr
  • 6
danke Petra - ja, sie werden mehr, wenn sie denn in der Presse überhaupt erwähnt werden.... - meistens nicht....
  • 09.01.2017, 20:37 Uhr
  • 4
Heute in der hiesigen Presse ein Leserbrief von den Anwohnern der Neckarwiese, dem Freizeitbereich Heidelbergs, der früher von Studenten und Urlaubern gut besucht war.
Jetzt möchte man, dass mindestens ein Polizeiwagen dort steht, vor allem abends, wenn es dunkel wird. Viele Frauen haben Angst, abends dort spazierenzugehen.

Und dass in einer Stadt, die extrem ausländerfreundlich war!
  • 26.01.2017, 14:45 Uhr
  • 5
ja, an diese wiesen kann ich mich noch gut erinnern. beliebt bei besuchern und natürlich studenten. aber das ist leider jetzt auch in anderen städten. zb. die isarauen in münchen. das wird auch schon immer ungemütlicher.
  • 27.01.2017, 16:26 Uhr
  • 2
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Dann muessen dise 58% der Frauen endlich aufhoeren, diese Tante zu waehlen.
  • 09.01.2017, 07:04 Uhr
  • 3
mach ich ganz sicher, lieber Hugo - hab sie auch die letzten Jahre nicht gewählt.....
  • 09.01.2017, 20:33 Uhr
  • 0
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Ängste habe ich nicht wenn ich abends unterwegs bin...mache mir darüber auch keine Gedanken.... auch nicht zum Beispiel in Stuttgart, abends alleine oder in der U-bahn oder S-bahn..... und auch bis jetzt in keiner Tiefgarage.....habe kein Pfefferspray oder sonstige Waffen bei mir....wenn ich solche Ängste hätte würde ich ja nicht mehr aus dem Haus gehen....und auf was es, wenn ich richtig gelesen habe wieder mal in dem Bericht hinausläuft sind doch die Flüchtlinge damit gemeint vor denen man Angst haben sollte..... habe ich aber nicht, da es für mich bis jetzt noch nie einen realen Grund gegeben hat..... und ich habe um mich, schon bei uns in der Kleinstadt und auch etwas weiters weg, einige davon um mich herum.... wurde noch nicht eimal angepöppelt oder sonst belästigt, sowie auch eine Menge Frauen die ich kenne, es ebenso wenig wurden. Außerdem ist diese Umfrage von der Bildzeitung, dies sagt auch schon vieles oder eben nichts.....
  • 08.01.2017, 20:01 Uhr
  • 1
Klare Ansage...kann auch für mich so stehenbleiben
  • 08.01.2017, 21:30 Uhr
  • 1
Ich wohne mitten in München und hatte / habe noch nie
Angst gehabt , egal um welche Uhrzeit und in welchem Eck ich unterwegs war !
Mich kotzt dieses gezielte Schüren von Ängsten an !
Leider lassen sich viele von dieser Massenhysterie anstecken !
  • 09.01.2017, 12:15 Uhr
  • 2
meine münchner freundin meinte letzt, nein, münchen ist von all dem nicht so betroffen. im 2. satz hörte ich dann, dass sie nicht mehr nordig walking im nahen wald alleine unternimmt.....komisch
  • 09.01.2017, 16:29 Uhr
  • 3
Von was bitte "betroffen " ????
  • 09.01.2017, 16:41 Uhr
  • 0
mitlesen hilft zuweilen: betroffen von kriminalität....darum ging es doch...um ängste der frauen.....
  • 09.01.2017, 19:46 Uhr
  • 1
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son Pfefferspray hat schon was - man hat immer was zum würzen.
  • 08.01.2017, 19:49 Uhr
  • 1
fängst Du dann auch die Tränen auf
  • 08.01.2017, 21:01 Uhr
  • 0
Das ist dann das Salz in der Würze.
  • 08.01.2017, 21:04 Uhr
  • 0
Genau, so ernst es auch ist, aber schön das Du es so siehst
  • 08.01.2017, 21:05 Uhr
  • 0
Das ganze Leben ist ein einziger Ernst. Manchmal auch ein Karl oder ein Heinrich.
  • 08.01.2017, 21:11 Uhr
  • 1
Aber nur zur Abwechslung, sonst wird langweilig
  • 08.01.2017, 21:12 Uhr
  • 0
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ich kann dies für mich nicht bestätigen.Ich habe diese Ängste nicht.
  • 08.01.2017, 18:45 Uhr
  • 1
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Mein subjektiver Eindruck sagt mir, dass sich die Sicherheitslage in Deutschland rapide verschlechtert hat. Dafür scheinen aber unterschiedliche Faktoren eine Rolle zu spielen. Es wird immer angeführt, es gäbe in Deutschland ja auch schon immer häusliche Gewalt. Für mich bedeutet es einen riesigen Unterschied, ob ich einen gewalttätigen Mann Zuhause habe- denn diesen kann ich nach den ersten Anzeichen von Übergriffigkeit "abschießen" insofern ich das möchte (bitte nicht wörtlich nehmen ), oder ob mich mehrere wildfremde Typen umzingeln und ich keine Möglichkeit habe, aus dieser Situation zu entkommen....

Für mich stellte sich die Entwicklung folgendermaßen dar: Vor ca. 11/2 Jahren liefen mir in einem Technik-Markt drei dunkelhäutige Männer hinterher. Das war mir allerdings relativ egal, da ich auf den zuständigen freien Fachverkäufer zusteuerte und dieser mich am Ende unseres Gesprächs zur Kasse begleitete. Zudem war es am hellen Tag und mein Auto stand vor dem Geschäft. Dann gab es 3 Vorfälle in meinem Umfeld. Eine Freundin wurde in Karlsruhe 2x belästigt, einmal davon von mehreren Männern umzingelt und sie rettete sich in eine anfahrende S-Bahn, von der sie nicht wusste wohin sie fuhr. Es war das erste Mal in ihrem Leben, dass sie hinterher ihren Mann anrief und ihn ängstlich bat sie abzuholen. Eine weitere Bekannte traut sich abends beim Gassigehen nicht mehr durch eine Unterführung, weil die von jungen Männern verbal belästigt wurde, die sie anmachen und vor denen sie Angst hatte. Die Enkelin meiner Nachbarin traut sich nicht mehr mit dem Zug zu fahren, weil sie sich dort aufdringlichen Männern gegenübersieht. Diese Berichte haben mein Denken verändert. Während ich mir früher keine Gedanken gemacht habe, wo es für mich alleine problematisch werden könnte, denke ich heute darüber nach und versuche solche Gegenden und Situationen zu vermeiden.

Zudem hatte ich diese Woche nachts Besuch von der Polizei, die von meiner Nachbarin alarmiert wurde, weil sie einen fremden Mann in meinem Hof gesehen hatte. Die erfolglose Durchsuchung meines Nebengebäudes half nicht wirklich dabei, dass ich mich hinterher wohler fühlte. Das Problem der sich häufenden Einbrüche hat sicherlich wieder eine andere Ursache, trägt aber genau so wenig zu einem gesteigerten Sicherheitsempfinden bei, selbst wenn sich meine Nachbarin geirrt haben sollte, was ich ganz hinten hoffe.
  • 08.01.2017, 18:12 Uhr
  • 8
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und der Rest Zuhause nicht!
  • 08.01.2017, 17:12 Uhr
  • 0
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