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Nicht alle Tassen im Schrank

Nicht alle Tassen im Schrank

Peter Leopold
13.01.2017, 05:43 Uhr
Beitrag von Peter Leopold

Das war doch wieder einmal eine klare Ansage: Trump hat nicht alle Tassen im Schrank. So die Aussage von Thomas Oppermann. Selten findet ein Politiker meine volle Unterstützung für seine Aussagen. Doch in diesem Fall würde ich sagen "Er hat ganz einfach Recht". Wenn man sich die bisherigen Aussagen vom neuen US-Präsidenten ansieht muss man schon zwangsläufig zu dieser Ansicht kommen.

Andere nennen ihn wieder einen Hassprediger. Auch da kann ich nicht widersprechen. In Deutschland hätte er vermutlich diese "Spaziergänge" in Dresden organisiert. Durch den Vergleich mit Nazi-Deutschland hätte Trumpf nicht so unrecht gehabt, wenn er denn nicht ganz Deutschland, sondern nur eine (noch) Minderheit angesprochen hätte.

Darüber müsste man sich aber weniger Gedanken machen. Beunruhigender finde ich die Codekarte um seinen Hals und der "Atomkoffer", der im überall nachgetragen wird. "Wenn wir schon Atomwaffen besitzen...warum setzen wir sie nicht ein?" war eine der Aufsehen erregenden Äußerungen im Wahlkampf. Schön, wenn er sich für allmächtig und unfehlbar hält. Vielleicht hätte er dann lieber als Papst kandidieren sollen. Aber so ein schickes rotes Kardinalsmäntelchen ist wohl nicht ganz sein Modestil.

Zuletzt hatte er sich noch mit den Geheimdiensten angelegt und das ist der einzige Punkt, der mich wirklich beruhigt.Selbst ein mittelmäßiger US-Grundschüler weiß, dass die wahren Entscheidungen eher von den Diensten getroffen werden, als vom Präsidenten - selbst dann, wenn er am Abschußknopf sitzt. So ist Trump gerade dabei, sich den wichtigsten Partner zum Feind zu machen, denn ohne die Dienste verkommt er zu einer Vorzeigemarionette. Zum Regieren braucht er sowohl den Kongress, als auch den Senat. Und auch wenn seine Partei dort die Mehrheit hat, ist es unwahrscheinlich, dass sich dort eine Abstimmungsmehrheit findet, wenn es wirklich hart auf hart kommt. Abtrünnige gibt es schließlich überall und dass er das Präsidentenamt zu einem Familienunternehmen macht, kommt bei Vielen nicht gut an.

Ich gehe davon aus, dass er sich grundlegend ändern muss, wenn er seine komplette Amtszeit überleben will, denn es wird sich schon bald zeigen, dass seine Prophezeiungen "Amerika wieder groß zu machen" sich auf diese Art nicht erfüllen werden. Spätestens dann, wenn die Wirtschaft einbricht, wird nicht lange gefackelt und die populistischen Themen haben eine vergleichsweise kurze Halbwertszeit.

Donald Trump scheint der Erfolg tatsächlich zu Kopf gestiegen sein und daher scheint die Aussage, dass er nicht alle Tassen im Schrank hat, durchaus seine Berechtigung zu haben. Daher ist mein Vertrauen in die Hintergründe des US-Systems größer, als in die Führungsspitze. Auswirkungen wird diese Amtszeit auch auf uns haben - auch wenn Viele denken, dass Amerika weit weg ist und es bleibt zu hoffen, dass das schlimmste denkbare Szenario nicht eintritt. Aber wachsam sollte man sein...sehr wachsam.

50 Kommentare

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Klappern gehört zum Handwerk. Man wird sehen, was dabei heraus kommt.
  • 19.01.2017, 12:04 Uhr
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Ich finde es eine Ungeheuerlichkeit, mit welcher Frechheit hier und überall über den Präsidenten der USA gesprochen wird. Herr Trump wurde von seiner Partei als Kandidat aufgestellt und hat uns gezeigt wie aus einer aussichtslosen Position der Wahlkampf gewonnen wird. Die Sache war außergewöhnlich aber erfolgreich.
Mit Präsident Trump wird die Welt friedlicher werden, denn seine Ansichten zu Russland sind vielversprechend. Er wird auch die Panzer durch Brandenburg rollen lassen, allerdings in die andere Richtung. Weil er wie ein Unternehmer denkt ist eine gute und sinnvolle Politik zu erwarten. Ich springe jedenfalls nicht auf den Zug der Verleumdung und Diffamierung auf, weil das nur Stimmungsmache ist von Leuten ist, die nicht alle Tassen im Schrank haben.
  • 14.01.2017, 11:07 Uhr
  • 2
Peter Leopold
Nur zur Info: Er hat NUR gewonnen, weil das Wahlsystem etwas anders ist, als in Deutschland. Eine Stimmenmehrheit hatte er NICHT! Und jeder weiterer Kommentar erübrigt sich bei Leuten, die andere Nutzer persönlich angreifen und beleidigen!
  • 14.01.2017, 11:14 Uhr
  • 3
Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.
Ich finde es nicht angebracht das Wahlsystem der USA in Frage zu stellen.
Auch finde ich die Leute fragwürdig, die hinter Politikern herrennen , die Mobbing betreiben, wie mit Aussprüche "Hat nicht alle Tassen im Schrank" und dann auch noch beleidigt sind. Sie sollten sich schämen, für ihr engstirnigen Denken.
  • 14.01.2017, 11:50 Uhr
  • 2
Seit dem November 2016 MUSS man das amerikanische Wahlsystem in Frage stellen. Tut man es nicht, öffnet man für die Zukunft noch weiteren, kranken Typen die Möglichkeit, entscheidend wichtige Ämter zu besetzen.
Dieser eine selbstverliebte Narzisst und rassistische Sexist ist genau einer schon zu viel.
  • 19.01.2017, 11:47 Uhr
  • 3
Ich wundere mich sehr, daß viele Amerikaner nicht sehen, daß sie mit Trump einen größenwahnsinnigen Allmachtsdenker gewählt haben. Wir in D hatten das auch... bleibt nur die Hoffnung, daß der politische Alltag ihn sehr schnell eines Besseren belehre. Denn sonst sehe ich für Amerika und die Welt nichts Gutes kommen - um nicht zu sagen: ich sehe schwarz-(braun).
  • 22.01.2017, 13:56 Uhr
  • 2
  • 22.01.2017, 14:42 Uhr
  • 0
  • 22.01.2017, 14:48 Uhr
  • 0
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Bevor wir uns über Amerikas hausgebackene Probleme,Gedanken machen,sollten wir über die Probleme im eigenen Land nachdenken,welche zuhauf da sind.
  • 13.01.2017, 21:17 Uhr
  • 5
Peter Leopold
Theoretisch würde das stimmen. Allerdings hat das weltweite Auswirkungen
  • 14.01.2017, 03:31 Uhr
  • 4
...... Allerdings hat das weltweite Auswirkungen.....hoffentlich!!!
  • 14.01.2017, 14:19 Uhr
  • 1
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Yes,he can.
  • 13.01.2017, 20:30 Uhr
  • 2
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Lieber Peter,
zwischen reden und handeln ist ein großer Unterschied. Wichtig für mich ist, was er in Zukunft macht. Bislang hat er alleine mit seinen Reden, schon manchen Automobilrießen ins Schwitzen gebracht. Er hat in seinen Wahlreden gesagt: er will für die Bevölkerung Arbeitsplätze schaffen! Der weltgrößte Bücherversender will 200.000 Leute einstellen, BMW und Daimler überdenken gerade ihre Investition in Mexiko. Er ist doch auf dem besten Wege seine Versprechen zu erfüllen, obwohl er noch nicht einmal Präsident ist. Was spricht dagegen?
  • 13.01.2017, 18:52 Uhr
  • 4
Peter Leopold
Was dagegen spricht ? Dass eine regierung kein familienunternehmen ist. Dass er - was Außenpolitik angeht - weder Ahnung noch Gespür hat. dass er durchaus faschistische Grundzüge aufweist. Dass er schlicht irre ist...
  • 13.01.2017, 19:42 Uhr
  • 4
Noch ist kein Verwandter in der Regierung, sondern nur Berater. Was ist irre? Wenn jemand versucht Politik für das Volk zu machen? Also auch wir haben eine Kanzlerin die all zu oft den Elefant im politische EU-Alltag geliefert hat und die Oststaaten verunglimpft hat - da hat sich aber der Leitartikler nicht aufgeregt. Außerdem verweigert sich das Ministerium, wenn es um das Thema Lobbyisten geht - die in unserer Regierung sogar die Gesetze mitgestalten. Ist das dann besser? Oder könnte man das mit Beratern gleichsetzen?
  • 13.01.2017, 19:57 Uhr
  • 5
Peter Leopold
Politik für´s Volk ???? Für seine eigene Machtvorstellung - sonst nichts! Da das System in den Staaten ganz anders funktioniert, gibt es auch nichts Vergleichbares. Fakt ist, dass Trump am Ende nur eine scheintote Marionette sein wird, wenn er so weitermacht...
  • 13.01.2017, 20:06 Uhr
  • 2
Peter Leopold
Und das kommt auch dazu... http://www.focus.de/politik/videos/e...493524.html NULL Ahnung von Diplomatie!
  • 13.01.2017, 20:12 Uhr
  • 0
Ich hatte einen Tag am Morgen geschrieben: Es wird nie etwas so heiß gegessen, wie es gekocht wird! Dabei bleibe ich, denn beurteilen kann ich erst etwas, wenn etwas nach einer gewissen Zeit geleistet wurde. Sicherlich die Chinesen regen sich auf, nicht umsonst kaufen sie in USA, in der EU alles auf, was sie an moderner Technik bekommen können, Aber Du bist meiner Argumentation ausgewichen, warum? Müsstest Du zu geben, das es in D nicht viel besser ist im Vergleich zu USA? Mr. Trump weiß m.E. schon, daß er sich auf die US-Geheimdienste nicht unbedingt verlassen kann. Zu oft haben sie Kriege angezettelt, man denke an Irak, an die Nordafrikaner und anschließend haben sich die USA aus dem Staub gemacht und die dummen Europäer haben den Mist ausgebadet.
  • 13.01.2017, 20:24 Uhr
  • 5
Peter Leopold
DAS ist der Punkt: Er hat gar keine andere Wahl, als Zusammenarbeit. Und wenn er sich die Dienste zum Feind macht, hat er schon verloren, denn es gab einmal eine bezeichnende Aussage vom damaligen DCI. Präsidenten kommen und gehen...WIR bleiben! Und er hatte zu 100% Recht!
  • 13.01.2017, 20:35 Uhr
  • 1
Vieles kann man, wenn man will, einmal gegen prüfen, ob das was einem vorgegaukelt wird, auch wirklich zutrifft. Was blindes Vertrauen bringt, müßten wir doch schon alle bemerkt haben. Selbst von staatlichen Fernsehanstalten werden die Menschen oft mit manipulierten Bildern mit Halbwahrheiten manipuliert - darauf kann man verzichten oder nicht?
  • 14.01.2017, 17:02 Uhr
  • 2
Peter Leopold
ich traue Jedem......genau so weit, wie ich ein Klavier werfen kann
  • 14.01.2017, 17:06 Uhr
  • 0
Wie heißt es so schön: Drum prüfe alles rund um ab, bevor du ja zu etwas sagst. Vorsicht ist die Mutter der Porzelankiste.
  • 14.01.2017, 17:15 Uhr
  • 1
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wenn der das umsetzt, was er so im Wahlkampf von sich gegeben hat...also, mir wirds da Angst und Bange...
ich verstehe halt einfach nicht, dass die Amerikaner sich da einen Kuckuck ins Nest gesetzt haben..einen politischen Nobody.
Ebenso ist es unverständlich, dass die republikanische Partei in den USA den überhaupt zum Präsidentschaftskandidaten gemacht hat.
Also ich halte diesen Mann im höchsten Maße ungeeignet für das Amt de US-Präsidenten. Aber was soll man jetzt machen; am 20.01.2017 hat er das wichtigste Amt der westlichen Welt inne......
  • 13.01.2017, 17:55 Uhr
  • 1
Peter Leopold
Zum Glück reicht da der Wille alleine nicht aus.
  • 13.01.2017, 18:39 Uhr
  • 1
ich denke, das sollten wir erst einmal der amerikanischen Bevölkerung überlassen - haben wir nicht genug "fähige Politiker" über die man hier diskutieren könnte? Aber so sind wir Deutschen, über andere Länder, und deren Entscheidungen urteilen, während bei uns alles in Scherben fällt - schlimm!
  • 14.01.2017, 14:24 Uhr
  • 2
die US-amerikanische Bevölkerung hat die Wahl gehabt !
Und sie hat sich für Donald Trump entschieden. Nun gut...
man kann das gut finden, man kann das weniger gut finden.
Und wenn jetzt darüber oder über die Person Donald Trump
landauf,landab diskutiert wird, so ist das meiner Meinung nach auch in Ordnung.
Denn ein mögliches Mißmanagement in der Führung der USA
wird sich in der gesamten westlichen Welt, Europa und Deutschland eingeschlossen, negativ bemerkbar machen.
  • 14.01.2017, 17:13 Uhr
  • 1
".........negativ bemerkbar machen....".dafür haben schon die vergangenen Präsidenten gesorgt! ........."Missmanagement in der Führung der USA" ........ das gab es schon seit Jahrzehnten, und nicht nur in den USA! Ich kann mich an keinen der Präsidenten erinnern, der nicht Krieg und Unheil - im überwiegenden Fall in anderen Ländern, weit weg von Amerika- gebracht hat -im Namen und im Auftrag der mächtigen Rüstungsindustrie - zum Schaden und zum Leid vieler Amerikaner! Ich gebe dem neuen Präsidenten die Chance, wie auch viele Menschen in Amerika! Wir haben genug eigene Probleme!
  • 14.01.2017, 21:13 Uhr
  • 2
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Bei diesem Menschen fällt es mir schwer etwas Positives an ihm zu sehen.
  • 13.01.2017, 17:35 Uhr
  • 0
Peter Leopold
Es gibt auch nicht viel...
  • 13.01.2017, 17:39 Uhr
  • 1
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Tja...können nur abwarten....so eine Person an der Macht im mächtigsten Land der Erde....hoffe nur er hält Bündnistreue...sonst sehe ich schwarz für Europa...
  • 13.01.2017, 16:23 Uhr
  • 2
Peter Leopold
Genau DAS bezweifle ich
  • 13.01.2017, 17:21 Uhr
  • 1
  • 13.01.2017, 18:45 Uhr
  • 0
Thomas L. Ihr Facebook-Hinweis landet auf meiner Seite. Erbitte Berichtigung.
  • 17.04.2017, 23:06 Uhr
  • 0
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Seit dem Trump so oft im Fernsehen zu sehen ist, finde ich das Dschungelcamp gar nicht mehr so eklig.
  • 13.01.2017, 12:04 Uhr
  • 4
Peter Leopold
Man könnte es sogar Erholungsurlaub nennen
  • 13.01.2017, 12:27 Uhr
  • 2
Haha....
  • 13.01.2017, 14:47 Uhr
  • 1
da ist was dran....
  • 14.01.2017, 08:31 Uhr
  • 2
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Ein neuer Nero als Führer einer Weltmacht, das halte ich nicht nur für bedenklich, sondern für äußerst bedrohlich...
  • 13.01.2017, 10:25 Uhr
  • 4
Man gebe ihm kein Feuerzeug, sonst brennt Washington
  • 13.01.2017, 15:03 Uhr
  • 1
Peter Leopold
Ich bin zuversichtlich, dass er dieses Feuerzeug nicht alleine bedienen können wird
  • 13.01.2017, 15:07 Uhr
  • 2
wer von den hier Diskutierenden hat sich denn den Panzern in den Weg gestellt, die über unsere Strassen Richtung Polen, Richtung Osten rollen? Das interessiert mich viel mehr! Ich glaube nicht, dass das Trump veranlasst hat.
  • 14.01.2017, 14:28 Uhr
  • 2
Ja, mich interessieren auch sehr viele andere Themen... da bietet wl ja einiges
  • 14.01.2017, 14:46 Uhr
  • 0
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