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"DIE NIEDRIGSTE FORM DES DASEINS"

16.01.2017, 13:56 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

DIE NIEDRIGSTE FORM DES DASEINS
(von Gerd Quedenbaum)

...so soll der neugewählte US-Präsident Donald Trump die Presse chararterisiert haben (siehe dw.com, Sabine Kinkartz, 13.01.2017).
Unter dem Begriff "Presse" muß man die Gesamtheit des sogenannten öffentlichen Meinungswesens verstehen, das heißt Fernsehen, Rundfunk und Zeitungen pp.
Wie immer in solchen oder ähnlichen Fällen fühlt sich die Gesamtheit der Presse angegriffen und reagiert mit einem Aufschrei des Entsetzens. Dabei ist doch klar, daß Trump nicht jedes Organ und darin nicht jeden Journalisten ansprechen wollte. Vielmehr hat er die sogenannte "Journaille" angeprangert, jene "Hau-den-Lukas"-Presse, die ja auch in Deutschland ihr zunehmend kriminelles Unwesen treibt.
Oh ja, auch hier gibt es die im Grundgesetz verankerte "Pressefreiheit". Allerdings, wie an mehreren Stellen des GG, haben es die Gesetzgeber versäumt, neben dem Recht auch die Pflicht zu kennzeichnen. Nur so konnte es überhaupt geschehen, daß sich der Journalismus zunehmend zur Journaille hin entwickelte, daß er absinkt auf "die niedrigste Form des Daseins".

Ob Trump mit seinem Ausspruch klug gehandelt hat, mag dahingestellt bleiben. Sicher aber hat er ein offenes Wort gesprochen und allein dafür verdient er alle nur denkbare Anerkennung. Es ist doch schier unfaßbar, mit welch einem sogar weltweit niedermachenden Trommelfeuer die Presse über diesen Mann hergezogen ist. Dabei hat er doch nur seinen Wahlkampf geführt, zugegeben mit harten Worten, wie die Presse kritisiert. Sonst ist es ja allenthalben üblich, daß man die Wählerschaften mit täuschenden und verlogenen Auskünften und Versprechen ködert, was die Presse dann mit größtem Wohlwollen verbreitet. Überraschend aber hat Trump mit seiner offenen Art gesiegt. Er wurde gewählt und darf jetzt das Amt des US-Präsidenten antreten. Da sollte man meinen, daß endlich Ruhe eintreten, daß die Presse sich auf ihre eigentliche Aufgabe besinnen werde, aber nein - die Journaille setzt sie immer noch fort, ihre niedermachend meinungsbildende Hetze gegen den neuen Präsidenten der USA.

Ginge es allein um Trump, so könnte man die Sache vielleicht irgendwann vergessen. Faktum aber ist, daß sich diese erbärmliche Form der "Pressearbeit"
in allen Bereichen unseres Daseins häuslich niedergelassen hat, auch hier in Deutschland. Erinnern wir uns nur mal an den Fall des zurückgetretenen Bundespräsidenten Wulff. Welch eine infame Hetzkampagne wurde 2011 gegen den Mann losgelassen, im Fernsehen, Rundfunk und Presse, allen voran die BILD-Zeitung und das ZDF. Die Journaille überschlug sich vor Eifer, bis Wulff letztlich zurücktreten mußte, um -wie es hieß- das Amt des Staatsoberhauptes nicht zu verletzen.
Richtig, in ihrer Rolle sind Trump und Wulff nur zwei beispielhaft herausragende Persönlichkeiten, die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und kaum um Rettung verlegen sind. Sie stehen allerdings an der Spitze eines ganzen Heeres schweigender Presse-Opfer. Menschen, die in Angst leben, weil ihnen jede Möglichkeit genommen ist, sich zu artikulieren und weil man ihnen jede Hilfe versagt. Die "demokratischen" Staaten haben das systemorientierte Morden weitgehend abgeschafft (ausgenommen die Kriegshetze), dafür aber hat man eine andere Form gefunden, sich unerwünschter Personen und Gruppen zu entledigen, Familien der Opfer eingeschlossen. Das ist das öffentliche oder auch versteckte "fertig machen", vergleichbar dem "Mobbing", nur mit sehr viel härteren Konsequenzen.
Betroffene werden gemieden, isoliert, ausgegrenzt, verleumdet, herabgewürdigt und kriminalisiert. Öffentlichkeit -auch wenn sie darauf angewiesen sind- wird ihnen verweigert und man nimmt ihnen jede Erwerbsmöglichkeit. Und das nicht nur für den Augenblick, sondern fortbestehend für das ganze Leben. Und wenn Familie da ist, die den Betroffenen unterstützt, dann wird obendrein auch noch die ganze Sippe fertig gemacht. Das ist schlimmer noch als der Tod.
Das Recht könnte helfen ? - Irrtum !
Das Establishment, das ist die gesellschaftliche Oberschicht in allen Ebenen und dazu gehört auch die Journaille, ist eine zähe, zusammengeschweißte Gruppe, die ihren widerrechtlichen und widernatürlichen Einfluß in allen Richtungen geltend macht. Da ist das Grundgesetz ausgeschaltet.
Wer betroffen ist, hat keine Freunde mehr, der findet auch keinen wirklich ehrbaren Amtsträger, nicht in der Politik, nicht bei Behörden oder Verbänden. Kleinste bis höchste Amtsinhaber erweisen sich als feige, hinterhältige Konsorten. Aber auch die Rechtsprechung ist beteiligt. Richter aller Ebenen praktizieren schamlos offene und versteckte Rechtsbeugung, sind
hohnlächelnde Kriminelle im Schutze ihrer verlogenen "Unabhängigkeit".

Der Verfasser dieses Beitrages ist selbst das Opfer solcher verfassungswidrigen Machenschaften. Er hat darüber einen beweisführenden Bericht geschrieben (vollständiger Text nachzulesen unter www.eider@verlag.de/Heimatbuch). Der Bericht ist Zeitgeschichte. Er bezeugt die Unfähigkeit der staatsbürgerlichen Gesellschaft zu freiheitlich rechtsstaatlicher Demokratie. Und er bezeugt die Verrohung speziell der Presse, der Journaille, mitsamt ihren so nutzlosen Selbstkontrollen. So zeigt sich, wie der neugewählte US-Präsident Trump durchaus richtig formulierte, die "niedrigste Form des menschlichen Daseins".

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3 Kommentare

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Vielen Dank Gerd wize.life-Nutzer, fuer diesen wertvollen Beitrag, der die unfassbaren Machenschaften der westlichen Propagandamedien, zur Sprache bringt.

Man kann es nicht oft genug sagen, dass sich die Medien, die eigentlich mal den Auftrag hatten, dem Volk neutral zu berichten, was in Politik und Wirtschaft vor sich geht, inzwischen klar gegen ihre Konsumenten gestellt haben.

Sie haben sich zum Werkzeug jener machen lassen, die es ueberhaupt nicht gut meinen, mit dem kleinen Mann.

Sie arbeiten permanent den Banken, Konzernen und der Politik zu, in dem sie verschweigen, verdrehen, luegen und lenken.
Ich hoffe der Bevoelkerung gelingt eines Tages ueber Sammelklagen unter Beteiligung von Mio. Buergern, diesen Verbrechern das Handwerk zu legen.

Leider macht es den Anschein, dass das Bundesverfassungsgericht seit einiger Zeit auch nicht mehr so neutral urteilt, wie es eigentlich sein muesste.
  • 17.01.2017, 09:16 Uhr
  • 1
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Ist es wirklich erstaunlich, daß ein Mensch wie Mr. Trump sich so über die Presse ausläßt? Wurde die Presse nicht auch in Deutschland Lügenpresse getauft? Jetzt lamentieren diese Unschuldsengel natürlich, so etwas schreiben Sie nicht oder doch? Die Presse versucht doch tag, täglich die Leser zu manipulieren. Die eine Partei wird hoch gelobt, obwohl sie in der Vergangenheit sehr viel Mist gebaut hat und die andere widerum wird getadelt, obwohl sie leut gesagt hat, was viele Mitbürger auch denken. Selbst das Fersehen ist auf dieser Linie nicht ganz unschuldig. Was war vor der Wahlentscheidung viel Hohn, Mißachtung über Mr. Trump ausgeschütet worden, selbst am Morgen nach der Wahl wurde voller Frust berichtet. Unsere Politiker blamierten sich mit ihren Argumenten und Hinweisen. Das klassische Beispiel war doch unsere Kanzlerin, während andere Staatsmänner Europas Mr. Trump gratulierten, glaubte Frau AM Mr. Trump belehren zu müssen.
  • 16.01.2017, 19:19 Uhr
  • 4
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Es schon erschreckend, selbst wenn die Presse sich nachweislich über Wochen in ihrer Berichterstattung "geirrt" hat, ist eine Richtigstellung dieser Falschmeldungen nur einen winzigen Artikel wert und dringt nicht in das Bewusstsein der Öffentlichkeit. So wird der Betroffene nie rehabilitiert. Von einer angemessenen Entschädigung ganz zu schweigen.
  • 16.01.2017, 15:07 Uhr
  • 2
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