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"Wir sind die neue globale Macht" - Putin-Berater schickt klare Botschaft an ...

"Wir sind die neue globale Macht" - Putin-Berater schickt klare Botschaft an alle Europäer

News Team
28.01.2017, 11:53 Uhr
Beitrag von News Team

Sergej Karaganow, ein Berater des russischen Präsidenten Wladimir Putin, hat die EU dazu aufgerufen, sich nicht länger gegen Russland zu positionieren. Europa fordere einen weit stärkeren Partner heraus, „einen Partner, der eine viel mächtigere strategische Vision und Ausdauer hat“, schrieb der Dekan der Moskauer Hochschule für Internationale Ökonomie und Auswärtige Beziehungen in einem Gastbeitrag für die „Welt“.

Inzwischen sei Russland „keine europäische Randnation mehr, sondern eine eurasische und globale Macht“, erklärte Karaganow. Europa müsse verstehen, „dass es auf sich selbst aufpassen und die Wunden heilen muss, die es sich durch eigene Fehler selbst zugefügt hat“.

Russland sei dennoch weiter daran interessiert, seine „kulturellen und ökonomischen Bindungen an Europa zu erhalten und zu entwickeln“. Aus diesem Grund habe es zusammen mit China und anderen asiatischen Partnern begonnen, ein Konzept für eine eurasische Partnerschaft zu entwickeln – „ein gemeinsamer Raum für Entwicklung, Kooperation und Sicherheit von Shanghai (oder Singapur oder Tokio) bis Lissabon“.

Dieses Vorhaben sei „selbstverständlich nicht gegen die USA gerichtet“, stellte der Experte für Außen- und Verteidigungspolitik klar. „Zumindest nicht gegen die eines Donald Trump, wenn es dem neuen Präsidenten möglich und erlaubt ist, seinen besseren Impulsen und Instinkten zu folgen.“

Karaganow erwartet, dass Russland und die USA unter dem neuen Präsidenten bessere Chancen hätten, „die Kollision zu vermeiden“. Zwar sei Trump weniger vorhersehbar. Allerdings zeige Trump bei einstigen Streitthemen wie etwa dem Ukraine-Konflikt „kein Interesse daran, Öl ins Feuer zu gießen“. Putins Berater hofft auf eine bessere Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern, beispielsweise „mit dem Ziel, den IS in Syrien und dem Irak zu zerschlagen und das Problem politisch zu lösen“.

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9 Kommentare

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Leider hat sich unser neuer Außenminister in Frankreich für weitere Sanktionen ausgesprochen. Warum müssen unsere Politiker ungefragt immer Kommentare abgeben, die blockieren, nichts bewirken und nur zu neuen Blockaden führen?
Vergleicht man die Beurteilung der Politik Russlands mit der Türkei, wieder einmal mit zweierlei Maß gemessen. (siehe Asylrecht für türkische Soldaten, einem Nato-Land)
England will eine Freihandelszone mit der Türkei einrichten. Und das ist sicher rein wirtschaftlich gesehen nicht unklug.
Trump will die Spannungen zu Russland verringern.
Nur unsere Politiker benehmen sich, wie der Elefant im Porzellanladen. Wo bleibt die Diplomatie? Mit diesem Verhalten wird unsere Wirtschaft noch mehr Schaden leiden, und wir treiben in die Isolation.
England und Frankreich haben sich meines Wissens und nachlesbar, nie so richtig an die Sanktionen gehalten. Warum müssen ausgerechnet unser Politiker daran festhalten, obwohl sie den Ukraine-
Konflikt richtig bewerten könnten.
Ein Neuanfang mit Russland ist für die Sicherheit und Zukunft Europas unumgänglich und ist auch für die deutsche Wirtschaft positiv.

Warum also legen wir uns immer wieder selbst Steine in den Weg?
  • 29.01.2017, 12:45 Uhr
  • 2
Ich gebe Dir in großen Teilen Recht. Das Putin und Russland die Krim entgegen des Völkerechts annektiert hat, ändert nichts an der Tatsache, das er wegen Sanktionen, die Krim wieder an die Ukraine zurückgibt. Wer will daran etwas ändern? Das geht nur über einen neuen Weltkrieg. Aber das Leben geht nun mal weiter und deshalb bin ich auch dafür, das dieser Boykott aufgehoben wird.
Übrigens die außenpolitischen Reaktionen in diesem Fall werden nicht durch den Außenminister geregelt, sondern vom Kabiinett der Frau Merkel.
  • 29.01.2017, 13:16 Uhr
  • 0
Ja, Sie haben Recht. Für mich war es dennoch bezeichnend. Doch gibt es genügend Beweise, dass der Konflikt nicht durch Russland geschürt wurde. Was sollte R. für ein Interesse daran haben. Auch hier lohnt sich die Frage, wem nutzt es.
  • 29.01.2017, 16:16 Uhr
  • 2
Das Flugblatt der Deutschen-Mitte von Christoph Hörstel lesen, für alle Nichtwähler und die die etwas verändern wollen.
www.deutsche-mitte.de
  • 29.01.2017, 18:27 Uhr
  • 0
Putin hat richtig gehandelt, die Menschen auf der Krim haben wenigstens Ruhe vor den Schergen aus Kiew.
Diese Nazibanden, die den Osten der Ukraine terrorisieren und vom Westen dazu angestiftet und geschmiert werden, wuerden auch die Bewohner der Krim in ihren Haeusern anzuenden, wie sie es in der Osturkaine schon mehrmals getan haben.

Auch hier leistet die dreckige westliche Propaganda ganze Arbeit und bezeichnet ihren konstruierten Putsch als eine Aktion des Friedens und der Demokratie zuliebe.

Wehe, wenn dieses Luegenkonstrukt mal zusammenfaellt.
Ich hoffe die Ukrainer kommen auch bald in Millionenscharen nach Deutschland, damit man dort endlich mal was lernt, der zweite Weltkrieg hat offensichtlich nicht ausgereicht, dass die Deutschen was daraus gelernt haben.
  • 30.01.2017, 08:53 Uhr
  • 1
Den Wunsch habe ich zwar nicht. Für mich reicht das heutige Ergebnis schon.
Was mich immer wieder erstaunt, wie gut es funktioniert, Meinung zu machen, weil keiner die Wahrheit glaubt. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes einfach unglaublich.
Das Buch "der Ukrainekrieg" gibt sehr gute Informationen.

Außerdem war gestern bei A. W. gut zu beobachten, wie gut Bauernfängerei funktioniert. Die beste Manipulation geschieht über die emotionale Schiene.
  • 30.01.2017, 11:16 Uhr
  • 1
Manipulation sieht man auch wunderbar jetzt, wie dieser Schulz als SPD Wunderwaffe verkauft wird.

Der hat in Bruessel nichts fuer die Buerger getan und in der SPD schon zwei mal nicht.
  • 30.01.2017, 11:41 Uhr
  • 2
Hugo M. Genau das meinte ich mit meinem letzten Satz über die Sendung von A.W. mit dem neuen Kandidaten. Auf dieser Schiene hat er dick aufgetragen. Und es funktioniert, obwohl seine Aussagen ohne Inhalt waren. Sogar sonst kritische Menschen fallen darauf herein.
  • 30.01.2017, 12:21 Uhr
  • 2
Flugblatt der Deutschen-Mitte.
Vor allem für Nichtwähler und die die etwas verändern wollen.
Mit vielen Grüßen von Christoph Hörstel.
  • 30.01.2017, 17:33 Uhr
  • 1
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