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Um wie viel die Erwerbsminderungsrente ab 2018 steigt

Um wie viel die Erwerbsminderungsrente ab 2018 steigt

Helmut Achatz
14.02.2017, 23:10 Uhr
Beitrag von Helmut Achatz

Die Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles bastelt schon eine ganze Weile an der Verbesserung für Erwerbsminderungsrentner. Offensichtlich darf es nicht mehr so viel kosten wie geplant – die Mehrausgaben sinken von drei Milliarden Euro auf eineinhalb Milliarden Euro. Und was kommt für die Betroffenen heraus? Der Linken-Rentenexperte Matthias Birkwald hat es für das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) einmal ausgerechnet: „2018 liegt das Plus bei gerade einmal 4,50 Euro im Monat, 2025 sind es 50 Euro.“ Die große Mehrheit der künftig kranken Rentner werde weiter auf Grundsicherung angewiesen sein. Wie und wo Erwerbsminderungsrentner Wohngeld und Grundsicherung beantragen, schildert ausführlich die Facebook-Gruppe „Schwerbehinderte, Rente, EM Rente“. Wer allerdings Grundsicherung beantragt, muss sich bei den Behörden in punkto Finanzen nackt ausziehen.

Gesetz erst ab 2018

Kern des Gesetzes ist: Künftige Rentner mit Erwerbsminderung sollen bessergestellt werden, ihre Renten sollen so berechnet werden, als ob sie bis 65 Jahre gearbeitet hätten, nicht wie heute bis 62. Das Gesetz soll allerdings erst ab 2018 greifen. Dumm, wer heute schon eine Erwerbsminderungsrente bezieht – sie schauen in die Röhre. Nach Schätzungen beziehen zurzeit etwa 1,8 Millionen Menschen eine Erwerbsminderungsrente. Jedes Jahr kommen schätzungsweise 170 000 neu hinzu.

Nur Neu-Rentner profitieren

Nahles sieht zumindest, dass die bisherigen Erwerbsminderungsrentner die Ausgeschmierten sind, was sie bedauert. Eine rückwirkende Verbesserung im Rentenrecht führe schnell zu Mehrausgaben in Milliardenhöhe – und die seien nicht mehr finanzierbar.

Mehr dazu unter vorunruhestand.de

7 Kommentare

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Die Groko schaffte es nicht eine wirkliche Steuer- und Rentenreform durch zuführen. Wer glaubt schon daran, daß das die SPD schaffen soll? Zum Leidwesen vieler Menschen wird sich bei dieser Parteienlandschaft nichts ändern, sie sind alle nur darauf bedacht, daß sie sich zum Wohle der Bevölkerung ihre eigenen Taschen füllen. Das Volk geht doch diesen Menschen am Allerwertesten vorbei. Das klassische Beispiel ist doch Frau AM. Wen hat sie befragt, ob ihr Handeln gut für Deutschland ist und wir Mitbürger eine solche Politik für Wünschenswert halten?
  • 19.02.2017, 16:47 Uhr
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Leider ist dies alles nur "Flickschusterei" und den Menschen wird
durch die Erhöhung der Erwerbsminderungsrente nicht geholfen.
  • 17.02.2017, 09:25 Uhr
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Immer mehr Menschen sind von Armut betroffen und auch gefährdet. Menschen die an der Grenze oder auch darunter leben müssen gehört endlich geholfen.Die Politik sind doch die Umstände seit ewigen Zeiten bekannt und es wird immer noch diskutiert bis zum abwinken.
Ob 1,2 oder 5 Milliarden ist doch völlig egal,Rentner am Minimum werden das gezahlte Geld bestimmt nicht in Aktien umwandeln oder sich Luxusgüter leisten,sie werden das Geld für das tägliche Leben nutzen und in den Wirtschaftskreislauf zurück fließen lassen,im Gegensatz zur Bankenrettung etc. wo das Geld für immer verbrannt wurde.Da wurden ja innerhalb von Stunden Milliarden verjubelt.
  • 16.02.2017, 08:20 Uhr
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Jeder siebte Mann und jede sechste Frau ist von Altersarmut bedroht. Walter, Udo, Sonja, Andrea und Maria gehen in Frankfurt Flaschen sammeln weil ihre Sozialrente oder ihr Harz 4 nicht zum Leben langt. Meine Nachbarin mit einer Lungenentzündung mußte im Januar rund 30 € für Medikamente ausgeben die nicht von der Kasse ersetzt werden. Dazu kamen noch einmal 25 € Zuzahlung. Das ist mehr als ihr für eine Woche für Lebensmittel zur Verfügung steht. Wenn ich dann lese, daß eine Dame für 1 Jahr im Vorstand von VW, einem von dem Land mit kontrolliertem Unternehmen, 13 Millionen an Abfindung und zusätzlich mit diesem Jahr auch noch ein Anspruch auf 6000 € Rente im Monat bekommt, so könnte ich zum Terroristen werden.

Herr Schulz, ist das die Ungerechtigkeit die sie bekämpfen wollen? Das sind ihre Parteikumpanen die dort die Aufsicht haben. Und dann kommt ihre kugelrunde Pipi, ohne jede Ausbildung aber mit Posten in der Partei und besorgt unseren Erwerbsunfähigkeitsrentnern eine erhöhung von 4,50 € im Monat. Wen wollt ihr Politganoven eigentlich verarschen? Die AFD hat gerade wieder einen Erfolg zu verbuchen, sie hat mit verhindert das sich diese Selbstbediener im Landtag, gerade wieder ihre horrenden Pensionen selbst genehmigt haben. Ich sehe mit Grausen auf dieses Wahljahr in Europa und befürchte das viele dieses Geschacher um Posten und diese Selbstbedienung von Politgangstern satt haben. Wem werden sie Folgen und wohin?
  • 15.02.2017, 18:57 Uhr
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Ja diese Miß Pi ...der SPD versucht wieder die Bürger zu verarschen. Vor der Wahl alles für die Zukunft versprechen und wenn sie gewählt sind, sich leider wegen schlechter Wirtschaftsprognosen nicht daran halten. Diese Politiker sind mit ihren Verwaltungen einfach nur unfähig. Die Rentenkasse schafft es nicht einmal zeitnah die seit ersten Januar geltenden Bescheide zu verschicken. Wie ich schon mehrfach über meine Nachbarin geschrieben habe, eine Rentenaufstockerin. Das Amt hat schon ende Dezember die neuen Rentenbeträge von der Rentenkasse erhalten, die Nachbarin aber ihren Bescheid bis Heute nicht.
  • 15.02.2017, 14:42 Uhr
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Es wird höchste Zeit das es eine vernünftige Reform/Regelung für den Bereich Rente aber auch Krankenversicherung gibt.Die Altersarmut kommt,das weis auch die Politik und schläft weiterhin. Wer
Erwerbsminderungsrentner wird macht das Bestimmt nicht gerne und würde bestimmt lieber Gesund sein und länger arbeiten.
Es wird zwar schon Heute bis 62/63 Jahre hochgerechnet,jedoch sofort wieder 10,8% abgezogen incl. narürlich der Versteuerung und Sozialabgaben.
Würde man jetzt den hochgerechneten Betrag (bis 65/66) der BFA nehmen welcher bis zum erreichen der gesetzlichen Rente berechnet wurde und dann 10,8% wie bei einem "normal" vorzeitig in Rente gehender Person abziehen,wäre das Gerecht.Wie gesagt,Erwerbsunfähig wird keiner gerne.
  • 15.02.2017, 13:26 Uhr
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Guten Tag Achatz,
das sind doch alles nur Wahlversprechen, daß diese asozialen Abgeordnete wieder gewählt werden. Wer glaubt denen eigentlich noch?
  • 15.02.2017, 11:46 Uhr
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