wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?

CSU-Attacke: "Schulz riskiert, dass Menschen ihre Arbeit verlieren"

News Team
20.02.2017, 16:11 Uhr
Beitrag von News Team

Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) hat die Ankündigung von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz, die Agenda 2010 zu reformieren, kritisiert.

„Den Reformen des Arbeitsmarktes und der Sozialsysteme ist unter anderem zu verdanken, dass wir heute so gut dastehen und dass so viele Menschen einen Job haben wie nie zuvor", sagte Aigner der "Welt". "Die Arbeitslosigkeit insgesamt konnte halbiert werden, und wir haben in Deutschland praktisch keine Jugendarbeitslosigkeit. Das ist soziale Politik!"

Diesen Erfolg gefährde Schulz, kritisierte Aigner.


Sein Vorhaben ist nicht sozial und nicht gerecht: Schulz riskiert, dass Menschen ihre Arbeit verlieren und Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig geschädigt wird.

Schulz plant, die Bezugsdauer für das Arbeitslosengeld I zu verlängern.

Carsten Linnemann, Vorsitzender der CDU/CSU-Mittelstandsvereinigung, kritisierte Schulz' Plan ebenfalls: "Die Agenda 2010 hat Deutschland vom kranken Mann Europas zur Wachstumslokomotive gemacht und dazu geführt, dass die Arbeitslosigkeit auf einem Tiefpunkt angelangt ist." Davon abzurücken, hieße, "an dem Ast zu sägen, auf dem wir sitzen". Wer Einzelschicksale in den Mittelpunkt seiner Politik stellt, befeuere nicht nur Abstiegsängste, sondern gefährde alles, was in den letzten Jahren erreicht wurde, sagte Linnemann. "Denn irgendjemand wird für die neuen Wohltaten aufkommen müssen. Im Zweifel die hart arbeitende Bevölkerung, von der Herr Schulz immer so gern spricht."

213 Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
.......schulz hat bisher lediglich, dahin gehend geäußert, was er ändern möchte, doch wie oder wann er welche Änderungen, im Fall des Falles vornehmen will hat er nicht gesagt.
Insofern sind alle seine Aussagen makulatur.
Schulz ist offensichtlich aus dem gleichen Holz geschnitzt wie alle anderen auch, denen es ausschließlich um Geld und Macht geht.
In dieser Welt wird sich nichts ändern, es sei mit Gewalt
  • 29.04.2017, 23:03 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Für mich ist es gar keine Frage, dass alle Bürger die Wahlberechtigt sind, es dieses Jahr extrem schwer haben ihr Kreuzchen an die richtige Stelle zu setzen. Doch eins weiß ich für mich mit Sicherheit. Ein Mann wie Schulz, der schon in Brüssel sich nicht um geltende Gesetze gekümmert hat, Vetternwirtschaft betrieben hat und es selbst nicht so mit den "Spesenabrechnungen" genau genommen hat, kann von mir keine Stimme bekommen. Es muss aber auch Schluss sein mit der GroKo. Denn allzu viele Gesetze werden, obwohl sie eindeutig Verfassungswidrig sind, durchgewunken. Es muss sich nicht nur an der Regierung etwas ändern, sondern auch an unseren Abgeordneten. Sie müssten wieder selbstbewusster werden und auch mal NEIN sagen. Das wäre der erste Schritt zu einer fairen Politik. Auch kann ich dieses ewige Meckern auf das angeblich braune Gesindel der AfD nicht mehr hören. Es ist eine demokratisch gewählte Partei. Ob mir das gefällt oder nicht, Es liegt an den etablierten Parteien, dass nicht noch mehr Bürger an den rechten Rand gedrückt werden. Das erreichen diese nur, in dem sie wieder ehrliche und für jeden verständliche Politik machen. Doch das sind Wunschträume, die nicht in Erfüllung gehen. Es würde schon reichen, wenn keine Partei eine so große Mehrheit bekommt, dass sie schalten und walten kann, wie sie will. Die SPD aber, isoliert uns langsam aber sicher von vielen Ländern. Bestes Beispiel ist nun wieder Israel.
  • 26.04.2017, 15:18 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Zitat:
"„Den Reformen des Arbeitsmarktes und der Sozialsysteme ist unter anderem zu verdanken, dass wir heute so gut dastehen und dass so viele Menschen einen Job haben wie nie zuvor", sagte Aigner der "Welt". "
----------------------------------
......genau hier scheiden sich die Geister, denn Aigner behauptet, dass "wir" gut dastehen.
Mit "wir", bzw. mit dieser Behauptung hat Aigner und möglicherweise viele andere auch, lediglich die Wirtschaft und die Regierung selbst im Blickfeld.
Diejenigen jedoch, die diesen Wohlstand erst möglich machen, nämlich die Arbeitnehmer sehen das ganz anders, insbesondere diejenigen, die zwar aus der Arbeitslosenstatistik herausfallen, sich jedoch mit Minijobs und Dumpinglöhnen gerade mal so über die Runden bringen können.

Die Agenda 2010 die durch die SPD erst ins Leben gerufen wurde hat es erst möglich gemacht, dass es einem Großteil der Arbeitnehmer schlecht geht, nur damit die Wirtschaft Deutschlands gut dasteht.

Nicht nur die Agenda 2010, sondern auch unzeitgemäße Gesetze und Verordnungen aus dem vorigen Jahrhundert müssen überarbeitet, bzw. den veränderten Situationen angepasst werden.
  • 22.04.2017, 21:16 Uhr
  • 0
Der letzte Absatz beschreibt genau das, was dringend notwendig ist. Das sind auch genau die Worte, die Herr Schulz hätte wählen sollen . . . als die dumme Verlängerung des Arbeitslosengeldes. Im übrigen: Herr Schröder hat mehrmals gesagt, dass die Agenda 2010 nicht auf Dauer so bleiben muss, sondern geändert werden kann. Genau DAS hat die Merkel"Regierung" bislang verhindert !
  • 26.04.2017, 14:25 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Ja, dem schließe ich mich auch an. Die Arbeitslosenstatistik ist ein Schwindel erster Klasse. Man weiß, wie die Zahlen zustande kommen. Leider aber wissen das nur jene Mitbürger, die sich tatsächlich dafür interessieren.
Dumm an der Geschichte ist leider nur, daß die Journaille solche Regierungsschwindel wider besseres Wissen (!) kolportiert, so - wie wir ja auch in so manchen anderen Dingen für dumm verkauft werden. Natürlich weiß auch Lieschen Müller, daß in unserem Staat ein gewisser Wohlstand herrscht. Was aber nutzt es ihr, wenn sie mit ihren Kindern in Armut am Rande der Gesellschaft leben muß. Die Stratistik belügt uns ja auch darüber, wieviele Lieschens Müller und andere es in Deutschland überhaupt gibt. Denn wer die Arbeitslosenzahlen künstlich schrumpfen läßt, der macht es natüürlich auch mit anderen Zahlen, muß es sogar, weil ja sonst die Zahlen offenkundig nicht mehr stimmen.
Was Herr Schulz da von sozialer Neuordnung oder Besserung faselt, das kann man ohnehin nicht ernst nehmen. Die Parteibonzen haben bis jetzt noch vor jeder Wahl so dummes Zeug geredet, ohne daß sich da Wesentliches gebessert hätte. Und das wird auch in Zukunft so sein.
Kleiner Rückblick: Zur Zeit des Dritten Reiches gab es keine Arbeitslosen, und arme Leute fanden so viel Hilfe, daß sie damit fertig werden konnten. Heute werfen unsere Politiker freudestrahlen mit betrügerisch kleinen Arbeitslosenzahlen in "Millionenhöhe" herum und machen uns weis, hier ginbge es allen Bürgern gut, da müsse man sogar immer noch mehr Ausländer ins Land holen, wie sollten wir sonst mit dem "Wohlstand" fertig werden, und -wie aus dem Bundestag zu hören war- Deutschland sei ja ohnehin schon "der Islam". Da kommt es denn also auf unsere Mitbürger nicht mehr an. -
2017 ist wieder ein Wahljahr, warten wir mal ab, wer gewählt wird.
  • 22.04.2017, 20:05 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Sehr geehrte Frau Aigner, erzählen doch bitte nicht gebetsmühlenartig es geht in Deutschland "ALLEN GUT",Das Märchen kann Ihre "geliebte"Frau Bundeskanzlerin doch viel besser "erzählen".Ich schließe mich dem Schreiben von-- Olli Sch--fast voll an.In Wirklichkeit haben wir rund 7 Milionen Arbeitslose,weil circa 5 Millionen staatlich unterstützt werden und dies ALLES unserer JUNGEN Generation aufgebürdet wird.-Ich hoffe die lassen sich das auf die Dauer nicht gefallen.------Kurt Haigis Horb-M--Mitglied im SOZIALVERBAND (VdK)
  • 19.04.2017, 11:10 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Wo kommt denn diese wundersame halbierung der Arbeitslosenzahlen her? Das ist doch Augenwischerei, wenn der eine Teil in Arbeitsamt-Maßnahmen steckt und nicht in die Statistik fällt und der andere Teil Geringverdiener ist, der seinen Lohn nach 8 Stunden Arbeit am Tag noch durch Sozialleistungen aufstocken muss. Alters- und Kinderarmut werden in wenigen Jahren, wenn wir so weiter machen, radikal zunehmen. Es muss etwas passieren und alles ist besser, als es, wie Frau Merkel und ihre CDU/CSU so oft schon getan haben, auszusitzen.
Es trifft ja nicht die Politiker in Berlin. Die sozial Schwachen haben darunter zu leiden. Lieber jetzt etwas wagen und korregierend eingreifen, als abzuwarten und es bei der nächsten Wahl dann den Braunen abzugeben, weil der Unmut nur noch größer wird!
die Parteien dürfen nicht länger von Lobby und Industrie gesteuert werden, sondern müssen sich, wie es im Gesetz verankert ist, zwingend am Gemeinwohl orientieren! und eine veränderung der Hartz_Gesetze und der Argenda 2010 ist ein erster Schritt!
  • 15.04.2017, 15:45 Uhr
  • 2
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
WARUM??? ... ist dieser alte Beitrag noch hier??????
  • 12.04.2017, 09:55 Uhr
  • 0
Volksveräppelung - die haben nix anderes
  • 13.04.2017, 12:21 Uhr
  • 0
Ich glaube eher, die sind von der CSU beeinflußt.
  • 13.04.2017, 17:55 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Das sagt genau die Richtige - Ilse Aigner -
die schwächste Politikerin in den CSU-Reihen !!!
  • 07.04.2017, 21:18 Uhr
  • 1
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
einfach nur anhören...... - Schulz, der Blender.....
  • 30.03.2017, 20:25 Uhr
  • 1
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Schröder hat in seiner Regierungszeit riskiert ,dass Menschen in die Langzeitarbeitslosigkeit gebracht wurden und heute in Altersarmut stecken. Mindstlohn sollte auch Arbeitslosigkeit fördern, aber zum Glück war es umgekehrt.
  • 30.03.2017, 14:49 Uhr
  • 1
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.