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Die Sache mit dem Sozialsystem - Gedanken zu Martin Schulzs Wahlkampf

Die Sache mit dem Sozialsystem - Gedanken zu Martin Schulzs Wahlkampf

04.03.2017, 15:52 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Martin Schulz hat die Arbeiter wiederentdeckt. Er versucht, den Ursprungsgedanken der SPD zu reaktivieren. Er möchte sich der Probleme der Arbeitnehmer annehmen und für sie einiges zum Besseren ändern.
Ich bin froh darüber. Denn es gibt zweifellos einiges, das dringend und schnell gelöst werden muss, wenn es um Löhne, Sozialversicherungen und HartzIV geht. Und um diese tiefe Kluft von Arm und Reich.

Da gibt es die Probleme, die akut sind und deshalb sofort angegangen werden müssen.

Doch ich möchte Herrn Schulz gerne einen Tritt geben, damit er in Richtung Zukunft geht. Da nutzt es nichts mehr, Arbeitslose oder HartzIV-Empfänger zu finanzieren - egal wie lange.
​Da diese Zukunft bereits begonnen hat und die Auswirkungen in den nächsten 10 bis 20 Jahren flächendeckend sein werden, wäre es sehr gut, jetzt schon das in den Reformen zu berücksichtigen
​Denn es wird nicht mehr lange dauern, dann verlieren 56 % der Deutschen ihre Arbeitsplätze, weil diese automatisiert werden. Ein Trend, der nicht aufzuhalten ist. Die Automatisierung schreitet voran. Menschen werden überflüssig in der Produktion. Der nächste Schritt wird sein, dass sich diese Roboter selbst weiterentwickeln - und Menschen auch dazu höchstens zur Sicherheit noch nötig sein werden.
Hier ist es sehr wichtig, rechtzeitig die Weichen so zu stellen, dass nachher nicht ein Millionenheer von Menschen ohne Arbeit und Geld dasteht.

Einige Philosophen - keine psychoparanoiden, sondern ernsthafte - überlegen jetzt schon, was diese Menschen tun werden - sie werden nicht nur kein Geld, sondern alle Zeit der Welt haben. Deshalb wäre nicht nur das Problem des Lebensunterhaltes, sondern auch des Lebensinhaltes zu lösen. Eigenverantwortung heißt hier das Schlagwort. Viele sind jedoch dazu gar nicht fähig, außerhalb einer geregelten und eingeschränkten Arbeitswelt.

​Gestern las ich in einem Artikel einige Lösungen - die naheliegend sind.

Da gehen Unternehmer und Wissenschaftler davon aus, dass die abhängig arbeitende Bevölkerung diese Änderungen finanzieren werden. Sie selbst denken gar nicht daran, sich zu beteiligen. Im Gegenteil - sie ziehen sich noch schneller in Steueroasen zurück. Lakonisches Fazit dieses Artikels: Neoliberale Ideen.

​Wie aber wollen ganz realistisch 44 % Arbeitnehmer, die nicht durch die Automatisierung entsorgt wurden, 56 % mitfinanzieren? In dem Artikel stand dann auch: Sozialabgaben und Arbeitslosenversicherungen würden aufgelöst, es gebe nur eine pauschale Abgabe von 50 % für das berühmte, viel diskutierte Grundeinkommen.

​Alles ganz toll - aber umgekehrt wird was draus: Nicht die Arbeitnehmer müssen bezahlen, sondern die Arbeitgeber von Robotern. Eine Robotersteuer ist im Gespräch - die natürlich die Firmeninhaber weit von sich weisen. Aber das ist genau ein Thema für einen SPDler. Die Selbstverständlichkeit der Kapitalisten, dass sie nicht verantwortlich für einen Solidargemeinschaft sind, muss gebrochen werden. Und da muss man heute schon ansetzen.

​Also - Herr Schulz - ran an die Probleme der Zukunft. Er ist nur wenig jünger als ich - man kann auch in unserem Alter die Welt erkennen, wie sie mal sein wird.

Es nutzt nichts, nur die der Gegenwart versuchen zu lösen. Ich bin überzeugt, man kann die Probleme von heute lösen, indem man die Weichen für die zukünftigen setzt. Aber das bedeutet, die Macht des Kapitals endlich zu brechen und diese Leute in die Verantwortung nehmen.

Dazu kann man sogar mal den alten Marx wieder rauskramen - und verjüngen.

27 Kommentare

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Danke für den Beitrag, Sara.
In der Tat wird dies in der Zukunft die Herausforderung schlechthin. Die soziale Frage des 21. Jahrhunderts, die sich langsam abzuzeichnen beginnt und die schnell Fahrt aufnehmen wird mit der Vollautomatisierung der Arbeitswelt - in allen Bereichen des Lebens. Ein Ansatz wäre die Einführung eines unbedingten Grundeinkommens für alle Bürger und die Besteuerung der Produktionsmittel. Keine neue Idee, aber wenn wir sozialen Spannungen in Zukunft verhindern wollen, werden wir daran gehen müssen, inclusive eine nachhaltigeren Besteuerung der Finanzwelt. Zudem müssen wir neu über Kultur in unserer Gesellschaft nachdenken, über Lebensqualität und Lebensinhalte, jenseits des alten Berufsverständnisses. Dieser Wandel dauern, aber wir müssen damit schon heute beginnen und die ersten Weichen stellen.
  • 05.03.2017, 20:17 Uhr
  • 1
Du sagst es. Das eine sind die praktischen Lösungen - Geld betreffend im weitesten Sinne. Da gebe es Lösungen, wenn alle bereit dazu wären. Was noch einen Kampf geben wird...

Das zweite ist tatsächlich das, was du "Kultur in der Gesellschaft" nennst. Hier ist das größte Problem das, was ich mit "Eigenverantwortung" meinte. So viele, die abhängig arbeiten, können sich gar nicht anderes vorstellen, als unter den engen Regeln eines Arbeitsplatzes und den Anweisungen der Vorgesetzten ihren Tag zu begehen. Haben sie das nicht mehr, hängen sie in der Luft.
Diese Leute möchte ich stupfen und ihnen sagen: Denkt mal draüber nach, wie euer Leben aussieht, wenn ihr nicht mehr den bekannten Rythmus habt. Die Vorhersagen sind auf 10 bis 20 Jahre aus - spricht, man muss heute nicht mal zu den ganz jungen gehören, um noch in diesen Wandel hineinzugeraten.
Nur die ältere Generation ist fein raus - wir sind nicht mehr betroffen. Aber vielleicht sollten wir uns alle mit den Möglichkeiten beschäftigen, um Wege aufzuzeigen, wie die neue Gesellschaft aussehen wird.
  • 05.03.2017, 21:43 Uhr
  • 0
Das Ganze wird noch zugespitzt, dass die Lebenserwartung der Menschen durch den medizinischen Fortschritt steigen wird. Die Menschen werden länger leben - und das heißt, dass sie ihr Leben sinnvoll gestalten müssen - auch ohne Erwerbsarbeit.
  • 05.03.2017, 22:23 Uhr
  • 1
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Sara, du holst den alten Kommunistenknüppel wieder heraus, und hoffst, das ist das Credo von Martin Schulz.
Der wird sich hüten, denn der Pleite gegangene Sozialismus ist im Gedächtnis der Deutschen noch gut verankert.
Freie Unternehmer haben uns einen Wohlstand beschert, den die Deutschen niemals zuvor hatten. Dabei gab es auch Exzesse einzelner, was bei dem angeborenen Egoismus der Menschen gar nicht zu vermeiden ist.
Das auszugleichen ist Sache von Politikern, Gerichten und wachsamen Bürgern. Deshalb bin ich auf das politische Konzept von Schulz gespannt. So wie ich ihn kenne, wird er sich sicher nicht an Karl Marx orientieren.
  • 05.03.2017, 15:32 Uhr
  • 1
Wird er nicht, mein Vorschlag war ja auch - etwas ironisch, da mir die Parallelen bewusst waren - den alten Marx hervorzuholen und - bitteschön - zu modernisieren.
Weshalb ich auch nicht den "Kommunistenknüppel" herausgeholt habe, sondern eigentlich nur feststellen musste, dass in der Theorie sehr viel von dieser Grundidee steckt. Denn die Idee es Kommunismus in der Reinform ist nicht schlecht, nur ist sie wie jedes Ideal nicht praktikabel, wie die Geschichte gezeigt hat - dagegen steht nämlich der Mensch mit seinen Unzuänglichkeiten.

Du hast aber offensichtlich einiges nicht verstanden in dem, was ich schrieb. Ehrlich gesagt könnte die ganze Theorie auch ein dickes Buch füllen - so kurz in einem Artikel hier kann man eigentlich gar nicht erklären, was gemeint ist. Vielleicht hast du deshalb etwas missverstanden.
Freie Unternehmer haben "uns" den Wohlstand gebracht - richtig. Und nicht mal nur den Deutschen. Aber das taten sie nicht aus Menschenfreundlichkeit, sondern um Profit zu machen.
Es ist immer leicht zu sagen, da muss nun die Politik ran. Doch die Politik wird erstens auch von Menschen geführt - und zweitens gibt es vieles, wo sie nur moderieren kann. Das hier ist so eine Sache. Hier müssen die Protagonisten selbst eine Lösung finden. Man kann nicht von oben Regeln setzen, wie es zu laufen habe - es muss zusammen erarbeitet werden.
Die Unternehmer wollen weiterhin Profit machen - dazu müssen sie ihre Produkte, die von Automaten hergestellt sind, verkaufen - und dazu müssen die Menschen, die nun nicht mehr in Lohn und Brot sind, in der Lage sein, die Dinge zu kaufen. Also muss der Profit, der dank fehlender Personalkosten noch erhöht wird, anders verteilt werden, so dass alle etwas davon haben.
Kommunismus wäre das Ideal, nämlich dass alle Produktionsstätten der Gesellschaft gehörten - und alle gleichmässig am Profit beteiligt würden. Aber das ist eben - siehe oben - nicht praktikabel.
  • 05.03.2017, 16:12 Uhr
  • 0
Die Unternehmen MÜSSEN Profit, besser Gewinne, machen, damit sie investieren können.
Übrigens werden Gewinne durch Automaten nicht automatisch höher ausfallen, da es sich a) um erhebliche Investitionen handelt und b) der Wettbewerb für ein ausgewogenes Preisniveau sorgt.
Es ist keinesfalls ausgemacht, dass die Automatisierung wesentlicher Industriebereiche zu weniger Arbeit bei den Menschen führt. Das glaubten seinerzeit auch die Weber, denen Heine sein unsterbliches Gedicht gewidmet hat:
"Deutschland, wir weben dein Leichentuch,
Wir weben hinein den dreifachen Fluch –".
Berufe ändern sich nun mal. Deshalb wäre ein bisschen mehr Optimismus angebracht.
  • 05.03.2017, 18:16 Uhr
  • 0
Die Weber wurden inzwischen alle arbeitslos... ich lebe in einer Textilgegend.
Ich habe Optimismus, was das Thema angeht - die anderen sehen es alles schwarz oder wollen sich der Herausforderung nicht stellen. Deshalb habe ich auch den Artikel an den Wahlkämpfer Schulz gerichtet, mehr oder weniger.
Und noch ein kleiner Hinweis: ich bin eine Unternehmerin - wenn auch keine produzierende, sondern eine dienstleistende. Diese wird es immer mehr geben - und damit natürlich auch Angestellte derselben. Der Dienstleistungssektor hat sich bereits in den letzten Jahren unglaublich vergrößert - und sicher wird er das noch mehr tun. Aber - in Prozenten gerechnet ist er wohl nicht so groß wie das produzierende Gewerbe - vermute ich. Und um das geht es.
Doch ich sehe sehr wohl die Seite der Unternehmen, inklusive nicht nur der Notwendigkeit, sondern auch dem Wunsch nach Profit. Allerdings nicht auf Kosten der Gesellschaft. Ich verteufle Unternehmer nicht automatisch - wie es meine Altvorderen taten, die die Sozialdemokratie als ihre moralische Grundlage sahen.
Mir geht es darum, dass hier eine Revolution auf die Menschheit zukommt, der sie sich stellen muss - und damit anzufangen wäre durchaus auch heute schon angebracht. Man muss die Weichen stellen und nicht (mal wieder) warten, bis alles zu spät ist. Die Automatisierung wird kommen - Arbeitsplätze werden wegfallen, und zwar zuerst in den Anlernjobs, dann bei den sogenannten Facharbeitern.
Hochqualifizierte Leute werden noch lange gebraucht werden - bis dann die Automaten sich selbst reprodzieren können. Dann braucht man die Qualifizierten, um zu verhindern, dass die Automaten die Macht übernehmen - doch nun ja, das dauert noch ein bisschen.
  • 05.03.2017, 18:46 Uhr
  • 0
Sara, jetzt lerne ich dich ja richtig kennen. Zuerst dachte ich, du bist nur eine Sozialromantikerin, die alle Menschen mit möglichst viel Geld glücklich machen will.
Einigen wir uns doch darauf; niemand weiß genau, wie die Zukunft der Arbeitswelt aussieht. Jeder redet zwar von den Automaten, die alle Menschen zu Frührentnern machen werden. Aber nichts ist gewiss!
Möglich ist ja, dass wir den Mond und den Mars kolonisieren, was für die Menschheit eine gewaltige Herausforderung ist. Dann gibt es noch die Wissenschaft, die neugierige Menschen immer beschäftigen wird.
Also bleiben wir dabei, es wird alles anders werden, aber wir wissen nicht wie.
  • 05.03.2017, 21:23 Uhr
  • 0
Ich bin sicher, wir werden es nicht mehr erleben, dass die Menschen Mond und Mars kolonisieren - aber sich hinter der Fatalismus - es kommt wie es kommt - zu verstecken, was diese hier genannte Veränderung angeht, halte ich für völlig verkehrt, denn das werden wir erleben - auch wenn ich dann schon etwas Greisenhaft sein werde.
Wenn alle so denken, gibt es eine Katastrophe.
Das Problem ist: ich weiß, so denken die meisten. Fazit - es wird eine Katastrophe geben.
  • 05.03.2017, 21:46 Uhr
  • 0
Die Kommunisten haben es versucht. Mit Planmethoden versuchten sie, künftige Entwicklungen zu steuern, was zu einer gigantischen Recourcen-Verschwendung führte. Als Folge gingen sie Pleite.
  • 05.03.2017, 21:51 Uhr
  • 0
Und deshalb darf es auch nicht mit "Planmethoden" geschehen.
Die finanzielle Seite muss mit Unternehmern, Gewerkschaften - als Vertreter der Arbeitnehmer - und als Moderator auch der Politik gemeinsam gelöst werden. Und wenn das gelöst ist, müssen Angebote ausgearbeitet werden, damit die Menschen, die nun nichts mehr zu tun haben, ihre Tage sinnvoll ausfüllen können.
Aber wenn ich bedenke, dass man heute nicht mal hinkriegt, der Jugend etwas anzubieten, sehe ich schwarz. Doch es wären neue Möglichkeiten für Dienstleistungen.
  • 05.03.2017, 22:10 Uhr
  • 0
Diese Gruppe wird auch nur ein Papier kreieren, das in unserer schnelllebigen Zeit sicher diskutiert und vergessen wird.
Der Club of Rome hatte vor Jahren "Die Grenzen des Wachstums" veröffentlicht. Ich erinnere mich noch an die heißen Diskussionen. Heute sind diese Thesen obsolet, weil eine Menschheit ohne Wachstum stagnieren würde.
Sara, vergiss deine Schwarzmalerei, die Menschheit wird sich so oder so weiter entwickeln. In Asien anders als in Europa und in Afrika anders als in Südamerika. Das kann niemand steuern.
  • 06.03.2017, 07:24 Uhr
  • 0
Schwarzmalerei? Ich sehe es positiv! Ich würde gerne noch mehr von dieser neuen Welt mitbekommen - nur leider fürchte ich, die Natur lässt das nicht zu.
Mir geht es darum, nicht dann, wenn es geschieht, vor dem Abgrund zu stehen - aber ich fürchte, das wird geschehen, denn die, die handeln sollten, stecken den Kopf in den Sand. Da sehe ich dann doch schwarz.
  • 06.03.2017, 12:46 Uhr
  • 0
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Es ist ziemlich genau 100 Jahre her. Da wurde ein ungeheurer Wandel vom Agrarstaat zum Industriestaat vollzogen. Anfangs konnte sich auch niemand so recht vorstellen, wie es dann weiter gehen soll, als die Automatisierung bereits dort viele Arbeitsplätze vernichtete.
Es stellte sich dann heraus, dass sich aber auch ganz neue Arbeitsplätze daraus entwickelten.
Bereits in den 70-ern ging man davon aus, dass sich bei der herrschenden und jetzt rapide sich veränderten Arbeitsmarktsituation der Dienstleistungssektor als dritte Phase des wirtschaftlichen Fortschritts unserer Gesellschaft etablieren würde. Was man feststellen kann ist hier zum Beispiel dass wir heute wesentlich mehr Menschen in der Pflege beschäftigen und trotzdem noch zig-tausende Arbeitsplätze zu besetzen wären.
Ich bin sicher, dass es kein großes Problem sein dürfte diesen Dienstleistungsbereich durch entsprechende Lohnentwicklung attraktiv zu gestalten und ebenso ein Finanzierungsplan aufgestellt werden kann und wird.
  • 05.03.2017, 09:13 Uhr
  • 0
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Gut geschrieben.Die Botschaft von Herrn Schulz hör
ich wohl - doch mir fehlt der Glaube!
  • 05.03.2017, 07:59 Uhr
  • 1
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Der Kapitalismus befindet sich in einer ernsthaften Krise. Die Lösung könnte der demokratische und aufgeklärte Sozialismus sein. Ja, der alte Marx könnte mit seinen Thesen die Zukunft gestalten. Angesichts der sozialen Situation müsste das linke Lager weit mehr Zuspruch erhalten. Das wirkliche Problem sind aber die ungebildeten Massen der Bevölkerung, die diese Theorien nicht verstehen.
  • 04.03.2017, 22:49 Uhr
  • 1
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DANKE für den guten Beitrag!
  • 04.03.2017, 19:19 Uhr
  • 0
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Karl Marx ist aktueller denn je!
  • 04.03.2017, 19:15 Uhr
  • 0
Ja - wenn man ihn anpasst, zeitgemäss umbaut.
  • 04.03.2017, 19:37 Uhr
  • 0
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Gefällt mir, Sara....gut geschrieben.
Schlimm genug.
  • 04.03.2017, 18:50 Uhr
  • 1
Weiß nicht - die Zukunft kann großartig werden - aber die Menschen müssen sich anpassen. Und dazu muss das System geändert werden.
  • 04.03.2017, 19:04 Uhr
  • 1
  • 04.03.2017, 19:16 Uhr
  • 0
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Diese eingeschränkte, nicht in die Zukunft gerichtete Sicht der Unternehmer wird dazu führen, dass sie

Erstens nicht genug Arbeitnehmer finden werden, die für sie arbeiten würden und

Zweitens niemanden in Deutschland finden werden, der ihre Produkte kaufen kann, da er keine Geld hat.

So schafft sich das Unternehmertum in Deutschland selber ab!
  • 04.03.2017, 16:25 Uhr
  • 1
Genau. Das dann auch - aber sie haben ihre Geld ja auf einer Insel oder in Panama. Und wenn die Roboter dann die Luxusjachten gebaut haben, finden sie unter den 44 % sicher auch noch ein paar Matrosen, die sie hinbringen - der Steuermann ist durch einen GPS-Roboter ersetzt - und wer braucht schon Kapitäne...
  • 04.03.2017, 16:51 Uhr
  • 2
Na, das dürfte dann so ziemlich das Ende der weltmännischen Kapitäne sein.
  • 04.03.2017, 19:17 Uhr
  • 0
Zudem kann ich nur sagen, dass die Digitalisierung nich aufgehalten werden kann. Das beschäftiger derzeit die großen Firmen der IT-Branche, z.B. Fujitsu. In dieser Branche wird intensiv über ein Grundeinkommen nachgedacht.
Zudem beauftragen sie Sozialwissenschaftler nach Lösungen zu forschen!
  • 04.03.2017, 19:19 Uhr
  • 0
Ja - aber genau diese Branche ist der Meinung, dass die abhängig arbeitenden Bürger für das Grundeinkommen aller aufkommen sollten. Genau diese sind nicht bereit, ihre Gewinne dafür zu schmälern - mit einigen lobenswerten Ausnahmen vielleicht. Ich muss noch mal rauskriegen, wo ich eigentlich gestern diesen Artikel las - aber genau das war da als Problem aufgeführt - die 44 % sollen die 56 % miternähren - während ihre Bosse sich auf ihren Jachten ahlen.
Neoliberalismus...
  • 04.03.2017, 19:40 Uhr
  • 0
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