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Eliteversagen aus moslemischer Sicht

12.03.2017, 12:29 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

In der Debatte um muslemische Zuwanderung wird von den Meinungseliten in Deutschland die Ansicht vertreten, die Politik von Merkel und co. sei moralisch, humanitär und gut. Kritiker werden als Faschisten oder Rechtspopulisten mundtot gemacht. Vielleicht kann die Kritik eines moslemischen Intellektuellen Nachdenken erzeugen. Aber ich habe nicht viel Hoffnung. Meinung von Imad Karim.
Imad Karim ist ein libanesisch-deutscher Regisseur, Drehbuchautor und Fernsehjournalist. Seine Filme wurden in den Fernsehanstalten ARD, ZDF, WDR, hr, BR, MDR, ORB, SR, SWR, NDR, 3Sat, Phoenix ausgestrahlt.
Er Schreibt: Tagein, tagaus Flüchtlingsintegrationsprogramme, die alle mehr oder weniger den Beigeschmack von inszenierten Zirkusauftritten haben, von infantilen Zurschaustellungen, nach dem Motto „Schaut mal, was mein Flüchtling alles kann!“ Eine Epidemie der grenzenlosen Liebe ist offenbar ausgebrochen, Flüchtlinge erscheinen mir als Volkstherapie zu fungieren oder, besser gesagt, als die Erfüllung einer göttlicher Mission. Flüchtlingshelfer steigen in dieser göttlichen Hierarchie empor zu Heiligen, zu Schutzpatronen.
Heute verstehe ich nicht, was sich hier vor meinen Augen abspielt. Ich verstehe den Sinn dieser offenen Grenze nicht. Warum ermutigt man Menschen, dass sie aus ihren Heimatländern fliehen und somit entwurzelt in Deutschland ankommen? Warum hilft man den Menschen vor Ort nicht oder hat ihnen nicht rechtzeitig geholfen? Wo waren die Humanisten unter uns, als das UN-Welternährungsprogramm die Gelder für die syrischen Flüchtlinge in den bereits existierenden Unterkünften kürzte? Ein Bruchteil des Geldes, das heute für die Angekommenen ausgegeben wird, hätte gereicht. Und warum glaubt die Mehrheit der Gesellschaft, dass sie in der Lage ist, diese Millionen Menschen, deren Sozialisierung eigentlich bereits abgeschlossen ist, hier resozialisieren zu können? All das ist eine neue Form des Kulturkolonialismus – arrogant, ignorant, fahrlässig und keinesfalls human. Wer es schafft, der bekommt Geld und Unterkunft von den Deutschen. Wer unterwegs umgefallen oder im Mittelmeer ertrunken ist, hat halt Pech gehabt. Das versuchen uns die Medien als Humanität zu verkaufen.
Mir ist rätselhaft, warum wir unsere gesunden Sozialsysteme mutwillig destabilisieren. Damit tun wir weder der aufnehmenden Gesellschaft noch den Neuankömmlingen (mittel- bis langfristig) einen Gefallen. Und was ist daran human, einer siebenköpfigen afghanischen Familie, die bisher in ihrer Heimat mit 40 Euro pro Monat über die Runden kam, in Deutschland Monat für Monat mit 2.700 Euro zu versorgen, anstatt solche Summen vor Ort zu zahlen, mit denen 40 Familien unterstützt werden könnte?
Hierzu muss man wissen, dass eigentlich kaum Menschen aus den eigentlichen Kriegsgebieten zu uns kommen, denn die können sich die Schlepper nicht leisten. Es kommen vor allem Menschen hierher, die sich seit Jahren in den Anrainerstaaten, Libanon, Jordanien und der Türkei eine Existenz aufgebaut haben. Sie verkaufen alles und machen sich auf dem Weg nach Deutschland. Auch viele Gastarbeiter in den Golfstaaten, die aus Syrien, dem Libanon oder Pakistan und Afghanistan stammen, und dort seit Jahren mit ihren Familien leben, machen das. Denn es lohnt sich. Dazu kommen unzählige Klein-und Groß-Kriminelle aus den Slums der nordafrikanischen Metropolen, die sich die Schlepper leisten können, und als Flüchtlinge hierherkommen. Sind sie erst einmal hier, werden sie von ihren Heimatländern verständlicherweise nicht mehr wieder zurückgenommen.
Unsere Eliten warnen uns vor den Rechtsradikalen, die sie anscheinend in 70 Jahren noch nicht integrieren konnten, aber gleichzeitig sind sie sicher, Millionen Menschen, die aus dem Islam mit seinen mittelalterlichen Vorstellungen kommen, integrieren zu können. Dazu sage ich, jedes Unrecht beginnt mit eine Lüge.

23 Kommentare

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Liebe Silvia nicht gegen dich als Frau, mach mal ein Politik - Seminar mit von der Volkshochschule, dann wirst du mal sehen wieviel Meinungen es gibt, die Politik die Politiker betreiben, das geht unter keine Kuhhaut. Auch wenn du Frau Merkel liebst, bei Politiker muss man aufpassen was sie reden, ist es Propaganda nur um Stimmen zu bekommen, oder geht´s nur um Lügen. Wir sind alle vor der Wahl eine Volkspartei, aber wenn sie gewählt sind, nicht mehr. Bei den Wahlen muss man ein gutes Bauchgefühl dazu haben, wähle ich oder nicht.
Ich muss niemand wählen wo steht dass. Und schon mit dem Spruch ich schau dem Volk auf Maul, dass ist schon eine Diskriminierung von oben runter. Wahrschein hast du auch noch nicht dazu gelernt, als nur nachzuplappern, Argumenten müssen her, keine Illusionen das es besser wird, viele Bürger sind zu Blauäugig. Du kannst auch in eine Partei eintreten da lernst du dann viel, auch besser zu Argumentieren, deine Meinung kannst du richtig vertreten oder verdrehen, umsonst Schulungen. Von aussen kann man nicht viel ausrichten nur wenn man selber Politik mitmacht.
  • 18.03.2017, 18:25 Uhr
  • 0
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Imad Kerim geht es ja gut in Deutschland. Seit 1977. Deutschland hat niemanden eingeladen - das ist eine Interpretation, die all denjenigen gefällt, die ich am liebsten in Deutschland nicht mehr hätte.
Was hätte man Assad denn bieten sollen, damit er den Krieg gegen sein eigenes Volk unterlässt? Dieser ganze Beitrag ist überflüssig, weil nicht hilfreich.
  • 14.03.2017, 00:22 Uhr
  • 0
Sylvia,
Du hast immer noch nicht gelernt andere Meinungen zu akzeptieren, was hindert Dich daran täglich klüger zu werden? Jeder kann sich zu allen Dingen des Lebens äußern. Auch daran kann man etwas fürs Leben lernen. Da wir Menschen nicht alle gleich sind, kann der andere Mitmensch eine bessere Idee oder Formulierung haben. Deshalb lasse jedem Mitmenschen seine Meinung gelten oder würdest Du es vorziehen von Jedermann nieder gemacht zu werden?
  • 14.03.2017, 09:52 Uhr
  • 0
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Es fällt mir immer schwerer die braven und hart arbeitenden ausländischen Mitbürger hier auszugrenzen. Aber ich zwinge mich dazu. Leider haben die kaum oder keinen Einfluß auf die vielen Analphabeten und Lernunwilligen. Außerdem erwarte ich von den "offiziellen" Vertretern der Moscheen, das sie jeden Tag ihr Volk darauf hinweisen, das sie hier im Land Gäste sind und sich an die deutschen Gegebenheiten zu leben und anzupassen haben.
  • 13.03.2017, 18:02 Uhr
  • 2
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Mit ihrem Vortrag, Herr Perk, kann man ohne weiteres konform gehen. Im Gegenteil dieser Beitrag ist sehr human gehalten. Nur die Mitdenkenden ziehen daraus ihre Schlüsse. Diejenigen die Sie ansprechen möchten, denen geht es Gott weiß wo vorbei! In den Geschichtsbüchern wird einmal stehen, eine Deutsche Regierung hat es unter einer Kanzlerin AM geschafft, das Land in Chaos zu versetzen und durch Unüberlegtheit in den Ruin zu treiben!
  • 13.03.2017, 17:50 Uhr
  • 3
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Ein großes Lob an Imad Karim für seine Weitsicht der Dinge.
  • 13.03.2017, 12:25 Uhr
  • 1
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Schon lange bin ich der Meinung, dass diesen Menschen in ihren
Heimatländern geholfen werden sollte und kann dem Beitrag
nur zustimmen. Die große Zahl der Flüchtlinge sind Wirtschaftsflüchtlinge und es wird für diese schwierig sein, hier
Fuß zu fassen.
  • 13.03.2017, 08:43 Uhr
  • 1
Das wäre nicht schlecht, doch meistens stecken sich die "Sultane" unsere Hilfsgelder ein. Seitdem ich denken kann, sind diese Despoten immer sehr reich gestorben!
  • 13.03.2017, 17:56 Uhr
  • 1
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Ich habe es schon früher angedeutet.
1. Die demokratischen Parteien und deren Politikern leiden noch immer
unter der Holocaust-Neurose. Aber nach 70 Jahren sollten wir doch geheilt sein. Oder ?

2. Da immer mehr Flüchtlinge in dieses Land kommen, gibt es natürlich immer mehr Probleme in unserer Gesellschaft. Das deutsche Volk
spaltet sich immer mehr durch falsch verstandenen Altruismus.
Stammesgeschichtlich sind wir Gruppenwesen und grenzen "natürlich" aus Gründen des Überlebens andere Gruppenwesen aus. Denn alle Lebewesen heben Ansprüche auf die beschränkt vorhandenen Ressourcen. Und außerdem, was nützen uns die Flüchtlinge. Höchstens das Kapital: Billige Arbeitskräfte die man ausbeuten kann um sich daran zu bereichern. Und auf Moral, Humanität, Altruismus und sonstige menschliche Dinge scheißt das Kapital drauf, Und der Staat fördert das auch noch durch Integrationsprogramme.

3. Man sollte nie vergessen, daß vor was uns die Natur warnt:
>>>Das fremde biologische Eindringlinge unweigerlich zu Artentod führen <<< . Siehe den Inselstaat Hawai. Das bezieht sich zwar nur
auf die Fauna und Flora. Aber dieses Problem bezieht sich ebenso übertragen auf unsere Kultur. Unsere Werte und Normen werden von den meisten Flüchtlingen, nicht alle, mit Füßen getreten.
Und mit Hannes Wader zu sagen: Es wird an der Zeit. Nähmlich zu Umkehr. Fragt sich nur wie?

P.S. Ich bin gespannt, wer von den wise.life -Usern mich als Faschisten oder Nazi
beschimpft.
  • 12.03.2017, 19:05 Uhr
  • 5
@John,
"man" wird dich nicht als Faschisten, Nazi oder Rassisten beschimpfen ... "man" wird deinen Beitrag dreiecken und dafür sorgen, daß er gelöscht wird.
Wenn du es dann noch immer nicht begriffen hast, wie der Hase läuft, wird es dir so wie Jürgen Fritz ergehen ...
  • 13.03.2017, 05:00 Uhr
  • 0
Hallo, ich habe noch nie einen Beitrag gelöscht oder User gesperrt, auch kritische nicht. Aber andere machen das, z.B. ist da ein gewisser M.B. und ein P.L. Namen darf ich nicht nennen. Wenn man sich kritisch mit ihren Beiträgen auseinandersetzt, löschen sie diese und sperren Kritiker!
  • 13.03.2017, 10:07 Uhr
  • 1
Da hast Du wohl recht Tommy. Aber ich bin schon auf diese
Weise beschimpft worden. Aber gedreieckt haben solche User bei mir nur selten. Die z.B. von der Antifa-Seite haben es noch nie getan. Ich finde solche User auch als ziemlich feige. Haben sie keine Argumente mehr, dann gehen sie diesen einfachen und bequemen Weg.
  • 13.03.2017, 10:46 Uhr
  • 3
Sigurd Perk, die im Portal sind politisch ungebildet, die haben doch noch nie richtig nachgedacht, was die Leute hier schreiben, ich frage mich was ist hier ketzerisch und hetzerisch. Wäre besser die Leute im Portal sollten mal eine Weiterbildung absolvieren, statt hier zu sagen uns zu schreiben wir haben festgestellt dass sie eine Volksverhetzung anprangern, die Leute sind geschichtlich wohl versager. aber ich wundere mich, das die Leute die hier beschäftigt sind, keinen Einspruch erheben, das wir Nazis sind, wo ist denn hier der Einwand gegen die Türken, was macht hier der Unterschied aus, da sieht man wie hier mit zweierlei maßen gearbeitet wird. Würde mich an Ihrer Stelle schämen, dass sie solche Kraftaussprüche die von einem Land wie Türkei Beleidigungen noch unterstützt wird. Armes Wizelife.
  • 18.03.2017, 17:58 Uhr
  • 0
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Es ist echt ein offenbar nicht enden wollendes Trauerspiel hier am Wirken. So langsam fällt mir nix mehr dazu ein, denn offenbar gibt es noch immer zu viele, die das so ok finden.
  • 12.03.2017, 15:18 Uhr
  • 5
Irgendwas läuft da gewaltig schief. Naja - wir und auch die alle werden ja irgendwann sehen, wie sich das weiter entwickelt. Man soll ja immer positiv denken ...
  • 12.03.2017, 18:14 Uhr
  • 0
eine erschreckende Analyse liefert Hamed Abdel-Samad:
"Wir haben eine Gewaltseuche im Herzen des Islam"
Der Publizist Hamed Abdel-Samad prangert die Toleranz im Umgang mit dem Islam an. Europäische Politiker seien naiv, würden Extremisten Schlupflöcher bieten. Statt Parolen fordert er harte Maßnahmen.
Seine polarisierende Haltung zum Islam bescherte dem Publizisten bereits Morddrohungen von radikalen Salafisten aus Ägypten. Seit drei Jahren lebt er in Deutschland unter Polizeischutz. Dennoch schreibt der studierte Politikwissenschaftler weiter. Als Sohn eines sunnitischen Imams versucht er, aufzuklären.
Quelle: http://www.msn.com/de-de/nachrichten...?li=BBqfUd5
  • 13.03.2017, 05:07 Uhr
  • 1
Falls sich noch jemand fragt wohin das führt, wir sind schon mitten drin!
  • 13.03.2017, 05:46 Uhr
  • 2
Dankt der Frau Dr. Merkel, die hat uns das eingebrockt. Nicht vergessen!
  • 13.03.2017, 17:58 Uhr
  • 0
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Das ist eine nichts beschönigende, realistische Analyse der Situation.
Im Grunde bemüht man sich seit 2 Jahren, ein eklatantes Versäumnis wieder gutzumachen,: nämlich die Flüchtlingsmisere in Italien Anfang 2015.
Im ersten Halbjahr 2015 hatte es unsere Regierung ausschließlich mit der Sanierung Griechenlands zu tun. Es gab überhaupt kein anderes Thema.
Erst als Hunderte von Flüchtlingen im Mittelmeer ertranken, nahm man davon Notiz, tat aber lange gar nichts.

Wenn ein Damm gebrochen ist, kommt jede Hilfe zu spät. 'Kassandrarufe' werden nicht zur Kenntnis genommen. Man propagiert Abschiebung, damit 'das Volk' stillhält, weiß aber, dass über eine halbe Million gar nicht abgeschoben werden kann.

Das 'innere Exil' oder der öffentliche Widerstand sind Fluchtreflexe.
Ich sehe keine Möglichkeit, diesen Fehler zu korrigieren.
  • 12.03.2017, 12:57 Uhr
  • 7
Ich sehe die einzige Möglichkeit darin, die Kriege dort zu beenden und die Menschen mit einer Starthilfe schnell dahin zurückzuschicken. Keine Flüchtlinge mehr hereinzulassen und ihnen Hilfe vor Ort zu geben. Nur mir scheint, dass es Kräfte gibt, die an einer Destabilisierung Europas interessiert sind oder von der Globalisierung träumen, sonst würde diese Politik anders aussehen.
  • 12.03.2017, 15:21 Uhr
  • 5
Lucia, ich habe einen ähnlichen Verdacht oder besser eine Ahnung, und die, die wir gern zur Verantwortung ziehen würden, sind nichts als Marionetten in den Händen anderer. Vielleicht sogar einer kleinen Gruppe, die von Weltherrschaft träumt, und da wäre ein starkes Deutschland nur ein Hindernis.

Übrigens: www.martinzoller.com Predictions für MItteleuropa!!!
  • 12.03.2017, 15:29 Uhr
  • 5
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