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Verabschiedet die CDU ihre Kanzlerin?

25.03.2017, 12:07 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Verabschiedet die CDU ihre Kanzlerin?

Aus T-online
Wegen Flüchtlingspolitik
Merkel-Kritiker in der Union proben den Aufstand
25.03.2017, 07:49 Uhr | dpa
Aus Protest gegen die Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wollen parteiinterne Kritiker am Samstag in Schwetzingen einen bundesweiten Verband gründen.
Zur Versammlung in der badischen Stadt werden Organisator Alexander Mitsch zufolge 70 Vertreter von konservativen Initiativen erwartet.

Zu den Kernforderungen des geplanten Verbands namens Freiheitlich-konservativer Aufbruch in der Union (FKA) zählt eine Wende in der Flüchtlingspolitik.
Aus der baden-württembergischen CDU gab es Kritik an dem Vorstoß. "Niemand in der Südwest-CDU muss sich zu einem Selbsterfahrungsprozess zurückziehen. In der CDU stehen alle Türen und Fenster weit offen - alle sind eingeladen, sich inhaltlich einzubringen", sagte der Landesinnenminister und stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Thomas Strobl.

Es rumort in der CDU/CSU und der Stern der Kanzlerin verliert ihren Glanz. Daran können auch ihre Vasallen nichts mehr ändern. Solche Aussagen aus ihrer Partei, "Niemand in der CDU muss sich zu einem Selbsterfahrungsprozess zurückziehen. Oder in der CDU stehen alle Türen und Fenster weit offen - alle sind eingeladen, sich inhaltlich einzubringen". Wie war das noch mit den Abweichlern bei den vorgegebenen Abstimmungen? Hat da nicht der Superdemokrat Kauder seine Parteimitglieder bedroht und genötigt?
Es rumort schon lange und immer mehr werden sich bewußt, daß Merkel als Zuggaul nicht mehr taugt. Wenn die Wahl im Saarland schief geht greift die Panik bei den Schwarzen um sich und es wird ein Hauen und Stechen geben. Merkel und ihre verfehlte Politik hat sich überlebt.

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7 Kommentare

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Hallo Jürgen,
das ist doch nur ein Entrüstungssturm im Wasserglas, der sobald die CDU ein gutes Ergebnis landet, alles in sich zusammen fällt. Außerdem vollkommen unglaubwürdig, das Ganze ist eine Wahl - Ente. das sollte man nicht ernst nehmen, da haben nur einige Angst um ihre Pfründe!
  • 26.03.2017, 14:25 Uhr
  • 2
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Wenn sie sich schon innerhalb der CDU von der Kanzlerin abwenden ist das m. E. endlich mal was positives aus dieser Partei.
Am Ende dackeln ihr nur noch die neoliberalen Lemminge aus SPD und Grünen hinterher und die Basis ihrer eigenen Partei wendet sich ab.

Das kann noch interessant werden, was sich bis zu den Wahlen noch alles tut.
  • 26.03.2017, 11:29 Uhr
  • 1
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"Aus Protest gegen die Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wollen parteiinterne Kritiker am Samstag in Schwetzingen einen bundesweiten Verband gründen."
was soll das denn?
Am 6.Februar 2013 haben parteiintere Kritiker in Berlin sich von der CDU abgespalten und eine Partei gegründet ...
  • 25.03.2017, 15:57 Uhr
  • 3
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Jakob Augstein charakterisiert Angela Merkel auf S. 10 des aktuellen SPIEGELS so: "Wie oft hat Merkel das Wort [Würde] in den Mund genommen? Für sie zählte immer nur, was funktioniert. Sie ist groß als Krisenkanzlerin. Aber plötzlich steht sie da als eine Frau von gestern. Denn sie wirkt kalt bis ins Herz hinein. Sie ist eine Kalkuliererin aus der Ära des Ökonomismus. 'Marktkonforme Demokratie', das ist die neoliberale Utopie, die mit ihrem Namen verknüpft ist."

Welche Krise hat sie denn so gut gemanagt? Mir fällt im Moment keine ein.

Aber das jetzt die Fassade bröckelt, das spürt man.
  • 25.03.2017, 14:42 Uhr
  • 6
Liebe Edith,
das finde ich auch, diese Frage habe ich mit schon vor 4 Jahren gestellt: Was hat Frau AM geleistet, daß man sie wieder gewählt hat? Meiner Meinung hat sie sich auf den Reformen der SPD ausgeruht und diese mußten in der Vergangenheit dafür büsen und landete bei 22 %. Ich wäre unserem Herrgott dankbar, wenn die Menschheit Verstand bekäme und es keine große Koalition geben könnte. Aber alles läuft wieder auf so einen Eierkuchen hinaus, zumal die FDP sich schon wieder als Steigbügelhalter positioniert.
  • 26.03.2017, 14:20 Uhr
  • 1
Ja, besonders auffällig wurde diese unehrliche Haltung anlässlich der Rede von Schulz und dessen Vorschlag die Agenda 2010 umzubauen.
In all den Jahren zuvor hat sie von der Maßnahme Schröders, die ihn das Amt gekostet hat, profitiert, immer wude auf das tolle Wirtschaftliche Wachstum hingewiesen (als hätte sie das veranlasst!) - aber als Schulz dies nun 'korrigieren' möchte, weist sie auf Schröder hin , um ihren politischen Gegner niederzumachen.

An diesem einzigen Beispiel wird deutlich, wie 'doppelzüngig' eine solche EInstellung ist.
Man profitiert gerne von anderen - dann nennt man dessen Namen nicht.
Wenn andere das für sich nutzen wollen, zeigt man ihn an.

Es ist dieser Mangel an MORAL, der mich entsetzt, vor allem auch, weil man gleichzeitig irgendwelche europäischen Werte verteidigen will!
  • 26.03.2017, 15:02 Uhr
  • 2
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