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Schulz-Effekt defekt: Nach Saarland-Schlappe sackt die SPD in Umfrage ab

News Team
04.04.2017, 12:53 Uhr
Beitrag von News Team

Der vielbeschworene Schulz-Effekt schwindet.

Nach dem unerwartet deutlichen Sieg der CDU-Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer bei der saarländischen Landtagswahl rutscht die SPD im stern-RTL-Wahltrend bundesweit wieder unter die 30-Prozent-Marke. Im Vergleich zur Vorwoche verliert sie gleich drei Prozentpunkte und kommt nun auf 29 Prozent, während die Union aus CDU und CSU zwei Punkte hinzugewinnt auf aktuell 36 Prozent. Die Linke legt um einen Punkt zu auf 9 Prozent und bleibt drittstärkste Kraft. Auch die AfD verbessert sich wieder leicht auf 8 Prozent. Die Grünen verharren weiterhin bei 7 Prozent, die FDP verliert einen Punkt und müsste mit 5 Prozent um ihren Einzug in den Bundestag bangen. Auf die sonstigen kleinen Parteien entfallen zusammen 6 Prozent. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen beträgt 24 Prozent.

Auch bei der Kanzlerpräferenz verliert SPD-Chef Martin Schulz an Zustimmung. Weil ihn nur noch 31 Prozent - drei Prozentpunkte weniger als in der Vorwoche - zum Kanzler wählen würden, liegt Angela Merkel nun mit 42 Prozent elf Punkte vor ihrem Herausforderer. Ende Januar und Anfang Februar rangierten beide noch gleichauf bei jeweils 37 Prozent.

Forsa-Chef Manfred Güllner ist vom Dämpfer für Schulz und die SPD kaum überrascht: "Als die CDU mit Norbert Röttgen vor fünf Jahren bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen ihr schlechtestes Ergebnis seit 1947 eingefahren hatte, sackte die Union auch bundesweit gleich um vier Prozentpunkte ab - und berappelte sich erst nach ein paar Wochen wieder." Diesen Effekt bekomme jetzt auch die SPD nach der Wahl im Saarland zu spüren. "In den nächsten Wochen wird sich zeigen, ob Schulz über einen tragfähigen Politikentwurf verfügt und die Delle
wieder ausbügeln kann."

8 Kommentare

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Nun das war zu erwarten - wenn der sogenannte Überflieger keine Bruchlandung machen will - sollte er sich schnell sachkundig machen und argumentuieren und nicht polorarisieren.
Nichts versprechen was er nicht einhalten kann wäre sinnvoll.
Wobei ich denke das Machtgehabe der meisten Männer macht blind und taub für die Belange der Wählerschaft.
Es steht einfach fest, das aus der ehemaligen Arbeiterpartei eine Wischi-Waschi Partei geworden ist.
  • 06.04.2017, 15:54 Uhr
  • 1
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Mit Worthülsen alleine ist kein Blumentopf zu gewinnen, das müßte doch Herr Schulz wissen, da muß schon eine ganze Menge mehr kommen als fromme Sprüche. Nach der Aera Merkel haben es die Menschen satt immer nur mit Sprüchen wie "wir schaffen das?" ohne "das wie?" zu hören. Der Wähler muß erleben, daß Deutschland kein Selbstbedienungsladen nur für Politiker, Banken und Migranten ist.
  • 05.04.2017, 21:36 Uhr
  • 2
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Die nächste Landtagswahl in NRW wird wieder andere Ergebnisse zeigen.
Spannend wird es erst bei der Bundestagswahl. Wird sich das ROT-ROT-GRÜN-LAGER durchsetzen, oder erringt das SCHWARZ-GELB-LAGER eine Mehrheit? Wobei GRÜN ein sehr unsicherer Kandidat ist.
Die GRÜNEN könnten pragmatisch auf SCHWARZ setzen oder endgültig eine Linkspartei mit Ökokompetenz werden. Ich bin gespannt.

  • 05.04.2017, 17:11 Uhr
  • 0
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wow ... die SPD im Sturzflug ... 3% in nur einer Woche verloren!
Warten wir mal ab, wie die beiden kommenden Landtagswahlen ausgehen ...
ob rot-rot-grün beim Wähler eine Chance hat ...
denkbar wäre auch eine schwarz-gelb-grüne Koalition ...
dann kann die SPD sich mit der ex-SED und der AfD in Oppositionspolitik üben ...
und 2021 gibts einen neuen SPD-Kanzlerkandidaten ...
wie wäre es mit Hubertus Heil?
das Ausland wäre bestimmt begeistert, wenn ein deutscher Politiker dieses Namens sich anschickt im Reichtag als Kanzler ...
Herr Erdogan bekäme bei dieser Vorstellung bestimmt einen Herzinfarkt ...
Im Gegensatz zu Martin Schulz schaffte Herr Heil das Abi und schloß das Studium in Politik und Soziologie nach nur 11 Jahren ab ...
  • 04.04.2017, 22:28 Uhr
  • 0
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was zu erwarten war......
  • 04.04.2017, 19:14 Uhr
  • 2
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Ein kleiner vorübergehender Einbruch. Die nächsten Umfragen werden wieder nach oben gehen. Wer möchte zum 4. Mal die Mutti? Na, und AfD und Konsorten schon überhaupt niemand. Also wird es Schulz machen.Alles andere wäre nicht wünschenswert.
  • 04.04.2017, 16:17 Uhr
  • 0
Ich habe noch nie jemand wie Tommy gesehen,der sowas von stolz auf sein Studium ist. Jeder der sowas in seinem Leben nicht vorweisen kann,ist zu nichts zu gebrauchen. Was für ein arrogantes Getue! ! Ich kenne jede Menge Leute,die ich ohne Studium einem arroganten Schwätzer mit Studium vorziehen würde.
  • 06.04.2017, 10:36 Uhr
  • 0
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So sieht es auch im Herbst aus.

Es wird eine Fortsetzung der GROKO geben, da andere Modelle unwahrscheinlich werden, eine Mehrheit zu finden...

Die AfD ist weiter im Sinkflug angekommen...Gottseidank...

http://www.wahlrecht.de/umfragen/index.htm
  • 04.04.2017, 14:41 Uhr
  • 1
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