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Kanada legalisiert Haschisch-Konsum

15.04.2017, 00:20 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Nach Uruguay gibt auch Kanada den Genuss von Haschisch frei. Das Verbot der Droge sei gescheitert, sagt ein früherer Polizeichef. Der Besitz von Cannabis wird ab 2018 per Gesetz reguliert. Bei Verstößen drohen dann härtere Strafen.

Der Gesetzentwurf sieht klare Beschränkungen vor. Verstöße sollen streng geahndet werden, wie der Minister für öffentliche Sicherheit, Ralph Goodale, ankündigte. Er bezifferte den Markt für Drogenhändler und das organisierte Verbrechen auf bis zu acht Milliarden kanadische Dollar (5,6 Milliarden Euro) jährlich.
Laut dem Entwurf soll das Aufziehen von vier Cannabis-Pflanzen für den Eigenbedarf erlaubt sein. Außerdem dürfen Bürger bis zu 30 Gramm der Droge besitzen. Der Zugang zu Cannabis soll landesweit ab frühestens 18 Jahren erlaubt sein. Darüber hinaus soll es den 13 Provinzen und Territorien überlassen sein, das Mindestalter festzulegen - Ärzteorganisationen empfehlen als Minimum 21 oder 25 Jahre.
Handel bleibt verboten

Das Gesetz lehnt sich eng an die Empfehlungen einer Expertenkommission an, die ihre Ergebnisse sowie 80 Empfehlungen im Dezember vorgelegt hatte. Die Mehrheit der Kanadier unterstützt die Legalisierung von Cannabis. Dennoch dürften die Pläne in den kommenden Monaten zu heftigen Debatten im Parlament führen.
http://www.n-tv.de/politik/Kanada-le...794515.html
+++++++++++++++++++++++
Deutschland:
Ende von Null-Toleranz im Görlitzer Park
Berliner Senat gibt Kampf gegen Drogenhandel auf
http://www.n-tv.de/mediathek/videos/...758296.html

In der Heilkunde hat Cannabis eine lange Tradition, in China soll die Hanfpflanze schon vor 6000 Jahren zu Heilmitteln verarbeitet worden sein. Im 20. Jahrhundert jedoch wurde Cannabis nach und nach durch andere Medikamente ersetzt. Seit 2011 sind Cannabisprodukte in Deutschland zur Herstellung von Arzneimitteln verkehrsfähig, cannabishaltige Fertigarzneimittel sind verschreibungspflichtig. Cannabis wird eingesetzt gegen Übelkeit bei Krebs- und Aids-Patienten, zur Appetitsteigerung bei Krebs und Aids, zur Muskelentspannung bei Multipler Sklerose, zur Reduzierung des Augeninnendrucks bei einem Glaukom und zudem als Schmerzmittel. Wegen der psychoaktiven Nebenwirkungen wird Cannabis aber oft erst dann verschrieben, wenn alle anderen Therapiemaßnahmen versagen.
2014
Denn Drogenkonsum und -handel betrachtet der Gesetzgeber noch immer in erster Linie als eine kriminelle Handlung, statt darin ein gesellschaftliches Problem zu sehen. Die Antworten auf Sucht lauten: Verbot, Repression, Kriminalisierung. Der Effekt dieser Politik ist begrenzt. 600.000 Deutsche konsumieren regelmäßig und in bedenklichem Umfang Marihuana, wie die Drogenbeauftragte der Bundesregierung
2013
Die schmerzlindernde Wirkung von Cannabis ist schon lange bekannt. Unklar war aber bislang, welchen Unterschied die Form der Einnahme ausmacht. Nun zeigt eine Studie: Cannabis-Kapseln zu schlucken wirkt besser und länger gegen Schmerzen, als zu kiffen.

war ja klar, dass das so geschrieben/gesagt wird = Pharma entdeckt ein rießen Umsatz..
2017 hat die Pharma ihre eigene Plantagenproduktion

Bekifft am Steuer - das wird teuer und kostet, wenn es dumm läuft, sogar den Führerschein. Was machen die gut 1000 Menschen in Deutschland, die Cannabis auf Rezept bekommen? Gelten für sie Sonderregeln?
Wer sich mit Cannabis berauscht und Auto fährt, muss mit Konsequenzen rechnen, auch wenn der Konsum schon länger zurückliegt. Das stellt der Bundesgerichtshof (BGH) in einem Beschluss klar. (Az. 4 StR 422/15)

Regeln ab 2018 in Kanada:
Auch das Autofahren unter dem Einfluss von Cannabis bleibt verboten – die Verkehrskontrollen sollen noch verschärft werden, unter anderem durch neue Speichel- und Bluttests. Dabei drohen bei Verstößen gegen das Gesetz Geldstrafen oder Gefängnisstrafen von bis zu zehn Jahren.
++++
eines ist ja klar, dass oft das heutige Cannabis meist vom Schwarzmarkt nicht kontrolliert werden kann, wie sauber/rein es ist, d.h. es sind Substanzen drin, die da nicht hingehören!!

Es Graust mir davor, jedoch wenn ich sehe , wieviel Cannabiskonsumenten es gibt unter jungen Leuten....
bin ich für das Legalisieren von Cannabis. Somit haben Alle die Sicherheit (zu 99%) dass sie gutes/reines Cannabis konsumieren.


http://bilder3.n-tv.de/img/incoming/...9596495.jpg
http://bilder4.n-tv.de/img/incoming/...2173086.jpg
http://bilder1.n-tv.de/img/incoming/...9473622.jpg
Tabak ist seit dem Import durch Kolumbus in Europa eine Kulturdroge. Tabakraucher finden sich zusammen und erleben Geselligkeit.
(Foto: picture alliance / dpa)
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Ärzte schätzen den Tabakkonsum ab fünf Zigaretten am Tag als riskant ein. Mit steigenden Konsumzahlen erhöht sich auch deutlich die Wahrscheinlichkeit schwerer Erkrankungen durch das Rauchen.
Raucher erkranken öfter an Krebs, erleiden häufiger Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Arterienverkalkung und Durchblutungsstörungen, Impotenz, Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre, Lungenentzündung, Bronchitis und Lungenemphyseme.
Auch Genschäden und der Verlust des Augenlichts sind mögliche Folgeerkrankungen des Tabakkonsums.
Die am zweithäufigsten verwendete Droge in Deutschland ist Alkohol. Gelegentlicher und mäßiger Alkoholgenuss wird im westeuropäischen Kulturkreis als normales Verhalten betrachtet. Die Grenzen zur Sucht sind jedoch gerade bei den legalen Drogen fließend.

In geringen Dosen wirkt Alkohol euphorisierend, senkt Hemmschwellen und erhöht riskantes Verhalten.
Insgesamt verändert Alkohol das Verhalten der Konsumenten, sie werden z.B. aggressiver, die Gewaltbereitschaft und das Risiko für Depressionen und Selbsttötungen steigen.
Ein stationärer Alkoholentzug dauert acht bis vierzehn Tage, Entzugssymptome wie Schlafstörungen und Erbrechen zeigen, wie stark die körperliche Abhängigkeit ist.
In Deutschland sterben jährlich 42.000 Personen direkt oder indirekt an den Folgen von Alkohol.
Ein noch immer dramatisch unterschätztes Problem ist der Alkoholkonsum in der Schwangerschaft. Der Alkoholkonsum von werdenden Müttern ist jedoch die häufigste Ursache für nicht genetisch bedingte kindliche Fehlbildungen bei Neugeborenen
Nach Untersuchungen der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen trinken mehr als 16 Prozent aller Deutschen so viel Alkohol, dass sie ihre Gesundheit stark gefährden. Laut DHS sind derzeit 1,5 Millionen Menschen in Deutschland alkoholabhängig.
Die legalen Drogen Alkohol und Tabak sind für die persönliche Gesundheit und die Gesellschaft schädlicher als illegale Drogen, belegen wissenschaftliche Studien.

Die am häufigsten benutzte illegale Droge ist nach wie vor Cannabis, sowohl in Deutschland als auch weltweit.
Cannabis wird als Haschisch und Marihuana konsumiert. Marihuana ist ein Gemisch aus den getrockneten Blättern und Blüten des Hanf und enthält weniger Wirkstoffe als das aus dem Harz der blühenden weiblichen Hanfpflanze gewonnene Haschisch.
Wird Cannabis in suchtrelevanten Mengen konsumiert, kann es zu psychischen und physischen Beeinträchtigungen kommen - bis hin zur seelischen Abhängigkeit und auch zu Entzugssymptomen.

Psychoaktive Pilze, wie der spitzkegelige Kahlkopf, enthalten die Tryptamine Psilocybin und Psilocin. Sie werden gegessen. Ihre halluzinogene Wirkung ähnelt derjenigen von LSD, ist aber von kürzerer Dauer.

Nach Crack ist Heroin die suchterzeugendste Droge. Die Sucht ist psychisch und körperlich. Ein Entzug ist qualvoll und kann auch tödlich enden. Deshalb werden Ersatzwirkstoffe wie Methadon eingesetzt. Dies birgt die Gefahr einer erneuten Anhängigkeit.
(stimmt so nicht ganz, denn viele können ihren Konsuch von Methadon minimieren bis gänzlich beenden)

Kokain ist aufgrund seines hohen Preises und seiner kurzen Wirkungsdauer von 20 bis 30 Minuten eher eine Droge für Besserverdienende. Drogenexperten sehen Tendenzen, dass Kokain inzwischen aus der Mode kommt.

Das nur mal so zum Thema Sucht am Rande!!

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15 Kommentare

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So lange der Staat dem steuerzahlenden Bürgern, versprechen und dies auch einhalten kann, dass sie nicht für die Folgen der Sucht, verantwortungsloser Mitbürger aufkommen müssen, können sie meinetwegen, sämtliche Drogen für Volljährige legalisieren.

Beim Verkauf der Drogen müssen dann eben vom Staat, die nötigen Gelder für die Konsequenzen des Drogenkonsumes, eingenommen werden, damit nicht die Allgemeinheit dafür gerade stehen muss.

Wenn ich gerne teure Uhren sammle, kann ich auch nicht vom Staat, bzw. den Steuerzahlern verlangen, dass sie mir das finanzieren.
  • 16.04.2017, 00:02 Uhr
  • 0
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"Das Verbot der Droge sei gescheitert, sagt ein früherer Polizeichef. "
hm, wenn das Schule macht ...
das Verbot des fahrens ohne Führerschein ist auch gescheitert,
das Verbot des Parkens im absolutem Halteverbot auch ...
das Verbot des Geldfälschens ebenso ...
und das Verbot des betrügens, beispielsweis mit gefälschten Diesel Abgaswerten ebenfalls ...
übrigens, in Deutschland ist der Konsum von Haschisch nicht mehr verboten ...
Schmerzpatienten bekommen ihren Joint auf Rezept!

"Bundestag gibt Cannabis auf Rezept in Deutschland frei"
Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschl...d-frei.html
  • 15.04.2017, 06:11 Uhr
  • 1
Zitat:
Cannabis auf Rezept ...

http://www.focus.de/regional/berlin/...959250.html

Seit einem Monat können Ärzte Cannabis zulasten der GKV verordnen – allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen. „Cannabis als Medizin“ ist keine Regelleistung der Krankenkassen und kommt nur dann infrage, wenn für den jeweiligen Patienten keine andere Therapieoption zur Verfügung steht.

https://www.aponet.de/aktuelles/aus-...-start.html

Noch ist offen, in welchen Fällen Cannabis nach der Gesetzesänderung als Heil- und Schmerzmittel überhaupt eingesetzt werden darf.
  • 15.04.2017, 10:32 Uhr
  • 1
Ja, das ist mir auch bekannt ...
habe mal vor einiger Zeit diesbezüglich im Fernsehen einen Bericht bezüglich der schmerztherapeutischen Verwendung von Haschisch gesehen ...
Dort wurde allerdings ausgesagt, dass Schmerzpatienten auf eigene Kosten sich die Drogen in der Apotheke besorgen müssen, bzw. dürfen ... und das war extrem teuer, vermutlich viel teuerer als beim Dealer um die Ecke ...
Apothekenpreise halt ...
nur im Gegensatz zu der "wohltuenden" Wirkung der sonst gebräuchlichen Schmerzmittel auf die Leber, soll Haschisch tatsächlich immer wirken ... ohne dass die Leber geschädigt wird ... der Patient ist dann schmerzfrei und ... stoned
  • 16.04.2017, 02:38 Uhr
  • 0
sagte immer, wenn die Vorarbeiten erledigt sind, wird es so kommen wie es jetzt im Kommen ist:

zur Vorarbeit gehörte:

Jürgen Scholz: Ja, wir haben tatsächlich bereits 50.000 Quadratmeter Acker bei Hannover in einer Zwangsversteigerung erworben.
Scholz: Früher oder später wird der gewerbliche Cannabisanbau auch in Deutschland erlaubt werden und wir wollen unbedingt die ersten sein.
Scholz: Wir halten das für gesellschaftlich und medizinisch geboten. In unserer Gruppe sind auch ein Professor der Medizinischen Hochschule Hannover und ein Pharmazeut, und aus Gesprächen mit Schmerz- und Palliativmedizinern wissen wir, dass viele Praktiker den breiteren Einsatz von Cannabis befürworten, sie dürfen es aber nur in wenigen Fällen verschreiben. Wir halten die gesetzlichen Regeln für falsch und zudem wird das mal ein sehr großer Markt werden, auf dem wir uns als Pioniere positionieren wollen.
ZEIT ONLINE: Geht es Ihnen auch um das freie Kiffen?
Scholz: Nein, wir kämpfen nur für den medizinischen Aspekt. Zum einen aus Machbarkeitsgründen. Aber auch, weil wir nicht alle sechs gleichermaßen darüber hinausgehende Schritte befürworten, selbst wenn wir alle für eine liberalere und rationalere Handhabung des Medizinalhanfs sind.

http://www.zeit.de/wissen/gesundheit...deutschland
  • 16.04.2017, 09:45 Uhr
  • 0
Prohibition
Der Name "War on drugs" ist recht irreführend: Kriege enden - der "War on Drugs" wird höchstens mit der Legalisierung enden denn eine Drogenfreie Gesellschaft ist eine Utopie (oder Dystopie , kann man sehen wie man will) die es niemals geben wird.
Jugendschutz kann nur durch Regulierung erfolgen , genauso wie Kontrolle über die Produkte.
In der Suchttherapie/Prävention fehlen Gelder weil 80-90% für Prohibitionsmaßnahmen ausgegeben werden. Süchtige werden nicht erreicht weil sie sich durch den anhaltenden Pogrom verstecken müssen.
Dies kann man nur ändern indem man Kontakt zu den Benutzern aufbaut.
Nicht nur Cannabis gehört legalisiert sondern jegliche Droge , auch bei Heroin etc. schadet die Prohibition der gesamten Gesellschaft.
Portugal hat vor über 10 Jahren alle Drogen entkriminalisiert und im selben Zeitraum die Zahl der Konsumenten von harten Drogen halbiert. Die Zahl der Drogentoten sank von über 450 auf unter 50.
In Holland Kiffen weniger Erwachsene und nur ca halbsoviele Jugendliche wie in Deutschland trotz Coffeeshops an allen Ecken.
Frankreich/England hat weitaus härtere Gesetze gegen Konsumenten als wir, die härtesten in der EU und trotzdem haben dort etwa doppelt soviel % der 18-34 jährigen Erfahrungen mit Cannabis.
Es ist also offensichtlich das ein Verbot absolut nicht dazu beiträgt die Konsumentenzahl in irgendeiner Form zu verringern - da dies aber das einzige Ziel von Prohibition ist , kann man die Prohibition getrost als vollkommen gescheitert ansehen
Ein Kommentar mit Weitblick
  • 16.04.2017, 09:46 Uhr
  • 0
naja,
es kommt immer darauf an, was man unter dem Begriff der Drogen subsumiert ...
Alkohol,
Nikotin
Zucker
Haschisch?
im Grunde geht es doch "nur" um die Ausschüttung von Endorphine ...
so gesehen ist auch Sport eine Droge ...
und Haschisch als Schmerzmittel ist m.E. eine Droge, die absolut ihre Darseinsberechigung hat ...
Bier saufen bis zum Verlust der Muttersprache definitiv nicht!
  • 16.04.2017, 12:44 Uhr
  • 0
Cannabis Social Club für Templin?

https://www.rbb-online.de/rbbaktuell...emplin.html
  • 16.04.2017, 22:09 Uhr
  • 0
naja, ob der Bürgermeister da mitmacht ...
der ist schließlich von der ex-SED ...
schaun mer mal ...
  • 16.04.2017, 22:26 Uhr
  • 1
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