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Erdogan und die deutsch-türkischen Wähler

Erdogan und die deutsch-türkischen Wähler

18.04.2017, 20:03 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Doch, ich habe mächtig gestaunt, über das Abstimmungsverhalten der wahlberechtigten Türken in Deutschland.
Da hat ein Despot von langer Hand den Griff nach der Macht vorbereitet, seine Widersacher entweder eingelocht oder ins Exil getrieben, die Medien gleichgeschaltet, einen Militärputsch simuliert um zu Zehntausenden unliebsame Staatsbedienstete zu entlassen, und dann bekommt er bei der Abstimmung grade mal eine Mehrheit von einem schlappen %! In den Bildungshochburgen der Türkei krebste er bei 30% herum.
Aber hier in Deutschland, wo den Wählern alle Informationen offen stehen, wo frei diskutiert werden kann, wo weder Verhaftungen noch Repressalien drohen, da gehen nur knapp 50% zur Wahl, und die wählen zu über 60% die Unfreiheit.

Da kommt man schon ins Grübeln.
Das hab ich dann auch getan. Gründlich!

Es schadet nicht, einen Blick auf die Geschichte der türkischen "Gastarbeiter" zu werfen, auf die Isolation, die sie hier umfangen hat, die Ausgegrenztheit ihrer Kultur, das Misstrauen, die Verachtung, die ihnen entgegen gebracht wurden.
Integration? Fehlanzeige!
Und dabei tragen Gastland und "Gastarbeiter" zu ähnlich gleichen Teilen die Verantwortung.
So hat sich eine subkulturell geprägte Schicht, inzwischen wirtschaftlich gut integrierter, aber was soziale Verflechtungen anlangt, weitgehend ausgegrenzter Menschen ergeben.
Dieses permanente Erleben, zwar wirtschaftlich und mit den Beiträgen zu Steuer, Sozialsystem und Gesundheitsfürsorge, einen nicht unerheblichen Teil zum Erhalt dieser Gesellschaft beizutragen, andererseits aber immer noch als Randgruppe behandelt zu werden, führt zu einem offensichtlich distanzierten Verhältnis zu unserer Gesellschaft und zu unserer Demokratie.

Und an dieser Stelle fallen mir die AfD-Wähler ein. Nein, nicht die AfD als Partei, und ihre Potentaten, sondern die Wähler, besonders die Protestwähler, die sich abgehängt, missachtet und zurückgesetzt erleben. Gewicht haben wollen im politischen Feld, und gehört werden wollen.
Und schon sind unschwer klare Parallelen zwischen diesen beiden Personengruppen zu erkennen.
Die in der Türkei lebenden Türken, erkennen sehr wohl, welchen Weg die Politik mit Erdogan geht, und haben sich knappestens entschieden. Wobei die ungebildete Landbevölkerung das Zünglein an der Waage war.
Für die in Deutschland lebenden Türken, die hier ihr Auskommen, ihre soziale Sicherheit, im Grunde auch ihre Heimat haben, ist Erdogan der türkische Höcke, der polemisiert, schimpft, simplifiziert und Unmut über eine jahrzehntelange Zurücksetzung zum Ausdruck bringt.
Dieses Abstimmungsergebnis ist das Ergebnis einer nicht stattgefunden habenden Integrationsarbeit!

169 Kommentare

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Illusionsverlust.
Nun jammern sie alle: Notorische Gutmenschen, Moslemversteher, rosa Brille Träger, Islamgläubige, Deutschenhasser, Multi-Kulti-Fetischisten, Friede-Freude-Eierkuchen-Rufer usw.
Nun zeigt sich, dass die Integration gescheitert ist. Zum Integrieren gehören immer Zwei: Die sich integrieren lassen und die das wollen.
Die Deutschen wollten die Integration. Und waren die Türken /Moslems bereit dafür. Mit Sicherheit nicht. Die wollen aus Deutscland einen islamistischen Staat machen, am Besten eine Provinz des neuen Groß-Türkischen Reiches, mit Diktator Erdogan an der Spitze. (vielleicht sogar Sultan?) Dann sollten alle Ungläubigen ( Christen ) aufpassen, denn der Koran sieht viele Einschränkungen vor:
Zusätzliche Steuern, Kennzeichnung (wie Judenstern), devote Untertänigkeit gegenüber Moslems, Herausgabe von Frauen für den Harem des Sultans, sog. Knabenlese, Finanzierung eines Luxuslebens für moslemische Würdenträger, unmenschliche Strafen für Ungläubige, Unterdrückung aller Andersdenkenden. Die Liste moslemischer "Wohltaten" lässt sich bestimmt erweitern.
Das ist die reale Wahrheit des Wahlergebnisses der Türken in Deutschland. Die haben mit unserem Land und unseren Landsleuten überhaupt nichts am Hut, sondern verachten alle Ungläubigen, egal, was "Vorzeigemoslems" an Äußerungen von sich geben.
U.C.
  • 22.04.2017, 19:34 Uhr
  • 1
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.....offensichtlich gehört auch "wise.life" zu denjenigen, die es mit der sog. "Demokratie", bzw. mit der damit verbundenen Rede-u. Meinungsfreiheit nicht so genau nimmt, denn immerhin hat dieses Forum einige meiner Beiträge gelöscht oder zur Kontrolle für die Öffentlichkeit verschwinden lassen, entweder aus Feigheit oder, weil die sog. "Demokratie" in Deutschland nicht das ist, was sie vorgibt zu sein.
  • 21.04.2017, 23:00 Uhr
  • 2
Das gehört nun weniger hier her. Da ist WL der Ansprechpartner.
  • 22.04.2017, 00:25 Uhr
  • 0
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.......entgegen der politischen, bzw. der Meinung des verlängerten Sprachrohrs der Medien, gehört der Islam nicht zu Deutschland und auch nicht zu vielen anderen nordeurop. Ländern.

Die deutsche Regierung muss endlich mal Prioritäten setzen und erst einmal die Milliarden, die sie unzuverlässigen Staaten hinten rein schiebt, in die deutsche Bevölkerung investieren.

Der zweite Weltkrieg ist schon sehr lange vorbei und betrifft diese, unsere Generation schon lange nicht mehr, was nicht bedeuten muss, dass wir diese Geschichte vergessen müssen.
Darüber hinaus sorgen die Medien tagtäglich dafür das wir diesen WW2 nie mehr vergessen.

Nichts desto trotz muss ich es mir persönlich nicht antun, das mir tagtäglich vermummte Muslime über den Weg laufen.

Mittlerweile fühle ich mich als Deutscher im eigenen Land diskriminiert.

Ich sage nur, Muslime raus aus Europa.
  • 21.04.2017, 22:18 Uhr
  • 3
Bedauerliche Engstirnigkeit.
  • 21.04.2017, 22:23 Uhr
  • 0
.....sorry, jeder hat seine eigene Ansicht zu diesen Dingen.
Sie sind offensichtlich ein sog. Gutmensch der dem Mainstream hinter läuft.
Sie haben mein Mitleid.
  • 21.04.2017, 22:39 Uhr
  • 1
  • 22.04.2017, 00:23 Uhr
  • 0
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........nachdem viele Türken, die mit sich selbst im unreinen sind, was sie nun eigentlich sein wollen, Deutsche oder Türken, zugunsten der uneingeschränkten Machtbefugnisse Erdowahns gestimmt hatten, frage ich mich, welche Partei diese menschen, die Dank zweier Pässe und Wahlberechtigung in Deutschland wählen würden?

Gleichgültig für welche Partei sie sich entscheiden mögen, sie entscheiden sich für die deutsche Regierungsform.

Welch ein Widerspruch, denn in der Türkay wählen sie die Diktatur, in Deutschland die "Demokratie".

Die doppelte Staatsbürgerschaft sollte zum einen in jedem Fall rückgängig gemacht werden, zum anderen müssen alle kriminelle Nichtdeutsche sofort des Landes verwiesen werden.
  • 21.04.2017, 21:29 Uhr
  • 2
Ich schrieb es schon weiter oben. Die 13% der in Deutschland lebenden Türken, die für das Präsidialsystem gestimmt haben, entsprechen in etwa dem %Satz unserer AfD-Wähler. Keine Möglichkeit um daraus für Rechtsdrehende politischen Profit zu schlagen.
  • 21.04.2017, 21:55 Uhr
  • 0
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Hamed Abdel Samad hat sich in einen Interview mit dem ARD Nachtmagazin kritisch zur Integration geäußert:
http://www.epochtimes.de/politik/deu...099823.html
  • 21.04.2017, 08:42 Uhr
  • 2
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Fortsetzung des vorstehenden Beitrages: "Integration" ist vom neu dazu kommenden zu fordern, nicht von den "immer schon Dagewesenen", das ist also klar.
"integration" von den nur kurz hier verweilenden, also Kriegsflüchtlingen, die nach ein, zwei oder drei Jahren wieder in ihre aufzubauende Heimat zurückkehren, müssen damit nicht beladstet werden, es sei denn, sie wollen für immer im aufnehmenden Land leben, weil sie dort eine verbesserung ihrer lebenssituation sehen. Dann muß aber das aufnehmende, bisher beherbergende Land prüfen (dürfen?), ob es diese Flüchtlinge auch dauerhaft aufnehmen will, ob sie ihm genehm sind, ob sie Perspektiven haben, selbstständig zu leben ohne den Sozialkassen, in die sie ja nie eingezahlt haben wie die Einheimischen, zur Last fallen!
Auch das ist eine Selbstverständlichkeit, die auch wir Deutsche uns nehmen sollten, wie dies alle anderen Völker tun!
  • 20.04.2017, 12:21 Uhr
  • 4
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ich weiß nicht, ob es jemand schon hier geschrieben hat: Integration in ein neues Land, in dem ich leben will, ist eine Bringschuld von mir, nicht von den Einheimischen, die mich als neuen Mitbewohner sehen!
Nur als beispiel: vor der Auswanderung muß mir klar sein, die dortige Sprache zu kennen, oder wenigstens bereit sein, sie dort lebenbd, schnellstens zu lernen!
Haben das die Gastarbeiter getan? Da gibt es gewaltige Unterschiede zwischen christlichen solcher Menschen wie den zu den islamisch-Gläubigen, schon bemerkt?
Ich nehme mal als Beispiel für deutsche Auswanderer das Beispiel Österreich oder Schweiz: natürlich bin ich mit der dt. Sprache in der Deutsch-Schweiz u. in Österreich "daheim", brauche nicht den jeweils herrschenden Dialekt zu lernen, muß ihn aber verstehen lernen, sonst kann ich am Marktstand nicht nach Bohnen fragen, sondern muß nach "Fisolen" fragen, oder entsprechend in der Deutsch-Schweiz. Damit betreibe ich die von mir zu erbringende "Integration" teilweise.
  • 20.04.2017, 12:15 Uhr
  • 5
Wenn es denn so einfach zu erklären wäre.
Natürlich, wenn ich gebeten werde nach Vorarlberg zu kommen, weil mein Wissen und mein Können gefragt sind, dann habe ich schnell gelernt, dass ein Komma ein Beistrich ist, ein ß ein sz, ein Blumenkohl ein Karfiol und ein Schrank ein Chaschta ist. In das harte, schnelle Alemannisch kann ich mich einhören, und schnell hab ich begriffen, das ein "oddr" nicht die Ankündigung einer Alternative, sondern eine Bestätigung ist.
Unsere Gastarbeiter kamen aber nicht wegen ihrer hohen Qualifikationen, sondern weil die deutsche Wirtschaft schlichte Hilfsarbeiter und Handlanger brauchte, und das schnell. Schlecht bezahlt, übel behandelt, teilweise kaserniert
Sprachkenntnisse waren ausdrücklich nicht verlangt. Wer nicht deutsch kann, der vertrödelt auch keine Arbeitszeit mit Geschwätz. Und ja, es kamen die ganz einfachen ungebildeten Menschen aus Anatolien, teilweise Analphabeten mit ganz wenig Schulbildung.
Was erwartest du da?
Noch anders ist es bei den Asylanten.
Die sind um ihr Leben gelaufen, das nackte Überleben!

Denkst du nicht, dass du da Äpfel mit Birnen vergleichst?
  • 20.04.2017, 12:30 Uhr
  • 1
Ich habe mich zur Frage der Integration geäußert, Du nicht.
Integraion ist Bringschuld, von den Kriegsflüchtlingen, die nur vorübergehend hier Schutz gewährt wird, braucht man keine Integration zu verlangen, Ausnahme diejenigen, die für immer bleiben wollen. Dazu habe ich mich auch geäußert. Warum verstehst Du nicht, was ich schrieb?
Hier in D. wird doch andauernd von uns zu erbringender Inte
gration gesprochen u. geschrieben, das ist natürlich völliger UNSINN, BEGREIFE DOCH ENDLICH!
  • 20.04.2017, 12:35 Uhr
  • 3
Karl, ich sehe es nicht als völligen UNSINN an... Menschen, die in Deutschland bleiben wollen, werden sich versuchen zu integrieren. Dazu brauchen sie aber auch unsere Unterstützung oder?
  • 20.04.2017, 12:37 Uhr
  • 0
wize.life-Nutzer Das entspricht in etwa der Logik: Wer mein Freund sein will, der muss alles dafür tun, egal wie kotzbrockich ich mich ihm gegenüber verhalte.
Das ist schlicht überheblich.
  • 20.04.2017, 12:39 Uhr
  • 1
Das ist - was Du wieder von Dir gibst - wieder völli8g am thema vorbei, um es höflich auszudrücken!
Ich habe doch differenziert nach Kriegsflüchtlingen mit kurzer "verweildauer" und solchen, die immer hier leben wollen, also keine Wanderer (Migranten) sind, sondern Einwanderer, Immigranten. Zwischen denen besteht der grundsätzliche Unterschied, die ersteren brauchen sich nicht zu integrieren, die zweiten schon, und zu 90% müssen sie diese selbst leisten, ein wenig müssen wir ihnen dazu helfen!
  • 20.04.2017, 12:50 Uhr
  • 3
Conny: das Vorstehende an Leonhard möge auch Dir als Antwort dienen! Und ergänzend: natürlich werden sich viele zu integrieren versuchen, und sollten dafür auch unsere Unterstützung erhalten, verhältnismäßig natürlich, der Hauptanteil der Integration ist von den zu integrierenden - nicht von uns - zu leisten.
Aber viele, zu viele, wollen sich nicht integrieren, besonders die "Gläubigen" (also Muslime), die uns als "Ungläubige" bezeichnen, und Ansprüche an uns stellen, uns beherrschen wollen, siehst Du denn das nicht?
Warum sollen wir solchen, die sich garnicht integrieren wollen, dabei helfen, was sie ablehnen, ihnen und uns kann nur geholfen werden dadaurch, daß wir sie dahin zurückschicken, wo sie hergekommen sind, und dort können sie dann gerne nach den Regeln der Scharia leben, aber nicht bei uns! Dort müssen sie sich auch nicht mehr integrieren, was sie hier bei uns ablehnen, dort sind sie kraft ihres "Glaubens" schon integriert. was wollen sie also bei uns, einem "ungläubigen Land", - natürlich uns beherrschen, nicht sich bei uns integrieren!
  • 20.04.2017, 14:34 Uhr
  • 6
@Leonhard,
"Sprachkenntnisse waren ausdrücklich nicht verlangt. Wer nicht deutsch kann, der vertrödelt auch keine Arbeitszeit mit Geschwätz. Und ja, es kamen die ganz einfachen ungebildeten Menschen aus Anatolien, teilweise Analphabeten mit ganz wenig Schulbildung."
Richtig, so war das damals in den frühen 60er Jahren.
Vereinbart wurde, dass die Gastarbeiter zwei Jahre in Deutschland bleiben und dann wieder zurück in die Heimat gehen.
Dass sie Jahrzehnte in Deutschland bleiben, war nicht "geplant".
So gesehen musste die ungewollte Integration scheitern.
  • 21.04.2017, 04:22 Uhr
  • 3
Das Kapital zog den Profit daraus, die Lasten trägt der Staat.
So war/ist das mit den "Gastarbeitern", so ist das mit den Bankenpleiten, so ist das mit den AKW´s.
Aber auf die Gastarbeiter und ihre Nachkommen wird geschimpft.
Faktenblinder geht es kaum noch.
  • 21.04.2017, 07:24 Uhr
  • 1
Tommy, wenn es nicht geplant war, dass die Gastarbeiter nicht länger als zwei Jahre in Deutschland bleiben, warum sind sie denn dann nicht mehr in ihre Heimat zurück?
Ein Grund war doch wohl, dass man sie hier weiterhin als Arbeitskräfte gebraucht hat. Spätestens nach diesen zwei Jahren hätte man sie bei der Integration unterstützen sollen. Oder sehe ich das falsch?
  • 21.04.2017, 09:25 Uhr
  • 0
Leonhard, es wird immer wieder auf den Staat = Steuerzahler abgewälzt, wenn etwas schief geht. Ich finde es unerträglich, dass die Banken, wenn Mist gebaut wurde, auch noch vom Staat das Geld hinterher geschmissen bekommen.... Mich würde mal interessieren, wo hier die finanzielle Obergrenze ist. Ich hab mich mit dem Thema nicht weiter befasst, sonst bekomme ich einen Schreikrampf.
  • 21.04.2017, 09:28 Uhr
  • 1
Die Summen sind so gigantisch, die können wir uns garnicht vernünftig vorstellen.
Da helfen aber Vergleiche.
Für das Geld, das die BRD den Banken in den Rachen geworfen hat, könnte man 2 000 000 Asylanten 10 Jahre lang durchfüttern!
  • 21.04.2017, 09:41 Uhr
  • 0
Okay
  • 21.04.2017, 09:46 Uhr
  • 0
Conny,
"Tommy, wenn es nicht geplant war, dass die Gastarbeiter nicht länger als zwei Jahre in Deutschland bleiben, warum sind sie denn dann nicht mehr in ihre Heimat zurück?"
das kann ich dir nicht sahgen, aber betriebswirtschaftlich gesehen ist es ein Wahnsinn, Menschen 2 Jahre einzuarbeiten und dann gegen ander auszutauschen, die erst eingearbeitet werden müssen ...

"Ein Grund war doch wohl, dass man sie hier weiterhin als Arbeitskräfte gebraucht hat."
das kann sein, aber dagegen spricht, dass der Anwebestopp bereits im November 1973 verfügt wurde...
interessant ist hierbei folgender Artikel:
²Als Deutschland zum Einwanderungsland wurde
Vor 40 Jahren trat der Anwerbestopp für Gastarbeiter in Kraft. Damit sollte der Zuzug von Ausländern beendet werden. Bewirkt wurde das Gegenteil – mit Folgen bis heute."
Quelle: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeit...nwerbestopp
  • 21.04.2017, 16:57 Uhr
  • 1
Guter Artikel, er beschreibt das, was ich auch schon geäußert habe.
  • 21.04.2017, 17:58 Uhr
  • 0
Das gegenteil wurde dadurch bewirkt, daß man zwar den Anwerbestop durchsetzte, jedoch andererseits verschwieg, daß man dafür den Familiennachzug erlaubte, welche Volksverdummung sich dahinter verbarg, ist auch heute noch vielen nicht klar!
  • 21.04.2017, 18:03 Uhr
  • 3
"Volksverdummung"? Und ich dachte immer, Familienzusammenführung sei ein humanistischer Akt!
Ein deutliches Beispiel, wie eine innegehabtes Menschenbild die Bewertung geschichtlichen Geschehens entsprechend koloriert.
  • 21.04.2017, 19:14 Uhr
  • 0
Volksverdummung bestand darin, den Deutschen nicht zu sagen, daß der Anwerbestop nutzlos ist, weil durch die erlaubte Familienzuführung noch viel mehr Sozialkassen-entnehmer einwandern werden als vorher durch ihre Ernährer!
Wie kann man nur so mißverstehen, Leonhard, das ist ja geradezu verabscheuungswürdig, wie Du mir ein inhumaes Menschenbild (wegen der Familienzusammenführung v. Gastarbeitern) unterstellen willst! Dieses "Menschenbild" haben die Schweizer Gesetzgeber, die ihren ausländischen Gastarbeitern jahrzehntelang den Familiennachzug verboten haben!
Die Rregierung Brandt/Scheel hat den gleichzeitigen Vollzug v. Anwerbestop und erlaubtem Familiennachzug den deutschen Wählern als "Erfolg" verkauft, und sie (die Wähler, den angeblichen Souverän) über die Tatsache der Sozialkassenplünderung durch nicht arbeitende Frauen u. Kinder der Gastarbeiter verschwiegen, sie darüber getäuscht!
Du kannst doch nicht so unintelligent sein, daß Du mir Bösartigkeit unterstellst, ich muß Dir deshalb deinerseits Bösartigkeit unterstellen, daß Du mich so mißverstehst!
Oder kannst Du "geschichtliches Geschehen" wirklich nicht verstehen?
  • 21.04.2017, 22:37 Uhr
  • 2
Übrigens, ein "humanitärer" Akt, nicht "humanistischer"!
Ob die Deutschen das auf ihre Kosten wollten? Ob sie nicht lieber besonders unqualifizierte ausländische Männer als Rüvckwanderer haben wollten, anstatt deren Familien hier noch zu versorgen?
Es wäre interessant, sich mal mit Fakten auseinander zu setzen, die auf einem youtube-Film v. wenigen Minuten Nikolaus Fest "Ausplünderung des Sozialstaates" zum besten gibt!
  • 21.04.2017, 22:49 Uhr
  • 3
Ich meinte schon die Art des verantwortlichen Handelns, die einem humanistischen Welt- und Menschenbild entspricht, im Gegensatz zu jener, die Menschen ausschließlich nach ihrer wirtschaftlichen Verwertbarkeit beurteilt.
  • 22.04.2017, 00:22 Uhr
  • 0
Die "Art des verantwortlichen Handelns"? Das beherrschen unsere Politiker doch garnicht, verantwortlich zu handeln, sondern die Wähler zu täuschen, weil sie genau wissen, daß diese ihr unverantwortliches "Nichthandeln" nicht haben wollen!
So wie im besprochenen Falle, anstatt Anwerbestop f. Arbeitskräfte, dafür sozialkassenbelastende Familienangehörige zu holen!
  • 22.04.2017, 00:30 Uhr
  • 2
Zur zeit haben 270 000 "Flüchtlinge" Anspruch auf Familienzusammenführung, weißt Du was das heißt, wenn um Schnitt nur drei (vier eher wahrscheinlich) davon kommen?
Rund 800000 neue Frauen u. Kinder, die wir zu versorgen müssen, Schulplätze für etwa 400000 Kinder , wie soll das gehen?
Wir haben als Deutsche wie die Australier, Kanadier, Nordamerikaner, Neuseeländer das Recht, "wirtschaftlich verwertbare Menschen" hereinzulassen, merke Dir das!
Überlege einmal gut, antworte nicht zu schnell, mache Dir Vorstellungen, informiere Dich, bevor Du mir antwortest!
Es wäre hoffnungslos für unser Deutschland, wenn Du an Deinem Irrglauben, wir müßten alle Menschen bei uns aufnehmen und versorgen, festhältst!
  • 22.04.2017, 00:36 Uhr
  • 3
Wo bin ich hier reingeraten? "wirtschaftliche Verwertbarkeit von Flüchtlingen". Angenehmen Tag noch, ehe ich k.... muss.
  • 22.04.2017, 10:41 Uhr
  • 0
Du solltest genau lesen und erkennen, daß diese Wortwahl v. dem Artikelersteller stammt!
  • 22.04.2017, 13:52 Uhr
  • 2
@Karl Schlor

......ich sehe das auch so.

Wenn ich auswandern möchte, muss ich mich den dortigen Gegebenheiten anpassen.
In erster Linie sollte ich mich verständigen können, was soviel heisst, ich muss die Sprache beherrschen.

Da ich von 2001-2002 in Canada gelebt hatte, hätte mich mit der deutschen Sprache wohl niemand verstehen können.

Kulturell gesehen, gibt es zwischen Deutschland und Canada keine allzu großen Unterschiede, was mir das Leben in Canada keine Probleme bereitet hat.

Wie auch immer, wenn ich in einem anderen Land leben möchte, habe ich eine Bringschuld und darf keine Sonderrechte erwarten.

Die Deutsche Politik denkt da wohl anders, da sie bei allen politischen Entscheidungen den verlorenen WW2 im Hinterkopf hat, und das nach 70 Jahren.
  • 22.04.2017, 22:33 Uhr
  • 2
Na, Leonhard, keine Antwort mehr an mich? (Familiennachzug-Problematik, hattest Du nicht Zeit zu recherchieren?)
  • 23.04.2017, 16:31 Uhr
  • 1
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Es widerspricht jeglicher Vernunft, dass ein Bürger eines Staates auch gleichzeitig die Staatsbürgerschaft eines anderen Staates besitzt. Dies ist ein klares Hindernis für eine Integration. Nur die unfähige und egozentrische Frau Merkel blockiert nach wie vor die notwendige Abschaffung dieser dümmlichen Regelung. Merkel schadet Deutschland. Die Grünen sind für diesen Schwachsinn bereits drastisch abgestraft worden.
  • 20.04.2017, 10:40 Uhr
  • 5
Auf dem Weg zu einem vereinten Europa, mit europäischen Bürgern, ist die Doppelte ein erster Schritt. Die Bürger der EU brauchen die schon nicht mehr. Sie können überall zu hause sein.
Du scheinst im Gestern zu Hause zu sein.
  • 20.04.2017, 11:39 Uhr
  • 1
Ich sehe es genauso, wie Leo. Der Nationalitätenbegriff aus dem 19.Jahrhundert, wo europäische Nationen gegeneinander Krieg geführt haben um ihre Territorien, ist aus den Erfahrungen des 20. Jahrhundert hoffentlich für immer überwunden. Wir alle leben an sich eine doppelte Staatsangehörigkeit schon heute: die Deutsche und die Europäische - und das hat zumindest in diesem Ansatz uns mehr als 70 Jahre Frieden beschert. Es widerspricht also nicht jeglicher Vernunft, sondern ist längst Realität in einer sich globalisierenden Welt. Einen Rückfall in Verhältnisse des 19. Jahrh. ist ein Rückschritt und kann nicht ernsthaft eine Alternative sein.
  • 20.04.2017, 14:40 Uhr
  • 1
Die Argumente der Gestrigen ähneln denen, die damals die Souveränität von Hessen-Nassau und Hessen-Cassel zu Gunsten der deutschen nicht aufgeben wollten.
Zwischen Kleinstaaterei und Kleingeistigkeit scheint ein festes Band geknüpft zu sein.
  • 20.04.2017, 15:02 Uhr
  • 1
Wir haben ja jetzt mit dem Brexit ein experimentelles Modell. Es wundert nicht daher, dass nach der Wahl zum Brexit die Träume in die Höhe schossen, dass es doch wieder ein britisches Empire zu beleben gilt. Die bittere Realität holt solche Träumereien schnell zurück. Schottland und Teile von Irland wollen schnell Unabhängigkeit vom "Britischen Empire" und doch lieber europäisch bleiben ... Wer ist also da realistisch und zukunftsorientiert?

Die Nationalisten mit ihren "Grenzen" mögen zwar sehr romantisch sein, aber politisch sind eigentlich nicht ...
  • 20.04.2017, 16:27 Uhr
  • 0
Nun bin ich sicher nicht für den Nationalismus. Allerdings sieht man in aktuellen Fall, wohin es führt, wenn Menschen doppelte Staatsbürgerschaft dazu benutzen können, in einem Referendum für eine Diktatur zu stimmen, mit der Gewissheit im Rücken, dass sie ja nix damit zu tun haben,da sie ja mit dem anderen Pass die Demokratie geniessen. Da kann doch irgendwas nicht stimmen, abgesehen davon, dass ich es für absolut unmöglich halte, dass solche Diktatoren für diese Bürger auch noch in anderen Ländern Wahlkampf betreiben dürfen.Die sie gegebemenfalls auch noch beleidigen,wenn es
nicht so geht,wie sie es wünschen.
  • 20.04.2017, 17:28 Uhr
  • 1
Ich sehe diese Ambivalenz auch, wize.life-Nutzer, solange nicht in Europa die gleichen Lebensverhältnisse und demokratischen Spielregeln gelten. Ich hoffe nur, dass es ein Übergangsphänomen ist, und kein Signal pro "Zurück in die Zukunft".
  • 20.04.2017, 18:23 Uhr
  • 0
Vorerst wird sich da wohl bei Erdogan nichts zum besseren wenden.
  • 20.04.2017, 18:54 Uhr
  • 0
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Ein „aktiver“ Freund - und auch andere - haben mir zu dem "leidigen" Thema folgendes geschrieben, und ich muss ihnen Recht geben:

Vor Jahrzehnten kamen die Ärmsten der Armen - meistens aus Anatolien - nach Deutschland.

Der größte Teil aus bildungsfernen Schichten blieb ohne Zwang über Jahrzehnte lang unter sich – einschließlich ihrer Familiennachkommen.

Abgeschottet von der hiesigen Gesellschaft bilden viele noch heute eine Parallelwelt einschließlich Kultur und auch Sprache – vor allem in unseren Städten.

Für diese Leute ist der große Sprecher Erdogan der Mann, der Ihnen ein Selbstwertgefühl gibt, was sie all die Jahre scheinbar vermisst haben.

Also wird der Mann gewählt, ohne an die Folgen zu denken – sie haben ja in Deutschland nichts zu befürchten, denn sie sind ja auch Deutsche mit dem zweiten Pass und genießen hier alle sozialen Annehmlichkeiten usw.

Darum sollte man in Deutschland schnellstens die doppelte Staatsbürgerschaft für Türken abschaffen und auch die Zahlungen von Kindergeld in voller Höhe für Kinder, die in der Türkei leben, einstellen.

Wem das nicht gefällt, kann gern wieder in sein gelobtes Land Türkei zurückkehren
  • 20.04.2017, 09:39 Uhr
  • 2
"Vor Jahrzehnten kamen die Ärmsten der Armen - meistens aus Anatolien - nach Deutschland. "
Dieses ist aber auch der einzige Satz in deinem Kommentar, dem ich zustimmen kann.
Ohne Zwang? Ich selbst habe vor meinem Studium eine Feinmechanikerlehre in einer Fabrik gemacht, und habe mitbekommen, mit welcher Ablehnung, mit welchen Vorbehalten den türkischen Kollegen begegnet wurde.
Auch habe ich durchaus mitbekommen, wie rücksichtslos sie bei der Bezahlung beschissen wurden.
Das Wenige an Integration, das stattgefunden hat, war unter diesen Voraussetzungen ein kleines Wunder.
Und natürlich gibt es auch unter unseren türkischen Mitbürgern verbohrte Menschen, ungefähr in dem gleichen Maße wie bei uns Deutschstämmigen.
13% der hier lebenden Türken haben das Referendum unterstützt. Das entspricht so ungefähr dem AfD-Anteil in der deutschen Wählerschaft. Ich sehe da keinen Unterschied.
Andererseits ist die Liste der türkischstämmigen Intellektuellen, der Journalisten, der Kabarettisten erfreulich lang.
  • 20.04.2017, 09:58 Uhr
  • 0
Es widerspricht jeglicher Vernunft, dass ein Bürger eines Staates auch gleichzeitig die Staatsbürgerschaft eines anderen Staates besitzt – wenn diese z. B. divergierende Staatsformen aufweisen.

Dies ist auch ein klares Hindernis für eine Integration – und auf zwei Hochzeiten kann man halt nicht tanzen!
  • 20.04.2017, 10:33 Uhr
  • 3
Auf dem Weg zu einem vereinten Europa, mit europäischen Bürgern, ist die Doppelte ein erster Schritt. Die Bürger der EU brauchen die schon nicht mehr. Sie können überall zu hause sein.
  • 20.04.2017, 10:37 Uhr
  • 0
Wenn eine EU-Regierung tatsächlich bestehen würde - ja - wozu die Türkei dann mit der Todesstrafe wohl nicht gehören würde!
  • 20.04.2017, 10:44 Uhr
  • 1
Zum einen haben die sie ja noch nicht.
Zum anderen denke ich eher an die Menschen, weniger an dieses Sultan.
  • 20.04.2017, 11:40 Uhr
  • 0
Diese doppelte Staatsbürgerschaft für EU Mitglieder ja, . für Staaten wie die Türkei -nein. Die Todesstrafe steht jetzt schon fest,sie gehört zum Standardprogramm eines eden Diktators.
  • 20.04.2017, 17:31 Uhr
  • 0
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Ich glaube, wir hingen seit Jahrzehnten einem falschen Integrationsbegriff nach, den die zu Integrierenden nicht nachvollziehen konnten. Viele Deutschtürken wählen sozusagen im Familienverband, weil sie auch ein anderes Familienverständnis und ein Familienleben haben als wir Deutschen. Es geht also weniger um die Integration von Individuen, wie wir uns seit 100 Jahren selbst verstehen, sondern um Kollektive mit eigener kultureller Identität. Wir verlangen, dass Menschen aus der Türkei Deutsche werden, wenn sie hier leben. Wären wir selbst bereit als Deutsche irgendwas zu werden im Ausland? Ja, und zwar vor 200 Jahren in den USA. Aber das hat gedauert. Und zwar deswegen, weil es keine Möglichkeit des Zurück realistisch für die Meisten gab. D.h. Menschen haben sich das Land als ihr eigenes Land aneignen können. Etwas, was natürlich in Deutschland nicht geht, sondern wahrscheinlich nur über die Identität als Europäer. Das sabotiert Erdogan aber gerade. Erdogan ist es also, der die Deutschtürken letztlich abhängt. Und ich denke, das wurde weithin nicht verstanden.
  • 20.04.2017, 01:10 Uhr
  • 2
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