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Der Staat ist die größte Mafia

27.04.2017, 09:32 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Deutsche Waffen tauchen immer wieder in Krisengebieten auf. IS Kaempfer posieren mit deutschen Panzerabwehrraketen Buergerkriege in Afrika werden mit Sturmgewehren aus Deutschland gefuehrt. Ein Regime wie Katar das aktiv an regionalen Konflikte teilnimmt darf 200 Leopard Panzer kaufen ohne dass die aktuelle Bundesregierung den Deal verhindert. Wie kann das sein Hatte der Zweite Weltkrieg nicht klar gemacht: Deutsche Waffen duerfen nie wieder Unheil in der Welt anrichten Wer verhalf ueberhaupt der deutschen Ruestungsindustrie zu ihrem erstaunlichen Comeback das Deutschland heute zu einem der groessten Waffenexporteure der Welt macht Die Dokumentation zeichnet den Aufstieg der deutschen Ruestungsindustrie nach dem Krieg nach und erklaert warum die Kriegswaffenkontrolle bis heute immer wieder scheitert. So waren es vor allem die Alliierten die nach dem Zweiten Weltkrieg auf deutsche Ruestungstechniker setzten um sich auch mit ihrer Hilfe fuer den naechste Krieg zu ruesten ueber die eigenen Regeln setzten sich die Alliierten dabei hinweg. Fuehrende NS Ruestungsfunktionaere konnten so in der Bundesrepublik in einer Zeit Karriere machen als das Land offiziell noch keine Waffen herstellen durfte. Der Film beleuchtet dieses Netzwerk und erzaehlt zudem die verblueffende Geschichte einer Firma aus Berlin die schon in den 1950er Jahren begann Waffenfabriken in aller Welt zu bauen und zum toedlichsten Unternehmer der Nachkriegszeit werden sollte. Anhand von bislang unveroeffentlichten Dokumenten belegt der Film wie sich nicht nur die Regierung im Westen sondern auch die Fuehrung der DDR im internationalen Waffenhandel verstrickt hat.

C. F. von Weizsäcker sagte 1983 (vor 25 Jahren), daß sein Buch, welches er als sein letztes "großes Werk" bezeichnete, mit Sicherheit von der Bevölkerung nicht verstanden würde, und die Dinge somit ihren Lauf nehmen!

Leider ist das Buch aber nicht mehr erhältlich.
Nachtrag: Man kann das Buch antiquarisch bestellen, zu horrenden Preisen, > 300,- Euro.
bei der DEUTSCHEN NATIONALBIBLIOTHEK:
https://portal.dnb.de/opac.htm;jsess...impleSearch

Die EU hat im vergangenen Jahrzehnt fast unbemerkt Kapazitäten zur Aufstandsbekämpfung aufgebaut. Ursprünglich gedacht, um in Drittländern stabilisierend zu wirken, scheinen sich die Aufgaben hin zu Einsätzen im Inneren zu verschieben. Mögliche Ziele: Demos, Streiks, Proteste.

Italien ist im Dienst. Seit 2005 befindet sich in der Armando Chinotto Kaserne in Vicenza das "Center of exellence for stability police units", auf Deutsch "Kompetenzzentrum für Stabilisierungspolizisten, abgekürzt: CoEspu. Carabinieri-General Paolo Nardone ist der Leiter der Ausbildungsstätte. "Die Idee für das Zentrum", erzählt er, "geht auf den G8-Gipfel in Sea Island in den Vereinigten Staaten zurück. Da sah man die Notwendigkeit, polizeiliche Einsatzkräfte für Peace Support Operations, Friedensunterstützungsmissionen, global aufzustocken. Man steckte sich das Ziel, 75.000 Peacekeeper auszubilden, von denen zehn Prozent, also 7.500, robuste Polizeikräfte sein sollten, wie das Gendarmerien sind. Diese Aufgabe hat Italien übernommen, und Italien hat sie den Carabinieri anvertraut, die wiederum diese Kaserne als den dazu am besten geeigneten Standort ausgemacht hat."

"Zur Kontrolle von Demonstrationen"

Die Carabinieri sind die italienische Gendarmerie, deren Panzer im Juli 2001 in Genua während des G8-Gipfels zur "Kontrolle der Demonstrationen" zum Einsatz kamen. Am 20. Juli tötete dort ein Carabiniere den 20-jährigen Demonstranten Carlo Giuliani durch einen Kopfschuss. Im Blick auf die Gendarmerie erläutert der Politikwissenschaftler Christian Kreuder-Sonnen: "Als übergeordneter Begriff bezeichnet sie Polizeieinheiten mit paramilitärischen Fähigkeiten, hat eine hybride Struktur zwischen Polizei und Militär, so dass diese Einheiten sowohl militärische als auch polizeiliche Fähigkeiten vereinen und sie flexibel gewichten können. Das heißt: Sie haben auf der einen Seiten robuste Selbstverteidigungsfähigkeiten, sie sind darüber hinaus in der Lage, sich flexibel zu bewegen auch in einer Konfliktregion, weil sie auf gepanzerte Fahrzeuge, bewaffnete Fahrzeuge zurückgreifen können." Eine Spezialität dieser Einheiten sei es, so Kreuder-Sonnen weiter, "dass sie besonders geschult sind im Umgang mit gewaltsamen Aufständen."

Stabilisierungspolizisten

Auf der Homepage des CoEspu kann man die Fähigkeiten zur Aufstandsbekämpfung als Ausbildungsziele des Kompetenzzentrums studieren. "Stabilisierungspolizisten" müssten in der Lage sein, heißt es dort, Störungen der öffentlichen Ordnung zu bewältigen, sensible Infrastruktur zu überwachen, Prominente zu eskortieren, Terrorismus und Aufstände zu bekämpfen, Barrikaden zu entfernen und lokale Polizisten in der Technik der Aufstandsbekämpfung auszubilden.

Seit 2009 leitet das CoEspu im Auftrag der EU ein umfangreiches Trainingsprogramm für Polizeikräfte. Bei diesem "European Union Police Services Training" müssen Polizisten und Gendarmen aus mehreren EU-Ländern gemeinsam trainieren und sogenannte "best practices", also erfogreiche Methoden, entwickeln. Die dritte Trainingssession erfolgte 2010 unter der Ägide der deutschen Bundespolizei in einer Bundeswehr-Kaserne in Lehnin bei Potsdam.

Besuch beim Polizeitraining

Eine parlamentarische Delegation besuchte das Training. Matthias Monroy, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Linke-Abgeordneten Andrej Hunko, gehörte dazu: "Dort wurden Missionslagen geübt, nach einem Bürgerkrieg, der militärisch befriedet wurde", berichtet er. "Es wurde angenommen, dass die Militärs die Lage in Ordnung gebracht haben, danach muss die öffentliche Ordnung gesichert werden. Und in diesem Szenario agierten dann die Polizeien und Gendarmerien zusammen."

"Geübt wurden beispielsweise Demonstrationen der Bevölkerung, Flüchtlingstrecks, die angegriffen werden, aber auch hoher Staatsbesuch", so der Linke-Mitarbeiter weiter. "Was auch geübt wurde, sind Situationen wie große Sportereignisse. Jetzt muss man sich überlegen: In einem Post-Bürgerkrieg-Szenario wird kaum ein großes Sportereignis wie eine Fußballmeisterschaft oder eine Olympiade stattfinden. Das heißt, es zeigt sich eigentlich ganz gut, dass diese Übungen dafür da sind, größere Demonstrationslagen in den Griff zu bekommen bis hin zu Aufständen in Krisenregionen oder Kriegsgebieten."

European Gendarmerie Force

In der Armando-Chinotto-Kaserne, in der das CoESPU seinen Sitz hat, befindet sich auch das Hauptquartier der "European Gendarmerie Force", abgekürzt: Eurogendfor – die europäische "Stabilisierungspolizei" par excellence. Das Hauptquartier ist aber nur eine Art Planungs- und Leitungsbüro, denn Eurogendfor ist kein feststehendes, kaserniertes Korps. Die Truppe wird im Einsatzfall von den Ländern, die sich am Netzwerk beteiligen, mit Beamten der eigenen Gendarmerie zusammengestellt. Da nicht alle EU-Länder über eine Gendarmerie verfügen und einige europäische Verfassungen die Bildung paramilitärischer Einheiten verbieten, beteiligen sich nur Italien, Frankreich, Spanien, Portugal, die Niederlanden und Rumänien an Eurogendfor - die aber dazu gedacht ist, Missionen im Auftrag der EU durchzuführen.

Offiziell war die Europäische Gendarmerie bislang nur dreimal in Einsatz: in Bosnien-Herzegovina, in Afghanistan und 2010 in Haiti. Ihr hauptsächlicher Auftrag sei es, lokale Polizeikräfte auszubilden, sagt Oberleutnant Sisinni, Liaison Officer der Truppe. Er sagt außerdem: "Es gibt auch andere Szenarien, aber man wird sehen, ob und wann Eurogendfor in solchen Szenarien eingesetzt werde. Es kann sich zum Beispiel darum handeln, in einem destabilisierten Land die öffentliche Ordnung wiederherzustellen."

In Artikel 4 des Gründungsvertrages heißt es zu den Einsatzaufgaben: “Schutz der Bevölkerung und des Eigentums und Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung beim Auftreten öffentlicher Unruhen”. Die Soldaten dieser paramilitärischen EU-Truppe müssen sich zwar zunächst beim Einsatz an das geltende Recht des Staates halten, in dem sie eingesetzt und stationiert werden, aber: Alle Gebäude und Gelände, die von Truppen in Beschlag genommen werden, sind immun und selbst für Behörden des Staates, in dem die Truppe tätig wird, nicht zugänglich. Der Moloch EU setzt damit nationales Recht auch bei der Aufstandsbekämpfung außer Kraft.

EUROGENDFOR ist eine schnell einzusetzende paramilitärische und geheimdiestliche Polizeitruppe. Sie vereinigt alle militärischen, polizeilichen und nachrichtendienstlichen Befugnisse und Mittel, die sie nach einem Mandat eines ministeriellen Krisenstabs an jedem Ort zur Bekämpfung von Unruhen, Aufständen und politischen Grossdemonstrationen im Verbund mit nationalen Polizei- und Armeeverbänden ausüben darf. Das Bundesverteidigungsministerium bejubelt die EUROGENDFOR auf seinen Internetseiten mit den Worten: “Polizei oder Militär: Eine europäische Gendarmerie verspricht die Lösung.”
++++++++++++++++++++
Andrej Hunko: European Police Forces Training (EUPFT) 2010 :

.be

Sachsen: Polizei erhält Kriegshelme aus den USA - DWN :
http://deutsche-wirtschafts-nachrich...us-den-usa/

Bildung von EU Polizeikräften: Wenn die Aufstände kommen - 25.03.2015, WDR5


noch Fragen???

.be

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46 Kommentare

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Deutschland verkauft Waffen , ja , an Staaten ob sie es nur zum Schutz gebrauchen ???????
Handfeuerwaffen , gerade bei Terroristen , kommen nicht aus Deutschland --sondern sind Ak 47 Sturmgewehre und die kommen eindeutig aus russischer oder Lizenzbau .
Wer Waffen etwas kennt kann in den Bilder die in der Presse und Tv kommen die unterscheiden .
In Handwaffen sind uns die Russen weit überlegen , da ihre Waffen einfacher und robuster gebaut sind und so gut wie immer einsatzbereit bei jedem Klima .
  • 27.04.2017, 23:49 Uhr
  • 1
es geht mir in der Hauptsache darum:
wie Deutschland wieder trotz Vertrag nach dem 2.Weltkrieg..
solch eine Waffenmacht erreichte.
das ist DAS erschreckende, wieviel=Alle in ALLEN Parteien nach dem 2. Weltkrieg gelogen und das Volk betrogen hat!!!
Bis zum heutigen Tag, jedoch inzwischen sind wir ja dank Internet etwas aufgeklärter!
  • 27.04.2017, 23:57 Uhr
  • 2
Waffenmacht ? was haben wir ?
  • 28.04.2017, 00:02 Uhr
  • 0
sorry-Waffenexport meinte ich natürlich.
2012
Wer ist für die gestiegenen Rüstungsexporte verantwortlich: Schwarz-Gelb oder die Vorgängerregierungen? Darüber gehen die Meinungen zwischen Regierung und Opposition auseinander.
Die Frage, wer für die gestiegene Ausfuhr verantwortlich ist, ist damit noch nicht beantwortet. Erler argumentiert so: Union und FDP hätten 2011 Einzel-Ausfuhrgenehmigungen für Rüstungsgüter im Wert von 5,414 Milliarden Euro erteilt. Im Jahr 2010 hätten die Exporte 4,754 Milliarden Euro erreicht und 2009 5,043 Milliarden. Für diesen Zuwachs sei ausschließlich die gerade amtierende Bundesregierung verantwortlich....
https://www.welt.de/politik/deutschl...-Luege.html
2013
Deutschland ist der drittgrößte Waffenexporteur
Deutschland schickt ungern Soldaten in fremde Länder, dafür umso mehr Waffen. Das ist abwegig, schreibt Helmut Schmidt
http://www.zeit.de/2013/51/deutsche-waffenexporte
2016
besetzt D den 4. Platz
http://www.waffenexporte.org/wp-cont...ht-2016.pdf

http://www.kindersoldaten.info/kinde...%A4nden.pdf
  • 28.04.2017, 00:17 Uhr
  • 0
http://www.waffenexporte.org/

31.08.2011 – Ungeklärt: Deutsche Gewehre in Libyen

Rüstungsexportbericht 2009 : Deutsche Gewehrfabrik für Saudi-Arabien“

06.07.2011 – Parteispenden der Leopard-Hersteller
Krauss Maffei Wegmann und Rheinmetall, die den Großteil des Leopard-Panzers bauen, haben in den letzten 10 Jahren fleißig an CDU, CSU, FDP und SPD gespendet.

u.u.u.
das Aufgezählte nenne ich mal neuzeitlich!
  • 28.04.2017, 00:41 Uhr
  • 1
1. Unsere Waffenfabriken bringen und erhalten Arbeitesplätze
2. Für den Staat sind das wichtige Steuereinkünfte
3. Wenn Deutschland nicht liefert, dann liefert gern ein anderer Staat (USA, Russland, China, England, Frankreich, Schweiz, Österreich usw.usw.)
4. Es gibt immer wieder Vertragspartner, die trotz Weitergabeverbot dennoch an Verbrecher liefern.
5. Manchmal werden Waffen geliefert um das Gleichgewicht der Kräfte zu gewährleisten
6. Und wem das nicht passt, dann legt irgendein Mitglied des UNO-Sicherheitsrats sein Veto ein

Also, aufgrund dieser Tatsachen wirst Du keine Waffenschieberei unterbinden. Vorher wird sich die Menschheit selbst auslöschen. Siehe doch diesen Idioten in Nordkorea und anders wo.
Das ausgeglichene Kräfteverhältnis hat uns Europäer seit 1945 vor einer Eskalation bewahrt.
  • 28.04.2017, 15:14 Uhr
  • 0
ja, vorallem in der Ölkrise ...

ist das nicht so gewesen??
Hintergründe zur Ölkrise
http://www.wahrheitssuche.org/oelkrise.html

Die Bundesregierung genehmigte im Zeitraum von 2000 bis 2009 Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien in Höhe von 675 Mio. Euro (Rüstungsexportberichte der Bundesregierung von 2000 bis 2009). Allein im Jahr 2009 waren es Genehmigungen in Höhe von 168 Mio. Euro, unter anderem für Bodenüberwachungsradar, Teile für Feuerleiteinrichtungen, Teile für Kampfflugzeuge und Tankflugzeuge, Kommunikationsausrüstung, Software für Waffensysteme und Grenzsicherungssysteme und Teile für Raketen, Flugkörper und Granaten.
http://www.waffenexporte.org/2011/07...di-arabien/
  • 28.04.2017, 15:28 Uhr
  • 0
@Gabriele M. - Hallo, wir haben das Jahr 2017, Du zitierst hier "olle Kamellen". Hast Du keine eigene Meinung?
  • 28.04.2017, 15:49 Uhr
  • 1
ich denke mal, die kann jeder oft genug lesen,

jedoch sind Fakten oft besser (zu lesen), wenn sie so zu lesen sind, wie oben...
  • 28.04.2017, 15:51 Uhr
  • 0
Das w a r e n mal Fakten, aber heute ist das Geschichte! Nochmals, wir haben das Jahr 2017 !!!!! Aufwachen !!!!!!
  • 29.04.2017, 11:35 Uhr
  • 1
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Auch alle vorherigen Regierungen Deutschlands haben Waffenexporte genehmigt und gefördert.
Um auf dem modernen Stand der Waffenentwicklung zu bleiben, müssen Waffen entwickelt, produziert und verkauft werden. Ohne Ertrag durch Verkäufe kann eine Weiterentwicklung nicht finanziert werden.
Eine Vielzahl von Ländern produziert und verkauft Waffen. Hier nicht mitzumachen, würde die Welt nicht friedlicher machen, sondern den anderen das Geschäft überlassen und viele Arbeitsplätze in Deutschland kosten.
Würde unsere Regierung den Export unterbinden, würden die Waffenproduzenten die Fertigung ins Ausland verlagern, wie es teilweise bereits geschieht.
Auch für die eigene Verteidigung ist eine eigene Waffenproduktion unumgänglich (wenn auch unsere Bundeswehr zur Zeit zu einer effektiven Landesverteidigung gar nicht in der Lage ist), wenn wir nicht von anderen Ländern abhängig werden wollen.
  • 27.04.2017, 23:27 Uhr
  • 1
du hast wohl die Doku nicht gesehen.
wie konnte es kommen, dass d WIEDER zu dem geworden ist was sie ist in punkto Waffen!!

von Adenauer angefangen......

das ist
  • 27.04.2017, 23:42 Uhr
  • 1
Gabriele M - wirklichkeitsfremd!
  • 28.04.2017, 15:16 Uhr
  • 1
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Das ist auch mein Tenor: "Wer schweigt, wegschaut und nichts gegen diese Ungerechtigkeiten unternimmt, macht sich mitschuldig!"
  • 27.04.2017, 19:00 Uhr
  • 1
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Die Bürger werden eines Tages nicht nur die Worte und Taten der Politiker zu bereuen haben, sondern auch das furchtbare Schweigen der Mehrheit."
Bertholt Brecht
  • 27.04.2017, 10:46 Uhr
  • 3
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Mafia?
Nennen wir sie lieber "ehrenwerte Gesellschaft".
  • 27.04.2017, 10:23 Uhr
  • 3
sorry, da haste recht!
  • 27.04.2017, 10:40 Uhr
  • 2
Ist diplomatischer, also verlogener.
  • 27.04.2017, 10:45 Uhr
  • 4
die Diplomatie ist mir kurz verloren gegangen..
die Doku hängt mir immer noch im Kopf-leider!

  • 27.04.2017, 10:47 Uhr
  • 2
  • 27.04.2017, 10:48 Uhr
  • 2
Deutschlands Kriegsgegner im II. Weltkrieg forderten eine Wiederbewaffnung der Bundesrepublik, sodass 10 Jahre nach Kriegsende die Bundeswehr etabliert wurde.
Soldaten brauchen notwendigerweise Waffen. Somit konnte eine neue Rüstungsindustrie aufgebaut werden. Da der Absatz in Deutschland zu gering ist und somit die Kosten für einzelne Rüstungsgüter zu hoch würden, müssen die Waffen zwangsläufig exportiert werden. Je mehr, desto besser.
Einen Ausweg gibt es allerdings: Wir zahlen alle mehr Steuern, damit wir auf Exporte verzichten können. Das würde zwar keine Kriege auf der Welt verhindern, aber unser Gewissen wäre rein!
  • 28.04.2017, 20:38 Uhr
  • 0
Dazu müssten nur Löhne bezahlt werden, von denen jeder leben kann.
  • 28.04.2017, 21:10 Uhr
  • 0
habe eben einen Kommentar gelesen:

Nein, der Unterschied zwischen Staat und Mafia ist, dass die Verbrechen die der Staat begeht dadurch legitimiert werden, dass unsere Regierung angeblich demokratisch gewählt ist - was defintiv nicht der Fall sind, weil wir in einem eher oligarichischem System leben
  • 28.04.2017, 23:42 Uhr
  • 1
Karl, die Stahlarbeiter sind in der Regel gewerkschaftlich organisiert, sodass die Löhne stimmen.
  • 29.04.2017, 07:15 Uhr
  • 0
Es gibt nicht nur die Stahlarbeiter.
  • 29.04.2017, 07:40 Uhr
  • 0
Bei der Waffenproduktion schon. Und darüber wird doch hier diskutiert. Oder reden wir hier über Tischler bzw. Bäcker?
  • 29.04.2017, 15:17 Uhr
  • 0
Nein, aber das Wort Steuereinahmem fiel.
  • 29.04.2017, 15:24 Uhr
  • 0
Du fantasierst dir etwas zusammen!
  • 29.04.2017, 16:30 Uhr
  • 0
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Es gibt Menschen, die wenig Ahnung von der Cosa Nostra und noch weniger von der Mafia haben.
Du gehörst dazu.
  • 27.04.2017, 09:44 Uhr
  • 0
Nein, kann ich nicht, wenn ich wie hier verarscht werde.

Abgesehen davon, dass diese "Geheimarmee" keine Geheimarmee ist, du Schauberger HWS - sie sind so geheim, dass sie sich sogar auf Fratzenbook präsentieren:

https://www.facebook.com/EUROGENDFOR/

So geheim, dass sie seit Anbeginn bei Wikipedia beschrieben wird (mit all ihren Schwächen) https://de.wikipedia.org/wiki/Europä...merietruppe

Ob dieses Wissen mit meiner Intelligenz zu tun hat? Das würde ich an deiner Stelle nicht behaupten, du stündest sonst echt nicht gut da
  • 27.04.2017, 10:00 Uhr
  • 2
darum geht es:

Deutsche Waffen tauchen immer wieder in Krisengebieten der Welt auf. IS-Kämpfer posieren mit deutschen Panzerabwehrraketen, Bürgerkriege in Afrika werden mit Sturmgewehren aus Deutschland geführt. Ein Regime wie Katar, das aktiv an regionalen Konflikten teilnimmt, darf 200 Leopard-Panzer kaufen, ohne dass die aktuelle Bundesregierung den Deal verhindert. Wie kann das sein? Hatte der Zweite Weltkrieg nicht klar gemacht: Deutsche Waffen dürfen nie wieder Unheil in der Welt anrichten? Wer verhalf der deutschen Rüstungsindustrie zu ihrem erstaunlichen Comeback, das Deutschland heute zu einem der größten Waffenexporteure der Welt macht?
Schon der Wiederbeginn nach dem Zweiten Weltkrieg war problematisch: Die Alliierten setzten auf deutsche Rüstungstechnik, um sich auch mit ihrer Hilfe für den nächsten Krieg zu rüsten – dabei setzten sie sich über die eigenen Regeln hinweg. Führende NS-Rüstungsfunktionäre konnten so in der Bundesrepublik in einer Zeit Karriere machen, als das Land offiziell noch keine Waffen herstellen durfte. Der Film beleuchtet dieses Netzwerk und erzählt zudem die verblüffende Geschichte einer Firma aus Berlin, die schon in den 1950er Jahren begann, Waffenfabriken in aller Welt zu bauen, und so zum „tödlichsten“ Unternehmer der Nachkriegszeit werden sollte.
Auch SPD-Politiker, die auf eine Politik der Entspannung setzten, stoppten die Waffengeschäfte nicht. Unter den Kanzlern Brandt und Schmidt wurde die Bundesrepublik zu einem internationalen Player im Waffengeschäft. Selbst Militärdiktaturen wurden dabei mit Genehmigung der jeweiligen Regierung hochgerüstet. Häufig ging es darum, Bündnispartner zu stärken, oft waren jedoch die Profitinteressen der Rüstungskonzerne entscheidend – und oft genug war Schmiergeld im Spiel. Waffenexporte großen Umfangs in Krisengebiete waren aber kein Privileg des Westens. Die Dokumentation von Dirk Laabs belegt anhand von bislang unveröffentlichten Dokumenten, wie tief auch die Führung der DDR im internationalen Waffenhandel verstrickt war.
Die Dokumentation zeichnet den Aufstieg der deutschen Rüstungsindustrie nach dem Krieg nach und erklärt, warum die Kriegswaffenkontrolle bis heute immer wieder scheitert.
Ein brisantes Kapitel der Nachkriegsgeschichte –

" mit aktuellen Auswirklungen."

https://presse.wdr.de/plounge/tv/das...erie_1.html
  • 27.04.2017, 10:06 Uhr
  • 1
Hast du je gehört, dass die Mafia Waffen produziert? Ich nicht.
Aber ich lebe in einem Land, von dem ich weiß, was dort geschieht.

Recht gebe ich dir, dass die Dokumentation möglicherweise denen hilft, die wenig oder keine Ahnung haben. Die aber verwirrst du, wenn du einen Staat mit einer Verbrecherorganisation vergleichst.

Aber wen wundert das, der weiß, was Julius so ablässt?
  • 27.04.2017, 10:11 Uhr
  • 1
Die Frage muß nicht lauten: War doch alles anders?
Sondern: ES WAR ALLES ANDERS!
als es die gleichgeschaltete BRD-Mafia aus korrupten Politikern und gleichgeschalteter Presse seit siebzig Jahren behauptet, und wodurch unser ganzes Volk seit siebzig jahren belogen und betrogen wird....

es ist doch unumstritten, dass von den Allieirten ein Vertrag gemacht wurde: kein Krieg/Waffen.. in/aus Deutschland (so ähnlich)
wer hatte denn dies löchrig in´s Gesesetz verändert??

dazu ein Kommentar:

Viele Politiker kennen die Wahrheit. Aber keiner von den Blitzbirnen hatt die Cochones in der Hose, diese Forderungen stets durchzusetzen. Da kommt ihnen die Angst vor dem Verlust der erreichten Positionen und deren finanziellen Dotationen entgegen. Hier hatte Gysi mal einen lichten Moment, aber fix war es vorbei. Bei Möllemann ging der Fallschirm nicht auf. Manche Ministerpräsidenten begehen Selbstmord. Was sollte Gysi passieren? Fallschirmspringer ist er nicht, von einer Absicht Selbstmord zu begehen kann auch keine Rede sein! Warum kneift der Kommunist? Geld und seine Position sind die Gründe. So sind sie halt diese Politverbrecher, alle ohne Ausnahme.
Aber die Hoffnung bleibt, daß irgendein wirklicher Politiker öffentlich zu den brennenden Fragen der Geschichte die echte Position vertritt. Der wird es nicht leicht haben, sich mit der kontrollierten Presse auseinander zu setzen. Dazu gehören COCHONES und ein finanzieller Rückhalt, der nicht aus dem Staatstopf kommt. Dann ist er nicht erpressbar.


http://abitur-geschichte.de/gnet/ebu...erenzen.pdf

http://www.bpb.de/geschichte/nationa...erten?p=all
  • 27.04.2017, 10:39 Uhr
  • 2
Du behauptest: Der Staat ist die größte Mafia
... also red kein Blech!
  • 27.04.2017, 10:43 Uhr
  • 3
Zitat:
dass die Mafia Waffen produziert

hat keiner behauptet

Bundessicherheitsrat genehmigt U-Boot-Lieferung an Israel
10. April 2015
Einem Bericht zufolge hat der Kabinettsausschuss den Export eines weiteren U-Boots nach Israel erlaubt. Deutschland hat den Bau zu einem Drittel mitfinanziert.

Deutschland liefert Saudi-Arabien Waffen für Jemen-Krieg

Grundgesetz Artikel 26

(1) Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen.

(2) Zur Kriegsführung bestimmte Waffen dürfen nur mit Genehmigung der Bundesregierung hergestellt, befördert und in Verkehr gebracht werden. Das Nähere regelt ein Bundesgesetz.

. . . und dies ist das entsprechende Bundesgesetz:
Ausführungsgesetz zu Artikel 26 Abs. 2 des Grundgesetzes
(Gesetz über die Kontrolle von Kriegswaffen)(KrWaffKontrG)

§ 6 Versagung der Genehmigung
(1) Auf die Erteilung einer Genehmigung besteht kein Anspruch.
(2) Die Genehmigung kann insbesondere versagt werden, wenn

1. Grund zu der Annahme besteht, daß ihre Erteilung dem Interesse der Bundesrepublik an der Aufrechterhaltung guter Beziehungen zu anderen Ländern zuwiderlaufen würde,

2. a) der Antragsteller, sein gesetzlicher Vertreter, bei juristischen Personen das vertretungsberechtigte Organ oder ein Mitglied eines solchen Organs, bei Personenhandelsgesellschaften ein vertretungsberechtigter Gesellschafter, sowie der Leiter eines Betriebes oder eines Betriebsteiles des Antragstellers,
b) derjenige, der Kriegswaffen befördert,
c) derjenige, der die tatsächliche Gewalt über Kriegswaffen dem Beförderer überläßt oder von ihm erwirbt,
nicht Deutscher im Sinne des Artikels 116 [*1] des Grundgesetzes ist oder den Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt außerhalb des Bundesgebietes hat, 3. eine im Zusammenhang mit der genehmigungsbedürftigen Handlung nach anderen Vorschriften erforderliche Genehmigung nicht nachgewiesen wird.
(3) Die Genehmigung ist zu versagen, wenn
1. die Gefahr besteht, daß die Kriegswaffen bei einer friedensstörenden Handlung, insbesondere bei einem Angriffskrieg, verwendet werden,
2. Grund zu der Annahme besteht, daß die Erteilung der Genehmigung völkerrechtliche Verpflichtungen der Bundesrepublik verletzen oder deren Erfüllung gefährden würde,
3. Grund zu der Annahme besteht, daß eine der in Absatz 2 Nr. 2 genannten Personen die für die beabsichtigte Handlung erforderliche Zuverlässigkeit nicht besitzt.
(4) Andere Vorschriften, nach denen für die in den §§ 2 bis 4a genannten Handlungen eine Genehmigung erforderlich ist, bleiben unberührt.
  • 27.04.2017, 10:45 Uhr
  • 1
Zitat:
Du behauptest: Der Staat ist die größte Mafia

wäre mit einem Fragezeichen besser angekommen..??
  • 27.04.2017, 10:49 Uhr
  • 0
Doch, du...hast es mit dieser saublöden Überschrift impliziert und kannst diesen Umstand mit noch so vielen Buchstaben nicht verleugnen, vernebeln oder gar ungeschehen machen. Du greifts ein Thema auf, dass der gebildete Mitteleuropäer kennt und machst einen Haufen heiße Luft dat´raus garniert mit so schönen Begriffen wie "geheim", "Mafia", " Volk seit siebzig jahren belogen und betrogen wird" etc. pp.

Kurz: Der typische Verbreiter aufgeblasener Verschwörungsgeschehnisse - hat er keine, macht er eine.

Ende meiner Beiträge zu diesem Eintrag !
  • 27.04.2017, 10:50 Uhr
  • 2
Und wenn zum Schein die Genehmigung versagt wird bauen sie halt ein Werk im besagtem Land und produzieren dort. So wie in der Türkei geplant. Ich gehe noch einen Schritt weiter, für mich sind alle Politiker korrupt und bilden überall kriminelle Vereinigungen zum Schaden der Menschen.
  • 27.04.2017, 14:32 Uhr
  • 5
  • 27.04.2017, 14:47 Uhr
  • 2
Dieser Panzerdeal macht Ärger
Rheinmetall will in der Türkei mit Partnern eine Panzerfabrik bauen. Die Opposition kritisiert Lücken in den Ausfuhrkontrollen, die Bundesregierung hält sich heraus.
http://www.zeit.de/politik/ausland/2...rik-exporte
++++++++++++++++++++
Keine Berufsgruppe im Land ist derart unten durch wie die der Politiker - höchste Zeit für eine Gegenrede! Der Politikjournalist und Kommentator Nikolaus Blome macht sich an die Ehrenrettung eines verfemten Berufsstands. Anhand von Daten, Fakten und vielen konkreten Beispielen zeigt er, dass unsere Vorurteile gegen Politiker allesamt falsch sind, realitätsblind und unfair. Blome polemisiert gegen den Widersinn des Wählers: der hoch professionelle Arbeit im Bundestag verlangt, aber auf "Berufspolitiker" schimpft; der will, dass sein Wahlkreisabgeordneter legitime Interessen knallhart durchsetzt, aber Machtpolitik für ruchlos hält; der Politiker-Sprechblasen verabscheut, aber die Wahrheit nicht verträgt.

Bundestagspräsident Norbert Lammert ist sehr überrascht von der Politiker-Verteidigung durch Bild-Redakteur Nikolaus Blome.

https://www.amazon.de/Faul-korrupt-m.../3937989420
  • 27.04.2017, 14:53 Uhr
  • 2
Yes: tolle Moral..., moi... ist das nicht "gang und gäbe" in unserm scheenen Deitschland?
  • 27.04.2017, 21:16 Uhr
  • 3
tja und alles ganz demokratisch
  • 27.04.2017, 23:44 Uhr
  • 2
Gabriele M. - Sei nicht so blauäugig! China ist ja nun keine Demokratie jedoch hochgerüstet und ein hoch angesiedelter Waffenliefrant!
  • 28.04.2017, 15:19 Uhr
  • 4
So schlägt sich Chinas Gigant im Duell der Supermächte
https://www.welt.de/wirtschaft/artic...aechte.html
  • 28.04.2017, 15:35 Uhr
  • 2
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