wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?

Zielrente statt Garantierente

24.05.2017, 19:55 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

2011
Renten sind auf Dauer nicht mehr sicher - Kopp Online - Kopp Verlag

2014
Gesetzliche Altersvorsorge: Blüm: Die Rente ist nicht sicher - Faz.net
2015
Von wegen die Rente ist sicherDas Renten-Märchen: Diese Zahlen wollte uns Andrea Nahles verschweigen
da war DAS THema noch:nun will man uns also komplett an die private Altersvorsorge verkaufen.
2016
Folge der falschen EZB-Politik: Die Renten sind nicht mehr sicher
So schlimm steht es wirklich um die deutsche Rente - Die Welt
Zentrale Altersvorsorge als Lösung
Gleichzeitig klaffen auch bei den Betriebsrenten, die gern als sinnvolle Ergänzung zur staatlichen Vorsorge angepriesen werden, mittlerweile gewaltige Lücken...

2017
Mit höherer Förderung und dem Wegfall von Rentengarantien, will die Bundesregierung Betriebsrenten auch für Geringverdiener atraktiver machen.
... In Tarifverträgen sollen Arbeitgeber und Arbeitnehmer vereinbaren können, dass nur noch Beiträge zugesagt werden. Die Haftung der Arbeitgeber für Betriebsrenten entfällt.
Auf diese Grundzüge hatten sich Sozialministerin Andrea Nahles (SPD) und Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) bereits im vergangenen Jahr geeinigt. Um die konkrete Ausgestaltung hatten CDU, CSU und SPD im Bundestag über Monate verhandelt.
In der kommenden Woche soll die Grundsatzeinigung in Gesetzesform gegossen werden, wie die Deutsche Presse-Agentur in Berlin erfuhr. Der Bundestag soll dem Gesetzentwurf bereits am 1. Juni zustimmen.
Der Grünen-Rentenexperte Markus Kurth sagte: «Der Kardinalfehler des Nahles-Konzepts ist der alleinige Fokus auf Tarifverträge.» Denn die Tarifbindung sei seit Jahren rückläufig. Für eine umfassende Verbreitung der Betriebsrente hätte die Koalition deutlich kraftvoller einsteigen müssen, so Kurth.

https://www.bundestag.de/tagesordnung

http://www.aba-online.de/verbreitung-der-bav.html

Mehr zum Thema

13 Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
@Gabriele..., Kopp..., hmmm. .... ist rechter als rechts.., aber Du hattest Mut - find ich toll!!!!
  • 29.05.2017, 20:10 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
mir hat Frau Nahles zu 2 Jahren früherer Rente geholfen.., hmmm.., ich war nie SPD-Wählerin - aber durch das neue Gesetz kann ich jetzt mit 63 und 10 Monaten in Rente ohne Abschläge gehen....
war das nicht die Nahles??? Ich glaub schon.., und danke.., das sind 2 Jahre.... hmmmmm- ich lass es mir dann gutgehen....
http://www.focus.de/finanzen/steuern...931156.html
  • 29.05.2017, 20:00 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Mit dem Vorschlag von Frau Nahles wird es keinen "Durchbruch"
geben.
  • 25.05.2017, 09:24 Uhr
  • 1
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
@Gabriele,
ganz schön mutig von dir den Kopp-Verlag zu erwähnen ...
mir wurde erklärt, dass er angeblich ein Nazi sei ... und ich sei auch einer ...
erst gestern versprach mir ein wirklich sehr netter älterer Herr aus der Nähe von München, dass ich sein "besorgter" Nazi sei ...
zur Sache:
solange sich große Teile der Bevölkerung aus dem Generationenvertrag verabschieden dürfen ... wie Selbsttändige, Beamte oder besser verdienende, wird sich an dem Problem der Altersversorgung nichts ändern.
Wie das geregelt werden kann, haben uns unsere Bundespolitiker vorgemacht.
Nach 27 Jahren im BT haben sie es geschafft ... sie bekommen ihre volle Altersversorgung ... schlappe 6000.- € monatlich ...
so gierig wie unsere Politiker bin ich nicht, aber ein Blick nach Luxemburg zeigt, dass dort nach 40 Jahren Arbeit die Mindestrente über 1750.- € beträgt.
Mir kann keiner der Politiker sagen, auch Schulz nicht, warum ein deutscher Arbeiter, der 40 oder 50 Jahre gearbeitet hat, eine so mickrige Rente bekommt, dass diese, natürlich nur auf Antrag, auf Hartz4-Niveau angehoben wird.
Heute schon wissen wir, dass 2030, wenn die "Segnungen" der Agenda 2010 voll zuschlagen etwa 40-45 % der dann in Rente gehenden Menschen auf Grusi, so heißt Hartz4 für Rentner, angewiesen sind um nicht zu verhungern.
Die Lösung des Problems heißt bedingungsfreies Grundeinkommen ...
für jeden, alleinerziehende, Rentner, Arbeitslose und Asylanten ... um menschenwürdig zu leben sind 2000.- € nicht zu viel ...
Martin Winterkorn, der dafür gesorgt hat, dass VW locker 30 Milliarden € an Strafzahlungen für ihre Betrügereien berappen muß, bekam für seine Altersversorgung 62 Millionen € ...
die Arbeitnehmer, die durch die Betrügereien ihren Job bei VW verloren haben, bekamen einen Tritt in den A ...
Übrigens, der Haufen, der sich die linke nennt, fordert einen Mindestlohn von 10.-€ ...das sind etwas mehr als 1700.- € brutto ...
2012 schockte Ursula von der Leyen mit der Tatsache, dass jeder, der nicht mindestens 2500.- € brutto verdient, auf Grusi angewiesen ist ...
die Linke meint wohl, dass 10.- € ein gerechter Mindestlohn sei ...
nein, ist er nicht!
In Luxemburg liegt er bei 13,32 € ... das sind etwa 2300.- € .. in Deutschland reicht dies noch nichteinmal dafür, ohne Grusi auf den Tod warten zu dürfen ...
denn mir kann keiner erklären, dass man von 700.-€ im Monat leben kann ... mit Hilfe der Tafeln kann man überleben, aber leben?
  • 25.05.2017, 06:00 Uhr
  • 3
An der Rente wird man weiter herumbasteln müssen, solange
sich (Beamte etc.) viele von der Rentenversicherung drücken
können. M.E. müssten ALLE einzahlen. Mit dem geringen
Lohn können sich die meisten keine Zusatzversicherung
leisten.
  • 25.05.2017, 09:21 Uhr
  • 3
ja Lina - natürlich sollten alle einzahlen müssen.., ich glaube, diese Diskussion gibt es schon, seit ich mich für Rente, Pension und Steuern interessiere.., also schon sehr lange....
niemand von uns Steuerzahlern wird es jemals schaffen, egal wie, dass Beamte in eine "Rentenversicherung" einzahlen müssen.., denn Beamte dienen dem Staat - und das iss was ganz anderes, als ne Bäckereiverkäuferin, Versicherungskauffrau oder Metzger oder Maler oder Chefsekretärin.....
viele Grüsse.... - wir gehen übrigens alle am 24.9.2017 wählen......
  • 29.05.2017, 20:08 Uhr
  • 1
Dies ist natürlich eine "unendliche Geschichte", aber früher
oder später wird man wohl "umdenken" müssen.
Wie sagt man so schön: Wer nicht wählt - darf auch nicht
meckern! Ich werde selbstverständlich wählen. Viele Grüße
  • 29.05.2017, 21:59 Uhr
  • 1
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Wenn die Arbeitgeber bereit sind für eine Betriebsrente Beiträge zu bezahlen, dann verstehe ich nicht warum das für gesetzliche Rente nicht gelten soll. Die gesetzliche Rente als Solidaritätsmodell ist doch viel besser. Auch alle Selbstständigen, Künstler sollten einbezahlen.
Dann gibt es auch keine Probleme bei der Rente.
  • 24.05.2017, 22:16 Uhr
  • 1
wir können basteln was wir wollen....
das war mal 2012 so:
http://www.focus.de/finanzen/altersv...735219.html

nun wird soweit ich gehört habe, der Arbeitgeber befreit werden... bzw. freiwilliger Basis

logisch, dass daimler das toll findet, er kann das ja wieder steuerlich begünstzigt irgendwie absetzen ...
  • 24.05.2017, 22:28 Uhr
  • 2
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Der Staat soll Betriebsrenten bei kleineren Einkommen stärker fördern. Arbeitgeber sollen einen Teil der Beiträge vom Staat bekommen, indem ein Betrag von der Lohnsteuer abgezogen wird. Ein höherer Anteil der Arbeitgeber-Zahlungen für die Betriebsrente soll von der Steuer freigestellt werden. Die Grundzulage für die Riester-Rente soll von 154 auf 165 Euro steigen. Die Anhebung der jährlichen Zulage soll vor allem der Verbreiterung der Betriebsrenten dienen, wenn in deren Rahmen geriestert wird.
Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall begrüßte die Einigung. «Das Modell ist ein ausgewogener Kompromiss, von dem alle Beteiligten profitieren», sagte Hauptgeschäftsführer Oliver Zander. Die Beschäftigten könnten höhere Erträge erwarten, die Arbeitgeber müssten keine Rücklagen für Haftungen mehr bilden. «Das wird mehr Unternehmen dazu bewegen, ihren Beschäftigten eine betriebliche Altersversorgung anzubieten.»
Nahles hatte zuvor auf einer Reform beharrt: «Es ist meiner Meinung nach ein sehr großes Gesetz, das wir dringend brauchen.» Bedenken gab es laut Nahles aus der Union gegen den Plan, dass den Arbeitnehmern keine Garantien versprochen werden müssen. 
http://www.lr-online.de/nachrichten/...033,6004570
  • 24.05.2017, 22:11 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Das einzig sinnvolle für mich ist ein bedingungsloses Grundeinkommen oder im Fall Rente zumindest ein Modell wie in Schweiz. Alles andere ist nur Augenwischerei.
  • 24.05.2017, 21:07 Uhr
  • 5
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Der Frau Nahles sagt man Eifer zu, aber nicht " Können oder Wollen ?
  • 24.05.2017, 20:29 Uhr
  • 3
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.