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Christian Wulff - VW-Lobbyist von Berufs wegen?

Christian Wulff - VW-Lobbyist von Berufs wegen?

10.08.2017, 11:59 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Als Niedersachsens Ministerpräsident ist Christian Wulff von
2003 bis 2010 von Amts wegen Aufsichtsrat bei VW. Das Land
hält gut 20 Prozent der VW-Anteile, womit dem »Landesvater«
automatisch dieser Posten zufällt. Damit soll Niedersachsen im
Kontrollgremium des Konzerns seine Interessen wahren. Jedoch
ist unklar, ob Wulff seine Rolle so versteht. Eher scheint er das
Wohl des Unternehmens als das des Landes im Blick zu haben.
»Vorstandsvorsitzender von Niedersachsen« nennt er sich damals
gern.

Diese Rolle spielt Wulff auch in Brüssel, wo er den europäischen
Klimaschutz konsequent ausbremst. Schließlich sieht
Wulff die Debatte um Klimaschutz und Abgasgrenzwerte als
»Verteufelung des Straßenverkehrs«

Aktuell erleben wir im Zuge des #Dieselskandales die Auflösung des Niedersächsischen Landtages. So können die sogenannten Seitenwechsler vorzeitig zur Lobby wechseln - und umgekehrt.

Lesen Sie dazu gerne das "Schwarzbuch Autolobby" von Greenpeace!

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8 Kommentare

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Zwei Gedanken dazu.

Es wäre vernünftig, wenn die beiden stärksten Parteien in Niedersachen jeweils ein Mitglied im Aufsichtsrat bei VW bestimmen könnten.

Das hier seit Jahrzehnten immer der Ministerpräsident auf Grund seines Amtes im Aufsichtsrat bei VW vertreten ist, sollte geändert werden. Warum wählt nicht der Niedersächsische Landtag unabhängig von der Wahl des Ministerpräsidenten das Aufsichtsratsmitglied für einen festgelegten Zeitraum.
  • 11.08.2017, 11:44 Uhr
  • 0
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ich glaub, wir Steuerzahler bezahlen bei der Abzocke unserer Regierung ca. 240.000 Euronen sogenannten Ehrensold jährlich für diesen Herrn.
  • 10.08.2017, 20:45 Uhr
  • 2
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Wenn ich diese Liste lese bleibt meine Vermutung bestätigt, wir sind in der Hand von einer kriminellen Vereinigung zum Schaden des deutschen Volks.
  • 10.08.2017, 12:47 Uhr
  • 4
zum Schaden des deutschen Volkes - yes...., am 24.9.2017 sind Wahlen.., ich kann auch anders..,
  • 10.08.2017, 20:50 Uhr
  • 3
"Wahlen" . . . welche "Wahlen" denn `? Da werden doch nur Stimmzettelchen eingesammelt . . . entschieden ist die Neubesetzung nach dem 24.09. schon längst. Oder es passiert noch ein Wunder ...?
  • 11.08.2017, 00:28 Uhr
  • 1
Bei den bisherigen Wahlen ist noch nie ein Wunder geschehen. Deshalb wird auch diesmal das Wunder ausbleiben. Die Verwunderung der Wahlberechtigten kommt immer erst, wenn die Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen bekannt werden.
  • 11.08.2017, 11:34 Uhr
  • 1
Darum brauchen wir hier eine sehr starke Opposition mit klugen Köpfen !
  • 11.08.2017, 12:13 Uhr
  • 1
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