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Trend Heimat - Zukunft Schwarzwald

Trend Heimat - Zukunft Schwarzwald

28.07.2016, 00:22 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Wohin steuert der Tourismus?
Die Jahreshauptversammlung der Schwarzwald Tourismus GmbH stand in diesem Jahr unter dem Motto „Digitale Zukunft – Wohin steuert der Tourismus?“ Rund 250 Touristiker und Kommunalpolitiker informierten sich in Bad Säckingen über Chancen, Best-Practice-Beispiele und Risiken der Digitalisierung.

Tourismus 2030
In seinem Impulsreferat warf Prof. Alexander Doderer (GRUPPE DREI, Villingen-Schwenningen) einen Blick auf „Touristische Angebote und deren Vertrieb 2030“. „Die Digitalisierung bietet der Tourismusbranche die Möglichkeit, die Sehnsüchte der Gäste noch besser ergründen zu können“, sagte Doderer. Voraussetzung: Die Touristiker müssten sich bewusst machen, welche Zielgruppen sie digital erreichen möchten und wie sie ihre Destination vermarkten wollen.

Digitale Services
Auch Christopher Krull, Geschäftsführer der Schwarzwald Tourismus GmbH, warb für einen maßvollen Einsatz digitaler Services. „Touristiker müssen Prozessabläufe mit digitalen Tools ergänzen, nicht ersetzen. Gäste suchen in der Ferienregion Schwarzwald das echte Erlebnis und wollen einen authentischen Urlaub verbringen. Es gilt die Gesamtheit der digitalen Möglichkeiten zu nutzen, um weiterhin analogen Urlaub anzubieten“, so Krull.

Freizeitservices
Die digitale Welt sei ein zusätzliches Angebot, sagte auch Jan-Markus Wulff, Leiter der Abteilungen Werbung & Digitale Medien im Europa-Park. Er hatte in seinem Vortrag das umfangreiche „Digitale Freizeiterlebnis“ in Deutschlands größtem Freizeitpark vorgestellt, etwa Achterbahnfahrten mit Virtual-Reality-Brillen. Datengestütztes Handeln sei für den Europa-Park extrem wichtig: Durch digitale Kooperationen und den passenden digitalen Medien-Mix „wollen wir den potenziellen Kunden zu Hause oder unterwegs erreichen und vom Produkt Europa-Park überzeugen“.

Hotel der Zukunft
Wie die zunehmende Digitalisierung den Hotelbereich verändern könnte, erläuterte Vanessa Borkmann von Fraunhofer IAO. In den „FutureHotel-Forschungslaboren“ wie dem Hotel Schani in Wien können Besucher schon heute auf internetbasierte Technologien zugreifen: Dazu zählen die individuelle Zimmerauswahl auf der Homepage, der mobile Check-in und Check-out sowie das Smartphone als Zimmerschlüssel. Aber auch Borkmann betonte, dass sich digitale und reale Welt ergänzen sollten. „Digitalisierung ist kein Selbstzweck. Der Nutzen für alle Akteure muss klar erkennbar sein, sonst wird es keine Akzeptanz geben.“

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