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Quer durch Südamerika

Quer durch Südamerika

17.11.2016, 22:50 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Ich möchte euch von meiner Reise durch Südamerika erzählen,einer Reise durch 5 Länder und 2 Kulturen,beginnend in Perus Hauptstadt Lima.Nach einer kurzen Erholungsphase mit einem nächtlichen Erdbeben ging es nach cuczo auf 3400 Meter Höhe.Es ist schon ein eigenartiges Gefühl aus dem Flieger zu steigen und plötzlich wacklige Beine zu haben,aber diese traumhafte Stadt,von den Incas bescheiden " der Nabel der Welt"genannt,entschädigt für alles.Kulinarische Spezialität ist hier übrigens gegrilltes Meerschwein😒.Durch das Urumbamba Tal gelangt man zum Machu Picchu,einer alten inca Stadt ,die leider von Touristen übervölkert ist.Sehr beeindruckend ist sie trotzdem.Wusstet ihr,dass die Hochzeit der Incas nur 3 Jahrhunderte währte? Die spanischen Eroberern haben diesem untergehenden Idiovolk nur noch den Rest gegeben.Am Titikakasee lebten die Amyra.Den Bau derer Kulturstätten kann man sich heute nicht genau erklären,man denkt unwillkürlich an Däniken.Echt unheimlich war für mich die Begegnung mit einem Schamanen.Weiter ging es nach der am höchsten gelegenen Stadt der Welt La Paz.Die hatte ich mir nicht so modern vorgestellt.Überhaupt geht es den Einwohnern von Bolivien relativ gut.Der Staatschef hat die Amerikaner ausquartiert und lässt die Gewinne im Land.Grösste Einnahmequelle des Landes sind die enormen Bodenschätze,u.a. Aus dem riesigen Salzsee in Uyuni,wo es die grössten Litiumvorkommen der Welt gibt.Sehr witzig ist die Übernachtung in einem Salzhotel,wo sogar der Boden aus Salz ist.Mit dem Jeep geht es weiter durch die Atacama Wüste,wo man auf fast 5000 m Höhe fährt.Für einige Touristen kaum zu schaffen,einige aus unserer Gruppe brauchen Sauerstoff und Medis.Die Chilenische Grenze???Zwei Steinhäuschen mit grimmig dreinschauenden Polizisten.Ab jetzt geht es runter,über San Pedro,einem kleinen Aussteigerstädtchen bis zum nächsten Flughafen nach Santiago.Dort angekommen,wundert mich gar nicht mehr,warum sich Deutsche dort wohlfühlen.Ein Stück Europa in Lateinamerika.Sogar die Menschen gucken genauso verbissen.Ganz anders die Leute in Buenos Aires,Sie sind genauso fröhlich wie diese tolle Stadt.Phantastisch die Tangotänzer,unglaublich diese Körperbeherrschung.Bevor wir nach Rio aufbrechen,statten wir noch den grössten Wasserfällen der Welt,den iguassu Fällen einen Besuch ab.Unfassbar,welche Wassermassen sich dort bewegen.Und zum Schluss endlich Rio und es regnet.Christus steht im Nebel und der Zuckerhut verliert seinen Guss ,wie schade.Allerdings haben wir an der copacobana dann doch noch etwas Sonne,bevor wir wieder Nach Deutschland fliegen.Wir sind platt.5Länder in 3Wochen.Aber wir sind voller Eindrücke,die erstmal verdaut werden müssen.

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8 Kommentare

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Thomas Bily
Wir wollten auch mal nach Chile in den nächsten Jahren. Wie ist deine Erfahrung mit dem Land?
  • 18.11.2016, 09:00 Uhr
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Chile ein Land der Vielfältigkeit. Wer ein halbes Jahr zur Verfügung hat, oder das Land in mehreren Reisen erkunden will, muss unbedingt im äussersten nördlichen Teil bei Arica beginnen, seitlich die verschiedenen Täler besuchen, und langsam mit dem Auto nach Süden auf der Ruta 5 fahren, bis zum südlichsten Punkt nach Punta Arena. Immer wieder von der Hauptstrecke Richtung Pacific, oder gegen die Anden ausweichen Chile ein Land mit einem europäischen Einschlag, in welchen die Urbevölkerung stark zurückgedrängt wurden. Durch meine Familiengeschichte bin ich sehr stark mit Chile verbunden.
  • 18.11.2016, 13:51 Uhr
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Thomas Bily
Danke! und wenn man "nur" 3-4 Wochen zur Verfügung hat? Was wäre dann eine gute Route?
  • 18.11.2016, 14:24 Uhr
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Der Stadt Santiago 2-4 Tage / Pablo Neruda / Die Innenstadt mit der Moneda und den alten Mercado / San Cristobal mit Aussicht über die Stadt
Dann 2-4 Tage Nach Valparaiso / Viña del Mar / Das Casablanca Valley mit den Weinbaugebieten / oder in der Nähe von Stgo das Weingut Conca y Torro
5-6 Tage von Antofagasta mit PW nach San Pedro de Atacama / Fahrt nach Tocanao / Laguna Miscante auf der Ruta Paso Sico / Fahrt Richtung Paso de Jama / Besuch im Valle de Luna / und bei der Hinfahrt stopp in Calama und Besuch der grossen Tagbaumine für Kupfer "Chuquicamata"
u.s.w. Bin bereit ihnen privat mehr mitzuteilen. PN
  • 18.11.2016, 14:52 Uhr
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Thomas Bily
Dankeschön erstmal !
  • 18.11.2016, 15:57 Uhr
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Mm,santiago empfand ich als sehr europäisch.Auch die Menschen waren nicht so locker wie in anderen latainamerikanischen Ländern.Und Valparaiso??War ich schwer enttäuscht.Ganz lustig für einen Tag aber mehr?Ausserdem war es sehr sehr teuer.
  • 18.11.2016, 16:32 Uhr
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Ich bin mit dem Wohnmobil 2 Jahre am stück durch Südamerika gereist .Nun lebe ich seit 2 Jahren in Chile. Für 2-3 Wochen lohnt es sich nicht nach Chile zu reisen ,und Großstädte zu besuchen na ja wer es braucht .Chile ist für Touristen teuer ,und viele wundern sich das für gewisse Dinge mehr bezahlt werden muß wie in Deutschland . Wenn man hier lebt ,lebt man um ein vielfaches günstiger wie in Deutschland , man muß das Gesamtpaket sehen . Zum Beispiel ich zahle für mein Auto im Jahr Steuern und Versicherung keine 20 € .Da darf der liter Milch gerne 1 €kosten .Mehr Infos gerne per Pm saludos desde Chile
  • 26.11.2016, 21:28 Uhr
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Ich verstehe, wir Deutschen reisen am liebsten gratis um die Welt. Es wird gejammert alles ist teuer. In Chile gibt es alles - für jeden etwas. Ein Nachtessen zu zweit im Stgo, Restaurant Girotorio ist nicht zu verachten.
  • 26.11.2016, 23:18 Uhr
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