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Brieftauben oder Wanderfalken schützen?

Brieftauben oder Wanderfalken schützen?

30.07.2016, 19:07 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Veröffentlicht am 27.04.2016

Die Not der Brieftaubenzüchter ist groß. Fast ein Drittel ihrer Tiere werde von Greifvögeln gefressen.

Wieder besseren Wissens werden die Greifvogelarten Habicht und Sperber sowie der Wanderfalke nicht nur auf der Grundlage der Vogelschutzrichtlinie zur Erhaltung aller Vogelarten in natürlichen Lebensräumen gehegt, sondern werden ohne erforderlichen Grund vielfach in Gehegen durch Menschenhand aufgezogen und auch sehr häufig in artfremden Lebensräumen wie z.B. in Parkanlagen, auf Friedhöfen und auf Hochhäusern der Gemeinden und Städten aus gewildert.
Durch diese Einflussnahme von Greifvogelzüchtern ist ein erheblicher Rückgang der Singvogelbestände in den Städten und Parkanlagen von ca. 35% zu verzeichnen, so dass sich die in den Städten und Gemeinden ausgesetzten Greife und Wanderfalken auf die Bestände der Tauben spezialisiert haben. Diese weitere Schädigung der Artenvielfalt der Singvögel zum Vorteil der Entwicklung der Schadinsekten zum Nachteil für Tier, Mensch und Flora wird durch die geförderte Greifvogelzucht billigend in Kauf genommen.
Es machen sich viele Verantwortliche in den Ländern der Bundesrepublik Deutschland sehr einfach, indem sie auf die Vogelschutzrichtlinie verweisen. Wer mit wachen Blick durch Wald, Feld und Parkanlagen geht, erkennt die Reduzierung der Artenvielfalt.
Auch auf Grund der bedrohten Singvogelarten ist es an der Zeit umzudenken und die Natur als Ganzes zu sehen.

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