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Ärger um Schweinsteiger - Ballack erklärt Löw, wie er seinen Job machen soll

Ärger um Schweinsteiger - Ballack erklärt Löw, wie er seinen Job machen soll

News Team
29.05.2016, 10:15 Uhr
Beitrag von News Team

Berlin. Der alte Kapitän Michael Ballack wirft sich vehement für den verletzten Nationalmannschafts-Kapitän Bastian Schweinsteiger in die Bresche. „Zu 100 Prozent wird er sicher nicht fit werden, weil das auch gar nicht in der Kürze der Zeit geht“, so der 39-Jährige zur „Welt am Sonntag“.

Jogi Löw hat sich anscheinend bereits auf einen möglichen Schweinsteiger-Ausfall vorbereitet. Sowohl Julian Weigl von der Borussia Dortmung, als auch Joshua Kimmich vom FC Bayern München könnten Schweinsteigers Rolle im defensiven Mittelfeld übernehmen. In einer Pressekonferenz am Dienstag sagte Bundestrainer Jogi Löw:

Wir werden sehen, wer Kapitän ist.

Dennoch sieht Ballack seinen zuletzt zwei Monate verletzten Nachfolger als eminent wichtigen Baustein im EM-Kader von Bundestrainer Joachim Löw. „Bastian ist der Typ Spieler, der für einen Trainer unbezahlbar ist – durch seine Art, wie er eine Mannschaft durch ein Turnier führt. Da geht es darum, als Persönlichkeit aufzutreten“, so Ballack weiter. Schweinsteiger sei auch deshalb so wichtig für Löw, weil er ein Typ Spieler sei, „der Eindruck macht und vor dem die Gegner Respekt haben, wenn er auf dem Platz steht. Dinge wie diese spielen bei einem Turnier eine ganz entscheidende Rolle.

Deshalb sind Spieler wie Bastian unverzichtbar.

Zudem reiche der deutsche Kader „locker aus, um die Vorrunde auch ohne Bastian zu überstehen“, meinte der 98malige Nationalspieler. Und erst danach kämen schließlich die wichtigen Spiele, „vier K.-o.-Spiele inklusive Endspiel“. Schweinsteiger sei immens wichtig für die Statik des deutschen Kaders. „Er hatte auch ohne Binde schon Ausstrahlung und Anerkennung“, betonte Ballack. Auch wenn der 31-Jährige jetzt einmal nicht spielen sollte, werde er intern nicht an Wertschätzung verlieren.

Als Weltmeister habe der Profi von Manchester United auch einen Bonus bei Joachim Löw. „Es ist nur normal, dass der Bundestrainer den Spielern für das Geleistete dankbar ist und sie bei ihm deshalb eine gewisse Anerkennung genießen“, äußerte Ballack. „Spieler wie Bastian oder Sami Khedira haben sich diesen Stellenwert erarbeitet und dürfen sich der Rückendeckung sicher sein in Phasen, in denen sie verletzt oder vielleicht noch nicht in Top-Form sind.“

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