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Smartphones sind für viele Senioren unverzichtbar

08.05.2016, 16:11 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Fast drei von zehn Deutschen ab 65 Jahren nutzen bereits internetfähiges Mobiltelefon.
Berlin (Freitag, 06. Mai 2016) Das Foto vom Enkel kommt per Messenger, der Reiseführer ist auf dem Handy immer dabei: Smartphones sind auch bei Senioren sehr beliebt. Fast drei von zehn Deutschen ab 65 (28 Prozent) nutzen bereits ein internetfähiges Mobiltelefon. Das zeigt eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

Dabei sagt die Hälfte (50 Prozent) der Senioren, dass Smartphones für sie eine große Erleichterung im Alltag sind. Jeder Vierte (25 Prozent) erklärt sogar, dass er sich ein Leben ohne Smartphone nicht mehr vorstellen kann.

Und mehr als jeder Fünfte (22 Prozent) findet, dass ihn das Smartphone anderen Menschen näher bringt. „Smartphones wie auch Apps und mobile Webseiten sind in den vergangenen Jahren immer benutzerfreundlicher geworden und dadurch auch für ältere Menschen, die unter Umständen noch wenig Erfahrung mit digitalen Technologien haben, immer attraktiver“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

Gerade neue Geräte mit großen Bildschirmen, sogenannte Phablets, haben zum Smartphone-Boom bei Senioren beigetragen. „Zudem gibt es eine Reihe von Apps, die speziell auf die Bedürfnisse älterer Menschen zugeschnitten sind. Dazu gehören Anwendungen, die an die Medikamenten-Einnahme erinnern, Apps für Denksport-Aufgaben oder solche, die das Diktieren von Texten ermöglichen.“

Sehbehinderte Menschen könnten zudem die Spracherkennungssoftware nutzen, um einen Anruf aufzubauen oder eine SMS zu schreiben. Insgesamt nutzen 74 Prozent der Deutschen ein Smartphone. Bei den 14- bis 49-Jährigen sind es sogar 93 Prozent, bei den 50- bis 64-Jährigen 83 Prozent.

Laut der Befragung verwenden ältere Smartphone-Nutzer ihr Gerät im Durchschnitt 14 Minuten pro Tag. Über alle Altersgruppen hinweg sind es 82 Minuten. Die mit Abstand beliebteste Smartphone-Funktion ist bei den Älteren das Telefonieren: 76 Prozent erklären, dass sie ihr Smartphone häufig oder sehr häufig dafür verwenden.

Es folgen die Nutzung der Kamera für Foto- oder Videoaufnahmen (35 Prozent), die Weckfunktion (33 Prozent) und die SMS (27 Prozent). Aber auch zahlreiche internetbasierte Smartphone-Funktionen sind bei den Älteren verbreitet. So verwenden zum Beispiel 27 Prozent Suchmaschinen häufig oder sehr häufig, 14 Prozent internetbasierte Kurznachrichtendienste wie WhatsApp oder iMessage, und 12 Prozent lesen häufig oder sehr häufig Nachrichten online.

Weitere Ergebnisse aus der Verbraucherbefragung zur Smartphone-Nutzung sind unter folgendem Link verfügbar: https://www.bitkom.org/Presse/Presse...-Marke.html

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Befragung, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 709 Smartphone-Nutzer ab 14 Jahren befragt. Die Fragen lauteten: „Welche der folgenden Geräte verwenden Sie aktuell zumindest hin und wieder?“ „Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu?“ (angegebene Werte beziehen sich auf die Antworten für „stimme voll und ganz zu“ und „stimme eher zu“) und „Jetzt nenne ich Ihnen verschiedene Smartphone-Funktionen. Bitte geben Sie für jede Funktion an, ob sie diese sehr häufig, häufig, eher selten, selten oder nie nutzen.“ (angegebene Werte beziehen sich auf die Antworten für „häufig“ und „sehr häufig“).


Aus TELECOM-NEWS News You Can Use von (Montag, 09. Mai 2016)

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2 Kommentare

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TimeToDo.ch vom 19.08.2013, Was Mobilfunk mit uns macht !
(55:01)
Veröffentlicht am 19.08.2013
Thema der Sendung: Studien zeigen uns die immense Gefährdung unserer Gesundheit, was nun?
  • 29.05.2016, 14:44 Uhr
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AZK - "Strahlung durch Mobilfunk" -
Dr. med. Hans-Christoph Scheine (01:33:01)

Hochgeladen am 05.10.2011
Dr. med. Hans-Christoph Scheiner
Ulrich Weiner

Denken Sie an ihre *** Serotonin *** und *** Melatonin-Werte ***
  • 29.05.2016, 14:40 Uhr
  • 0
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