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Das verschweigt Monsanto: So gefährlich ist Glyphosat für den Menschen

Das verschweigt Monsanto: So gefährlich ist Glyphosat für den Menschen

News Team
06.06.2016, 11:28 Uhr
Beitrag von News Team

Glyphosat ist ein Unkrautvernichtungsmittel, das seit Mitte der 1970er-Jahre eingesetzt wird. Bei Studien mit stillenden Müttern wurden in jeder untersuchten Probe Glyphosat-Rückstände in der Muttermilch festgestellt. Das Pflanzengift ist längst in unseren Körpern angekommen. Das sind die Folgen, die Monsanto verschweigen möchte.

Bei 16 Stichproben von Muttermilch wurden 2015 in allen 16 Proben Glyphosat nachgewiesen. Inzwischen geht man davon aus, dass auch die Hälfte der EU-Bürger Rückstände von dem Pestizid im Körper tragen. Das Gift von Monsanto ist also bereits weit verbreitet. Deshalb streiten sich Lobbyisten und Verbraucherschützer um die wissenschaftlichen Untersuchungen, die die Auswirkungen auf den menschlichen Körper zum Inhalt hatten.

Bei den Untersuchungen wurde festgestellt, dass sich zwischen 15 und 36 Prozent des vom Körper aufgenommenen Glyphosats auch im Körper anlagern. Der Rest wird ausgeschieden. Dabei betrug die maximale bisher gemessene Anreicherung 0,004 Milligramm pro Kilogramm der Körpermasse. Ein toxischer, also giftiger Wert wäre allerdings erst bei 175 Milligramm pro Kilogramm der Körpermasse erreicht. Ist Glyphosat also harmlos?

Ist Glyphosat krebserregend?

So einfach ist das leider nicht. Neben der toxischen Wirkung, also der Wirkung, die ein Gift direkt auf den Organismus hat, gibt es Vermutungen, dass Glyphosat krebserregend sein könnte. Und da sehen die Testergebnisse etwas anders aus. Bei mehreren Tierversuchen an Mäusen und Ratten wurde für Männchen ein signifikant erhöhtes Risiko nachgewiesen, an Nierentumoren, Lymphdrüsenkrebs oder Krebs der Blutgefäße zu erkranken. Bei 57.311 untersuchten Landwirten aus Iowa und North Carolina wurde außerdem ein erhöhtes Risiko für Erkrankungen des Lymphsystems festgestellt.

Während die Monsanto-Lobbyisten die Aussagekraft dieser Studien anzweifeln, stufte die IARC (Internationale Agentur für Krebsforschung) Glyphosat in der Kategorie 2A ein, was bedeutet, dass der Stoff "wahrscheinlich krebserregend" ist.

Ist Glyphosat tödlich für Tiere?

Noch dramatischere Auswirkungen könnte Glyphosat auf den Rinderbestand haben. Nach Theorien von Umweltschützern tötet das Pestizid auch viele der nützlichen Organismen und führt so dazu, dass sich das Bakterium Clostridium im Boden ausbreiten kann, das als Ursache hinter dem mysteriösen, tödlichen chronischen Botulismus steckt, einer Krankheit, der schon hunderte Tiere zum Opfer gefallen sind.

Was kann man also tun, wenn man Glyphosat vermeiden möchte?

Eigentlich gibt es dafür nur eine Lösung: Bio-Produkte verzehren. Aber selbst im biologisch erzeugten Brot und Bier können sich Spuren von Glyphosat finden, wenn das Pestitzid von benachbarten Feldern auf den Öko-Anbau geweht wird.

Die einzige Methode, Glyphosat mit der Zeit einzudämmen und schließlich ganz zu beseitigen. Danach sieht es momentan in Deutschland und weltweit allerdings nicht aus.

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1 Kommentar

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Wenn die EU für Glyphosat wieder grünes Licht gibt, werden noch mehr Babys an Krebs erkranken, wil sie zusätzlich durch die Muttermilch Glyphosat bekommen. Warum werden die Testergebnisse, die die Schädlichkeit nachgewiesen haben, nicht anerkannt ? Weil große Unternehmen mit diesem Zeug sehr viel Geld verdienen und wissentlich das Leben von vielen tausend Menschen aufs Spiel setzen. Es ist verantwortungslos. Glyphosat bewirkt eine starke Beeintächtigung der Darmflora und damit erhebliche Verdauungsprobleme. Fie Folge ist, unserem Körper werden wichtige Nährstoffen vorenthalten. Es kommt zu einer Mangelerscheinung. Es ist doch wohl jedem klar, dass durch Wasser alle gelösten Stoffen von Pflanzen aufgenommen werden. Außerdem wird das Grundwasser kontaminiert. Die Wasserwerke haben große Probleme die Grenzwerte für Trinkwasser einzuhalten. Eine Untersuchung in China hat ergeben, 80% des Grundwassers sind für die Ernährung nicht mehr brauchbar. Farmer in den USA füttern Sojamehl an Rinder. Die Folge ist, die Rinder werden nicht schwanger. Lässt man Sojamehl weg , wird alles wieder normal. Auf den Ackerflächen, auch in Deutschland, ist zu beobachten, wie sich Kahlstellen bilden auf denen nichts mehr wächst. Ohne Glyphosat hat Landwirtschaft auch funktioniert, warum soll es heute nicht mehr gehen. In der Landwirtschaft wird bei Verzicht sehr viel Geld gespart und die Nachhaltigkeit der Bodenfruchtbarkeit wird erhalten.
Es wäre unverantwortlich wenn unsere Regierung in Brüssel ihr OK für Glyphosat gibt.
Die bisherige Zustimmungsenthaltung ist schon fasst ein JA .
  • 07.06.2016, 09:33 Uhr
  • 1
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